Kontakt IR

Bei Fragen rund um die PUMA Aktie und die Ergebnisse der PUMA SE hilft Ihnen unser Investor Relations Team gerne weiter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ausschließlich Anfragen mit Bezug auf Investor Relations Themen beantworten.

Mail Phone

PUMA BEREITET SICH AUF DAS NÄCHSTE UNTERNEHMENSKAPITEL VOR UND ERNENNT ARNE FREUNDT ZUM VORSITZENDEN DES VORSTANDS

Der Aufsichtsrat der PUMA SE hat heute Arne Freundt zum Vorstandsvorsitzenden und CEO des Unternehmens ernannt. Er erhält einen Vertrag für vier Jahre, der am 1. Januar 2023 in Kraft tritt. Das Mandat von Bjørn Gulden als Mitglied des Vorstands der PUMA SE läuft Ende 2022 aus.

Arne Freundt

"Mit Arne Freundt haben wir eine anerkannte Führungspersönlichkeit des Unternehmens als CEO gewonnen.“, sagte Héloïse Temple-Boyer, Vorsitzende des Aufsichtsrats der PUMA SE. „Er ist der designierte Kandidat und die ideale Wahl, um den sehr erfolgreichen Weg von PUMA fortzusetzen und das Momentum des Unternehmens weiter zu beschleunigen. Er trägt die PUMA-Familie im Herzen und wird dafür sorgen, dass PUMA weiterhin der beste Partner für die Händler, Lieferanten und Athleten des Unternehmens bleibt",

Héloïse Temple-Boyer fügte hinzu: "Wir danken Bjørn Gulden für seine hervorragenden Beiträge während seiner mehr als neun Jahre bei PUMA, in denen er den PUMA-Konzern  zurück auf die Erfolgsspur gebracht hat und nun sichergestellt hat, dass er das Unternehmen in bester Form hinterlässt."

Arne Freundt (42) arbeitet seit mehr als zehn Jahren für PUMA und ist seit Juni 2021 Mitglied des Vorstands als Chief Commercial Officer. In dieser Zeit hatte er verschiedene Positionen inne und war als General Manager für die Unternehmensstrategie, das globale Direct-to-Consumer-Geschäft und die Region EMEA verantwortlich.  

“Mein derzeitiger Vertrag mit PUMA endet am 31. Dezember 2022 und nach neun Jahren habe ich beschlossen, ihn nicht zu verlängern.”, sagte Bjørn Gulden. “Ich hatte neun hervorragende Jahre mit der PUMA-Familie, und ich bin sehr stolz auf das, was wir zusammen erreicht haben. Sogar in den schwierigeren Zeiten hatten wir großartiges Momentum und haben Rekordergebnisse im Umsatz und Gewinn erzielt. Das haben wir mit großartigen Teams erreicht, unserer besonderen Kultur und einem großartigen Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat hat uns auch in schwierigen Zeiten immer unterstützt und hatte immer eine langfristige Sichtweise auf das, was das Beste für das Unternehmen und die Leute sind. Ich finde, dass es jetzt die richtige Zeit ist für PUMA, für meinen Nachfolger und für mich, das Unternehmen zu verlassen. Ich habe noch sehr viel Energie für eine operative Rolle für die nächsten 5 bis 10 Jahre, aber das wäre für PUMA zu lange gewesen. Arne hat mit mir neun Jahre direkt zusammengearbeitet, hat die Strategie mit aufgesetzt und wichtige Entscheidungen mitgetroffen und hat einen großen Beitrag zu PUMAs Erfolg geleistet. Er kennt meine Stärken und Schwächen und ich bin mir sicher, dass er einen noch besseren Job machen wird als ich.“

„Ich fühle mich geehrt, dass mir der Aufsichtsrat die Chance gibt, dieses großartige Unternehmen mit seinen fantastischen Leuten zu führen und zu neuen Erfolgen zu verhelfen.“, sagte Arne Freundt. „Bjørn war eine inspirierende Führungspersönlichkeit, und ich bin sehr dankbar für die gemeinsame Zeit.“

HERZOGENAURACH, FRIDAY 26 JULY, 2023
NACH ZWEITEM QUARTAL IST PUMA AUF KURS, DEN GESAMTJAHRESAUSBLICK ZU ERREICHEN
Copyright - Puma

Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2023

• Umsätze steigen währungsbereinigt auf € 2.121 Millionen (währungsbereinigt +11,1% / +5,9% in der Berichtswährung Euro / Q2 2022: € 2.002 Millionen) aufgrund eines starken Wachstums in EMEA und Asien/Pazifik, einschließlich Großchina

• Rohertragsmarge sinkt auf 44,8% (Q2 2022: 46,5%), hauptsächlich aufgrund von Währungseffekten, Beschaffungspreisen und Verkaufsförderungsmaßnahmen

• Operative Aufwendungen (OPEX) steigen um 6,6% auf € 843 Millionen (Q2 2022: € 791 Millionen), insbesondere infolge des DTC-Wachstums und höherer Marketingaufwendungen

• Operatives Ergebnis (EBIT) sinkt um 21,2% auf € 115 Millionen (Q2 2022: € 146 Millionen), was einer EBIT-Marge von 5,4% entspricht (Q2 2022: 7,3%) – im Wesentlichen aufgrund einer niedrigeren Rohertragsmarge

• Konzernergebnis verringert sich um 34,7% auf € 55 Millionen (Q2 2022: € 84 Millionen)

• Vorräte steigen um 8,1% auf € 2.146 Millionen (30. Juni 2022: € 1.984 Millionen) und kehren somit auf ein normalisiertes Niveau zurück

Produkt-, Marketing- und weitere Highlights

• PUMA-Team Manchester City gewinnt die Champions League und macht das Triple perfekt

• PUMA nimmt Xavi Simons unter Vertrag, einen der faszinierendsten Fußballspieler Europas

• PUMA nimmt Julien Alfred unter Vertrag, eine der größten Talente im 100m Sprint

• PUMA Golfer Rickie Fowler gewinnt seinen sechsten PGA-Tour-Titel

• PUMA Vertrag mit der Formel 1 setzt neue Maßstäbe

• PUMA und NBA-Star LaMelo Ball starten ihre erste gemeinsame Europa-Tournee im Rahmen der MELO FASTER TOUR

• PUMA und die New Yorker Streetwear-Marke Noah enthüllen die erste Kollektion ihrer saisonübergreifenden Zusammenarbeit

• Die ersten Launches der PUMA Terrace Sneaker Palermo und Super Team zeigen eine starke Nachfrage

• 7 von 10 PUMA Produkten wurden in 2022 aus besseren Materialien hergestellt

• Im Einklang mit den strategischen Prioritäten ernennt PUMA Richard Teyssier zum Global Brand & Marketing Director und Shirley Li zur General Managerin China

• PUMA verlängert Vertrag von CFO Hubert Hinterseher bis Ende 2027 

Arne Freundt, Chief Executive Officer PUMA SE:

„Nach unserem zweiten Quartal sind wir auf gutem Weg, unseren Ausblick für das Übergangsjahr 2023 zu erreichen. In einem volatilen Marktumfeld ist PUMA weiterhin zweistellig gewachsen, was das anhaltende Momentum der Marke zeigt. Als bester Partner des Großhandels haben wir unsere Handelspartner unterstützt, erhöhte Lagerbestände abzuarbeiten und waren in der Lage, unsere eigenen Vorräte wie geplant zu normalisieren. Unsere strategischen Prioritäten - die Stärkung der Marke und der Durchbruch in USA und China – spielen eine zentrale Rolle für unser zukünftiges Wachstum. Wir machen auf allen Ebenen gute Fortschritte und haben mit der Bekanntgabe des neuen Managements für unsere globale Marketingfunktion und für China die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen.

Darüber hinaus bin ich sehr stolz darauf, mit Xavi Simons einen der faszinierendsten Fußballspieler Europas und mit Julien Alfred eine der größten Talente im 100m Sprint mit Chancen auf eine Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in der PUMA Family zu begrüßen.“ 

Zweites Quartal 2023

Die Umsätze stiegen währungsbereinigt um 11,1% auf € 2.120,7 Millionen (+5,9% in der Berichtswährung Euro). Die Region EMEA verzeichnete ein starkes währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 25,0% auf € 846,0 Millionen, angetrieben von einer starken Nachfrage in EEMEA. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik stiegen währungsbereinigt um 24,4% auf € 413,3 Millionen, unterstützt durch die anhaltende Erholung in Großchina nach der Wiedereröffnung des Marktes. Die Umsätze in der Region Amerika lagen bei € 861,5 Millionen (währungsbereinigt -4,4%) aufgrund eines Umsatzrückgangs in Nordamerika, während Lateinamerika weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnete. Der Rückgang in Nordamerika stand im Zusammenhang mit einem schwierigen makroökonomischen Marktumfeld und PUMAs relativer Abhängigkeit vom Großhandelsgeschäft im Off-Price-Segment, welches zukünftig strategisch kontrolliert wird. In einem insgesamt schwachen nordamerikanischen Markt ist PUMA in den Performance-Kategorien und im DTC-Geschäft gewachsen. Die PUMA Gruppe profitierte von der geografischen Diversifizierung ihres Geschäfts, wodurch das starke Wachstum in anderen Regionen den Rückgang in Nordamerika mehr als ausgleichen konnte.

PUMAs Großhandelsgeschäft wuchs währungsbereinigt um 6,9% auf € 1.605,3 Millionen. Diese Entwicklung steht im Einklang mit dem Ziel, der beste Partner für die Einzelhändler zu sein und mit ihnen gemeinsam die erhöhten Vorratsbestände im Markt zu bewältigen. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 26,5% auf € 515,4 Millionen. Die Umsätze in den eigenen Einzelhandelsgeschäften nahmen währungsbereinigt um 30,4% zu und E-Commerce wuchs währungsbereinigt um 19,1%. Das starke Wachstum im DTC-Geschäft war in erster Linie auf die anhaltende Markenbegehrlichkeit und verbesserte Produktverfügbarkeit zurückzuführen. Dies führte zu einem höheren DTC-Anteil von 24,3% (Q2 2022: 21,9%).

Die währungsbereinigten Umsätze mit Schuhen stiegen um 18,2%, bedingt durch die anhaltend hohe Nachfrage in unseren Kategorien Fußball, Basketball, Performance Running und Sportstyle. Die Umsätze im Bereich Textilien stiegen währungsbereinigt um 4,2% und bei Accessoires um 3,3%.

Die Rohertragsmarge sank um 170 Basispunkte auf 44,8% (Q2 2022: 46,5%). Im zweiten Quartal wirkten sich vermehrt Währungseffekte unvorteilhaft aus, während andere Faktoren wie Beschaffungspreise und Frachtkosten sowie Verkaufsförderungsmaßnahmen auch die Rohertragsmarge weiterhin belasteten. Positiv wirkten sich hingegen Preisanpassungen und ein vorteilhafter Regional- und Vertriebskanalmix auf die Rohertragsmarge aus.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) stiegen um 6,6% auf € 843,4 Millionen (Q2 2022: € 791,2 Millionen). Der moderate Anstieg der operativen Aufwendungen ist auf das Wachstum unseres DTC-Vertriebskanals, höhere Aufwendungen für Marketing und umsatzabhängige Vertriebskosten zurückzuführen, wohingegen die anderen Kostenbereiche einen operativen Leverage erzielten. Infolgedessen stieg die Kostenquote um 20 Basispunkte auf 39,8% (Q2 2022: 39,5%).

Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 21,2% auf € 115,3 Millionen (Q2 2022: € 146,3 Millionen), hauptsächlich aufgrund einer unvorteilhaften Rohertragsmarge. Dies führte zu einer EBIT-Marge von 5,4% (Q2 2022: 7,3%).

Dementsprechend sank das Konzernergebnis um 34,7% auf € 55,0 Millionen (Q2 2022: € 84,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie belief sich auf € 0,37 (Q2 2022: € 0,56).

 

Erstes Halbjahr 2023

Die Umsätze stiegen währungsbereinigt um 12,7% auf € 4.308,3 Millionen (+10,1% in der Berichtswährung Euro). Die Region Asien/Pazifik führte das Wachstum mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 26,0% an, gefolgt von der Region EMEA mit einem währungsbereinigten Wachstum von 25,2%. Die Umsätze in der Region Amerika gingen währungsbereinigt um 2,7% zurück, was auf ein schwieriges makroökonomisches Umfeld, hohe Vorratsbestände im Handel und PUMAs relative Abhängigkeit vom Großhandelsgeschäft im Off-Price-Segment in den USA zurückzuführen ist.

