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Herzogenaurach, 26. Februar 2026
Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026
Picture of PUMA HQ

Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025

  • PUMA legt neue strategische Prioritäten fest, um sich als Top-3 Sportmarke 
    weltweit zu etablieren
  • Umsatz sinkt währungsbereinigt um 8,1% auf € 7.296,2 Millionen (-13,1% in Euro) hauptsächlich aufgrund strategischer Reset-Maßnahmen
  • Rohertragsmarge verringerte sich um 260 Basispunkte auf 45,0 % durch verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen infolge der Bereinigung des Vertriebs und Währungseffekte
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmaleffekte sinkt aufgrund des Umsatzrückgangs und der geringeren Rohertragsmarge auf € -165,6 Millionen
  • Berichtetes EBIT beläuft sich auf € -357,2 Millionen, inklusive Einmaleffekten in Höhe von € 191,6 Millionen
  • Vorräte steigen um 2,3% auf € 2.060,0 Millionen; Rekalibrierung der Vorratsbestände leicht besser als geplant; Normalisierte Bestandsniveaus werden Ende 2026 erwartet
  • PUMA sichert sich im Dezember 2025 zusätzliche Finanzierung und beendet das Jahr mit ungenutzten Kreditlinien von € 1.202,2 Millionen

Ausblick für das Gesamtjahr 2026

  • Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Operatives Ergebnis (EBIT) zwischen € -50 Millionen und € -150 Millionen
  • Geplante Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 200 Millionen 

 

Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE:

„2025 war für uns ein Reset-Jahr. Unser Ziel ist es, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen.

Dafür ist es entscheidend, dass die Marke PUMA weniger kommerziell wird und wir unsere Kundinnen und Kunden wieder mit attraktiven Produkten, überzeugender Kommunikation und Vertrieb über die adäquaten Kanäle begeistern.

Ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher erzielt haben, zufrieden. Wir haben unseren Vertrieb zu großen Teilen bereinigt, indem wir Rabatte in unseren eigenen Kanälen reduziert und unsere Präsenz in Großhandelskanälen verringert haben, die unserer Marke schaden. Um unsere Produktikonen und unser Performance-Angebot besser zu positionieren und bessere Produktgeschichten zu erzählen, haben wir die notwendigen Unternehmensstrukturen geschaffen. Außerdem haben wir operative Ineffizienzen beseitigt und unsere Kostenbasis weiter optimiert.

Ich möchte unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement bei diesem Reset danken. Wir sind zuversichtlich, dass wir das erhebliche Potenzial von PUMA ausschöpfen werden, indem wir uns auf die Erfolgsgrundsätze einer globalen Sportmarke konzentrieren.“ 

Viertes Quartal 2025

Umsätze

Im vierten Quartal sank der währungsbereinigte Umsatz um 20,7% auf € 1.564,9 Millionen (Q4 2024: € 2.150,5 Millionen). Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 27,2%. Der Umsatzrückgang war größtenteils auf strategische Reset-Maßnahmen zurückzuführen, die ergriffen wurden, um der schwachen Markenbegehrlichkeit, den erhöhten Vorratsbeständen und der geringeren Vertriebsqualität entgegenzuwirken. Zu diesen Maßnahmen gehörten die Reduzierung von Umsätzen in Großhandelskanälen, der Abbau von überhöhten Vorratsbeständen und die Reduzierung von Verkaufsförderungsmaßnahmen im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC). 

Das Großhandelsgeschäft von PUMA ging währungsbereinigt um 27,7% auf € 921,4 Millionen zurück (Q4 2024: € 1.387,0 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte unter anderem aus umfangreichen Produktrücknahmen, um überhöhte Vorratsbestände im Vertriebskanal abzubauen. Darüber hinaus wirkten sich Maßnahmen zur Verringerung des Geschäfts mit Großflächenhändlern in Nordamerika sowie die schrittweise Reduzierung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, in Lateinamerika, EMEA und APAC negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Der Umsatz im DTC-Geschäft ging währungsbereinigt um 8,0% auf € 643,5 Millionen zurück (Q4 2024: € 763,5 Millionen). Die E-Commerce-Umsätze sanken währungsbereinigt um 19,7%, was insbesondere darauf zurückzuführen war, dass zur Stärkung der Marke weniger Verkaufsförderungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Umsätze in den eigenen Stores sanken währungsbereinigt um 0,9%. Der DTC-Anteil stieg deutlich von 35,5% im vierten Quartal 2024 auf 41,1% im vierten Quartal 2025. 

Die Umsätze in Asien/Pazifik sanken währungsbereinigt um 12,6% auf € 406,6 Millionen (Q4 2024: € 506,6 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf einen Rückgang im Großhandelsgeschäft in Großchina zurückzuführen, der teilweise durch ein robustes Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft ausgeglichen wurde. In der Region Amerika sanken die Umsätze währungsbereinigt um 22,2% auf € 589,2 Millionen (Q4 2024: € 847,4 Millionen). Der Rückgang war hauptsächlich auf Nordamerika zurückzuführen, wo es insbesondere im US-Markt zu einer gezielten Reduzierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern kam. In EMEA sanken die Umsätze währungsbereinigt um 24,3% auf € 569,1 Millionen (Q4 2024: € 796,5 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte aus einem schwächeren Großhandelsgeschäft infolge der gezielten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, sowie aus Produktrücknahmen. Zusätzlich ging das DTC-Geschäft aufgrund reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen zurück.

Innerhalb der Produktbereiche sank der Umsatz mit Schuhen währungsbereinigt um 25,4% auf € 820,9 Millionen (Q4 2024: € 1.214,8 Millionen) aufgrund eines Rückgangs in den meisten Kategorien. Entgegen der allgemeinen Umsatzentwicklung verzeichnete die Kategorie Training ein gesundes Wachstum. Obwohl der Gesamtumsatz in der Kategorie Running aufgrund einer bewussten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht förderlich sind, zurückging, zeigte Performance Running ein deutliches Wachstum. Dies wurde unter anderem durch den Erfolg des Laufschuhs Velocity Nitro 4 erreicht. Die Umsätze im Bereich Textilien sanken aufgrund von Rückgängen in den meisten Kategorien währungsbereinigt um 13,7% auf € 568,8 Millionen (Q4 2024: € 710,9 Millionen). Ein Teil des Rückgangs konnte durch Umsatzwachstum in der Kategorie Training, vor allem durch eine anhaltend starke Nachfrage nach HYROX-Produkten ausgeglichen werden. Der Umsatz mit Accessoires ging währungsbereinigt um 18,2% auf € 175,3 Millionen zurück (Q4 2024: € 224,7 Millionen). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entwicklung in der Kategorie Golf zurückzuführen.

 

Profitabilität

Die Rohertragsmarge sank um 750 Basispunkte auf 40,2% (Q4 2024: 47,7%). Der deutliche Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen und unvorteilhafte Währungseffekte zurückzuführen. Diese Effekte wurden teilweise durch einen verbesserten Produktmix, einen vorteilhaften Vertriebskanalmix mit einem höheren DTC-Anteil im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie niedrigere Frachtkosten ausgeglichen. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus. Die negativen Effekte der US-Zölle wurden dadurch vollständig kompensiert.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 36,2% auf € 30,0 Millionen (Q4 2024: € 22,0 Million), hauptsächlich aufgrund der Umstellung von einer Partnerschaft zu einer Lizenzvereinbarung mit United Legwear im vierten Quartal.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) sanken, bereinigt um Einmaleffekte, um 7,8% auf 
€ 887,4 Millionen (Q4 2024: € 962,2 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm und geringere Kosten im DTC-Vertriebskanal aufgrund niedrigerer Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen. Als Folge der geringeren Umsätze im vierten Quartal stieg der Anteil der Marketingausgaben am Umsatz an. Insgesamt führte der Umsatzrückgang im vierten Quartal zu einem deutlichen Anstieg der bereinigten OPEX-Quote auf 56,7% (Q4 2024: 44,7%). Vorteilhafte Währungseffekte auf die OPEX-Quote wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen. 

Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € -228,8 Millionen (Q4 2024: € 85,7 Millionen). PUMA verzeichnete im vierten Quartal Einmaleffekte in Höhe von € 78,9 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und einer Goodwill-Abwertung. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € -307,7 Millionen (Q4 2024: € 85,7 Millionen) und die berichtete EBIT-Marge auf -19,7% (Q4 2024: 4,0%).

Das Finanzergebnis sank um 4,1% auf € -42,3 Millionen (Q4 2024: € -40,6 Millionen). Die Ertragsteuern waren positiv und beliefen sich auf € 15,0 Millionen (Q4 2024: € -20,8 Millionen), was hauptsächlich auf das negative Ergebnis vor Steuern und Steueranpassungen für Vorjahre zurückzuführen war. 

In Summe belief sich der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -335,0 Millionen (Q4 2024: Konzernergebnis von € 24,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -2,27 (Q4 2024: € 0, 16). 

Gesamtjahr 2025

Umsätze

Nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 in etwa unverändert geblieben waren, kam es infolge der im dritten Quartal 2025 eingeleiteten strategischen Reset-Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt sanken die Umsätze im Gesamtjahr 2025 währungsbereinigt um 8,1% auf € 7.296,2 Millionen (2024: € 8.398,0 Millionen), wobei alle Regionen und Produktbereiche einen Umsatzrückgang verzeichneten. Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 13,1%.

Der Umsatz im Großhandelsgeschäft von PUMA sank währungsbereinigt um 12,8% auf € 4.935,0 Millionen (2024: € 5.972,6 Million), was hauptsächlich geringere Umsätze in den Regionen Amerika, Asien/Pazifik und EMEA infolge gezielter Produktrücknahmen und einer bewussten Rekalibrierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern widerspiegelte. Das DTC-Geschäft stieg währungsbereinigt um 3,4% auf € 2.361,1 Millionen (2024: € 2.425,4 Millionen), angetrieben durch ein Wachstum von 3,4% sowohl im E-Commerce als auch in den eigenen Stores. Das führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf 32,4% (2024: 28,9%).

Die währungsbereinigten Umsätze in der Region EMEA sanken um 6,9% auf € 3.143,2 Millionen (2024: € 3.475,7 Millionen), wobei der Umsatzrückgang in Europa teilweise durch Wachstum in EEMEA ausgeglichen wurde. In der Region Asien/Pazifik sanken die Umsätze währungsbereinigt um 7,4% auf € 1.594,7 Millionen (2024: € 1.805,5 Millionen). Das war auf den Umsatzrückgang in Großchina sowie im Rest der Region Asien/Pazifik zurückzuführen. Die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 10,0% auf € 2.558,2 Millionen (2024: € 3.116,8 Millionen), bedingt durch eine schwache Entwicklung in Nordamerika, während Lateinamerika ein moderates Wachstum verzeichnete. 

Innerhalb der Produktbereiche sanken die Umsätze im Bereich Schuhe währungsbereinigt um 7,1% auf € 4.113,8 Millionen (2024: € 4.733,6 Millionen). Dies wurde teilweise durch Wachstum in den Kategorien Sportstyle Prime & Select ausgeglichen, welches insbesondere von der Speedcat-Familie getragen wurde, sowie durch die gestiegene Nachfrage in der Running-Kategorie. Der Umsatz mit Textilien ging währungsbereinigt um 9,7% auf € 2.328,5 Millionen zurück (2024: € 2.703,7 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte vor allem aus der schwächeren Entwicklung in den Kategorien Sportstyle und Teamsport, während Wachstum in den Kategorien Training, Basketball und Motorsport diesen teilweise ausgleichen konnte. Der Produktbereich Accessoires verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang um 8,5% auf € 853,9 Millionen (2024: € 960,7 Millionen). Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus einem Umsatzrückgang in der Kategorie Golf.

 

Profitabilität 

Die Rohertragsmarge sank um 260 Basispunkte auf 45,0% (2024: 47,6%). Der Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestands-rückstellungen, einen ungünstigen Produktmix und nachteilige Währungseffekte zurückzuführen. Kompensiert wurde dieser Effekt teilweise durch einen vorteilhaften Vertriebskanalmix. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus und kompensierten die negativen Effekte der US-Zölle vollständig.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 4,4% auf € 92,4 Millionen (2024: € 88,5 Millionen).

Die um Einmaleffekte bereinigten operativen Aufwendungen (OPEX) blieben mit € 3.537,7 Millionen unverändert gegenüber dem Vorjahr (2024: € 3.537,7 Millionen). Einsparungen aus dem Kosteneffizienzprogramm wurden durch gestiegene Einzelhandelsaufwendungen aufgrund des Wachstums im DTC-Geschäft, insbesondere im E-Commerce, ausgeglichen. Darüber hinaus trugen höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen in DTC und Infrastruktur sowie Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund € 30 Millionen zu den Kosten bei. Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz stiegen aufgrund der geringeren Umsätze. Insgesamt führte der Umsatzrückgang zu einem Anstieg der bereinigten OPEX-Quote um 640 Basispunkte auf 48,5% (2024: 42,1%). Vorteilhafte Währungseffekte wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen.

Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € -165,6 Millionen (2024: € 548,7 Millionen). PUMA verzeichnete Einmaleffekte in Höhe von € 191,6 Millionen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und Goodwill-Abwertungen standen. Die Kosten im Rahmen des Kosteneffizienzprogramms umfassten insbesondere Personalaufwendungen, die Schließung unrentabler Stores und sonstige nicht operative Aufwendungen. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € -357,2 Millionen (2024: 
€ 548,7 Millionen) und die EBIT-Marge auf -4,9% (2024: 6,5%).

Das Finanzergebnis sank um 11,2% auf € -165,7 Millionen (2024: € -149,0 Millionen), aufgrund nachteiliger Währungsentwicklungen und eines geringeren Zinsergebnisses. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Ergebnisses vor Steuern beliefen sich die Ertragsteuern auf € -120,7 Millionen (2024: € -119,0 Millionen). Dies war in erster Linie auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China zurückzuführen.

Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf € -643,6 Millionen (2024: Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von € 280,7 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf € -4,37 (2024: € 1,88).

 

Bilanz 

Das Working Capital stieg um 20,2% auf € 1.536,6 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.278,2 Millionen). Die Vorräte stiegen um 2,3% in der Berichtswährung Euro und währungsbereinigt um 10,7% auf € 2.060,0 Millionen (31. Dezember 2024: € 2.013,7 Millionen). Der Anstieg war hauptsächlich auf die gezielte Rücknahme von Vorratsbeständen aus dem Großhandelsgeschäft zur Bereinigung des Vertriebskanals zurückzuführen. Dieser Effekt wurde durch einen Rückgang des Beschaffungsvolumens teilweise ausgeglichen. Das bewusste Management des Beschaffungsvolumens half dabei, das Wachstum der Vorratsbestände zu verlangsamen und Überbestände zu vermeiden. Im Rahmen seiner Maßnahmen zur Bereinigung des Vertriebs hat PUMA die Rücknahme von Vorratsbeständen im vierten Quartal weitgehend abgeschlossen und wird den Produktabverkauf über eigene Factory-Outlets und im Großhandelsgeschäft mit spezifischen Verkaufsförderungsmaßnahmen weiter vorantreiben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken hauptsächlich aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs im vierten Quartal um 26,7% auf € 913,4 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.246,5 Millionen). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 32,9% auf € 1.271,4 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.893,5 Millionen) im Wesentlichen bedingt durch das geringere Beschaffungsvolumen im vierten Quartal. 

 

Cashflow und Liquiditätslage

Der freie Cashflow belief sich auf € -530,3 Millionen und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (2024: € 464,3 Millionen). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf das negative Ergebnis vor Steuern sowie einen Anstieg des Working Capital zurückzuführen. Investitionen (CAPEX) im Jahr 2025 beliefen sich auf € 206,3 Millionen (2024: € 263,0 Millionen). Die Investitionen konzentrierten sich auf die Logistik, die digitale Infrastruktur, die DTC-Vertriebskanäle und wichtige Initiativen zur Stärkung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von PUMA. Zum 31. Dezember 2025 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von € 290,0 Millionen (2024: € 368,2 Millionen), was einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Darüber hinaus verfügte der PUMA-Konzern über bestätigteKreditlinien in Höhe von € 2.562,8 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.842,9 Millionen). Der Anstieg der bestätigten Kreditlinien von € 719,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus dem Abschluss einer Brückenfinanzierung in Höhe von € 500,0 Millionen und zwei Schuldscheintransaktionen im Jahr 2025 über insgesamt € 275,0 Millionen. Gegenläufig wurde im Januar 2025 eine Schuldschein-Tranche in Höhe von € 70,0 Millionen mit Endfälligkeit zurückgezahlt. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Bilanzstichtag auf € 1.202,2 Millionen (2024: € 1.360,2 Millionen). Die Nettoverschuldung lag zum Ende des Geschäftsjahres 2025 mit € 1.063,5 Millionen deutlich über dem Vorjahresniveau von € 119,8 Millionen. Die höhere Nettoverschuldung reflektierte im Wesentlichen einen Anstieg der Bankverbindlichkeiten zur Unterstützung des operativen Geschäfts sowie die Finanzierung des Working Capital. Für mehr Informationen zur Finanzierung siehe Abschnitt „Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“.

 

Vorschlag keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten 

Aufgrund des negativen Konzernergebnisses des PUMA-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 vorzuschlagen, für das kommende Jahr keine Dividende auszuschütten (2024: € 0,61).

 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 spiegelt Übergangsjahr für PUMA wider

Nach dem strategischen Reset im Jahr 2025 bei dem PUMA gezielt Maßnahmen ergriffen hat, um unternehmensspezifische Herausforderungen zu bewältigen, Lagerbestände abzubauen und die Basis für eine stärkere und fokussiertere Zukunft zu legen, wird 2026 ein Übergangsjahr sein.

PUMA setzt 2026 die Optimierung seiner Vertriebskanäle und den Abbau der Lagerbestände fort. Der Abbau der Lagerbestände soll durch ein diszipliniertes Management der Beschaffungsaufträge und gezielten Produktabverkauf erreicht werden. Das im Vorjahr eingeleitete Kosteneffizienzprogramm wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Dazu zählen die Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur, die Verkleinerung des Produktsortiments sowie der Abschluss des seit Anfang 2025 laufenden Abbaus von rund 1.400 Verwaltungsstellen.

Während dieser Übergangsphase liegen die Prioritäten von PUMA darin, das Unternehmen auf nachhaltigen Erfolg auszurichten, die finanzielle Stabilität zu sichern und für eine Rückkehr zu einem gesunden, über dem Branchendurchschnitt liegenden Wachstum ab 2027 zu positionieren. Die Marken- und Produktstrategie für 2026 wird sich auf vier Fokuskategorien konzentrieren: Fußball, mit einer starken Präsenz bei der Fußballweltmeisterschaft; Running, angetrieben durch die NITRO™-Technologie; Training, unterstützt durch die exklusive Partnerschaft mit HYROX; und Sportstyle Prime & Select, wo das Unternehmen sein Sortiment mithilfe des einzigartigen Produktarchivs aus über 77 Jahren Sportgeschichte und eines stärker integrierten Storytellings weiterentwickeln wird.

PUMA geht im Jahr 2026 von anhaltenden geopolitischen sowie makroökonomischen Unsicherheiten aus. Der erwartete währungsbereinigte Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum in Lateinamerika und dem Nahen Osten, Afrika & Indien dies nur teilweise kompensieren kann.

Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von € -50 Millionen und € -150 Millionen, einschließlich Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm. PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund € 200 Millionen, hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung.

Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026 als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027 sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren.

 

Grundlage der Erstellung / Wichtiger Hinweis

Am 11. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass PUMA und sein langjähriger Partner United Legwear von einer Partnerschaft in eine Lizenzvereinbarung übergehen. Diese Änderung trat am 01. November 2025 in Kraft. Infolge dieser Änderung wird PUMA United in der Finanzberichterstattung von PUMA ab November 2025 als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Dementsprechend wurden die in dieser Pressemitteilung verwendeten Gewinn- und Verlustzahlen für 2024 und 2025 angepasst.

 

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bekanntmachung ANTA: Am 27. Januar 2026 gab der chinesische Sportartikel-Konzern Anta Sports bekannt, dass er mit Artémis S.A.S. einen Vertrag über den Kauf der Anteile an PUMA in Höhe von 29,06 % abgeschlossen hat. Die Transaktion beinhaltet aufschiebende Bedingungen. PUMA veröffentlichte am selben Tag eine Stellungnahme von CEO Arthur Hoeld als Reaktion auf die Bekanntmachung. Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Bereich „News“ auf der PUMA-Website:https://about.puma.com/de/newsroom/news

Zusätzliche Privatplatzierung und Syndizierung: Am 26. Januar 2026 hat PUMA eine Schuldscheintransaktion in Höhe von € 100,0 Mio. abgeschlossen, welche am 29. Januar 2026 zur Auszahlung gekommen ist. Der Schuldschein hat eine Laufzeit von 2 Jahren mit einer marktüblichen festen Verzinsung. Durch die zusätzliche Privatplatzierung konnte die am 15. Dezember 2025 vereinbarte Überbrückungsfinanzierung von € 500,0 Millionen auf € 350,0 Millionen angepasst und am 20. Februar 2026 über PUMAs Kernbanken voll aussyndiziert werden. Die Überbrückungsfinanzierung in Höhe von € 350,0 Millionen und das Schuldscheindarlehen in Höhe von € 100,0 Millionen werden unverändert zur Reduzierung der Inanspruchnahmen aus dem bestehenden Syndizierten Kredit verwendet.

Herzogenaurach, December 18, 2025
PUMA SE sichert sich zusätzliche Finanzierung in Höhe von € 500 Millionen und weitere bestätigte Kreditlinien in Höhe von € 108 Millionen

Das Sportunternehmen PUMA SE hat sich einen zusätzlichen Finanzierungsrahmen von mehr als € 600 Millionen gesichert, bestehend aus einer Fazilität in Höhe von € 500 Millionen und zusätzlichen bestätigten Kreditlinien in Höhe von € 108 Millionen. Dies dient dazu, die Inanspruchnahmen der bestehenden revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von € 1,2 Milliarden zu reduzieren und erhöht damit die allgemeine Flexibilität und den Handlungsspielraum des Unternehmens.

PUMA Bridge at the Headquarters

Die neue Fazilität in Höhe von € 500 Millionen wurde vollständig von Santander Corporate & Investment Banking (Santander CIB) garantiert. Sowohl diese Fazilität als auch die zusätzlichen bestätigten Kreditlinien haben eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren.

Markus Neubrand, CFO der PUMA SE, sagte: „Auch wenn unsere bestehende syndizierte Kreditlinie und die Schuldscheindarlehen weiterhin verfügbar bleiben, wird die heutige Ankündigung unsere finanzielle Flexibilität erhöhen, während wir daran arbeiten, unsere langfristige Finanzierungsstruktur zu finalisieren. Die Tatsache, dass unsere Bankpartner ihr Engagement und ihre Geschäftsbeziehung weiter ausgebaut haben, unterstreicht das Vertrauen in unser zukünftiges Geschäftsmodell und die strategische Ausrichtung. Das wird es uns ermöglichen, unsere strategischen Prioritäten und unser Ziel, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, umzusetzen.“

Herzogenaurach, 30. Oktober 2025
PUMA leitet im dritten Quartal die Reset-Phase ein und stellt strategische Prioritäten vor
PUMA

Geschäftsentwicklung Q3 2025

  • PUMA legt neue strategische Prioritäten fest, um sich als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren
  • Der Umsatz sinkt währungsbereinigt um 10,4% auf € 1.955,7 Millionen (-15,3% in Euro), maßgeblich aufgrund der im Zuge des Resets ergriffenen strategischen Maßnahmen
  • Rohertragsmarge sinkt um 260 Basispunkte auf 45,2% aufgrund verstärkter Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, höherer Frachtkosten und Rückstellungen, die im Zuge der Bereinigung der Vorratsbestände gebildet wurden
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmalkosten sinkt aufgrund des Umsatzrückgangs und der geringeren Rohertragsmarge auf € 39,5 Millionen
  • Berichtetes EBIT beläuft sich auf € 29,4 Millionen, einschließlich Einmalkosten in Höhe von € 10,1 Millionen im Zusammenhang mit dem bisherigen Kosteneffizienzprogramm
  • Vorräte steigen um 17,3% auf € 2.124,1 Millionen; Rekalibrierung der Vorratsbestände eingeleitet, und normalisierte Bestandsniveaus werden bis Ende 2026 erwartet
  • Ausweitung des Kosteneffizienzprogramms: Geplante Reduzierung der weltweiten Verwaltungsstellen um weitere ca. 900 Stellen bis Ende 2026
  • Ausblick für das Gesamtjahr 2025 bestätigt 
     


Arthur Hoeld, Chief Executive Officer PUMA SE:

„Bei der Veröffentlichung der Ergebnisse zum zweiten Quartal hat PUMA bereits angekündigt, dass das Jahr 2025 ein Jahr des strategischen Resets sein wird. Seitdem haben wir wichtige Maßnahmen ergriffen, um unsere Vertriebsstrukturen zu bereinigen, unser Cash-Management zu verbessern und unsere Kostenstrukturen kurz- und mittelfristig entsprechend anzupassen. Durch die Ausweitung unseres Kosteneffizienzprogramms gehen wir die Herausforderungen zügig an und stellen PUMA effizienter und insgesamt widerstandsfähiger auf. Die Ergebnisse des dritten Quartals liegen im Rahmen unserer Erwartungen und wir werden unsere Maßnahmen weiterhin diszipliniert umsetzen.