Das Großhandelsgeschäft wuchs währungsbereinigt um 9,6% auf € 3.327,4 Millionen und das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 24,6% auf € 980,9 Millionen. Die Umsätze in eigenen Einzelhandelsgeschäften stiegen währungsbereinigt um 24,0% und im E-Commerce um 25,6%. Dies führte zu einem höheren DTC-Anteil von 22,8% (H1 2022: 21,0%).

Schuhe waren mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 23,5% weiterhin der Wachstumstreiber, während Textilien und Accessoires mit einem währungsbereinigten Anstieg von 2,9% bzw. 0,8% nur geringfügig zulegten.

Die Rohertragsmarge sank um 120 Basispunkte auf 45,7% (H1 2022: 46,8%). Unvorteilhafte Währungseffekte, höhere Beschaffungspreise und Frachtkosten sowie branchenweite Verkaufsförderungsmaßnahmen wirkten sich negativ auf die Rohertragsmarge aus. Die negativen Effekte wurden teilweise durch Preisanpassungen sowie einen vorteilhaften Regional- und Vertriebskanal-Mix ausgeglichen.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) stiegen um 12,5% auf € 1.691,7 Millionen (H1 2022: € 1.504,1 Millionen). Der Anstieg ist auf umsatzabhängige Vertriebs- und sonstige variable Kosten, das Wachstum in unserem DTC-Vertriebskanal und höhere Aufwendungen für Marketing zurückzuführen, wohingegen die anderen Kostenbereiche einen operativen Leverage erzielten. Infolgedessen stieg die Kostenquote um 80 Basispunkte auf 39,3% (H1 2022: 38,4%).

Das operative Ergebnis (EBIT) ging aufgrund einer unvorteilhaften Rohertragsmarge und höheren operativen Aufwendungen um 15,0% auf € 290,9 Millionen zurück (H1 2022: € 342,4 Millionen), was zu einer EBIT-Marge von 6,8% (H1 2022: 8,7%) führte. Diese Entwicklung liegt im Rahmen der bisherigen Erwartungen, wonach unsere Rohertragsmarge und Profitabilität im ersten Halbjahr stärker unter Druck stehen werden als im zweiten Halbjahr.

Dementsprechend sank das Konzernergebnis um 16,2% auf € 172,3 Millionen (H1 2022: € 205,6 Millionen) und das Ergebnis je Aktie belief sich auf € 1,15 (H1 2022: € 1,37).

 

Working Capital

Das Working Capital wuchs um 58,6% auf € 1.693,0 Millionen (30. Juni 2022: € 1.067,4 Millionen). Die Vorräte erhöhten sich um 8,1% auf € 2.145,9 Millionen (30. Juni 2022: € 1.984,4 Millionen). PUMA erreichte sein Ziel, die Vorräte bis Mitte des Jahres zu normalisieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 13,3% auf € 1.348,4 Millionen (30. Juni 2022: € 1.189,8 Millionen). Auf der Passivseite sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 12,1% auf € 1.457,3 Millionen (30. Juni 2022: € 1.657,1 Millionen).

 

Cashflow und Liquiditätslage

Der Freie Cashflow belief sich auf € -341,4 Millionen im ersten Halbjahr 2023 (H1 2022: € 38,6 Millionen). Zum 30. Juni 2023 verfügte PUMA über Flüssige Mittel in Höhe von € 307,9 Millionen (H1 2022: € 498,4 Millionen). Der Rückgang um 38,2% gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf Mittelabflüsse für das Working Capital zurückzuführen. Darüber hinaus standen dem PUMA-Konzern zum 30. Juni 2023 Kreditlinien in Höhe von € 1.592,5 Millionen zur Verfügung (30. Juni 2022: € 1.276,9 Millionen). Der Anstieg der Kreditlinien ist auf eine Aufnahme von Schuldscheindarlehen in Höhe von € 300,0 Millionen im zweiten Quartal 2023 zurückzuführen. Zum 30. Juni 2023 beliefen sich die ungenutzten Kreditlinien auf € 846,0 Millionen (30. Juni 2022: € 923,6 Millionen).

 

Marke und Strategie 2023

feiern wir PUMAs 75. Jubiläum und die einzigartige Geschichte unserer Marke, in der wir an der Seite der schnellsten Athlet*innen der Welt Sport und Kultur vorangetrieben haben.

Zum Jahresauftakt haben wir unsere strategischen Prioritäten, nach denen wir unser Unternehmen ausrichten, genauer definiert. Der Kern unserer Strategie ist unverändert: Die Stärkung unserer Marke und stetige Verbesserung unserer Produkt- und Vertriebsqualität. Dabei fokussieren wir uns auf die drei Grundwerte People First, Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeit und die Digitalisierung unserer Infrastruktur. Innerhalb dieser Strategie haben die Stärkung unserer Marke und die Verbesserung unserer Marktanteile in USA und China absolute Priorität.

Neue Versionen der Fußballschuhe ULTRA, FUTURE und KING

Im ersten Halbjahr haben wir neue Modelle unserer erfolgreichen Fußballschuhe ULTRA und FUTURE auf den Markt gebracht und unseren legendären KING als drittes Modell neu eingeführt, um unser Angebot angesichts unseres stark wachsenden Marktanteils zu erweitern. Jedes Modell ist klar bei unseren Konsument*innen positioniert und wird von den besten Fußballspieler*innen beworben, um die Glaubwürdigkeit unseres Angebots zu unterstreichen. Mit Jack Grealish und Xavi Simons haben wir in diesem Jahr neue Markenbotschafter für den FUTURE und den KING hinzugewonnen.

PUMA Teams unter den besten der Welt

Mit Jack Grealish in der Startformation gewann das PUMA-Team Manchester City das Triple - die UEFA Champions League, die Premier League und den FA CUP - und zeigte damit, dass es aktuell die beste Fußballmannschaft ist.

Auch in anderen Ländern waren unsere PUMA-Mannschaften unter den Besten: In der Bundesliga verpasste Borussia Dortmund nur knapp den Titel, in der französischen Ligue 1 belegten der RC Lens und Olympique de Marseille den zweiten bzw. dritten Platz und in den Niederlanden gewann der PSV Eindhoven den KNVB-Cup. Bei der FIFA U-20- Weltmeisterschaft in Argentinien wurden die Nachwuchsspieler des PUMA-Teams Uruguay Weltmeister.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Australien und Neuseeland, die seit Juli läuft, tragen rund 90 Spielerinnen Fußballschuhe von PUMA. Nach zwei Jahren Forschung können wir heute all unsere Fußballschuhe auch in speziell für Frauen entwickelten Passformen anbieten. Der Unterschied zu den Unisex-Größen liegt im geringeren Volumen im Bereich des Mittelfußes und einem niedrigeren Spann. 90% unserer Profispielerinnen tragen diese Modelle – für uns der Beleg für die große Nachfrage in diesem Bereich.

PUMA etabliert NITRO-Technologie weiter für herausragende Leistungen im Laufsport

In der Kategorie Running fokussierten wir uns weiterhin darauf, unsere Schaumtechnologie NITRO zu etablieren. NITRO™ ist einer der besten Schaumstoffe auf dem Markt und bietet maximale Reaktionsfähigkeit, Dämpfung und ein extrem geringes Gewicht. Die NITRO-Technologie ist das Herz unserer preisgekrönten Laufschuhe DEVIATE, VELOCITY und unserem jüngsten Modell FOREVERRUN. Wir verzeichneten einen starken Zuwachs unserer Marktanteile in dieser Kategorie und mit neuen Markenbotschafter*innen wie der 5.000m Europameisterin Konstanze Klosterhalfen, Marathonlegende Edna Kiplagat und Marathon-Europameisterin Aleksandra Lisowska konnten wir unsere Glaubwürdigkeit im Running-Bereich weiter stärken.

PUMA Athlet*innen dominieren in der Leichtathletik

In der Leichtathletik zeigte PUMA seine Dominanz mit 17 Medaillen bei der IndoorEuropameisterschaft in Istanbul und großartigen Leistungen während der gesamten Saison, wie zum Beispiel dem neuen Stabhochsprung-Weltrekord von Mondo Duplantis. Mit Olympiasieger Marcell Jacobs aus Italien und Julien Alfred, der aktuellen NCAA 100m Meisterin, konnten wir noch vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest im August weitere hochkarätige Markenbotschafter*innen für uns gewinnen.

Bei den Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Paris haben PUMA-Athlet*innen 13 Medaillen geholt, allen voran die kubanische Sprinterin Omara Durand, die mit drei Goldmedaillen ihren Status als eine der besten Para-Athlet*innen ihrer Generation verdeutlichte.

Wichtige Siege für PUMA Golf Athlet*innen

Im Golf holte sich PUMA-Markenbotschafter Rickie Fowler beim Rocket Mortgage Classic in Detroit seinen sechsten Titel auf der PGA-Tour und bei den Belgian Ladies Open gewann Patricia Isabel Schmidt erstmalig auf der European Tour.

PUMA Vertrag mit der Formel 1 setzt neue Maßstäbe

Auch im Motorsport sind wir neue großartige Partnerschaften eingegangen und wurden zum offiziellen Ausrüster der Formel 1. Damit hat PUMA die Rechte erworben, Textilien, Schuhe und Accessoires mit dem Formel 1-Logo herzustellen. Der Vertrag beinhaltet auch die exklusiven Rechte für PUMAs Tochtergesellschaft stichd, rund um die Rennstrecke F1- Fanwear sowie Produkte aller zehn Teams zu verkaufen. Durch unsere Partnerschaften profitiert PUMA von der wachsenden Beliebtheit der Formel 1, insbesondere in den USA, wo in Miami und Las Vegas zwei der angesagtesten Rennen der Formel-1-Saison stattfinden.

PUMA mit LaMelo Ball weiter auf Erfolgskurs

Das Basketballgeschäft ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie, unser Geschäft im wichtigen US-Markt zu stärken. Gemeinsam mit unserem Markenbotschafter LaMelo Ball haben wir eine von den beliebten Comics Rick and Morty inspirierte Version seines erfolgreichen Signature-Schuhs MB.02 auf den Markt gebracht. Mit Scoot Henderson, NBA-Rookie und dritter NBA Draft Pick, haben wir den All-Pro NITRO™ vorgestellt, PUMAs neuesten Basketballschuh mit unserer NITRO™ Technologie. Breanna Stewart, unsere Markenbotschafterin in der WNBA, präsentierte den Stewie 2 Earth, die neueste Auflage ihres Signature-Basketballschuhs.

Da Basketball für PUMA auch über Nordamerika hinaus immer wichtiger wird, haben wir die „Melo Faster Tour“ mit Events in Berlin, London, Mailand und Paris organisiert, bei der LaMelo Ball seine europäischen Fans kennenlernen konnte.

Rihanna ist zurück!

Abseits der Stadien und Rennstrecken gaben wir bekannt, dass Rihanna, eine unserer erfolgreichsten Markenbotschafterinnen der vergangenen Jahrzehnte, zu PUMA zurückkehren wird. Bereits 2015 haben PUMA und Rihanna drei Jahre lang zahlreiche Bestseller auf den Markt gebracht, darunter den PUMA Creeper, der 2016 von Footwear News als „Shoe of the Year“ ausgezeichnet wurde. Rihanna wird in ihrer neuen, mehrjährigen Partnerschaft mit uns Unisex- und Kinderkollektionen entwerfen. Ihre Interpretation des Terrace Trends kommt im September mit dem ersten Fenty x PUMA-Produkt auf den Markt.

PUMA geht mit erfolgreichen neuen Modellen auf den Terrace-Trend ein

Mit der Neuauflage unserer Klassiker Palermo OG und Super Team OG, die erstmals in den Fußballstadien der 1980er auftauchten, gehen wir auf den immer beliebter werdenden Terrace Trend ein und konnten eine starke Nachfrage bei der Produkteinführung verzeichnen. Der CA Pro und der Slipstream sind weiterhin beliebte Modelle für die anhaltend große Nachfrage nach weißen Court-Sneakern und mit dem RS-X haben wir unser Angebot an Progressive Running Styles ausgebaut. Auch der Mayze begeistert nach wie vor unsere Kundinnen.

Seit Beginn des Jahres haben wir gefragte Sportstyle-Kollektionen in Zusammenarbeit mit Noah, Koché, Juun.J, Liberty, Rhuigi, PLEASURES, JJJJound und weiteren inspirierenden Labels entwickelt, die allesamt für Aufsehen im Markt sorgten.

PUMA wird 2023 weltweit zum Top Employer gekürt

Größte Priorität haben unsere Mitarbeiter*innen. Unsere Auszeichnung als Global Top Employer 2023 hat uns deshalb sehr gefreut. Der Auszeichnung ging eine weitreichende Umfrage durch das Top Employer Institute voraus und PUMA erhielt den Titel erstmalig in Nord- und Lateinamerika und zum wiederholten Mal in Europa und in Asien/Pazifik.