Ich glaube fest daran, dass die Marke PUMA intakt ist und ein unglaubliches Potenzial hat. PUMA verfügt über eines der besten Produktarchive der Branche und hat zudem eine enorme Glaubwürdigkeit in wichtigen Sportarten. Wir haben die Bereiche identifiziert, in denen wir entschlossen handeln müssen und wir haben strategische Prioritäten gesetzt, um eine globale Sportmarke mit weltweit erfolgreichen Produkten und inspirierendem Storytelling zu werden. Mit diesen strategischen Prioritäten haben wir das klare Ziel, PUMA als eine der Top-3 Sportmarken weltweit zu etablieren, über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig nachhaltig Gewinne zu erzielen.”

Drittes Quartal 2025

Umsätze

PUMA steht vor mehreren unternehmensspezifischen Herausforderungen. Von besonderer Bedeutung ist hier vor allem die Begehrlichkeit der Marke PUMA, die schon länger überaus deutlich unter unseren eigenen Ansprüchen liegt. Als Ergebnis hatten wir daher erhöhte Vorratsbestände im Handel zu verzeichnen und auch Umsätze in Vertriebskanälen, die dem Anspruch der Marke langfristig nicht zuträglich sind. Im dritten Quartal 2025 haben wir daher zeitnah Maßnahmen getroffen, um für die Folgejahre eine gesunde Grundlage zu schaffen. Das Maßnahmenpaket zielt auf die Reduzierung von Umsätzen mit Großhandelsgeschäften ab, die einer Markenbegehrlichkeit nicht zuträglich sind und einem Abbau von übermäßigen Lagerbeständen bei einigen Einzelhandelspartnern. Dazu kommt noch eine Reduzierung von Verkaufsförderungsmaßnahmen im E-Commerce sowie in den Full-Price-Stores. Während diese Maßnahmen für die Entwicklung einer langfristigen Markenbegehrlichkeit notwendig sind, hatten sie jedoch einen erheblichen negativen Einfluss auf das Großhandelsgeschäft und belasteten auch die DTC-Umsatzentwicklung im dritten Quartal. Infolgedessen sanken die Umsätze währungsbereinigt um 10,4% auf € 1.955,7 Millionen. Währungen, insbesondere der US-Dollar und der argentinische Peso, hatten einen negativen Einfluss und reduzierten den Umsatz in der Berichtswährung Euro um rund € 125 Millionen. Infolgedessen sanken die in der Berichtswährung Euro ausgewiesenen Umsätze im dritten Quartal 2025 um 15,3%.

PUMAs Großhandelsgeschäft ging währungsbereinigt um 15,4% auf € 1.385,7 Millionen zurück. Dieser Rückgang spiegelt vor allem auch erhebliche Produkt-Rücknahmen wider, um entsprechend überschüssige Lagerbestände im Vertriebskanal insgesamt abzubauen. Ein Augenmerk lag hier vor allem darin, unsere Präsenz bei sogenannten Großflächenhändlern in Nordamerika zu rekalibrieren und schrittweise Geschäfte, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, auch in Lateinamerika, EMEA und APAC zurückzuführen. Großflächenhändler sind Händler, die große Mengen an Produkten zu niedrigen Preisen verkaufen, oft mit sehr breiter Distribution, begrenzter Markenkontrolle und einem Fokus auf saisonunabhängige Ware oder Restpostenware. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) wuchs währungsbereinigt um 4,5% auf € 570,0 Millionen. Das Wachstum wurde vom E-Commerce-Geschäft angetrieben, das trotz reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen zur Verbesserung der Markenwahrnehmung währungsbereinigt um 5,6% zulegte. Die Umsätze in den eigenen Stores stiegen währungsbereinigt um 3,9%, was ein Umsatzwachstum sowohl in den Full-Price-Stores als auch in den Outlet-Stores widerspiegelt. Der DTC-Anteil stieg deutlich von 25,1% im dritten Quartal 2024 auf 29,1% im dritten Quartal 2025.

Die umgesetzten Reset-Initiativen führten zu einem Umsatzrückgang in allen Regionen. In der Region Amerika sanken die währungsbereinigten Umsätze um 15,2% auf € 678,1 Millionen. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf Nordamerika zurückzuführen, während die Region Lateinamerika nur einen moderaten Rückgang zu verzeichnen hatte. Hier war der US-Markt aufgrund seines überproportional hohen Anteils am Großhandelsgeschäft mit Großflächenhändlern besonders stark betroffen. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik sanken währungsbereinigt um 9,0% auf € 367,1 Millionen. Dies ist auf einen deutlichen Rückgang des Großhandelsgeschäfts in Großchina zurückzuführen, der teilweise durch das Wachstum im DTC-Geschäft ausgeglichen wurde. In der Region EMEA sanken die Umsätze währungsbereinigt um 7,1% auf € 910,6 Millionen. Dieser Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf ein schwächeres Großhandelsgeschäft in Europa zurückzuführen, das von Produktrücknahmen und der sehr bewussten Reduzierung von Geschäften mit Großflächen- händlern beeinflusst wurde. 

Die umgesetzten Reset-Initiativen führten auch zu einem Umsatzrückgang in allen Produktbereichen. Die währungsbereinigten Umsätze mit Schuhen gingen um 9,9% auf € 1.045,8 Millionen aufgrund eines allgemeinen Rückgangs in den meisten Kategorien zurück. Dies wurde teilweise durch das Wachstum im Bereich Sportstyle Prime ausgeglichen, das von der Speedcat-Familie getragen wurde. Die Speedcat-Familie hat sich im dritten Quartal in der Region Asien/Pazifik weiterhin äußerst gut entwickelt, während das Umsatzwachstum in EMEA und Nordamerika weiter hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Performance-Kategorien Basketball und Performance Running verzeichneten ein gesundes Wachstum, unterstützt durch die erfolgreiche Einführung von Produktinnovationen wie dem Basketballschuh HALI 1 und dem Laufschuh Velocity NITRO™ 4. Die Umsätze mit Textilien sanken währungsbereinigt um 12,8% auf € 635,5 Millionen, was auf einen Rückgang im Bereich Sportstyle zurückzuführen ist, der die größte Kategorie für PUMA darstellt. Dies wurde teilweise durch das Wachstum im Bereich Training ausgeglichen, mit einer starken Dynamik in HYROX – einem herausragenden Performance-Trend, der weltweit weiter an Bekanntheit gewinnt und für den PUMA exklusiver Partner ist – sowie bei Motorsport und Basketball. Die Umsätze mit Accessoires gingen währungsbereinigt um 6,1% auf € 274,4 Millionen zurück.

 

Profitabilität

Die Rohertragsmarge sank um 260 Basispunkte auf 45,2% (Q3 2024: 47,9%), was in erster Linie auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorrats- bestandsrückstellungen und höhere Frachtkosten zurückzuführen ist. Kompensiert wurde dieser Effekt teilweise durch einen vorteilhaften Vertriebskanalmix, da wir im Vergleich zum Vorjahresquartal einen deutlich höheren DTC-Anteil vorweisen konnten.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) ohne Einmalkosten sanken um 2,6% auf € 850,6 Millionen (Q3 2024: € 873,4 Millionen), was vor allem auf positive Effekte aus dem Kosten- effizienzprogramm zurückzuführen ist. Diese positive Entwicklung wurde teilweise kompensiert durch das anhaltende Wachstum des DTC-Geschäfts (insbesondere E-Commerce) und höhere Abschreibungen aus Investitionen in DTC und Infrastruktur sowie Wertminderungen von eigenen Stores. Aufgrund der geringeren Umsätze im dritten Quartal stiegen die Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz an. Trotz geringerer OPEX und währungsbedingter positiver Effekte auf die OPEX-Quote führte der Umsatzrückgang insgesamt im dritten Quartal zu einem Anstieg der OPEX-Quote um 570 Basispunkte auf 43,5% (Q3 2024: 37,8%).

Das bereinigte EBIT ohne Einmalkosten sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € 39,5 Millionen (Q3 2024: € 237,0 Millionen). PUMA verzeichnete im dritten Quartal Einmalkosten in Höhe von € 10,1 Millionen im Zusammenhang mit dem bisherigen Kosteneffizienzprogramm. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € 29, 4 Millionen (Q3 2024: € 237,0 Millionen), was einer berichteten EBIT-Marge von 1,5% (Q3 2024: 10,3%) entspricht.

Das Finanzergebnis stieg um 6,3% auf € -43,8 Millionen (Q3 2024: € -46,7 Millionen). Die Ertragsteuern beliefen sich auf € -37,9 Millionen (Q3 2024: € -47,8 Millionen), was auf das geringere Ergebnis vor Steuern zurückzuführen ist, welches teilweise durch die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA, China und Brasilien ausgeglichen wurde. Das Ergebnis für nicht beherrschende Anteile belief sich auf € -10,0 Millionen (Q3 2024: € -14,6 Millionen) aufgrund des schwächeren Socken- und Bodywear-Geschäfts in den USA.

Infolgedessen sank das Konzernergebnis auf € -62,3 Millionen (Q3 2024: € 127,8 Millionen) und das Ergebnis je Aktie auf € -0,42 (Q3 2024: € 0,86). Nach der Kapitalherabsetzung infolge der Einziehung der verbleibenden eigenen Aktien, die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworben wurden, beläuft sich das Grundkapital der PUMA SE zum 23. September 2025 auf € 148.007.926,00 und ist in 148.007.926 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.

Neun Monate 2025

Umsätze

Nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 in etwa unverändert geblieben waren, kam es im dritten Quartal, wie oben beschrieben, zu einem deutlichen Rückgang. Infolgedessen sanken die währungsbereinigten Umsätze in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um 4,3% auf € 5.973,9 Millionen, wobei alle Regionen und Produktbereiche einen Umsatzrückgang verzeichneten. Die Währungen, insbesondere der US-Dollar, der mexikanische Peso und der argentinische Peso, stellten eine Belastung dar und wirkten sich in Höhe von rund € 288 Millionen negativ auf die Umsätze in Euro aus (in der Berichtswährung Euro: -8,5%).

PUMAs Großhandelsgeschäft ging währungsbereinigt um 8,6% auf € 4.256,3 Millionen als Folge des schwachen Geschäfts in Nordamerika, Großchina und Europa zurück. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 8,4% auf € 1.717,6 Millionen, was auf ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 14,2% im E-Commerce-Geschäft und einen währungsbereinigten Anstieg von 5,2% in den eigenen Stores zurückzuführen ist. Dies führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf 28,8% (9M 2024: 25,5%).

Aus regionaler Sicht sanken die Umsätze in der Region EMEA währungsbereinigt um 1,9% auf € 2.574,0 Millionen. Die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 6,2% auf € 2.211,7 Millionen, während die Umsätze in der Region Asien/Pazifik währungsbereinigt um 5,5% auf € 1.188,1 Millionen zurückgingen.

Bei den Produktbereichen sanken die Umsätze mit Schuhen währungsbereinigt um 1,1% auf € 3.292,9 Millionen. Die Umsätze mit Textilien verzeichneten einen währungsbereinigten Rückgang um 8,7% auf € 1.827,6 Millionen und Accessoires sanken währungsbereinigt um 6,1% auf € 853,4 Millionen.

 

Profitabilität

Die Rohertragsmarge sank um 130 Basispunkte auf 46,1% (9M 2024: 47,4%). Verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen, Vorratsbestandsrückstellungen und Währungseffekte stellten eine Belastung dar. Dies wurde teilweise durch niedrigere Beschaffungskosten und einen günstigeren Vertriebskanalmix ausgeglichen.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) ohne Einmalkosten stiegen um 2,8% auf € 2.670,1 Millionen (9M 2024: € 2.598,0 Millionen). Der Anstieg ist hauptsächlich auf das anhaltende Wachstum des DTC-Geschäfts, insbesondere des E-Commerce-Geschäfts, sowie auf höhere Abschreibungen aus Investitionen in DTC und Infrastruktur und auf Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund € 20 Millionen im zweiten Quartal zurückzuführen. Höhere OPEX und ein Rückgang der Umsätze, die teilweise durch vorteilhafte Währungseffekte auf die OPEX-Quote ausgeglichen wurden, führten zu einem Anstieg der OPEX-Quote um 490 Basispunkte auf 44,7% (9M 2024: 39,8%).

Das bereinigte EBIT ohne Einmalkosten sank aufgrund des Umsatzrückgangs in den ersten neun Monaten 2025, einer geringeren Rohertragsmarge und höherer OPEX auf € 102,0 Millionen (9M 2024: € 513,2 Millionen). PUMA hatte im zweiten Quartal Einmalkosten in Höhe von € 112,7 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und einer Goodwill-Abwertung zu verzeichnen. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf 
€ -10,7 Millionen (9M 2024: € 513,2 Millionen) und die EBIT-Marge auf -0,2% (9M 2024: 7,9%).

Das Finanzergebnis sank um 14,0% auf € -132,5 Millionen (9M 2024: € -116,2 Millionen), hauptsächlich aufgrund höherer Nettozinsaufwendungen. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Ergebnisses vor Steuern beliefen sich die Ertragsteuern auf € -136,8 Millionen (9M 2024: € -99,2 Millionen). Dies war hauptsächlich auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China im zweiten und dritten Quartal 2025 zurückzuführen. Das Ergebnis für nicht beherrschende Anteile belief sich aufgrund eines schwächeren Socken- und Bodywear-Geschäfts in den USA auf € -29,0 Millionen (9M 2024: € -40,6 Millionen).

Infolgedessen lag das Konzernergebnis bei € -308,9 Millionen (9M 2024: € 257,1 Millionen) und das Ergebnis je Aktie bei € -2,09 (9M 2024: € 1,72).

 

Bilanz 

Das Working Capital stieg um 2,2% auf € 1.924,6 Millionen (30. September 2024: € 1.883,5 Millionen). Die Vorräte stiegen um 17,3% in der Berichtswährung Euro und währungsbereinigt um 24,3% auf € 2.124,1 Millionen (30. September 2024: € 1.811,3 Millionen). Der Anstieg ist teilweise auf die Rücknahmen von Vorratsbeständen aus dem Großhandelsgeschäft zur Bereinigung des Vertriebskanals zurückzuführen. Dies wurde teilweise durch einen Rückgang der Beschaffungsaufträge ausgeglichen - eine Maßnahme, um das Vorratsbestandswachstum zu verlangsamen und eine Überversorgung zu vermeiden. Um die Vorratsbestände bis Ende 2026 wieder auf ein adäquates Niveau zu bringen, wird PUMA mit spezifischen Verkaufsförderungsmaßnahmen einen Produktabverkauf sowohl über seine Outlets als auch im Großhandelsgeschäft realisieren. Die Forderung aus Lieferungen und Leistungen sanken um 18,1% auf € 1.241,2 Millionen (30. September 2024: € 1.515,6 Millionen), im Wesentlichen bedingt durch geringere Umsätze. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken aufgrund eines Rückgangs der Beschaffungsaufträge um 2,1% auf € 1.270,6 Millionen (30. September 2024: € 1.297,9 Millionen). Die Nettoverschuldung stieg auf € 1.205,2 Millionen (30. September 2024: € 746,0 Millionen), was hauptsächlich einen Anstieg der Bankverbindlichkeiten zur Unterstützung des operativen Geschäfts reflektiert und auch auf die Finanzierung des Working Capitals zurückzuführen ist. 

 

Cashflow

Der freie Cashflow belief sich im dritten Quartal 2025 auf € -43,0 Millionen (Q3 2024: € -83,0 Millionen) und zeigte damit eine Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal 2024. Dies führte zu einem freien Cashflow in den ersten neun Monaten 2025 von € -685,8 Millionen (9M 2024: € -287,4 Millionen). PUMA hat einen kontinuierlichen Anspruch an finanzielle Stabilität und operative Effizienz und ergreift deshalb Maßnahmen zur Sicherung des Cashflows, insbesondere zur Optimierung seines Working Capital.

 

PUMA United

PUMA United ist eine Partnerschaft zwischen PUMA und United Legwear, die sich hauptsächlich auf das Geschäft mit Socken und Bodywear in den USA und Kanada konzentriert. PUMA hält einen Anteil von 51% an diesem Unternehmen. Im Rahmen der laufenden Reset-Maßnahmen und Bemühungen zur Optimierung des PUMA-Vertriebsnetzes erwägt PUMA, im Jahr 2025 von dem bisherigen Partnerschaftsmodell zu einem Lizenzmodell überzugehen. Das Geschäft von PUMA United ist derzeit vollständig in das operative Segment „Region Nordamerika” integriert.

 

Ausblick für 2025

Angesichts der anhaltenden geopolitischen und makroökonomischen Volatilität geht PUMA davon aus, dass sowohl branchenweite als auch unternehmensspezifische Herausforderungen die Performance für den Rest des Jahres 2025 erheblich beeinflussen werden. Zu den wichtigsten Faktoren zählen eine schwächelnde Markenbegehrlichkeit, Veränderungen im Vertriebskanalmix als auch in der Vertriebsqualität, die Auswirkungen der US-Zölle sowie insgesamt erhöhte Vorratsbestände.

PUMA bestätigt seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2025. PUMA erwartet einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und für das EBIT einen Verlust. PUMA rechnet mit Investitionen in Höhe von rund € 250 Millionen.

Strategische Prioritäten 

PUMAs POTENZIAL

Mit mehr als 77 Jahren Sportgeschichte an der Seite von einigen der berühmtesten Athlet*innen der Welt nimmt PUMA eine einzigartige Position im Sport und in der Sportkultur ein. Wir verfügen über eines der umfangreichsten Archive der Branche mit vielen Produkten, die seit mehreren Jahrzehnten bei unseren Konsument*innen Anklang finden. PUMA ist außerdem eine von nur vier Marken in unserer Branche, die in vielen wichtigen Sportarten glaubwürdig ist. Unsere starke Glaubwürdigkeit im Sport hält bis heute an, da uns die zahlreichen Erfolge unserer gesponserten Teams und Athlet*innen weltweite Aufmerksamkeit verschaffen. PUMA hat führende Partnerschaften im Fußball, darunter mit Manchester City, Borussia Dortmund, der portugiesischen Nationalmannschaft und vielen anderen. Das gibt der Marke PUMA eine direkte Verbindung zu Millionen von Fans auf der ganzen Welt. Darüber hinaus wird in jedem Spiel der meistgesehenen Fußballligen Europas - der Premier League, der Serie A und LaLiga - mit einem PUMA-Ball gespielt, was uns eine großartige Sichtbarkeit garantiert. 

Außerdem profitieren wir von unserer Zusammenarbeit mit Community-Plattformen wie HYROX, der Weltmeisterschaft im Fitness-Racing. Diese Partnerschaft haben wir erst Anfang Oktober langfristig verlängert. Wir unterstützen Athlet*innen mit unseren Performance-Innovationen, die wir stetig weiterentwickeln, wie etwa unsere branchenführende Running-Technologie NITRO™.

PUMAs HERAUSFORDERUNGEN

Allerdings ist PUMA zu kommerziell geworden. Das spiegelt sich in einer niedrigen Markenbegehrlichkeit, einer geringen Vertriebsqualität und einem Produktangebot wider, das sich im Markt nicht durchsetzen kann.

PUMAs MASSNAHMEN

Das Ziel, PUMA als eine Top-3 Sportmarke zu etablieren

Aus diesem Grund hat PUMA einen Reset initiiert, mit dem Ziel, sich weltweit als eine Top-3 Sportmarke zu etablieren, wieder stärker als der Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen. Um das zu erreichen, haben wir die klare Priorität, eine globale Sportmarke mit globalen Produktpaletten und globalem Storytelling in allen Märkten zu werden.

 

PUMAs Vertrieb bereinigen

Was den Vertrieb betrifft, muss PUMA sowohl im Großhandel als auch in den eigenen Vertriebskanälen weniger kommerziell werden. 

Der Großhandel und unser DTC-Geschäft werden weiterhin eine wichtige Rolle in unserer Vertriebsstrategie spielen. Jedoch werden wir unseren Vertriebskanalmix weiterentwickeln und ein höheres DTC-Wachstum anstreben, um uns dem Branchendurchschnitt anzunähern. 

PUMA wird sich auch um einen gesünderen Mix in seinem Großhandelskanal bemühen und Wachstum in markengetriebenen Segmenten wie Performance und Sportstyle anstreben, anstatt seine Produkte in kommerziellen Kanälen zu verkaufen.


Die Kostenbasis reduzieren

Als Reaktion auf den erwarteten deutlichen Umsatzrückgang und die geringere Umsatzbasis unternimmt PUMA einen weiteren entscheidenden Schritt, um seine erhöhten operativen Aufwendungen anzugehen, indem es sein Kosteneffizienzprogramm über die bisherige Initiative „nextlevel“ hinaus ausweitet.

PUMA plant bis Ende 2026 einen gezielten Abbau von weiteren rund 900 Verwaltungsstellen weltweit (Gesamtzahl: rund 7.000), nachdem bereits rund 500 Stellen im Rahmen von „nextlevel“ im Jahr 2025 abgebaut wurden. Die Kosten und Einsparungen des erweiterten Programms werden weiterhin evaluiert. Zusätzliche Details werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

PUMA wird außerdem seine Kostenbasis angehen, indem operative Ineffizienzen beseitigt und das Produktsortiment verkleinert werden, um die Anzahl der pro Saison neu eingeführten Artikel zu reduzieren. 

 

Stärkeres Storytelling, zur besseren Positionierung von PUMAs Produkt-Ikonen

Um die Marke zu stärken und als globale Sportmarke relevanter zu werden, müssen wir unsere Konsument*innen weltweit in den Fokus rücken. Aus diesem Grund wird PUMA präzisere Marketinginvestitionen tätigen und eine Struktur schaffen, in der Produktentwicklung und Storytelling parallel stattfinden. Das hat das Ziel, authentische und wirkungsvolle Geschichten zu erzählen, die Großhandelspartner und Konsument*innen inspirieren.

Wir werden uns darauf konzentrieren, unsere verschiedenen Produktfamilien besser zu verwalten. Mit dem umfangreichen PUMA-Archiv, das uns zur Verfügung steht, haben wir die klare Chance, unsere Produkt-Ikonen - wie etwa den PUMA Suede - besser zu etablieren. Damit können wir sicherzustellen, dass diese Produktfamilien für etwas stehen, das unsere Konsument*innen verstehen und mit dem sie sich identifizieren können.

 

Fokus auf Fußball, Running, Training und Sportstyle Select/Prime

Performance hat für die Marke PUMA Priorität. Performance-Innovationen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit als Sportunternehmen, und wir werden weiterhin Technologien wie NITRO™, die die besten Athlet*innen noch besser machen, einführen und verbessern.

Wir werden uns auf die Kategorien Fußball, Running, Training und Sportstyle Select/Prime fokussieren, um unser zukünftiges Wachstum voranzutreiben. Während unsere Sportstyle-Produkte vor allem wegen ihres Designs getragen werden, werden wir unseren Performance-Ansatz auch auf diese Kategorie ausweiten, um zu zeigen, dass alle PUMA-Produkte eindeutig im Sport verwurzelt sind.

 

Eine klare Organisationsstruktur

Als Teil der Anfang dieser Woche bekanntgegebenen Veränderungen in unserer Brand-Marketing-Organisation wurde Maria Valdes, bisher Chief Product Officer, zum Chief Brand Officer ernannt. Sie ist für Brand Marketing, Produkt, Creative Direction, Innovation und Go-to-Market verantwortlich.

Die Ernennung von Andreas Hubert zum Chief Operating Officer wurde bereits im Juli bekanntgegeben.

Damit hat PUMA eine klare Neuverteilung der Zuständigkeiten innerhalb seines Vorstandes vorgenommen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Organisationsmodells, womit eine klare globale Managementstruktur geschaffen wurde.

 

Wachstum ab 2027

Während 2025 ein Jahr des Resets ist und 2026 ein Übergangsjahr sein wird, sind wir zuversichtlich, dass die oben genannten Maßnahmen ein wichtiger erster Schritt sind, um PUMA ab 2027 wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

Herzogenaurach, 31. Juli 2025
PUMA ernennt Andreas Hubert zum Chief Operating Officer

Der Aufsichtsrat des Sportunternehmens PUMA hat Andreas Hubert (49) mit Wirkung zum 1. September 2025 zum Chief Operating Officer (COO) ernannt. Andreas wird Mitglied des Vorstands von PUMA, der dann aus fünf Mitgliedern bestehen wird. 

Andreas Hubert

Als COO von PUMA wird Andreas Hubert für die weltweite Beschaffung, einschließlich Nachhaltigkeit und Produktentwicklung, sowie IT und Logistik verantwortlich sein. Mit dieser neuen Position im Vorstand werden die Bereiche Beschaffung, IT und Logistik dem COO unterstellt, wodurch die Zuständigkeiten innerhalb des Führungsteams und der Organisation besser aufeinander abgestimmt werden. Bislang war die Chief Product Officerin für Beschaffung, der CFO für IT und der CEO für Logistik verantwortlich. 