PUMA hat ebenfalls die bereinigte Lohnlücke – oder Adjusted Pay Gap – zwischen PUMAMitarbeitern und -Mitarbeiterinnen in Deutschland geschlossen, wie eine unabhängige Analyse gezeigt hat. Das FPI Fair Pay Innovation Lab, das die Ergebnisse ausgewertet hat, hat uns daher den Titel „Universal Fair Pay Developer“ verliehen. PUMA ist eines von nur zwei Unternehmen in ganz Deutschland mit diesem Status, den nur Unternehmen erhalten, die eine bereinigte Lohnlücke zwischen +1 und -1% vorweisen können.

Dank unserer People-First Strategie konnten wir wichtige Positionen innerhalb unseres Unternehmens besetzen. Um unsere Marke weiter zu stärken und unseren Aufschwung in China voranzutreiben, haben wir die Führungspositionen im Marketing und China neu besetzt; Richard Teyssier wurde zum Global Brand & Marketing Director und Shirley Li zum General Manager in China ernannt.

Vertrag von PUMA CFO Hubert Hinterseher verlängert

Der Aufsichtsrat der PUMA SE hat den Vertrag von Hubert Hinterseher als Chief Financial Officer bis Ende 2027 verlängert. Hubert Hinterseher ist seit Juni 2021 Mitglied des Vorstands und CFO der PUMA SE.

PUMA verbessert weltweit seine Vertriebsqualität

Um unsere globale Vertriebsqualität stetig zu verbessern, haben wir eng mit unseren Großhandelspartnern zusammengearbeitet, um ihnen den bestmöglichen Service zu bieten und gleichzeitig sicherzustellen, dass sich unsere Produkte in einem Multi-Brand Umfeld abheben. Während unser Großhandelsgeschäft die größte Priorität hat, ergänzt unser Directto-Consumer-Angebot unsere Vertriebsstrategie. In Bangkok, Beijing und Mexiko City haben wir neue PUMA-Flagship-Stores eröffnet und unsere PUMA-App ist nun auch in Ozeanien verfügbar. In China hat eine lokale Designagentur ein neues Retailformat für unsere Stores entwickelt, um unsere lokalen Kund*innen zu begeistern.

PUMA macht 7 von 10 Produkten mit besseren Materialien

Im Bereich Nachhaltigkeit konnten wir einen weiteren Meilenstein unserer langfristigen Strategie erreichen. 2022 waren sieben von zehn PUMA-Produkten aus besseren Materialien gefertigt, darunter Baumwolle und Viskose aus zertifizierten Quellen und recycelter Polyester. Unser legendärer Fußballschuh PUMA KING wird jetzt ohne tierisches Leder hergestellt. Damit ist PUMA das erste große Sportunternehmen, das für seine Produkte kein Känguruleder mehr verwendet. Diese Materialien verursachen weniger CO2-Emissionen und helfen uns, den ökologischen Fußabdruck unseres gesamten Produktsortiments zu reduzieren. Bis 2025 wollen wir neun von zehn Produkten aus besseren Materialien herstellen.

PUMA stellt zukünftige Generationen in den Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie

Da sich unser nachhaltiges Handeln heute auf die Generationen von morgen auswirkt, haben wir unsere Initiative Voices of a RE:GENERATION ins Leben gerufen. Diese „Voices“ – Aktivist*innen und Umweltschützer*innen der GEN-Z – werden PUMA ein Jahr lang begleiten und unserem Managementteam Feedback zu unseren Nachhaltigkeitsinitiativen geben. Zudem werden sie uns bei der Kommunikation unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten an ein jüngeres Zielpublikum unterstützen. Im Rahmen unserer Bemühungen für mehr Transparenz und besseren Zugang zu Informationen veröffentlichen wir unseren Nachhaltigkeitsbericht nun auch als Podcast-Serie.

 

Ausblick 2023

In der ersten Jahreshälfte baute PUMA seine Markenbegehrlichkeit weiter aus, führte spannende neue Produkte ein und stärkte seine Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette mit Athlet*innen, Einzelhändlern und Lieferanten. PUMA profitierte weiterhin von einer starken geografischen Diversifizierung seines Geschäfts, da das starke Wachstum in Kernmärkten wie Großchina einen Rückgang in Nordamerika ausglich. Die anhaltende Nachfrage nach PUMA Produkten, unterstützt durch unsere operative Flexibilität, führte wie erwartet zu einer Normalisierung der Vorratsbestände von PUMA.

Gleichzeitig bleiben das makroökonomische Umfeld und die volatile Nachfrage im Einzelhandel eine Herausforderung, insbesondere in Nordamerika und Europa, wo Rezessionsrisiken das Konsumklima belasten. Darüber hinaus ist die Entwicklung der wirtschaftlichen Erholung in China nach COVID-19 nach wie vor ungewiss.

Unter Berücksichtigung der oben genannten Bedingungen und in Anbetracht des starken Umsatzwachstums von PUMA im ersten Halbjahr sowie der anhaltenden Markenbegehrlichkeit bestätigen wir ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich für das Geschäftsjahr 2023. Im Einklang mit dem bisherigen Ausblick für 2023 erwartet PUMA ein operatives Ergebnis (EBIT) im Bereich zwischen € 590 Millionen bis € 670 Millionen (2022: € 641 Millionen) und eine entsprechende Veränderung vom Konzernergebnis. PUMA erwartet weiterhin eine Verbesserung der Profitabilität gegen Ende des Jahres, hauptsächlich aufgrund einer sequenziellen Verbesserung der Rohertragsmarge infolge niedrigerer Beschaffungspreise und Frachtkosten.

Sollte sich das Geschäft im dritten Quartal 2023 weiterhin positiv entwickeln, wird PUMA seinen Ausblick für 2023 entsprechend anpassen. Wie in den vergangenen Jahren wird sich PUMA weiterhin darauf konzentrieren, kurzfristige Herausforderungen zu meistern, ohne den mittel- und langfristigen Erfolg zu beeinträchtigen. Daher haben Umsatzwachstum und die Steigerung des Marktanteils Vorrang vor kurzfristiger Gewinnoptimierung. 

Robert-Jan Bartunek
Robert-Jan Bartunek
Teamhead Corporate Communications

PRESSEMITTEILUNG UND BILDER HERUNTERLADEN

HERZOGENAURACH, GERMANY, MARCH 03, 2009
PUMA ANNOUNCES CHANGES TO BOARD OF MANAGEMENT

Sportlifestyle company PUMA today announces changes to the Board of Management: Klaus Bauer (53) will be appointed as Member of the Board of Management, effective August 1, 2009, and will assume the newly created position of Chief Operating Officer (COO). At the same time, Chief Financial Officer (CFO) Dieter Bock (50), who has been with PUMA since 1979 and a Member of the Board of Management since 2005, will resign from the Board due to his personal life planning.

Copyright-PUMA

As the new COO, Klaus Bauer will take over responsibility for Finance, Controlling, Legal, Operations, Logistics, IT, and Human Resources on August 1, 2009. Bauer, who has a degree in business administration, has been working for PUMA for 20 years in different positions. In his current role as Senior Executive Vice President he is responsible for IT, Operations, Logistics and regional as well as strategic projects related to company expansion. Dieter Bock will remain in charge of Finance until he leaves the company on July 31, 2009, hence ensuring a smooth transition and hand-over to his successor.

Jochen Zeitz, Chairman and CEO of PUMA AG: „We are pleased to welcome Klaus Bauer as a new Member to the Board of Management of PUMA AG in August this year. He brings along an extensive experience in different management positions within PUMA and has an outstanding knowledge of organizing, leading and managing the full range of operational business processes.

We regret that Dieter Bock has made the decision to leave the Company and are grateful for his successful work at PUMA for many years. In more than 30 years that he has been with the company, he achieved a great track record and contributed significantly to the company’s financial performance in the last years and PUMA’s current solid financial position.”

Photo Credits: Robert Ashcroft/ PUMA

Herzogenaurach/Ho Chi Minh, September 10, 2009
PUMA ISSUES SUSTAINABILITY REPORT

The 121-page document covers the reporting period 2007/2008 and has exclusively been published online for environmental reasons. It details PUMA’s progress to enhance working and social standards in its supply chain, build capacity at its suppliers’ factories, broaden its range of sustainable products and reduce the company’s environmental footprint through the PUMAVision category puma.safe. It furthermore outlines PUMA’s activities in supporting artists and creative organizations through the category puma.creative and its initiatives to support global peace through puma.peace.

Download the full report here.

“Our 2007/2008 PUMAVision Sustainability Report is a testament to the fact that we at PUMA do not simply talk about sustainable development, we take action,” said Jochen Zeitz, Chairman and CEO of PUMA. “We are proud of our successes over the years and of our commitment to sustainability and the highest ethical standards, but realize that when it comes to corporate responsibility, there is and will always be room for improvement. Now, more than ever, we are deepening our commitments and dedicating ourselves to a strategy that sees the ‘whole’ as a sum of its parts—our PUMAVision. As we work towards a safer, more peaceful, and more creative world, we will continue to expand our outreach as corporate global citizens beyond the boundaries of business, not only for the benefit of our stakeholders, but for all.”

Highlights of the visually appealing document include:

  • A portrait of the concept PUMAVision
  • A transparent description of PUMA’s response to the challenges it faces in its supply chain operations, capacity building projects and brand collaboration initiatives
  • The expansion of PUMA’s range of sustainable products through Fair Trade footballs and apparel from “Cotton Made in Africa”
  • A detailed account of PUMA’s numerous initiatives to protect the environment, including the progress on reaching targets of a 25% reduction of energy and water consumption as well as waste creation for offices by 2010 and decreasing its carbon footprint
  • An outline of PUMA’s worldwide activities in cooperation with the charity organization “Peace One Day” to raise awareness for global peace
  • An account of its sponsorship of the art exhibition 30 Americans to support the work of 31 African-American artists
  • A recap of PUMA’ numerous projects on the African continent

The report has been certified by TÜV Rheinland, which “is confident that PUMA AG operates a meaningful and adequate system to collect, measure, control and steer their sustainability activities and that the PUMA 2007/2008 Sustainability Report presents information and facts that give a realistic impression on the sustainability performance of the company.”

The Global Reporting Initiative has reconfirmed an A+ rating for the document.

PUMA’s endeavours to enhance its social and environmental standards are ongoing. The Sportlifestyle company endorses the campaign “Seal the Deal!” led by the United Nations. This campaign aims at strengthening political will and public support for reaching a comprehensive global climate agreement at the Climate Change Conference in Copenhagen, Denmark, in December 2009 to help prevent global warming and further climate change. As a participant in the Carbon Disclosure Project, PUMA is actively working on reducing its direct and indirect climate gas emissions.

PUMA is committed to working in ways that contribute to the world by supporting creativity, sustainability and peace, and by staying true to the values of being Fair, Honest, Positive and Creative in decisions made and actions taken. The foundation for our activities is PUMAVision—a concept that guides our work with its three core programs, puma.creative, puma.safe and puma.peace.

Herzogenaurach, Deutschland, 18. Oktober 2010
UMWANDLUNG DER PUMA AG IN EINE EUROPÄISCHE AKTIENGESELLSCHAFT (SE) 

Jochen Zeitz wird Vorsitzender des Verwaltungsrats der PUMA SE

Über den Formwechsel soll die ordentliche Hauptversammlung der PUMA AG im April 2011 beschließen.

Im Anschluss an die Umwandlung in eine SE übernimmt Jochen Zeitz die Rolle des Vorsitzenden des Verwaltungsrats der PUMA SE. Bis alle dafür erforderlichen Maßnahmen getroffen sind und ein neuer Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) für PUMA bestellt ist, wird Jochen Zeitz seine derzeitige Funktion bei PUMA beibehalten. Danach wird er Leiter des neuen Unternehmensbereiches Sport & Lifestyle von PPR werden.

Herzogenaurach, Deutschland, 18. Oktober 2010
UMWANDLUNG DER PUMA AG IN EINE EUROPÄISCHE AKTIENGESELLSCHAFT (SE) / JOCHEN ZEITZ WIRD VORSITZENDER DES VERWALTUNGSRATS DER PUMA SE
Herzogenaurach, Deutschland, 18. Dezember 2010
PUMA FÜHRT SEKTOR IM DOW JONES NACHHALTIGKEITS-INDEX AN

PUMA erreichte insgesamt eine Bewertung von 86 Punkten, während der Sektor-Durchschnitt bei 54 Punkten lag. Die Punktzahl spiegelt die Umsetzung ökonomischer, umweltbewusster und sozialer Kriterien der Unternehmen im Vergleich zu den Mitbewerbern auf einer Skala von 0 bis 100% wider. SAM, eine Investment-Agentur, die ausschließlich auf nachhaltiges Wirtschaften spezialisiert ist, bewertete zusammen mit Dow Jones Indexes die wirtschaftliche Komponente PUMAs mit 86, das umweltbewusste Handeln mit 100 und die soziale Komponente mit 80 Punkten.