Andreas war bis Juni 2025 als Chief Information Officer bei Adidas tätig und dort mehr als vier Jahre lang für die Technologiestrategie, die Systeme, Anwendungen und IT-Services des Unternehmens verantwortlich. Er kam 2005 zu Adidas und hatte verschiedene Führungspositionen inne. Er war zwölf Jahre lang in Hongkong tätig, wo er verschiedene Positionen im Bereich Beschaffung bekleidete, darunter die des Senior Vice President of Global Sourcing.

„Ich freue mich sehr, Andreas als neuen Chief Operating Officer bei PUMA begrüßen zu dürfen“, sagte Arthur Hoeld, CEO von PUMA. „Mit seiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen IT, Beschaffung und Lieferkettenmanagement bringt er die perfekte Kombination aus strategischem Verständnis und operativer Expertise mit. Seine fundierte Kenntnis unserer Industrie und sein Fachwissen werden entscheidend dazu beitragen, die weltweiten Prozesse von PUMA zu optimieren, die digitale Transformation voranzutreiben und die Widerstandsfähigkeit unserer Lieferkette zu stärken, während die nächste Wachstumsphase für PUMA beginnt.“

„Ich fühle mich geehrt, in einer für das Unternehmen so entscheidenden Phase als Chief Operating Officer zu PUMA zu kommen“, sagte Andreas Hubert. „PUMA ist eine ikonische Marke mit enormem Potenzial, und ich freue mich darauf, eng mit dem Führungsteam zusammenzuarbeiten, um unsere operative Basis zu stärken, die digitale Innovation zu beschleunigen und die Agilität der Lieferkette zu verbessern. Gemeinsam werden wir ein widerstandsfähigeres, kundenorientiertes und zukunftsfähiges Unternehmen aufbauen.“

Mit Wirkung zum 1. September 2025 wird der Vorstand von PUMA aus Arthur Hoeld (CEO), Markus Neubrand (Chief Financial Officer), Maria Valdes (Chief Product Officerin), Matthias Bäumer (Chief Commercial Officer) und Andreas Hubert (Chief Operating Officer) bestehen.

Herzogenaurach, 31. Juli 2025
PUMA verzeichnet Umsatzrückgang in Q2 und senkt den Ausblick für das Gesamtjahr 2025
PUMA

Geschäftsentwicklung Q2 2025

  • Währungsbereinigte Umsätze sinken um 2,0% auf € 1.942 Millionen (€ -8,3% in der Berichtswährung Euro)
  • Rohertragsmarge sinkt um 70 Basispunkte auf 46,1%
  • Operative Aufwendungen (OPEX) steigen um 4,0% auf € 915 Millionen
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmalkosten* sinkt auf € -13 Millionen
  • Berichtetes EBIT beträgt € -98 Millionen, einschließlich Einmalkosten in Höhe von € 85 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ und einer Goodwill-Abwertung


Ausblick für 2025 gesenkt

  • Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich (bisher: währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich)
  • Für das berichtete EBIT erwarten wir einen Verlust (bisher: Berichtets EBIT zwischen € 445 und 525 Millionen)
  • Investitionen von rund € 250 Millionen (bisher: € 300 Millionen)
  • Neuer Ausblick berücksichtigt die Auswirkungen der US-Zölle auf der Grundlage der am 23. Juli 2025 verfügbaren Informationen

Zweites Quartal 2025

Die währungsbereinigten Umsätze sanken um 2,0% auf € 1.942,2 Millionen. Währungseffekte beeinträchtigten die Umsatzerlöse in der Berichtswährung Euro im zweiten Quartal 2025 um rund € 135 Millionen (-8,3% in der Berichtswährung Euro). Die Umsätze in der Region EMEA gingen währungsbereinigt um 3,1% auf € 771,7 Millionen zurück, was hauptsächlich auf ein schwächeres Europa zurückzuführen ist. In der Region Amerika sanken die währungsbereinigten Umsätze um 0,5% auf € 779,9 Millionen, was auf einen Rückgang in Nordamerika zurückzuführen ist, während Lateinamerika im Quartal ein zweistelliges Wachstum verzeichnete. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik gingen währungsbereinigt um 2,9% auf € 390,5 Millionen zurück, was hauptsächlich auf die anhaltende Schwäche in Großchina zurückzuführen ist. 

PUMAs Großhandelsgeschäft ging währungsbereinigt um 6,3% auf € 1.341,2 Millionen zurück, was auf die schwache Entwicklung in den USA, China und Europa zurückzuführen ist. Unser Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) wuchs währungsbereinigt um 9,2% auf € 601,1 Millionen, angeführt vom E-Commerce-Geschäft, das währungsbereinigt um 19,4% anstieg. Die eigenen Einzelhandelsgeschäfte verzeichneten ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3,4%. Der DTC-Anteil stieg von 27,8% im zweiten Quartal 2024 auf 30,9% im zweiten Quartal 2025.

Die währungsbereinigten Umsätze mit Schuhen stiegen um 5,1% auf € 1.061,1 Millionen. Dieser Anstieg war auf das Wachstum in den Kategorien Running und Sportstyle zurückzuführen. Die Umsätze mit Textilien gingen währungsbereinigt um 10,7% auf € 597,8 Millionen zurück, während die währungsbereinigten Umsätze mit Accessoires um 6,4% auf € 283,4 Millionen sanken.

Die Rohertragsmarge sank um 70 Basispunkte auf 46,1%, was in erster Linie auf Verkaufsförderungsmaßnahmen und ungünstige Währungseffekte zurückzuführen ist. Das wurde teilweise durch positive Effekte aus dem Beschaffungs- und Logistikbereich und durch den positiven Einfluss des Vertriebskanalmixes ausgeglichen.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) ohne Einmalkosten* stiegen um 4,0% auf € 914,7 Millionen (Q2 2024: € 879,3 Millionen). Der Anstieg war hauptsächlich auf Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund € 20 Millionen und das anhaltende Wachstum unseres DTC-Geschäfts, insbesondere im E-Commerce, sowie höhere Abschreibungen (D&A) aus Investitionen in DTC und Infrastruktur zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten negative Währungseffekte die Kostenquote, welche um 560 Basispunkte auf 47,1% stieg (Q2 2024: 41,5%).

Das bereinigte EBIT ohne Einmalkosten* sank auf € -13,2 Millionen (Q2 2024: € 117,2 Millionen), was auf eine niedrigere Rohertragsmarge und höhere operative Aufwendungen zurückzuführen ist. PUMA verzeichnete im zweiten Quartal Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel” und einer Goodwill-Abwertung in Höhe von € 84,6 Millionen. Infolgedessen verringerte sich das operative Ergebnis (berichtetes EBIT) auf € -97, 8 Millionen (Q2 2024: € 117,2 Millionen) und die EBIT-Marge lag bei -5,0% (Q2 2024: 5,5%).

Das Finanzergebnis sank vor allem aufgrund höherer Nettozinsaufwendungen um 9,4% auf € -46,6 Millionen (Q2 2024: € -42,6 Millionen). Die Ertragssteuern beliefen sich auf € -94,7 Millionen (Q2 2024: € -18,4 Millionen). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China zurückzuführen. Das Ergebnis für nicht beherrschende Anteile reduzierte sich auf € -7,9 Millionen (Q2 2024: 
€ -14,3 Millionen), was auf ein schwächeres Socken- und Bodywear-Geschäft in den USA zurückzuführen ist.

Infolgedessen belief sich das Konzernergebnis auf € -247,0 Millionen (Q2 2024: € 41,9 Millionen) und das Ergebnis je Aktie belief sich auf € -1,67 (Q2 2024: € 0, 28).

Erstes Halbjahr 2025

Die Umsätze im ersten Halbjahr 2025gingen währungsbereinigt um 1,0% auf € 4.018,2 Millionen zurück. Währungseffekte belasteten die Umsätze mit rund € 163 Millionen (-4,8% in der Berichtswährung Euro). Die währungsbereinigten Umsätze in der Region EMEA stiegen um 1,2% auf € 1.663,5 Millionen. Die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 1,6% auf € 1.533,7 Millionen, während die Umsätze in der Region Asien/Pazifik währungsbereinigt um 3,8% auf € 821,1 Millionen zurückgingen.

PUMAs Großhandelsgeschäft sank währungsbereinigt um 4,9% auf € 2.870,6 Millionen zurück, was auf die schwache Entwicklung in den USA, China und Europa zurückzuführen ist. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 10,5% auf € 1.147,6 Millionen. Die währungsbereinigten Umsätze in den eigenen Einzelhandelsgeschäften stiegen um 6,0% und das E-Commerce-Geschäft verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 18,4%. Dies führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf 28,6% (H1 2024: 25,6%).

Bei den Produktbereichen stiegen die Umsätze mit Schuhen währungsbereinigt um 3,7% auf € 2.247,1 Millionen. Dieser Anstieg war auf das Wachstum in den Kategorien Running, Basketball und Sportstyle zurückzuführen. Die Umsätze mit Textilien sanken währungsbereinigt um 6,3% auf € 1.192,1 Millionen und die Umsätze mit Accessoires gingen währungsbereinigt um 6,1% auf € 579,1 Millionen zurück. 

Die Rohertragsmarge sank um 60 Basispunkte auf 46,5% (H1 2024: 47,2%). Verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen, unvorteilhafte Währungseffekte und positive Vorratsbewertungseffekte im Vorjahr belasteten das Ergebnis. Dies wurde teilweise durch niedrigere Beschaffungs- und Frachtkosten sowie einen vorteilhaften Vertriebskanalmix ausgeglichen.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) ohne Einmalkosten* stiegen um 5,5% auf € 1.819,6 Millionen (H1 2024: € 1.724,6 Millionen). Der Anstieg war hauptsächlich auf Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund € 20 Millionen im zweiten Quartal und das anhaltende Wachstum unseres DTC-Geschäfts, insbesondere im E-Commerce, sowie höhere Abschreibungen (D&A) aus Investitionen in DTC und Infrastruktur zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten unvorteilhafte Währungseffekte die Kostenquote, die um 440 Basispunkte auf 45,3% stieg (H1 2024: 40,9%).

Das bereinigte EBIT ohne Einmalkosten* sank um 77,4% auf € 62,5 Millionen (H1 2024: € 276,2 Millionen) aufgrund einer niedrigeren Rohertragsmarge und höherer operativer Aufwendungen. PUMA verzeichnete Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ und einer Goodwill-Abwertung in Höhe von € 102,6 Millionen. Das operative Ergebnis (berichtetes EBIT) belief sich somit auf € -40,1 Millionen (H1 2024: € 276,2 Millionen) und die EBIT-Marge lag bei -1,0% (H1 2024: 6,5%).

Das Finanzergebnis sank um 27,7% auf € -88,7 Millionen (H1 2024: € -69,4 Millionen) hauptsächlich aufgrund höherer Nettozinsaufwendungen. Die Ertragssteuern beliefen sich auf € -98,9 Millionen (H1 2024: € -51,4 Millionen). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China im zweiten Quartal zurückzuführen. Das Ergebnis für nicht beherrschende Anteile betrug € -19,0 Millionen (H1 2024: € -26,1 Millionen).

Das Konzernergebnis belief sich damit auf € -246,6 Millionen (H1 2024: € -129,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie betrug € -1,67 (H1 2024: € 0,86).

Working Capital

Das Working Capital stieg um 13,5% auf € 1.864,8 Millionen (30. Juni 2024: € 1.643,7 Millionen). Die Vorräte stiegen in der Berichtswährung Euro um 9,7% und währungsbereinigt um 18,3% auf € 2.151,1 Millionen (30. Juni 2024: € 1.961,1 Millionen) und waren vor allem durch höhere Vorratsbestände in unseren Fokusmärkten beeinflusst. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 6,2% auf € 1.308,8 Millionen (30. Juni 2024: € 1.394,7 Millionen). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 8,1% auf 1.513,8 Millionen (30. Juni 2024: € 1.647,9 Millionen).

 

Cashflow und Liquiditätslage

Der Freie Cashflow lag im ersten Halbjahr 2025 bei € -642,8 Millionen (H1 2024: € -204,4 Millionen). Zum 30. Juni 2025 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von € 292,6 Millionen (30. Juni 2024: € 271,8 Millionen). Darüber hinaus verfügte die PUMA-Gruppe zum 30. Juni 2025 über Kreditlinien in Höhe von insgesamt € 1.967,4 Millionen (30. Juni 2024: € 1.411,7 Millionen). Bereits Ende des Vorjahres wurde ein Refinanzierungsprojekt initiiert, das mit der vorzeitigen Verlängerung und Erweiterung der revolvierenden Kreditlinie (RCF) begann. Mit Unterstützung von neun teilnehmenden Banken sichert diese eine zugesagte Kreditlinie in Höhe von € 1,2 Milliarden (zuvor € 800 Millionen) mit einer Laufzeit bis Dezember 2030. Darüber hinaus wurde im zweiten Quartal 2025 ein neuer Schuldschein begeben, mit dem weitere € 210 Millionen an Finanzmitteln aufgenommen wurden. Beide Finanzierungsinstrumente bieten wettbewerbsfähige Konditionen und sind auf die spezifischen Bedürfnisse von PUMA zugeschnitten. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf € 663,8 Millionen (30. Juni 2024: € 595,4 Millionen).