Durch PUMAVision, PUMAs Nachhaltigkeitskonzept, hat das Unternehmen zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, die PUMA zu einem umweltbewussteren, sichereren und nachhaltigeren Unternehmen machen. PUMAs langfristige Bemühungen zur Verbesserung der Sozial-, Arbeits- und Umweltstandards reichen bis ins Jahr 1999 zurück. Seitdem arbeitet PUMA beständig an der Einführung umweltfreundlicherer Unternehmensprozesse, um die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Außerdem implementierte das Unternehmen mehrere erfolgreiche Langzeit-Projekte, zum Beispiel die Beschaffung von Rohstoffen durch die Kampagne „Cotton made in Africa“ oder die Kompensierung seiner CO²-Emmissionen ab dem Jahr 2010.

Herzogenaurach, Deutschland, 26. April 2011
DIE PUMA AG BERICHTET ÜBER IHRE KONSOLIDIERTEN GESCHÄFTSERGEBNISSE FÜR DAS 1. QUARTAL 2011

Highlights Januar bis März

  • Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 13,2% auf die Rekordmarke von € 773 Mio.

  • Rohertragsmarge erreicht erneut starke und branchenführende 52,4%

  • Operatives Ergebnis liegt um 2,1% über dem Vorjahr bei € 111,0 Mio.

  • Konzerngewinn verbessert sich um 7,1% auf € 77,7 Mio.

  • Gewinn je Aktie steigt auf € 5,17 gegenüber € 4,81 im Vorjahr

Ausblick 2011

  • Auf der Basis des erfolgreichen 1. Quartals und der positiven Geschäftsentwicklung peilt das Management beim Umsatz die 3 Milliarden Euro-Marke für das Gesamtjahr 2011 an.

  • Im Rahmen des langfristigen Wachstumsplans „Back on the Attack“ werden Investitionen in Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung sowie in die Verbesserung der operativen Geschäftsprozesse die Kostenquote weiterhin beeinflussen.

  • Trotz erwarteter, moderater Preissteigerungen der Beschaffungskosten von Rohstoffen und Löhnen im zweiten Halbjahr rechnet das Management mit einer weiteren Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender: „Mit einem starken Umsatzwachstum im 1. Quartal sind wir nicht nur gut in das Geschäftsjahr 2011, sondern auch in unseren Fünf-Jahresplan “Back on the Attack“ gestartet. Die Region Asien/Pazifik trug mit einem Umsatzanstieg zu einer insgesamt soliden Unternehmensentwicklung bei und konnte damit die negativen Auswirkungen der verheerenden Ereignisse in Japan mildern. Für 2011 erwarten wir beim Konzerngewinn einen mittleren einstelligen Anstieg und peilen beim Umsatz erstmals die 3-Milliarden-Marke an. Wir werden auch weiterhin konsequent unseren langfristigen Strategieplan “Back on the Attack” verfolgen mit dem Ziel, bis zum Jahr 2015 das Umsatzpotenzial von 4-Milliarden Euro auszuschöpfen. Die kürzlich von unseren Anteilseignern erteilte Zustimmung, PUMA von einer Deutschen Aktiengesellschaft (AG) in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) umzuwandeln, wird unserem Unternehmen ein noch stärkeres internationales Profil verleihen und uns dabei helfen, die vielfältigen Möglichkeiten des globalen Sportlifestyle-Marktes zu erschließen.”

Umsatz- und Ertragslage Januar bis März 2011

Weltweite Markenumsätze

Die weltweiten PUMA-Markenumsätze, bestehend aus Lizenz- sowie konsolidierten Umsätzen, stiegen in Euro um 12,5% (währungsbereinigt um 8,8%) auf € 811,1 Mio. gegenüber € 720,8 Mio. im Vorjahr.

Konsolidierte Umsätze

Im ersten Quartal erreichten die konsolidierten Umsätze € 773,4 Mio., dies entspricht einem währungsbereinigten Anstieg von 9,3% und einer eindrucksvollen Steigerung von 13,2% auf Euro-Basis im Vergleich zum ersten Quartal 2010. Für PUMA stellt dies das bisher beste 1. Quartal überhaupt dar. Alle Produktsegmente haben deutlich zum Wachstum beigetragen: im Segment Schuhe erhöhten sich die Umsätze währungsbereinigt um 6,8% auf € 417,2 Mio., im Segment Textilien stiegen die Umsätze um 2,2% auf € 241,8 Mio. und das Segment Accessories verzeichnete einen signifikanten Anstieg um 42,4% auf € 114,4 Mio. Das starke Ergebnis von Accessories ist unter anderem bedingt durch die Einbeziehung von Cobra Golf in den Konsolidierungskreis.
In Bezug auf Regionen sind die Umsätze in EMEA währungsbereinigt um 4,4% auf € 374,5 Mio. angestiegen, die Region Asien/Pazifik erzielte eine Steigerung von 6,9% auf € 163,9 Mio. und in der Region Amerika konnte PUMA seine bisherigen hervorragenden Ergebnisse mit einem Umsatzwachstum von 19,9% auf € 235,1 Mio. fortsetzen.

Rohertragsmarge

Die Rohertragsmarge blieb stabil bei 52,4%, womit PUMA weiterhin seinen Spitzenplatz in der Sportartikelbranche behauptet und seine kontinuierlichen Bemühungen unterstreicht, Ertrag und operative Effizienz zu steigern. Das Produktsegment Schuhe erzielte eine Rohertragsmarge von 51,3% gegenüber 50,9% im Vorjahr. Das Segment Textilien lag bei 53,7% und ist damit leicht gegenüber 53,9% im Vorjahr zurückgegangen. Das Segment Accessories erzielte 54,0% und lag damit ebenso leicht unter dem Vorjahreswert von 55,7%.

Operative Aufwendungen

Die operativen Aufwendungen vor Sondereffekten stiegen im 1. Quartal 2011 um 21,6% auf € 298,6 Mio. In Prozent vom Umsatz entspricht dies einem Anstieg von 35,9% im Vorjahr auf nunmehr 38,6%. Diese Erhöhung ist sowohl auf Währungseffekte als auch auf zusätzliche Investitionen in Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung zurückzuführen mit dem Ziel, unseren „Back on the Attack“-Wachstumsplan zu forcieren.

EBIT

Das operative Ergebnis entspricht den Erwartungen und verbessert sich auf € 111,0 Mio. gegenüber € 108,7 Mio. im Vorjahr. In Prozent vom Umsatz resultiert daraus eine operative Marge von 14,4%, welche gegenüber dem Vorjahreswert (15,9%) leicht zurückgegangen ist.

Finanzergebnis / Ergebnis aus assoziierten Unternehmen

Das Finanzergebnis hat sich von € -1,4 Mio. auf € -0,2 Mio. verbessert und beinhaltet € 0,9 Mio. Erträge aus der Beteiligung an Wilderness.

Gewinn vor Steuern

Der Gewinn vor Steuern hat sich von € 107,3 Mio. auf € 110,8 Mio. erhöht.
Der Steueraufwand ist von € 34,8 Mio. auf € 33,1 Mio. zurückgegangen und die Steuerquote reduzierte sich von 32,4% auf 29,9%.

Konzerngewinn

Der Konzerngewinn stieg auf € 77,7 Mio. gegenüber € 72,5 Mio. im Geschäftsjahr 2010, dies entspricht einem Anstieg von 7,1%. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich von € 4,81 auf € 5,17 und der verwässerte Gewinn pro Aktie erreichte € 5,15 gegenüber € 4,80 im Vorjahr.

Vermögens- und FinanzlageEigenkapital

Zum 31. März 2011 stieg die Bilanzsumme um 11,3% von € 2.068,5 Mio. auf € 2.303,2 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erweiterung des Konsolidierungskreises zurückzuführen, da in diesem Jahr Cobra Golf erstmals mit einbezogen wurde. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich leicht von 61,2% auf 60,6%. In absoluten Zahlen konnte das Eigenkapital jedoch um 10,3% von € 1.265,7 Mio. auf € 1.395,9 Mio. verbessert werden. Damit verfügt PUMA weiterhin über eine äußerst solide Kapitalausstattung.

Working Capital

Das Working Capital stieg um 13,9% auf € 598,1 Mio. Auf der Aktivseite sind die Vorräte um 24,9% von € 371,8 Mio. auf € 464,3 Mio. angestiegen, was unter anderem auch erforderlich war, um das geplante Umsatzwachstum in den folgenden Quartalen bedienen zu können. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich ebenso um 11,0% von € 520,4 Mio. auf € 577,8 Mio. Unter Berücksichtigung der Erweiterung des Konsolidierungskreises sowie des starken Umsatzwachstums in diesem Quartal haben sich die Forderungen positiv entwickelt.
Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 25,8% von € 270,4 Mio. auf € 340,2 Mio.

Investitionen/ Cashflow

Der freie Cashflow (vor Akquisitionen) lag bei € -113,5 Mio. gegenüber € -71,6 Mio. im Vorjahr. Der zusätzliche Mittelabfluss resultiert insbesondere aus dem Anstieg des Nettoumlaufvermögens sowie aus Steuerzahlungen.
Der Mittelabfluss für Akquisitionen steht im Zusammenhang mit dem Erwerb der restlichen Anteile an PUMA China. Dies hat PUMA bereits im Rahmen der Finanzergebnisse des 3. Quartals 2010 veröffentlicht.
Die Investitionen ins Anlagevermögen betragen € 10,8 Mio. gegenüber € 7,7 Mio. im ersten Quartal 2010. Der Anstieg ist bedingt durch Investitionen in die Optimierung der operativen Geschäftsprozesse sowie in IT, die wesentliche Bestandteile unserer Wachstumsstrategie darstellen.

Liquidität

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum 31. März 2011 um 29,1% auf € 300,8 Mio. (Vorjahr: € 424,2 Mio.) zurückgegangen. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 25,9% von € 52,3 Mio. auf € 38,8 Mio. reduziert. Im Ergebnis ist die Nettoliquidität um 29,6% von € 371,9 Mio. auf € 262,0 Mio. gesunken.

Aktienrückkauf

PUMA hat den Aktienrückkauf im 1. Quartal fortgesetzt und 51.720 Stück eigene Aktien für € 10,9 Mio. erworben.

Weitere Ereignisse Umwandlung der PUMA AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE)

Wie bereits mitgeteilt, haben die Anteilseigner von PUMA auf der Hauptversammlung im April der Umwandlung von einer deutschen Aktiengesellschaft (AG) in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) zugestimmt. Wir erwarten, dass die Umwandlung spätestens bis Juli abgeschlossen sein wird.

Ausblick 2011

Die Ergebnisse des 1. Quartals verdeutlichen, dass PUMA seine „Back on the Attack“-Wachstumsstrategie erfolgreich umsetzt, indem höhere Ausgaben für Marketing und Produktentwicklung durch eine deutliche Steigerung von Umsatz bei stabiler Marge mehr als kompensiert werden. Unter Berücksichtigung des erwarteten Anstiegs der Beschaffungskosten für Rohstoffe und Löhne im zweiten Halbjahr wird der positive Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 bestätigt. Für das Gesamtjahr 2011 erwarten wir eine Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Prozentbereich und peilen erstmals einen Umsatz von 3 Milliarden Euro an.

München / London, 16. Mai 2011
PUMA UND PPR HOME VERÖFFENTLICHEN ERSTE ERGEBNISSE DER WELTWEIT ERSTEN ÖKOLOGISCHEN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

<div class="rich-text-editor">
<p>Im Rahmen seines langfristigen Nachhaltigkeitsengagements trägt PUMA mit seiner ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung der Tatsache Rechnung, dass die Produktion und der Verkauf von PUMA-Produkten weitreichende Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben. Durch die Identifizierung seiner wesentlichen Umweltauswirkungen wird das Unternehmen zukünftig in der Lage sein, diese gezielt zu minimieren und somit auch Geschäftsrisiken zu reduzieren. PUMAs ökologische Gewinn- und Verlustrechnung stellt damit ein bisher unerreichtes Maß an Transparenz her, setzt neue Maßstäbe in der ökologischen Unternehmensberichterstattung und regt damit hoffentlich andere Unternehmen aus der gesamten Industrie dazu an, dem Beispiel von PUMA zu folgen.<br>
<br>
Wie die ersten Ergebnisse der Untersuchung zeigen, entspricht der Anteil von PUMAs direkten ökologischen Auswirkungen durch Treibhausgase und Wasserverbrauch auf die Umwelt einem Wert von rund 7,2 Millionen Euro. Weitere 87,2 Millionen Euro entfallen auf die insgesamt vier Zulieferebenen („Tiers“), die PUMA in seiner Beschaffungskette unterscheidet. Im Ergebnis belaufen sich die Umweltauswirkungen durch Treibhausgase und Wasserverbrauch im Rahmen des operativen Geschäfts und der gesamten Beschaffungskette auf rund 94,4 Millionen Euro. Durch die monetäre Bewertung seiner Umweltauswirkungen ist PUMA damit auf mögliche zukünftige gesetzliche Regelungen und die Pflicht zur Veröffentlichung vorbereitet. Die ermittelten Kosten dienen als Maßstab und Ausgangspunkt zur Verminderung von PUMAs ökologischem Fußabdruck im Kerngeschäft und auf allen Stufen der Beschaffungskette. Sie haben keinerlei Auswirkungen auf PUMAs Konzerngewinn.<br>
<br>
„Die Veröffentlichung unserer ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zum begehrtesten und nachhaltigsten Sportlifestyle-Unternehmen der Welt. Es ist ein entscheidendes Instrument und ein Paradigmenwechsel, wie Unternehmen ihre tatsächlichen Kosten für die Nutzung von natürlichen Ressourcen ausweisen und in ihren Geschäftsprozessen berücksichtigen können und sollten“, so Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender von PUMA und Chief Sustainability Officer (CSO) von PPR. „Ein besseres Verständnis und Bewusstsein für die Herkunft unserer Produkte, die Bereitstellung von Ressourcen durch die Natur und ihre begrenzte Verfügbarkeit tragen trotz des angestrebten Geschäftswachstums entscheidend dazu bei, ein robustes und nachhaltiges Geschäftsmodell für PUMA zu entwickeln, dessen Umweltauswirkungen wir noch besser kontrollieren und minimieren können.“<br>
<br>
Mit den Treibhausgas-Emissionen und dem Wasserbedarf weist PUMA im ersten Teil seiner ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung zunächst die wesentlichen Umweltauswirkungen aus. Die finanzielle Bewertung dieser Auswirkungen durch PricewaterhouseCoopers (PwC) für die Treibhausgas-Emissionen und Trucost für den Wasserverbrauch ergibt einen Wert pro Tonne CO2 von 66 Euro und durchschnittlich 0,81 Euro pro Kubikmeter verbrauchtes Wasser. Nähere Informationen zur Methodik unter www.about.puma.com. Die Auswertung der Untersuchungen kommt zu folgenden Ergebnissen:</p>
<ul class="bulletpoint-list">
<li>
PUMAs Umweltauswirkungen beliefen sich unter Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette im Geschäftsjahr 2010 auf insgesamt 94,4 Millionen Euro, wobei die Treibhausgas-Emissionen mit rund 47 Millionen Euro und der Wasserverbrauch mit 47,4 Millionen Euro beziffert werden.</li>
<li>
Zu dieser Gesamtsumme trug PUMAs Kerngeschäft, bezogen auf die Treibhausgas-Emissionen, mit etwa 15 Prozent sowie 0,001 Prozent vom Wasserverbrauch bei. Das entspricht 7,2 Millionen Euro der bezifferten Gesamtauswirkungen.</li>
<li>
Die verbleibenden Treibhausgas-Emissionen und der restliche Wasserverbrauch, die in der Summe rund 87,2 Millionen Euro ergeben, entfielen auf PUMAs Beschaffungskette.</li>
</ul>
<br>
<p>
„Grundsätzlich geht es bei dieser Analyse sowohl um ein ökologisches als auch ein ökonomisches Risikomanagement, denn diese zwei Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden“, sagte Alan McGill, Partner bei PwC Sustainability and Climate Change. „Es ist das erste Mal, dass ein Unternehmen die Auswirkungen seines Wirtschaftens in dieser Form bemisst und bewertet. Dadurch erhält PUMA einen profunden und zugleich herausfordernden Einblick in seine gesamte Wertschöpfungskette. Es handelt sich um einen bahnbrechenden Ansatz für Unternehmen, den Umweltaspekt in ihr Geschäftsmodell zu integrieren und bietet damit eine Grundlage für die umfassende Berücksichtigung der Inanspruchnahme des Ökosystems innerhalb der Unternehmensstrategie. Um die Umweltauswirkungen so gering wie möglich zu halten, bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens aller Unternehmen entlang ihrer jeweiligen Wertschöpfungsketten, denn schließlich trägt PUMA, gemeinsam mit anderen Herstellern, einen Teil der Gesamtverantwortung in den gemeinsamen Produktionsstätten“, so McGill weiter.</p>
<br>
<p>
Die Analyse des Wasserverbrauchs und der Treibhausgas-Emissionen erstreckte sich auf PUMAs gesamte Wertschöpfungskette einschließlich aller Rohstoff- und Produktlieferanten und der gesamten Logistik, die PUMA nur zu einem gewissen Teil mitgestalten und kontrollieren kann.</p>

<ul class="bulletpoint-list">
<li>
Tier4: Rohstoffproduktion wie zum Beispiel Baumwollanbau, Ölbohrung und Raffination</li>
<li>
Tier3: Rohstoffverarbeitung wie zum Beispiel Gerbereien oder chemische Industrie</li>
<li>
Tier2: Ausgelagerte Prozesse wie zum Beispiel Stickereien, Drucke und die Produktion von Schuhsohlen</li>
<li>
Tier1: Herstellung von PUMA-Produkten</li>
<li>
PUMA-Kerngeschäft: Design, Logistik, Lagerhaltung, Verwaltung und Vertrieb</li>
</ul>
<h2 class="headline-2">
Rohstoffproduktion hat größte Umweltauswirkung</h2>
<p>PUMAs Untersuchungen zeigen, dass die größten Umweltauswirkungen nicht im Kerngeschäft, sondern innerhalb der Beschaffungskette in der Lieferantenebene Tier 4 auftreten, wo Rohmaterialien aus natürlichen Ressourcen gewonnen werden, wie etwa der Anbau und die Ernte von Baumwolle, Viehzucht zur Ledergewinnung und die Produktion von Naturkautschuk. Auf diesen Bereich der Wertschöpfungskette entfallen 36% der gesamten Treibhausgas-Emissionen (16,7 Millionen Euro) und 52% des Wasserverbrauchs (24,7 Millionen Euro). Das verdeutlicht, dass der höchste Wasserverbrauch bei der Produktion eines T-Shirts bereits auf der Vorstufe anfällt – dem Anbau der Baumwolle.<br>
<br>
Die vorgelegten Ergebnisse sind der erste Teil eines insgesamt dreistufigen Prozesses, mit dessen Hilfe PUMAs umweltbezogene, soziale und ökonomische Auswirkungen bewertet werden und die insgesamt zur Entwicklung einer umfassenden ökologischen, sozialen und ökonomischen Gewinn- und Verlustrechnung führen. Die abschließenden Ergebnisse der Stufe 1, die im Herbst dieses Jahres veröffentlicht werden, beziehen weitere Kriterien ein wie zum Beispiel die Verursacher von saurem Regen oder Smog, schädliche organische Verbindungen, Abfall und Flächennutzungsänderungen, wodurch die Umweltauswirkungen in PUMAs Wertschöpfungskette vervollständigt werden.<br>
<br>
Da PUMAs Geschäftstätigkeiten nicht nur ökologische Auswirkungen beinhaltet, sieht Stufe 2 die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Interessengruppen vor, um komplexe soziale Themen wie beispielsweise faire Löhne sowie Sicherheits- und Arbeitsbedingungen im Bereich Nachhaltigkeit anzugehen. Das wird dann die Aufstellung einer ökologischen und sozialen Gewinn- und Verlustrechnung ermöglichen.<br>
<br>
Bei Stufe 3 geht es dann um die gleichermaßen komplexe Bewertung des sozialen und ökonomischen Nutzens von PUMAs Geschäftstätigkeiten durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, Steuerzahlungen, wohltätige Initiativen und andere Nutzen stiftende Aktivitäten. Dieser Mehrwert wird schließlich den ökologischen und sozialen Kosten gegenübergestellt, welche in Stufe 1 und 2 kalkuliert wurden und vervollständigt damit PUMAs ökologische, soziale und ökonomische Gewinn- und Verlustrechnung. Stufe 3 erfordert eine größere gemeinschaftliche Anstrengung zur Entwicklung einer validen Bewertungsmethodik – eine Herausforderung, die auf großes Interesse in der Industrie stoßen und dazu führen wird, dass Unternehmen zunehmend ihre eigenen Wertschöpfungsketten überprüfen.<br>
<br>
„Diejenigen Unternehmen, die ein Bewusstsein für ihre Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette entwickeln, sind gut vorbereitet, wenn es darum geht, die Risiken steigender Rohstoffpreise und Versorgungsengpässe zu bewältigen“, erläutert Dr. Richard Mattison, CEO von Trucost. „Viele Unternehmen sind bereits heute mit immer weiter steigenden Herstellungskosten konfrontiert. Sie resultieren aus erhöhten Rohstoffpreisen, die wiederum im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Verfügbarkeit von Wasser stehen. PUMA ist nun in der Lage, diese Herausforderungen im Voraus zu erkennen und besser zu steuern. Durch die von uns bereitgestellten Management-Instrumente kann PUMA künftige Risiken minimieren, die nötigen Absicherungen und Vorkehrungen treffen und neue Wege beschreiten, um die Nachhaltigkeit seiner Produkte zu steigern.“</p>

<br>
<h2 class="headline-2">
PUMAs Ansätze zur Risikominimierung</h2>
<p>
</p>
<p>Um die Umweltauswirkungen weiter zu senken, werden die Untersuchungsergebnisse gezielt in PUMAs Nachhaltigkeitsinitiativen einfließen. Mit der bereits Anfang 2010 veröffentlichten Zielsetzung von 100-prozentig nachhaltigen Verpackungen und der 25-prozentigen Reduzierung von CO2, Energie und Wasser bis 2015 berücksichtigt PUMA die Umweltauswirkungen innerhalb seines Kerngeschäfts sowie auf der Tier 1-Lieferantenebene. Das Sportlifestyle-Unternehmen wird nun prüfen, ob und wie sich diese Ziele weiter anpassen lassen und ob sie auf allen Ebenen der Beschaffungskette anwendbar sind.<br>
<br>
In der Bewertung der Umweltauswirkungen auf den Zulieferebenen 2 bis 4 nehmen PUMA und PPR HOME eine Vorreiterrolle ein und möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, dass das gegenwärtige Wirtschaftsmodell veraltet ist und tiefgreifende Reformen benötigt. Dazu gehört die Schaffung von Partnerschaften und Kooperationen, damit neue, innovative Wege eingeschlagen werden, um gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, Umweltkosten gleichmäßig und gerecht zu verteilen und die nötigen Kapazitäten bei den Zulieferern sowie neue Produktionswege zu erschließen.<br>
<br>
</p>
<h2 class="headline-2">
Bewusstsein schaffen</h2>
<p>PUMA und PPR HOME teilen die Ergebnisse ihrer ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung mit anderen Akteuren innerhalb der Branche, um einem neuen Geschäftsmodell zum Durchbruch zu verhelfen, das die Kosten der Nutzung natürlicher Ressourcen im operativen Geschäft berücksichtigt.<br>
<br>
Die Untersuchung trägt auch zu einer verbesserten Bewertung der Umweltauswirkungen durch die Beschaffung aus verschiedenen Ländern und Regionen bei und ermöglicht damit letztlich auch eine Optimierung des Beschaffungsmanagements und die Reduzierung von Risiken und Einflüssen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette.</p>
<br>
<h2 class="headline-2">
Synergien und Partnerschaften entwickeln</h2>
<p>PUMAs Mehrheitsaktionär PPR hat sich kürzlich dem Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung (WBCSD) angeschlossen, der eine geeignete Plattform für einen konstruktiven Dialog über die gerechte Verteilung der Verantwortlichkeiten und Kosten für die gemeinsam verursachten Umweltauswirkungen bietet und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle fördert, die zur Reduzierung dieser Kosten beitragen können. Seit vielen Jahren engagiert sich PUMA im Rahmen von globalen Initiativen, Industrie-Dialogen und Unternehmenskooperationen dafür, das Thema Nachhaltigkeit und die damit verbundenen Herausforderungen zu forcieren. Dazu gehören der „UN Global Compact“, die „Fair Labor Association“, das „Carbon Disclosure Project“ sowie seit kurzem die Mitgliedschaft in der Initiative „2 Grad“ und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung. Außerdem sind PPRs Luxusmarken langjährige Mitglieder in Organisationen wie der „Sustainable Luxury working group“ (gegründet vom Netzwerk „Business for Social Responsibility”, BSR) und dem RJC („Responsible Jewellery Council“).<br>
<br>
PUMA wird sich in Kürze der „Sustainable Apparel Coalition” anschließen, einer Gruppe von führenden Textil- und Schuhmarken, Herstellern, Branchenexperten und der US- Umweltschutzbehörde. Ziel ist es, durch Textil- und Schuhproduktion hervorgerufene soziale und ökologische Auswirkungen zu reduzieren. Das unterstreicht PUMAs Bemühungen, Kooperationen mit Partnern innerhalb der Branche einzugehen und weiter auszubauen, um diejenigen Umwelteinflüsse zu identifizieren, die auf allen Ebenen der Beschaffungskette auftreten.</p>
<br>
<h2 class="headline-2">
Wissenstransfer sichern, um einen Schneeball-Effekt zu generieren</h2>
<p>PUMA wird in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Branche künftig einen noch stärkeren Fokus auf Schulungs- und Fortbildungsprojekte legen, um das Management von Tier 1-Zulieferbetrieben darin zu unterstützen, Schwachstellen in den Arbeitsabläufen zu identifizieren und es ihnen zu ermöglichen, diese eigenständig zu verbessern. Seit mehr als sechs Jahren führt PUMA gemeinsam mit anderen Industrieunternehmen Schulungen und Fortbildungen durch, um die Umwelt- und Sozialbedingungen bei Tier1-Zulieferern zu verbessern.<br>
<br>
Im vergangenen Jahrzehnt hat PUMA erreicht, dass sich Tier 1-Zulieferer zur Einhaltung von PUMAs Umwelt- und Sozialstandards verpflichten. PUMA wird nun von Tier 1-Zulieferern den Nachweis einfordern, dass deren Subunternehmen denselben Richtlinien folgen. Ziel ist es, dass alle Zulieferer PUMAs Verhaltenskodex einhalten und dessen Umwelt-, Sozial-, Gesundheits- und Sicherheitsstandards entsprechen.</p>
<br>
<h2 class="headline-2">
Innovationen für die Entwicklung nachhaltiger Materialien und Produkte vorantreiben</h2>
<p>
Bis 2015 werden 50% der internationalen PUMA-Produkte gemäß PUMAs internem Nachhaltigkeitsstandard „PUMA S-Index“ hergestellt werden. Das beinhaltet die Verwendung von nachhaltigeren Materialien wie zum Beispiel recyceltem Polyester, was den enormen Umweltauswirkungen auf der Ebene der Rohstoff-Produktion Rechnung trägt. PUMA ist auch weiterhin bestrebt, die Umweltauswirkungen von Tier 1- bis Tier 4-Zulieferern durch die Entwicklung innovativer und nachhaltigerer Materialen und Produkte zu senken.
</p>
</div>