Darüber hinaus hat PUMA am 31. März 2025 den Erwerb von Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms der PUMA SE abgeschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 1.687.753 Aktien für € 50 Millionen zurückgekauft (H1 2024: 700.413 Aktien für € 31 Millionen) (ohne Erwerbsnebenkosten).

 

Gesenkter Ausblick für 2025

Angesichts der anhaltenden, geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten geht PUMA davon aus, dass sowohl branchenweite als auch unternehmensspezifische Herausforderungen die Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 weiterhin erheblich beeinträchtigen werden. Zu den wichtigsten Faktoren zählen ein nachlassendes Markenmomentum, Veränderungen im Vertriebskanalmix und in der Vertriebsqualität, die Auswirkungen der US-Zölle sowie erhöhte Lagerbestände.

Mit Blick auf das Gesamtjahr geht PUMA nicht mehr davon aus, das ursprünglich für den Rest des Jahres 2025 erwartete, währungsbereinigte Umsatzwachstum zu erzielen. Die im zweiten Quartal beobachtete schwächere Umsatzentwicklung dürfte sich für den Rest des Jahres 2025 fortsetzen und zu höheren Lagerbeständen führen. Vor diesem Hintergrund wird PUMA weiterhin aktiv Lagerbestände reduzieren. Trotz laufender Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen – wie der Optimierung der Lieferkette, Preisanpassungen und enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern – rechnen wir für 2025 mit negativen Effekten der US-Zölle in Höhe von rund € 80 Millionen auf den Rohertrag.

Als Reaktion auf diese Entwicklungen hat PUMA seine Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Wir erwarten einen Rückgang der währungsbereinigten Umsätze im niedrigen zweistelligen Prozentbereich (bisher: währungsbereinigter Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich). 

Beim EBIT erwarten wir für das Gesamtjahr 2025 einen Verlust (bisher: € 445 bis € 525 Millionen), was auf die schwächere Umsatzentwicklung, größere Währungsbelastungen, die Auswirkungen der US-Zölle und zusätzliche Maßnahmen, inklusive Einmalkosten, um die Kostenbasis im zweiten Halbjahr weiter anzupassen, zurückzuführen ist. Wir geben einen Ergebnisausblick ausschließlich für das berichtete EBIT. 

Als Reaktion auf das Ergebnis des zweiten Quartals und die gedämpften Wachstumsaussichten für das zweite Halbjahr 2025 hat PUMA seine Investitionspläne für das Jahr angepasst und rechnet nun mit Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 250 Millionen im Jahr 2025 (bisher: rund € 300 Millionen).

 

*Einmalkosten umfassen Kosten im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ und einer Goodwill-Abwertung

Herzogenaurach, 24. Juli 2025
PUMA verzeichnet Umsatzrückgang in Q2 und senkt den Ausblick für das Gesamtjahr 2025

Das Sportunternehmen PUMA hat heute vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2025 veröffentlicht und seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2025 angepasst. Grund dafür ist eine schwächer als erwartete Umsatzentwicklung sowie die Berücksichtigung der zum 23. Juli 2025 bekannten Auswirkungen der US-Zölle.

PUMA

Auf Basis vorläufiger Zahlen sind die Umsätze im zweiten Quartal währungsbereinigt um 2,0 % auf € 1.942 Millionen gesunken. Währungseffekte belasteten die Umsatzerlöse erheblich und führten in der Berichtswährung Euro zu einem Rückgang von rund 135 Millionen Euro (–8,3 %). Der Umsatzrückgang war vor allem auf die Schlüsselmärkte Nordamerika (währungsbereinigt -9,1 %), Europa (währungsbereinigt -3,9 %) und Großchina (währungsbereinigt -3,9 %) zurückzuführen. Während die Umsätze im Rest der Region Asien/Pazifik ebenfalls zurückgingen (währungsbereinigt -2,4 %), verzeichneten Lateinamerika (währungsbereinigt +16,1 %) und EEMEA (währungsbereinigt +0,5 %) einen Umsatzanstieg. Bei den Vertriebskanälen war der Umsatzrückgang auf ein schwaches Großhandelsgeschäft (währungsbereinigt -6,3 %) zurückzuführen, während das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) dank eines zweistelligen Wachstums im E-Commerce währungsbereinigt um 9,2 % zulegte. Das Wachstum bei Schuhen (währungsbereinigt +5,1 %) wurde durch einen Rückgang bei Textilien (währungsbereinigt -10,7 %) und Accessoires (-6,4 %) mehr als ausgeglichen.

Die Rohertragsmarge sank um 70 Basispunkte auf 46,1 %, was in erster Linie auf Verkaufsförderungsmaßnahmen und ungünstige Währungseffekte zurückzuführen ist. Das wurde teilweise durch positive Effekte aus dem Beschaffungs- und Logistikbereich und durch den positiven Einfluss des Vertriebskanalmixes ausgeglichen. Das bereinigte EBIT sank im zweiten Quartal, ohne Berücksichtigung von Einmal-Kosten*, auf € -13,2 Millionen. Der Rückgang des bereinigten EBIT war neben der insgesamt schwächeren Umsatzentwicklung vor allem auf eine geringere Rohertragsmarge zurückzuführen.

PUMA hat im zweiten Quartal Einmal-Kosten* in Höhe von € 84,6 Millionen verbucht. Der Steueraufwand belief sich auf € -94,7 Millionen. Dieser Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich auf Abschreibungen latenter Steueransprüche in den USA und China zurückzuführen. Das Konzernergebnis belief sich auf € -247,0 Millionen.

Die vorläufigen Umsätze im ersten Halbjahr 2025 gingen währungsbereinigt um 1,0 % auf € 4.018 Millionen (-4,8 % in der Berichtswährung Euro) zurück. Die Rohertragsmarge sank um 60 Basispunkte auf 46,5 %. Das bereinigte EBIT, exklusive Einmal-Kosten*, ging auf € 62,5 Millionen zurück. Im ersten Halbjahr 2025 fielen Einmal-Kosten* in Höhe von € 102,6 Millionen an. Das Konzernergebnis belief sich auf € -246,6 Millionen.

Die Vorräte stiegen um 9,7 % in der Berichtswährung Euro bzw. 18,3 % währungsbereinigt auf € 2.151 Millionen, was vor allem auf höhere Lagerbestände in unseren wichtigsten Märkten zurückzuführen ist.

Angesichts der anhaltenden, geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten geht PUMA davon aus, dass sowohl branchenweite als auch unternehmensspezifische Herausforderungen die Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 weiterhin erheblich beeinträchtigen werden. Zu den wichtigsten Faktoren zählen ein nachlassendes Markenmomentum, Veränderungen im Vertriebskanalmix und in der Vertriebsqualität, die Auswirkungen der US-Zölle sowie erhöhte Lagerbestände.

Mit Blick auf das Gesamtjahr geht PUMA nicht mehr davon aus, das ursprünglich für den Rest des Jahres 2025 erwartete, währungsbereinigte Umsatzwachstum zu erzielen. Die im zweiten Quartal beobachtete schwächere Umsatzentwicklung dürfte sich für den Rest des Jahres 2025 fortsetzen und zu höheren Lagerbeständen führen. Vor diesem Hintergrund wird PUMA weiterhin aktiv Lagerbestände reduzieren. Trotz laufender Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen – wie der Optimierung der Lieferkette, Preisanpassungen und enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern – rechnen wir für 2025 mit negativen Effekten der US-Zölle in Höhe von rund € 80 Millionen auf den Rohertrag.

Als Reaktion auf diese Entwicklungen hat PUMA seine Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Wir erwarten einen Rückgang der währungsbereinigten Umsätze im niedrigen zweistelligen Prozentbereich (bisher: währungsbereinigter Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich). 

Beim EBIT erwarten wir für das Gesamtjahr 2025 einen Verlust (bisher: € 445 bis € 525 Millionen), was auf die schwächere Umsatzentwicklung, größere Währungsbelastungen, die Auswirkungen der US-Zölle und zusätzliche Maßnahmen, inklusive Einmal-Kosten, um die Kostenbasis im zweiten Halbjahr weiter anzupassen, zurückzuführen ist. Wir geben einen Ergebnisausblick ausschließlich für das berichtete EBIT. 

Als Reaktion auf das Ergebnis des zweiten Quartals und die gedämpften Wachstumsaussichten für das zweite Halbjahr 2025 hat PUMA seine Investitionspläne für das Jahr angepasst und rechnet nun mit Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 250 Millionen im Jahr 2025 (bisher: rund € 300 Millionen).

 

Die Finanzergebnisse sind vorläufig und nicht testiert. 

 

Einmal-Kosten umfassen Kosten im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“, Goodwill-Wertminderungen und andere Einmal-Kosten. 

 

Pressekontakt:

Kerstin Neuber – Senior Director Corp Comms – PUMA SE – kerstin.neuber@puma.com

 

Investor Relations:

Oliver Maier – Interim Director Investor Relations - PUMA SE – oliver.maier.ext@puma.com

 

Hinweise an die Redaktionen:

  • Die Finanzberichte finden Sie online auf https://about.puma.com
  • PUMA SE Börsenkürzel:

    Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY

    Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603 – WKN: 696960

Herzogenaurach, 24. Juli 2025
PUMA gibt vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt und senkt den Ausblick für das Gesamtjahr 2025

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 der Marktmissbrauchsverordnung

PUMA SE (ISIN: DE00069696303 WKN: 696960)
PUMA-WAY 1, D-91074 Herzogenaurach
 

PUMA

Das Sportunternehmen PUMA hat heute vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2025 veröffentlicht und seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2025 angepasst. Grund dafür ist eine schwächer als erwartete Umsatzentwicklung sowie die Berücksichtigung der zum 23. Juli 2025 bekannten Auswirkungen der US-Zölle.

Die schwächer als erwartet ausgefallene Geschäftsentwicklung in unseren Schlüsselmärkten Nordamerika, Europa und Großchina beeinträchtigte PUMAs Umsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal. Infolgedessen blieb das bereinigte EBIT im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurück. Auf Basis vorläufiger Zahlen sind die Umsätze im zweiten Quartal währungsbereinigt um 2,0 % auf € 1.942,2 Millionen (-8,3 % in der Berichtswährung Euro) gesunken. Das bereinigte EBIT ohne Einmal-Kosten* sank auf € -13,2 Millionen. Der Rückgang des bereinigten EBIT war neben der insgesamt schwächeren Umsatzentwicklung vor allem auf eine geringere Rohertragsmarge zurückzuführen.

PUMA hat im zweiten Quartal Einmal-Kosten* in Höhe von € 84,6 Millionen verbucht. Das Konzernergebnis im zweiten Quartal belief sich auf € -247,0 Millionen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr geht PUMA nicht mehr davon aus, das ursprünglich für den Rest des Jahres 2025 erwartete währungsbereinigte Umsatzwachstum zu erzielen. Die im zweiten Quartal beobachtete schwächere Umsatzentwicklung dürfte sich für den Rest des Jahres 2025 fortsetzen und zu höheren Lagerbeständen führen. Vor diesem Hintergrund wird PUMA weiterhin aktiv Lagerbestände reduzieren. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen damit, dass auch die anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen und die negativen Auswirkungen der US-Zölle (rund € 80 Millionen auf den Rohertrag), die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr negativ beeinflussen werden.

Als Reaktion auf diese Entwicklungen hat PUMA seine Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Wir erwarten einen Rückgang der währungsbereinigten Umsätze im niedrigen zweistelligen Prozentbereich (bisher: währungsbereinigter Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich). 

Beim EBIT erwarten wir für das Gesamtjahr 2025 einen Verlust (bisher: € 445 bis € 525 Millionen), was auf die schwächere Umsatzentwicklung, größere Währungsbelastungen, die Auswirkungen der US-Zölle und zusätzliche Maßnahmen, inklusive Einmal-Kosten, um die Kostenbasis im zweiten Halbjahr weiter anzupassen, zurückzuführen ist. Wir geben einen Ergebnisausblick ausschließlich für das berichtete EBIT. 