  • PUMAs Umweltauswirkungen beliefen sich unter Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette im Geschäftsjahr 2010 auf insgesamt 94,4 Millionen Euro, wobei die Treibhausgas-Emissionen mit rund 47 Millionen Euro und der Wasserverbrauch mit 47,4 Millionen Euro beziffert werden.
  • Zu dieser Gesamtsumme trug PUMAs Kerngeschäft, bezogen auf die Treibhausgas-Emissionen, mit etwa 15 Prozent sowie 0,001 Prozent vom Wasserverbrauch bei. Das entspricht 7,2 Millionen Euro der bezifferten Gesamtauswirkungen.
  • Die verbleibenden Treibhausgas-Emissionen und der restliche Wasserverbrauch, die in der Summe rund 87,2 Millionen Euro ergeben, entfielen auf PUMAs Beschaffungskette.
Herzogenaurach, Deutschland, 25. Juli 2011
PUMA IST EINE EUROPÄISCHE AKTIENGESELLSCHAFT

 Damit stellt Zeitz nicht nur den kontinuierlichen, strategischen Ausbau im Rahmen der nächsten Phase der Unternehmensentwicklung der PUMA SE sicher, sondern unterstützt in seiner Funktion als Chief Sustainability Officer von PPR auch die Nachhaltigkeitsinitiativen von PUMA.

Franz Koch verantwortete bislang die globale strategische Planung für PUMA und damit die langfristige strategische Unternehmensentwicklung und war maßgeblich an der Entwicklung von PUMAs Wachstumsplan „Back on the Attack 2011-15“ beteiligt mit dem klaren Ziel, PUMA zum begehrtesten und nachhaltigsten Sportlifestyle-Unternehmen zu machen.

Geschäftsführende Direktoren in der PUMA SE sind neben Franz Koch (CEO) Klaus Bauer (Operations), Stefano Caroti (Vertrieb), Antonio Bertone (Marketing) und Reiner Seiz (Beschaffung). Nicht mehr zum Management gehört Melody Harris-Jensbach, über deren Ausscheiden sich die Gesellschaft mit Harris-Jensbach einvernehmlich geeinigt hat. Der Funktionsbereich Produkt, der bislang von Harris-Jensbach geleitet wurde, wird bis auf weiteres nicht mit einem Geschäftsführenden Direktor besetzt werden, und berichtet stattdessen direkt an Franz Koch.

Die Europäische Aktiengesellschaft ist eine Rechtsform für Unternehmen, die in verschiedenen Mitgliedstaaten der Europäischen Union tätig sind. Sie erleichtert die grenzüberschreitende Kooperation und ist damit – aufgrund der internationalen Ausrichtung von PUMA als Marke und Unternehmen – ein logischer Schritt, um die strategische Weiterentwicklung des Sportlifestyle-Unternehmens im Rahmen der nächsten Phase der Unternehmensentwicklung zu gewährleisten. Mehr als 90 Prozent der derzeit rund 9700 Mitarbeiter sind außerhalb Deutschlands beschäftigt, während ebenfalls rund 90 Prozent des PUMA-Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden.

Mit der PUMA SE bekommt die Beteiligung der PUMA-Arbeitnehmer zudem ein deutlich stärkeres Gewicht. Zusätzlich zu den nationalen Betriebsräten in den jeweiligen PUMA-Tochtergesellschaften wird die PUMA SE über einen SE-Betriebsrat, ein europäisch besetztes Gremium mit etwa 30 Arbeitnehmervertretern aus 26 Ländern, verfügen. Der SE-Betriebsrat nimmt die Rechte der europäischen Arbeitnehmer auf Unterrichtung und Anhörung bei der PUMA SE wahr. Zudem sind die Arbeitnehmer im Verwaltungsrat der PUMA SE durch drei Arbeitnehmervertreter aus Europa vertreten.

Die Umwandlung von PUMA in eine europäische Aktiengesellschaft war mit großer Mehrheit von den Aktionären begrüßt worden. In der Hauptversammlung im April 2011 hatten 99,82 Prozent der Aktionäre den von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Beschluss zur Umwandlung der AG in eine SE zugestimmt.

Die Aktien der PUMA SE, die seit 1986 an der Börse gehandelt werden, bleiben weiterhin im Xetra- sowie Frankfurter Parketthandel unter der WKN 6969603/ISIN DE0006969603 notiert.

Herzogenaurach, Deutschland, 27. Juli 2011
PUMA VERZEICHNET REKORDUMSATZ IM ZWEITEN QUARTAL

Highlights zweites Quartal 2011

  • Konsolidierte Umsätze steigen währungsbereinigt um 14,1% auf die Rekordmarke von € 674 Mio.

  • Rohertragsmarge verbleibt trotz ungünstiger äußerer Einflüsse mit 49,1% auf hohem Niveau

  • Operatives Ergebnis erhöht sich um 3,2% auf € 55,4 Mio.

  • Konzerngewinn steigt um 10,6% auf € 37,6 Mio.

  • Gewinn je Aktie verbessert sich auf € 2,51 gegenüber € 2,26 im Vorjahr


Highlights erstes Halbjahr 2011

  • Konsolidierte Umsätze steigen währungsbereinigt um 11,5% auf die Rekordmarke von € 1,45 Mrd.

  • Rohertragsmarge erzielt starke 50,9%

  • Operatives Ergebnis erhöht sich um 2,5% auf € 166,4 Mio.

  • Konzerngewinn verbessert sich um 8,2% auf € 115,3 Mio.

  •  Gewinn je Aktie steigt auf € 7,69 gegenüber € 7,07 im Vorjahr


Ausblick 2011

  • Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hält das Management an der Umsatzprognose von 3 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2011 weiterhin fest.

  • Preissteigerungen bei Rohstoffen und Löhnen in Asien werden weiterhin die Rohertragsmarge beeinflussen. PUMA wird seinen langfristigen Wachstumsplan „Back on the Attack“ konsequent umsetzen, wodurch die geplanten Investitionen in Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung und in die Optimierung operativer Geschäftsprozesse Einfluss auf die Kostenquote haben werden.

  • Trotz steigender Beschaffungskosten und anhaltender Investitionen in Marke und Produkt, welche das operative Ergebnis beeinflussen werden, rechnet das Management für das Gesamtjahr weiterhin mit einer Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Prozentbereich.


“Ich könnte mir keinen besseren Start in meine neue Position als CEO von PUMA vorstellen, als einen Rekordumsatz in diesem zweiten Quartal bekanntgeben zu dürfen. Die erzielten Geschäftsergebnisse unterstreichen unser Ziel, die Umsatzmarke von drei Milliarden Euro in diesem Jahr zu erreichen,“ sagte Franz Koch, CEO der PUMA SE. „Die Investitionen in unsere Kernmärkte im Rahmen unseres langfristigen Wachstumsplans beginnen, sich auszuzahlen und wir werden weiterhin unsere Marke und Produkte stärken mit dem Ziel, das begehrteste und nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen der Welt zu werden.“



Kategorie Running und starkes Wachstum in Lateinamerika und Asien tragen zu Rekordumsatz im zweiten Quartal bei

Im Rahmen einer weltweiten Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung verzeichnete das Sportlifestyle-Unternehmen PUMA einen starken Anstieg der Umsatzerlöse im zweiten Quartal. Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr um währungsbereinigt 14,1% sowie 9,4% auf Euro-Basis auf € 673,5 Mio., wodurch PUMA einen Rekordumsatz im zweiten Quartal verzeichnete.

PUMA Faas kommt in Fahrt

Alle Produktsegmente trugen deutlich zum Wachstum bei. Im Segment Schuhe erhöhten sich die Umsätze währungsbereinigt um 16,2% auf € 352,6 Mio., im Segment Textilien stiegen die Umsätze um 10,7% auf € 224,3 Mio. und das Segment Accessoires verzeichnete erneut einen signifikanten Anstieg um 15,0% auf € 96,7 Mio. Insbesondere die Kategorie Running ist, gestützt durch den Abverkauf des Top-Produkts PUMA Faas, einem leichtgewichtigen neutralen Laufschuh für Tempoläufe und Wettkämpfe, überdurchschnittlich stark angestiegen. Dieser Schuh verwendet die sogenannte BioRide-Technologie, ein integriertes System, welches einen natürlicheren Laufrhythmus und eine höhere Geschwindigkeit unterstützt. Überdurchschnittliches Wachstum verzeichnete im zweiten Quartal Cobra-PUMA-Golf, was auf Synergieeffekte aus der Integration von Cobra Golf zurückzuführen ist.

In der Kategorie Teamsport gewann PUMA mit dem 15. Sieg von Uruguay in der südamerikanischen Fußballmeisterschaft „Copa America“ einen weiteren Meistertitel. Damit setzt Uruguay die Erfolgsgeschichte seines vierten Platzes bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 fort und qualifiziert sich zum zweiten Mal für den FIFA Confederations Cup, der 2013 in Brasilien ausgetragen wird. Uruguay bezwang Paraguay im Finale am Sonntag mit 3:0 und avanciert damit zum erfolgreichsten Team in der Geschichte des Turniers.

Die FIFA Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland bildete eine großartige Plattform für PUMA, um die Markenbekanntheit im Frauenfußball weiter zu steigern. PUMA rüstete acht Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft aus sowie auch internationale Stars aus England, Kanada, Norwegen, Schweden, Frankreich und USA und nicht zuletzt die Markenbotschafterin Marta aus Brasilien. Alle diese Spielerinnen trugen den Fußballschuh PUMA Speed v1.11, der mit 16 Toren Torschützenkönig der Schuhe im Turnier wurde.