Als Reaktion auf das Ergebnis des zweiten Quartals und die gedämpften Wachstumsaussichten für das zweite Halbjahr 2025 hat PUMA seine Investitionspläne für das Jahr angepasst und rechnet nun mit Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 250 Millionen im Jahr 2025 (bisher: rund € 300 Millionen). 

 

Die Finanzergebnisse sind vorläufig und nicht testiert. 

 

Einmal-Kosten umfassen Kosten im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“, Goodwill-Wertminderungen und andere Einmal-Kosten. 

 

Medienkontakt:

Kerstin Neuber - Senior Director Corp Comms - PUMA SE - kerstin.neuber@puma.com

 

Investor Relations:

Oliver Maier – Interim Director Investor Relations - PUMA SE – oliver.maier.ext@puma.com

 

Hinweise für die Redaktionen:

  • Die Finanzberichte finden Sie online auf https://about.puma.com.
  • PUMA SE Börsenkürzel:

    Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY, 

    Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603- WKN: 696960

Herzogenaurach, 08 May 2025
PUMA erzielt in Q1 währungsbereinigte Umsätze auf Vorjahresniveau und macht Fortschritte beim Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“
PUMA

Geschäftsentwicklung Q1 2025

  • Umsätze steigen währungsbereinigt um 0,1% auf € 2.076 Millionen (-1,3% in der Berichtswährung Euro)
  • Rohertragsmarge sinkt um 60 Basispunkte auf 47,0%
  • Operative Aufwendungen (OPEX) steigen um 7,1% auf € 905 Millionen
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmalkosten sinkt um 52,4% auf € 76 Millionen
  • EBIT einschließlich Einmalkosten in Höhe von € 18 Millionen im Zusammenhang mit „nextlevel“ beträgt € 58 Millionen
  • „Nextlevel” Update: Der Abbau von rund 500 Stellen wird voraussichtlich bis Ende des zweiten Quartals abgeschlossen sein. Effizienzinitiativen für unrentable eigene Einzelhandelsgeschäfte, indirekten Einkauf, Produktbeschaffung und IT wurden eingeleitet
  • PUMA ernennt Arthur Hoeld zum CEO (ab 01. Juli 2025) und Matthias Bäumer zum Chief Commercial Officer (seit 01. April 2025)

 

Ausblick 2025

  • Währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmalmalkosten in der Bandbreite von € 520 Millionen bis
  • € 600 Millionen
  • Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 300 Millionen
  • Bestätigter Ausblick beinhaltet keine potenziellen Auswirkungen von US-Zöllen, die nach PUMAs ursprünglichem Ausblick vom 11. März 2025 angekündigt wurden

Markus Neubrand, Chief Financial Officer der PUMA SE:

„Im ersten Quartal erzielte PUMA trotz eines schwierigen Umfelds einen währungsbereinigten Umsatz auf Vorjahresniveau. Unser Direct-to-Consumer Geschäft wuchs um 12%, vor allem aufgrund von E-Commerce, während unser Großhandelsgeschäft um 4% zurückging, insbesondere wegen der USA und China. Unser bereinigtes operatives Ergebnis entsprach weitgehend unseren Erwartungen.

Trotz der Herausforderungen in diesem Quartal, wie etwa eine leicht rückläufige Rohertragsmarge und höhere operative Aufwendungen, konzentrieren wir uns auf die Umsetzung unseres “nextlevel”-Kosteneffizienzprogrammes, das planmäßig voranschreitet. Wir sind auf Kurs, um bis zum Ende des zweiten Quartals 2025 weltweit 500 Stellen abzubauen.

Im aktuellen Handelsumfeld und angesichts der makroökonomischen Volatilität konzentrieren wir uns auf Faktoren, die wir kontrollieren können, und darauf, unseren Großhandelspartnern, Konsument*innen und Markenbotschafter*innen die besten Geschäftspartner zu sein. Unser Ausblick für 2025 bleibt unverändert. Da die Auswirkungen der US-Zölle sehr ungewiss sind, quantifizieren wir die möglichen Folgen zu diesem Zeitpunkt nicht. Wir haben Importe aus China in die USA bereits reduziert und wir werden weiterhin agil bleiben, um die erhöhte Volatilität im Markt zu bewältigen und schnell auf ein wechselndes, externes Umfeld zu reagieren.“

Infografik Q1 25

Erstes Quartal 2025

Die Umsätze stiegen währungsbereinigt um 0,1% auf € 2.076,0 Millionen (-1,3% in der Berichtswährung Euro). Die Region EMEA verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5,1% auf € 891,7 Millionen, angetrieben durch zweistelliges Wachstum in EEMEA. In der Region Amerika verringerten sich die währungsbereinigten Umsätze um 2,7% auf € 753,7 Millionen, was auf einen Rückgang in Nordamerika zurückzuführen ist, während Lateinamerika ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnete. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik gingen währungsbereinigt um 4,7% auf € 430,5 Millionen zurück, bedingt durch die anhaltende Schwäche in Großchina.

PUMAs Großhandelsgeschäft sank währungsbereinigt um 3,6% auf € 1.529,5 Millionen. Wie erwartet war der Rückgang hauptsächlich auf die USA und China zurückzuführen. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 12,0% auf € 546,5 Millionen. Das E-Commerce-Geschäft verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 17,3%, während die Umsätze in den eigenen Einzelhandelsgeschäften währungsbereinigt um 8,9% stiegen. Der DTC-Anteil lag bei 26,3%, gegenüber 23,5% in Q1 2024.

Die Umsätze mit Schuhen stiegen währungsbereinigt um 2,4% auf € 1.186,0 Millionen. Dieser Anstieg war auf das Wachstum in den Kategorien Running, Basketball und Sportstyle zurückzuführen. Die Umsätze mit Textilien sanken währungsbereinigt um 1,5% auf € 594,3 Millionen, während Accessoires währungsbereinigt um 5,7% auf € 295,7 Millionen zurückgingen, was auf Golf zurückzuführen ist. 

Die Rohertragsmarge sank um 60 Basispunkte auf 47,0% (Q1 2024: 47,5%). Belastungen aus positiven Vorratsbewertungseffekten im Vorjahr sowie unvorteilhafte Währungseffekte wurden durch niedrigere Beschaffungskosten sowie durch einen vorteilhaften Produkt- und Vertriebskanalmix teilweise ausgeglichen. 

Die operativen Aufwendungen (OPEX), ohne Einmalkosten im Zusammenhang mit dem „nextlevel“-Programm, stiegen um 7,1% auf € 904,9 Millionen (Q1 2024: € 845,3 Millionen). Der Anstieg ist hauptsächlich auf das anhaltende Wachstum des DTC-Geschäfts, insbesondere im E-Commerce, und höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen in DTC und Infrastruktur zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten unvorteilhafte Währungseffekte und die zeitliche Verschiebung von Marketingaktivitäten die Kostenquote, die um 340 Basispunkte auf 43,6% (Q1 2024: 40,2%) anstieg.

Das bereinigte EBIT, ohne Einmalkosten im Zusammenhang mit dem „nextlevel“-Programm, sank um 52,4% auf € 75,7 Millionen (Q1 2024: € 159,0 Millionen) aufgrund einer niedrigeren Rohertragsmarge und höherer operativer Aufwendungen. Im Rahmen des Kosteneffizienzprogramms „nextlevel" sind im ersten Quartal Einmalkosten in Höhe von € 18,0 Millionen angefallen. Diese Kosten standen hauptsächlich im Zusammenhang mit Personalkosten und anderen einmaligen, nicht-operativen Kosten. Infolgedessen verringerte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 63,7% auf € 57, 7 Millionen (Q1 2024: € 159,0 Millionen) und die EBIT-Marge lag bei 2,8% (Q1 2024: 7,6%).

Das Finanzergebnis verringerte sich um 56,8% auf € -42,0 Millionen (Q1 2024: € -26,8 Millionen), hauptsächlich aufgrund höherer Nettozinsaufwendungen. Die Ertragssteuern betrugen € -4,2 Millionen (Q1 2024: € -33,0 Millionen) und die Steuerquote lag bei 26,5% (Q1 2024: 25,0%), was auf höhere Quellensteuern und einen anderen Ergebnismix zurückzuführen ist. Das Ergebnis für nicht beherrschende Anteile betrug € -11,1 Millionen (Q1 2024: € -11,8 Millionen).

Somit beläuft sich das Konzernergebnis auf € 0,5 Millionen (Q1 2024: € 87,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie auf € 0,00 (Q1 2024: € 0,58)

Working Capital

Das Working Capital stieg um 12,8% auf € 2.081,6 Millionen (31. März 2024: € 1.845,7 Millionen). Die Vorräte stiegen um 16,3% auf € 2.076,1 Millionen (31. März 2024: € 1.785,6 Millionen), bedingt durch einen starken Anstieg der Waren in Transit. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 5,9% auf € 1.517,6 Millionen (31. März 2024: € 1.432,5 Millionen). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 17,3% auf € 1.434,9 Millionen (31. März 2024: € 1.222,8 Millionen), entsprechend dem Anstieg der Vorräte.

Aktienrückkauf

Am 31. März 2025 hat PUMA den Erwerb von Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms der PUMA SE, das am 7. März 2024 begonnen hat, abgeschlossen. Im Verlauf des Programms wurden insgesamt 2.816.714 Aktien zurückgekauft, was rund 1,88% des Grundkapitals der Gesellschaft entspricht. Der an der Börse durchschnittlich gezahlte Kaufpreis pro Aktie betrug 35,50€. Der Gesamtpreis für die erworbenen Aktien belief sich auf € 100 Millionen (ohne Erwerbsnebenkosten).

Q1 Marke und Produkt

  • PUMA launcht „Go Wild“, seine bislang größte Markenkampagne, mit einem ersten Kapitel zum Thema Laufen
  • PUMA inspiriert Läufer dazu, beim Boston und London Marathon mit PUMAs schnellstem Laufschuh aller Zeiten, dem Fast-R NITROTM Elite 3, neue persönliche Bestleistungen aufzustellen
  • Der PUMA-Athlet und Stabhochsprung-Weltrekordhalter Armand „Mondo“ Duplantis gewinnt den Laureus World Sportsman of the Year Award
  • PUMA wird offizieller Partner der englischen Premier League, der weltweit meistgesehenen Fußballliga
  • Der PUMA Speedcat Ballet, mit K-Pop Star Rosé als Star der globalen Kampagne, wird in die Top 3 des LYST Index aufgenommen
  • PUMA und HYROX, der globale Fitness-Racing Wettbewerb, bringen die erste gemeinsame Kollektion auf den Markt, die neben Performance-Textilien auch Schuhe mit Co-Branding umfasst.
  •  PUMA erreicht bereits 2024 sein Ziel, 9 von 10 Produkten aus recycelten oder zertifizierten Materialien herzustellen

Ausblick 2025

In einem herausfordernden Umfeld lag PUMAs Ergebnis im ersten Quartal 2025 weitestgehend im Rahmen der Erwartungen. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf die beeinflussbaren Faktoren und erwartet für das Geschäftsjahr 2025 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. 

PUMA setzt das Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ fort. In diesem Zusammenhang werden Einmalkosten in Höhe von bis zu € 75 Millionen im Jahr 2025 erwartet, welche aus der Schließung unrentabler eigener Einzelhandelsgeschäfte, Umstrukturierungsaufwendungen und anderen einmaligen nicht-operativen Ausgaben resultieren. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen, im Jahr 2025 ein zusätzliches EBIT von bis zu € 100 Millionen zu erwirtschaften.

Um die zugrunde liegende Geschäftsentwicklung besser widerzuspiegeln, gibt das Unternehmen einen Ausblick auf ein bereinigtes EBIT für 2025, welches einmalige Kosten im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ ausschließt. Dementsprechend erwartet PUMA für das Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes EBIT in der Bandbreite von € 520 Millionen bis € 600 Millionen (2024: € 622,0 Millionen). 

PUMA nimmt die fortlaufenden Änderungen bei den zusätzlichen US-Zöllen zur Kenntnis. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist der Ausgang dieser Entwicklungen noch höchst ungewiss, so dass dieser Ausblick keine potenziellen Auswirkungen der Zölle berücksichtigt, die nach der Veröffentlichung des ursprünglichen Ausblicks von PUMA am 11. März 2025 bekannt gegeben wurden.

PUMA plant, auch weiterhin in den Ausbau seines Netzwerks an Einzelhandelsgeschäften und in den Bereich E-Commerce sowie in die Lager- und digitale Infrastruktur zu investieren, um seine langfristigen Wachstumsziele zu erreichen, und rechnet daher für 2025 mit Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 300 Millionen (2024: € 263,0 Millionen).