Im Verlauf des ersten Halbjahres stiegen die Umsätze in allen Produktkategorien deutlich an. Im Segment Schuhe legten die Umsätze um 9,9% (währungsbereinigt um 10,9%) zu, im Segment Textilien erhöhten sie sich um 7,0% (währungsbereinigt um 6,1%) und das Segment Accessoires verzeichnete, aufgrund des Gesamtjahreseffekts aus der Übernahme von Cobra Golf, einen Anstieg um 29,4% (währungsbereinigt um 28,3%).

Lateinamerika und Asien bleiben Wachstumstreiber

PUMA konnte seine bisherige hervorragende Entwicklung in der Region Amerika fortsetzen und verzeichnete dort eine Umsatzsteigerung von 16,9% auf € 226 Mio. Dabei stachen vor allem Lateinamerika und Asien mit zweistelligen Umsatzzuwächsen hervor, wobei die Kategorien Lifestyle und Motorsport die wesentlichen Wachstumstreiber waren.

Die Umsätze in EMEA legten im zweiten Quartal währungsbereinigt um 9,2% auf € 290 Mio. zu, wobei sowohl West- als auch Osteuropa zu dieser überzeugenden Entwicklung beigetragen haben. In Spanien sind die Umsätze deutlich angestiegen, nachdem dort im zweiten Quartal 2010 eine PUMA Tochtergesellschaft gegründet wurde. Die Kategorie Women’s Fitness (Bodytrain) wuchs in der Region EMEA zweistellig.

Die Region Asien/Pazifik erzielte eine währungsbereinigte Steigerung von 20,1% auf € 158 Mio., da sich die Umsätze in Japan nach den Folgen der Naturkatastrophe mit einem zweistelligen Wachstum deutlich schneller als erwartet erholt hatten. Der Anstieg ist insbesondere auf die Kategorien Lifestyle (PUMA Social), Running (Faas und andere leichtgewichtige Laufschuhe) sowie Fitness (Bodytrain) zurückzuführen.

Die Umsätze in EMEA stiegen im ersten Halbjahr um 7,3% (währungsbereinigt um 6,5%), in der Region Amerika erhöhten sie sich um deutliche 14,3% (währungsbereinigt um 18,4%) und die Region Asien/Pazifik verzeichnete einen hervorragenden Anstieg um 16,5% (währungsbereinigt um 13,0%).

Rohertragsmarge auf Spitzenplatz der Sportartikelbranche

Die Rohertragsmarge erreichte 49,1%, womit PUMA weiterhin seinen Spitzenplatz in der Sportartikelbranche behauptet und seine kontinuierlichen Bemühungen unterstreicht, Ertrag und operative Effizienz zu steigern.

Das Produktsegment Schuhe erzielte eine Rohertragsmarge von 48,1% gegenüber 50,7% im Vorjahr. Das Segment Textilien lag bei 48,9% nach 52,1% im Vorjahr. Beide Segmente wurden durch leicht gestiegene Beschaffungskosten sowie durch negative Auswirkungen der Währungskurse beeinflusst. Das Segment Accessoires erzielte 53,3% und verbesserte sich damit deutlich gegenüber dem Vorjahreswert von 46,3%, welcher in Folge der Übernahme von Cobra Golf 2010 beeinflusst wurde.

Auf Halbjahresbasis ging die Rohertragsmarge leicht auf 50,9% gegenüber 51,5% im Vorjahr zurück. Im Segment Schuhe lag die Rohertragsmarge bei 49,8%, im Segment Textilien bei 51,4% und im Segment Accessoires bei 53,7%.

Operative Aufwendungen

Die operativen Aufwendungen stiegen im zweiten Quartal 2011 um 10,3% auf € 279,9 Mio. In Prozent vom Umsatz entspricht dies einem leichten Anstieg von 41,2% im Vorjahr auf nunmehr 41,6%. Im Verlauf des ersten Halbjahres 2011 erhöhten sich die operativen Aufwendungen um 15,9% auf € 578,5 Mio. Diese Erhöhung ist sowohl auf die zusätzlichen Investitionen im Rahmen unseres langfristigen Wachstumsplans als auch auf den Ganzjahreseffekt in Folge der Erweiterung des Konsolidierungskreises um die Gesellschaften Cobra und PUMA Spanien zurückzuführen.

EBIT

Das operative Ergebnis verbesserte sich erwartungsgemäß auf € 55,4 Mio. gegenüber € 53,6 Mio. im Vorjahr. In Prozent vom Umsatz ergibt sich daraus eine operative Marge von 8,2%, welche gegenüber dem Vorjahreswert (8,7%) leicht zurückging. Mit Blick auf das erste Halbjahr hat sich das operative Ergebnis leicht auf € 166,4 Mio. verbessert.

Finanzergebnis / Ergebnis aus assoziierten Unternehmen

Das Finanzergebnis sank von € -1,3 Mio. auf € -1,6 Mio. Jedoch verbesserte sich das Finanzergebnis im gesamten ersten Halbjahr von € -2,7 Mio. im Vorjahr auf € -1,8 Mio.

Gewinn vor Steuern

Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich im zweiten Quartal von € 52,3 Mio. auf € 53,8 Mio. Im ersten Halbjahr stieg der Gewinn vor Steuern von € 159,6 auf € 164,6 Mio. Der Steueraufwand ist im zweiten Quartal von € 18,2 Mio. auf € 16,2 Mio. zurückgegangen und die Steuerquote reduzierte sich von 34,9% auf ein normalisiertes Niveau von 30,0%.

Konzerngewinn

Der Konzerngewinn stieg auf € 37,6 Mio. gegenüber € 34,0 Mio. im zweiten Quartal 2010. Dies entspricht einem Anstieg von 10,6%. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich von € 2,26 auf € 2,51 und der verwässerte Gewinn pro Aktie stieg von € 2,25 auf € 2,51.

Mit Blick auf das erste Halbjahr 2011 verbesserte sich der Konzerngewinn um 8,2% auf € 115,3 Mio. Der Gewinn pro Aktie stieg um 8,8% auf € 7,69.


Vermögens- und Finanzlage

Eigenkapital

Zum 30. Juni 2011 stieg die Bilanzsumme um 2,6% von € 2.284,4 Mio. auf € 2.343,4 Mio. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der latenten Steuern sowie dem Anstieg der langfristigen Vermögenswerte in Folge unserer anhaltenden Investitionen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 58,6% auf 59,4%. In absoluten Zahlen konnte das Eigenkapital um 4,1% von € 1.338,3 Mio. auf € 1.392,5 Mio. verbessert werden. Damit verfügt PUMA weiterhin über eine äußerst solide Kapitalausstattung.

Working Capital

Das Working Capital stieg um 13,0% auf € 509 Mio. Auf der Aktivseite sind die Vorräte um 12,1% von € 453,1 Mio. auf € 508,0 Mio. angestiegen, um das geplante Umsatzwachstum bedienen zu können. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 5,0% von € 497,1 Mio. auf € 522,0 Mio., was auf unser Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,6% von € 395,4 Mio. auf € 425,3 Mio.

Cashflow/ Investitionen

Der freie Cashflow (vor Akquisitionen) lag bei € -9,2 Mio. gegenüber € 57,2 Mio. im Vorjahr. Der zusätzliche Mittelabfluss resultiert aus Steuerzahlungen und einem höheren Bedarf an Working Capital sowie gestiegenen Investitionen. Der Mittelabfluss für Akquisitionen steht im Zusammenhang mit dem Erwerb der restlichen Anteile an unserem Unternehmen in China. Die Investitionen ins Anlagevermögen betragen € 29,1 Mio. gegenüber € 18,5 Mio. im ersten Halbjahr 2010. Der Anstieg ist bedingt durch Investitionen in die Optimierung der operativen Geschäftsprozesse und in IT sowie in die Expansion unseres Einzelhandelsgeschäfts, welche wesentliche Bestandteile unserer Wachstumsstrategie darstellen.

Liquidität

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum 30. Juni 2011 um 21,6% auf € 351,6 Mio. (Vorjahr: € 448,3 Mio.) zurückgegangen. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 41,2% von € 51,5 Mio. auf € 30,3 Mio. reduziert. Im Ergebnis ist die Nettoliquidität um 19,0% von € 396,8 Mio. auf € 321,3 Mio. gesunken.

Aktienrückkauf

PUMA hat den Aktienrückkauf im zweiten Quartal fortgesetzt und 72.853 Stück eigene Aktien für € 15,7 Mio. erworben. PUMA hält zum 30. Juni 2011 173.377 Stück eigene Aktien. Dies entspricht einem Anteil von 1,15% des gezeichneten Kapitals.


Weitere Ereignisse

Umwandlung der PUMA AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE)

Mit erfolgter Umwandlung zum 25. Juli 2011 ist Franz Koch neuer Vorsitzender Geschäftsführender Direktor der PUMA SE. Jochen Zeitz übernimmt das Amt des Vorsitzenden des Verwaltungsrats. Gleichzeitig führt er den Unternehmensbereich Sport & Lifestyle von PUMAs Mehrheitsaktionär PPR. Damit stellt Jochen Zeitz nicht nur den kontinuierlichen, strategischen Ausbau im Rahmen der nächsten Phase der Unternehmensentwicklung der PUMA SE sicher, sondern unterstützt in seiner Funktion als Chief Sustainability Officer von PPR auch die Nachhaltigkeitsinitiativen von PUMA.

Gerichtsurteil in Spanien

Wie bereits in der Ad hoc Mitteilung vom 17. Juni 2011 mitgeteilt, wurde das Schiedsgerichtsurteil eines spanischen Schiedsgerichts vom 02. Juni 2010 zur Einmalzahlung in Höhe von € 98 Mio. durch das Landgericht Madrid aufgehoben. PUMA ist dadurch nicht länger verpflichtet, die Zahlung von € 98 Mio. zu leisten.


Ausblick 2011

Für das Gesamtjahr 2011 hält PUMA weiterhin an dem Umsatzziel von € 3 Milliarden fest, was eine Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung aus dem ersten Halbjahr bedingt. Steigende Beschaffungskosten für Rohstoffe und Löhne in Asien können jedoch weiterhin die Rohertragsmarge beeinflussen. Dennoch behauptet PUMA in diesem Bereich bislang stets den Spitzenplatz in der Sportartikelbranche. Trotz steigender Ausgaben im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie erwartet das Management eine Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Bereich.

Herzogenaurach, Deutschland, 25. Oktober 2011
PUMA BESTÄTIGT DEN AUSBLICK FÜR DAS GESAMTJAHR AUF BASIS STARKER UMSATZZAHLEN IM 3. QUARTAL

Highlights drittes Quartal 2011

  • Konsolidierte Umsätze steigen währungsbereinigt um 10,2% auf € 841,6 Mio.
  • Rohertragsmarge verbleibt trotz schwankender Beschaffungspreise bei 50,0%
  • Operatives Ergebnis erhöht sich um 1,8% auf € 118,6 Mio.
  • Konzerngewinn bleibt stabil bei € 81,7 Mio.
  • Gewinn je Aktie verbessert sich auf € 5,45 gegenüber € 5,43 im Vorjahr
  • PUMA schließt Sponsoring-Verträge mit den Top-Fußballspielern Agüero, Falcao und Fàbregas ab


Highlights Januar bis September 2011

  • Konsolidierte Umsätze steigen währungsbereinigt um 11,0% auf € 2,3 Mrd.

  • Rohertragsmarge mit 50,6% weiterhin branchenführend

  • Operatives Ergebnis erhöht sich um 2,2% auf € 285,0 Mio.

  • Konzerngewinn verbessert sich um 4,7% auf € 197,1 Mio.

  • Gewinn je Aktie steigt auf € 13,15 gegenüber € 12,51 im Vorjahr


Ausblick 2011

  • Management bestätigt das Umsatzziel von 3 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2011.

  • Angesichts des langfristigen Wachstumsplans „Back on the Attack“ werden Investitionen und Ausgaben auf hohem Niveau verbleiben und die Rohertragsmarge wird weiter unter dem Druck volatiler Beschaffungspreise stehen.

  • Management rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einer Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Prozentbereich.

“PUMA erzielte das fünfte Quartal in Folge eine sehr solide Umsatzentwicklung“, sagte Franz Koch, CEO der PUMA SE. „Damit werden bereits erste Ergebnisse unseres Fünf-Jahres Wachstumsplans sichtbar. Aufgrund der starken Entwicklung in den ersten neun Monaten in diesem Jahr peilen wir weiterhin das Umsatzziel von € 3 Milliarden für das Gesamtjahr an und bestätigen trotz des anhaltenden Kostendrucks unseren Ausblick auf eine angestrebte Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Bereich.“


Asien/Pazifik und Lateinamerika tragen zum Umsatzanstieg im dritten Quartal bei – Sport Performance-Geschäft wächst weiter

Im dritten Quartal stiegen die konsolidierten Umsätze gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 10,2% sowie 7,3% auf Euro-Basis auf € 841,6 Mio. Damit erreicht PUMA das erfolgreichste Quartal in der Firmengeschichte. Sowohl Asien als auch Lateinamerika unterstützten mit einem zweistelligen Umsatzwachstum diese hervorragende Entwicklung.

Alle Produktsegmente trugen deutlich zum Wachstum bei. Im Segment Schuhe erhöhten sich die Umsätze währungsbereinigt um 7,0% auf € 431,1 Mio., im Segment Textilien stiegen die Umsätze um 13,8% auf € 294,7 Mio. und das Segment Accessoires verzeichnete einen Zuwachs von 13,9% auf € 115,8 Mio.

Die Kategorie Running konnte einen überdurchschnittlichen Anstieg verzeichnen. Unterstützt wurde das Wachstum durch den eindrucksvollen Auftritt von Usain Bolt bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Daegu und den Abverkauf des Top-Produkts PUMA Faas, einem leichtgewichtigen neutralen Laufschuh. Dieser Schuh verwendet die sogenannte BioRide-Technologie, ein integriertes System, welches einen natürlicheren Laufrhythmus und eine höhere Geschwindigkeit unterstützt. Die Kategorie Fitness verzeichnet ebenfalls ein starkes Wachstum, da es gelungen ist, mit einem entsprechenden Kollektionsangebot die weibliche Zielgruppe noch besser anzusprechen. Auch die Kategorie Segeln konnte im Vorfeld der erneuten Teilnahme am Volvo Ocean Race 2011-2012 deutlich an Fahrt zulegen. Aufgrund der Dauer dieser längsten und härtesten Segelregatta der Welt und unter Berücksichtigung unseres neuen und erweiterten Sortiments an Outdoor-Produkten erwartet PUMA, dass die erfolgreiche Entwicklung der Kategorie Segeln weiterhin anhält.


PUMAs Fünf-Jahres Wachstumsplan „Back on the Attack“ trägt erste Früchte

PUMA wird auch weiterhin an der Stärkung seiner Sport Performance-Kategorien arbeiten, ohne dabei die Kategorie Lifestyle aus dem Blick zu verlieren. Wie bei der Präsentation des langfristigen Wachstumsplans „Back on the Attack“ im vergangenen Jahr vorgestellt, sollen die beiden Segmente Sport Performance und Lifestyle stärker fokussiert werden. Um die Markenpräsenz von PUMA im Fußball weiter zu steigern und unsere Position als klare Nummer 3 der führenden Fußballmarken zu unterstreichen, hat PUMA in diesem Quartal drei herausragende Fußballspieler unter Vertrag genommen: Sergio Agüero von Manchester City, Falcao von Atletico Madrid und Cesc Fàbregas vom FC Barcelona.

Darüber hinaus hat PUMA das neue Fußballschuh-Modell für dieses Jahr vorgestellt, den Powercat 12. Der Powercat 12 wird unter anderem von Fàbregas, Nemanja Vidic von Manchester United und Gianluigi Buffon, Torwart der italienischen Nationalmannschaft, getragen. Dieser innovative Schuh enthält die neue PUMA 3D DUO Power Shooting Technology, welche an der Innenseite des Schuhs angebracht ist.

Cobra-PUMA-Golf entwickelte sich ebenfalls gut und das vielfältige Produktsortiment wird von den Verbrauchern verstärkt nachgefragt. Ein außerordentlicher Erfolg gelang der PUMA Markenbotschafterin und Golf-Profispielerin Lexi Thompson, welche im Alter von 16 Jahren als jüngste Spielerin die PGA-Tour der Frauen in Amerika gewonnen hat.


Asien/Pazifik und Lateinamerika bleiben Wachstumstreiber in diesem Quartal

Im Hinblick auf die Regionen konnte PUMA seine hervorragende Entwicklung in Asien/Pazifik fortsetzen und verzeichnete dort eine Umsatzsteigerung von währungsbereinigt 16,4% auf € 196,0 Mio. Leichtgewichtige Laufschuhe (Faas) sowie Women‘s Fitness (Body Train) waren die wesentlichen Wachstumstreiber in dieser Region.

Die Region EMEA zeigte ebenso eine gute Entwicklung und konnte die Umsätze währungsbereinigt um 9,5% auf € 410,6 Mio. steigern. Insbesondere Russland, Türkei, Spanien und Deutschland haben zu diesem Anstieg beigetragen.

Die Umsätze in Amerika legten währungsbereinigt um 6,7% auf € 235,0 Mio. zu, jedoch entspricht dies einem Rückgang von 0,7% auf Euro-Basis. Lateinamerika verzeichnete eine hervorragende Umsatzentwicklung mit zweistelligen Wachstumsraten in fast allen Ländern in dieser Region. Dagegen musste Nordamerika gegen die starken zweistelligen Wachstumsraten aus dem Vorjahr ankämpfen.

Im Verlauf der ersten neun Monate erhöhten sich die konsolidierten Umsätze währungsbereinigt um 11,0% (9,9% auf Euro-Basis) auf € 2,29 Mrd. Die Umsätze in EMEA stiegen um 7,7% (währungsbereinigt um 7,6%), in der Region Amerika verbesserten sich die Umsätze um überzeugende 8,7% (währungsbereinigt um 14,2%) und die Region Asien/Pazifik verzeichnete einen hervorragenden Anstieg um 16,4% (währungsbereinigt um 14,3%).

Die Umsätze haben sich im Verlauf der ersten neun Monate in allen Produktkategorien gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Segment Schuhe legte um 7,5% (währungsbereinigt um 9,5%) zu, im Segment Textilien erhöhten sich die Umsätze um 8,8% (währungsbereinigt um 8,9%) und das Segment Accessoires verzeichnete, teilweise aufgrund des Gesamtjahreseffekts aus der Übernahme von Cobra Golf im Vorjahr, einen Anstieg um 22,7% (währungsbereinigt um 22,8%).

Rohertragsmarge bleibt trotz Kostendruck weiterhin auf Spitzenplatz in der SportartikelbranchePUMAs kontinuierliche Bemühungen, die operative Effizienz zu steigern, haben dazu geführt, dass die Rohertragsmarge mit 50,0% weiterhin den Spitzenplatz in der Sportartikelbranche vorgibt.
 
Das Produktsegment Schuhe erzielte eine Rohertragsmarge von 49,8% und verbesserte sich damit gegenüber 49,7% im Vorjahr. Textilien lagen bei 50,3% und verbesserten sich ebenfalls gegenüber 50,0% im Vorjahr. Accessoires erzielten 50,0% und sind aufgrund gestiegener Beschaffungskosten gegenüber dem Vorjahreswert von 51,8% zurückgegangen.

Auf Basis der ersten neun Monate ging die Rohertragsmarge in 2011 leicht auf 50,6% gegenüber 51,0% im Vorjahr zurück. Im Segment Schuhe lag die Rohertragsmarge bei 49,8% (Vorjahr 50,4%), im Segment Textilien bei 50,9% (Vorjahr 51,9%) und im Segment Accessoires bei 52,4% (Vorjahr 51,2%).

Operative Aufwendungen

Die operativen Aufwendungen stiegen im dritten Quartal 2011 um 9,7% auf € 307,0 Mio. In Prozent vom Umsatz entspricht dies einem leichten Anstieg von 35,7% im Vorjahr auf nunmehr 36,5%. Im Verlauf der ersten neun Monate erhöhten sich die operativen Aufwendungen um 13,6% auf € 885,5 Mio. Diese Erhöhung ist sowohl auf die zusätzlichen Investitionen im Rahmen unseres langfristigen Wachstumsplans als auch auf den Ganzjahreseffekt in Folge der Erweiterung des Konsolidierungskreises um die Gesellschaften Cobra und PUMA Spanien zurückzuführen. Der Großteil des mit dem Wachstum verbundenen Anstiegs betrifft die Bereiche Marketing, Produktentwicklung und Verbesserung der Lieferkette.

EBIT

Das operative Ergebnis verbesserte sich im Rahmen der Erwartungen auf € 118,6 Mio. gegenüber € 116,6 Mio. im Vorjahr. In Prozent vom Umsatz ergibt sich daraus eine operative Marge von 14,1% gegenüber dem Vorjahreswert von 14,9%. Mit Blick auf die ersten neun Monate hat sich das operative Ergebnis um 2,2% auf € 285 Mio. verbessert.

Finanzergebnis / Ergebnis aus assoziierten Unternehmen

Das Finanzergebnis sank von € -1,4 Mio. auf € -2,1 Mio. Jedoch verbesserte sich das Finanzergebnis in den ersten neun Monaten von € -4,1 Mio. im Vorjahr auf € -3,9 Mio.

Gewinn vor Steuern

Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich im dritten Quartal von € 115,1 Mio. auf € 116,6 Mio. Mit Blick auf die ersten neun Monate stieg der Gewinn vor Steuern von € 274,8 auf € 281,1 Mio. Der Steueraufwand ist im dritten Quartal von € 33,4 Mio. auf € 34,9 Mio. angestiegen und die Steuerquote erhöhte sich im dritten Quartal von 29,0% auf 30,0%. Auf Jahresbasis hat sich die Steuerquote jedoch von 31,5% im Vorjahr auf 30,0% verbessert.

Konzerngewinn

Der Konzerngewinn blieb stabil bei € 81,7 Mio. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich von € 5,43 auf € 5,45 und der verwässerte Gewinn pro Aktie stieg von € 5,39 auf € 5,45.

Mit Blick auf die ersten neun Monate in 2011 verbesserte sich der Konzerngewinn um 4,7% auf € 197,1 Mio. Der Gewinn pro Aktie stieg um 5,1% auf € 13,15.


Vermögens- und Finanzlage

Eigenkapital

Zum 30. September 2011 stieg die Bilanzsumme um 4,5% von € 2.319,0 Mio. auf € 2.422,5 Mio. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen, bedingt durch die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten, aus dem Anstieg der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich deutlich von 57,8% auf 62,9% und signalisiert damit die weitere Verbesserung unserer Kapitalausstattung. In absoluten Zahlen konnte das Eigenkapital um 13,7% von € 1.340,2 Mio. auf € 1.524,3 Mio. verbessert werden.

Working Capital

Das Working Capital stieg um 35,0% auf € 668,7 Mio. Auf der Aktivseite sind die Vorräte um 18,5% von € 449,2 Mio. auf € 532,4 Mio. angestiegen. Dieser Anstieg resultiert einerseits aus unseren neuen Kollektionen und vielfältigen Produkten und ist andererseits erforderlich, um das anhaltende und zukünftige Umsatzwachstum bedienen zu können. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich ebenfalls um 13,3% von € 538,9 Mio. auf € 610,5 Mio., was auf unser Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist.

Cashflow/ Investitionen

Der freie Cashflow (vor Akquisitionen) lag bei € -89,4 Mio. gegenüber € 57,9 Mio. im Vorjahr. Der zusätzliche Mittelabfluss resultiert aus Steuerzahlungen und einem höheren Bedarf an Working Capital sowie gestiegenen Investitionen. Die Investitionen ins Anlagevermögen betragen € 44,6 Mio. gegenüber € 35,5 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg ist bedingt durch Investitionen in die Optimierung der operativen Geschäftsprozesse und in IT-Systeme sowie in die Expansion unseres Einzelhandelsgeschäfts, welche wesentliche Bestandteile unserer Wachstumsstrategie darstellen.

Liquidität

Der Bestand an Flüssigen Mitteln ist zum 30. September 2011 um 30,7% auf € 289,5 Mio. (Vorjahr: € 417,9 Mio.) zurückgegangen. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 39,9% von € 57,2 Mio. auf € 34,4 Mio. reduziert. Im Ergebnis ist die Nettoliquidität um 29,3% von € 360,7 Mio. auf € 255,1 Mio. gesunken.

Aktienrückkauf

PUMA hat den Aktienrückkauf im dritten Quartal 2011 nicht fortgesetzt.


Ausblick 2011

Mit Beginn des letzten Quartals bestätigt das Management das Umsatzziel von € 3 Mrd. für das Gesamtjahr 2011. Trotz der gegenwärtig bestehenden Unsicherheit in einzelnen Märkten bleibt der Ausblick insgesamt positiv. Wir antizipieren eine anhaltende Volatilität der Beschaffungspreise, obwohl wir im dritten Quartal unter Beweis stellen konnten, dass wir unsere Rohertragsmarge auf hohem Niveau behaupten können. Wie bereits erläutert, sind die gestiegenen operativen Aufwendungen und Investitionen ein wesentlicher Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Dennoch rechnen wir für das Gesamtjahr mit einer Verbesserung des Konzerngewinns im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Foto Credit: Robert Ashcroft/ PUMA
Finance abonnieren