Finanzkalender:

21. Mai 2025                                     Hauptversammlung

31. Juli 2025                                     Halbjahresfinanzbericht Q2 2025

30. Oktober 2025                              Quartalsmitteilung Q3 2025

                                                                                                                                        

Die Finanzveröffentlichungen und andere Finanzinformationen stehen im Internet unter „about.puma.com“ zur Verfügung.

Herzogenaurach, 11. März 2025
PUMA gibt seinen Ausblick für 2025 bekannt

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 der Marktmissbrauchsverordnung

PUMA SE (ISIN: DE00069696303 WKN: 696960)

PUMA-WEG 1, D-91074 Herzogenaurach

PUMA Bridge at the Headquarters

Das Sportunternehmen PUMA gibt seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 bekannt.

Für das Jahr 2025 geht PUMA von anhaltenden geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Herausforderungen aus, insbesondere in Bezug auf Handelsspannungen und Währungsvolatilität. Vor diesem Hintergrund erwartet PUMA ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. 

Aufgrund des Kosteneffizienzprogramms nextlevel erwartet PUMA im Jahr 2025 einmalige Aufwendungen in Höhe von bis zu € 75 Millionen. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen einen zusätzlichen EBIT von bis zu € 100 Millionen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 zu erwirtschaften. Der Nettobeitrag des Kosteneffizienzprogramms nextlevel zum EBIT im Jahr 2025 wird voraussichtlich bis zu € 25 Millionen betragen.

Um einen verlässlichen Ausblick auf die zugrunde liegende Geschäftsentwicklung zu geben, veröffentlicht das Unternehmen einen Ausblick auf das bereinigte EBIT für 2025 ohne Einmalkosten. PUMA erwartet für das Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes EBIT in der Bandbreite von € 520 Millionen bis € 600 Millionen (2024: € 622,0 Millionen). Unter Berücksichtigung einmaliger Aufwendungen von bis zu € 75 Millionen aus dem nextlevel-Programm wird das EBIT im Jahr 2025 voraussichtlich zwischen € 445 Millionen und € 525 Millionen liegen (2024: € 622,0 Millionen).

Für das erste Quartal erwartet PUMA ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich unter dem Vorjahresniveau, was hauptsächlich auf eine schwache Geschäftsentwicklung in den USA und China zurückzuführen ist. Aufgrund von Effekten aus der Bewertung der Vorratsbestände im Vorjahr, einer höheren operativen Kostenquote und einer unterschiedlichen zeitlichen Verteilung der Marketingaufwendungen wird das bereinigte EBIT voraussichtlich bei rund € 70 Millionen liegen. Einschließlich der Einmalkosten wird das EBIT im ersten Quartal voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen (Q1 2024: € 159,0 Millionen).

Für das Geschäftsjahr 2024 werden der Vorstand und der Aufsichtsrat der PUMA SE der Hauptversammlung am 21. Mai 2025 bei einem Konzernergebnis von € 281,6 Millionen und unter Berücksichtigung des durchgeführten Aktienrückkaufs in Höhe von € 50 Millionen eine Dividendenausschüttung von € 0,61 vorschlagen.

Medienkontakt:

Kerstin Neuber - Senior Director Corp Comms - PUMA SE - kerstin.neuber@puma.com

Investor Relations:

Gottfried Hoppe - Director Investor Relations - PUMA SE - gottfried.hoppe@puma.com

Finanzkalender:

12. März 2025                               Geschäftsergebnisse 2024

08 Mai 2025                                   Quartalsmitteilung Q1 2025

21. Mai 2025                                  Hauptversammlung

31. Juli 2025                                 Halbjahresfinanzbericht Q2 2025

30. Oktober 2025                         Quartalsmitteilung Q3 2025

Hinweise für die Redaktionen:

  • Die Finanzberichte finden Sie online auf https://about.puma.com.
  • PUMA SE Börsenkürzel:

Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY, 

Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603- WKN: 696960

Herzogenaurach, 12. März 2025
PUMA wächst währungsbereinigt um 4,4% im Jahr 2024 und gibt Ausblick für 2025
Rose Header

Geschäftsentwicklung Q4 2024

  • Umsätze steigen währungsbereinigt um 9,8% auf € 2.289 Millionen (+15,5% in der Berichtswährung Euro)
  • Rohertragsmarge verbessert sich um 30 Basispunkte auf 47,3%
  • Operative Aufwendungen (OPEX) steigen um 15,8% auf € 982 Millionen, vor allem aufgrund der niedrigeren Vorjahresbasis durch die Abwertung des Argentinischen Peso
  • Operatives Ergebnis (EBIT) steigt um 15,3% auf € 109 Millionen

Geschäftsentwicklung Gesamtjahr 2024

  • Umsätze steigen währungsbereinigt um 4,4% auf € 8.817 Millionen (+2,5% in der Berichtswährung Euro)
  • Umsatzwachstum in allen Regionen, Produktbereichen und Vertriebskanälen
  • Rohertragsmarge verbessert sich trotz negativer Währungseffekte um 100 Basispunkte auf 47,4%
  • Operative Aufwendungen (OPEX) steigen um 5,2% auf € 3.580 Millionen
  • Operatives Ergebnis (EBIT) bleibt unverändert bei € 622 Millionen, mit einer EBIT-Marge von 7,1%
  • Konzernergebnis sinkt um 7,6% auf € 282 Millionen, vor allem aufgrund höherer Zinsaufwendungen und dem Anstieg des Ergebnisses für nicht beherrschende Anteile
  • Vorräte steigen um 11,6% auf € 2.014 Millionen auf ein angemessenes Niveau, bedingt durch einen starken Anstieg der unterwegs befindlichen Waren, um die neue Produktlinie im Jahr 2025 zu bedienen
  • Freier Cashflow steigt um 25,8% auf € 464 Millionen
  • Vorgeschlagene Dividende von € 0,61 pro Aktie und Aktienrückkauf in Höhe von € 50 Millionen im Jahr 2024 führen zu einer Gesamtausschüttung von 50% des Konzernergebnisses

Ausblick 2025

  • Währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmalmalkosten in der Bandbreite von € 520 Millionen bis 
    € 600 Millionen
  • Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 300 Millionen

Arne Freundt, Chief Executive Officer der PUMA SE:

„Ich freue mich, dass wir 2024 ein solides währungsbereinigtes Umsatzwachstum erzielt und unsere Rohertragsmarge verbessert haben. Wir haben mit unserer Brand-Elevation-Strategie erhebliche Fortschritte erzielt, indem wir die Markenwahrnehmung bei den Konsument*innen verbessert und in unseren Performance-Kategorien ein starkes Wachstum erzielt haben. Die Stärkung unserer Marke und unserer Glaubwürdigkeit im Performance-Bereich ist für den nachhaltigen Erfolg von PUMA als Sportmarke entscheidend. Es ermutigt mich, dass wir Fortschritte bei der Umstellung unseres Sportstyle Prime-Geschäfts gemacht haben. Wir haben unsere neuen Produkt-, Go-to-Market- und Marketingstrategien erstmals bei unserem Speedcat angewandt, der in der aktuellen Markteinführungsphase mit vielversprechenden Verkaufszahlen aufwartet, bevor wir ihn im Sommer in großen Stückzahlen auf den Markt bringen. All diese wichtigen Erfolge entlang unserer strategischen Prioritäten wären ohne das große Engagement und den Einsatz der gesamten PUMA Family und unserer Partner nicht möglich gewesen.

Trotz dieser Erfolge bin ich mit unserer stagnierenden Profitabilität nicht zufrieden. Wir müssen unseren aktuellen Kostentrend angehen und haben bereits wichtige Maßnahmen ergriffen, um die Situation mit unserem „nextlevel“-Programm zu verbessern. Unsere Prognose für 2025 liegt unter den Erwartungen, die wir vor einem Jahr aufgestellt haben, sowohl was den Umsatz als auch den Gewinn betrifft. Wir sind uns der Ursachen unserer Herausforderungen voll bewusst und gehen sie mit vollem Fokus und Entschlossenheit an.

In diesem volatilen Umfeld konzentrieren wir uns auf das, das langfristig für das Unternehmen richtig ist: die Stärkung der Marke, die Entwicklung innovativer und anspruchsvoller Produkte, der beste Service für unsere Einzelhändler und Investitionen in unsere Infrastruktur, um langfristige Kosteneffizienzen zu erreichen. Auch wenn 2025 ein herausforderndes Jahr wird, bin ich vor allem auf den Erfolg unserer neuen Markenkampagne, die Einführung unserer neuesten Laufinnovationen und die weitere Steigerung der Nachfrage nach unseren trendsetzenden Produkten im Low-Profile-Bereich gespannt."

Infografik PUMA Q4

Viertes Quartal 2024

Die Umsätze stiegen währungsbereinigt um 9,8% auf € 2.289,4 Millionen (+15,5% in der Berichtswährung Euro) und zeigten damit eine Verbesserung über den gesamten Jahresverlauf. Das Umsatzwachstum kam aus allen Regionen, Produktbereichen und Vertriebskanälen. Wie erwartet, entwickelten sich die Währungseffekte im vierten Quartal von einem Gegen- zu einem Rückenwind. 

Die Umsätze in der Region EMEA stiegen währungsbereinigt um 14,6% auf € 796,5 Millionen, angetrieben durch zweistelliges Wachstum in Europa und EEMEA. In der Region Amerika stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 6,5% auf € 986,3 Millionen, wobei sowohl Nordamerika als auch Lateinamerika zum Wachstum beitrugen. Das Wachstum in Lateinamerika wurde jedoch durch den priorisierten Abbau der Auftragsrückstände in den Lagerhäusern im letzten Quartal limitiert. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 9,5% auf € 506,6 Millionen, was ein stärkeres Wachstum im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2024 widerspiegelt, trotz einer anhaltenden Schwäche in Großchina. 

PUMAs Großhandelsgeschäft wuchs währungsbereinigt um 6,9% auf € 1.525,8 Millionen. Ein starker Fokus auf den Durchverkauf in der ersten Jahreshälfte 2024 legte den Grundstein für einen stärkeren Reinverkauf in der zweiten Jahreshälfte 2024. Unser Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) wuchs währungsbereinigt um 16,1% auf € 763,5 Millionen, im Einklang mit der starken Entwicklung des bisherigen Jahresverlaufs, was die anhaltende Markendynamik widerspiegelt. Die Umsätze im eigenen Einzelhandelsgeschäft stiegen währungsbereinigt um 12,8%, während E-Commerce währungsbereinigt um 22,0% zulegte. Infolgedessen stieg der DTC-Anteil auf 33,4%, gegenüber 31,6% in Q4 2023.

Die währungsbereinigten Umsätze mit Schuhen stiegen um 9,2% auf € 1.214,8 Millionen, getragen von Wachstum in den Kategorien Performance, vor allem im Bereich Running, sowie Sportstyle, angeführt von Core und Kids. Darüber hinaus trug auch das gestiegene Sportstyle Select-Geschäft zum Wachstum bei. Die Umsätze mit Accessoires wuchsen währungsbereinigt um 14,5% auf € 338,0 Millionen und die Umsätze mit Textilien stiegen währungsbereinigt um 8,8% auf € 736,5 Millionen. 

Die Rohertragsmarge verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 47,3% (Q4 2023: 47,0%). Die Verbesserung ist auf vorteilhafte Währungseffekte und niedrigere Beschaffungskosten zurückzuführen, die teilweise durch ein allgemein stärkeres Umfeld für Verkaufsförderungsmaßnahmen ausgeglichen wurde.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) stiegen um 15,8% auf € 982,2 Millionen (Q4 2023: € 848,0 Millionen). Der Anstieg ist in erster Linie auf eine niedrigere Basis infolge der Abwertung des Argentinischen Peso im Vorjahresquartal, einen höheren DTC-Anteil und Investitionen in die Infrastruktur zurückzuführen. Die Kostenquote stieg um 10 Basispunkte auf 42,9% (Q4 2023: 42,8%).

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg aufgrund des Umsatzwachstums und der Verbesserung der Rohertragsmarge um 15,3% auf € 108,9 Millionen (Q4 2023: € 94,4 Millionen). Die EBIT-Marge belief sich auf 4,8% (Q4 2023: 4,8%).

Das Finanzergebnis verbesserte sich um 35,1% auf € -43,5 Millionen (Q4 2023: € -67,1 Millionen). Diese Verbesserung ist vor allem auf eine niedrigere Basis im vierten Quartal des Vorjahres zurückzuführen, die durch negative Umrechnungseffekte aus Bewertungsverlusten im Zusammenhang mit der Abwertung des Argentinischen Peso beeinträchtigt wurde. Der Steueraufwand stieg auf € 20,7 Millionen (Q4 2023: € 4,9 Millionen) und die Steuerquote lag bei 31,7% (Q4 2023: 18,0%), hauptsächlich aufgrund eines unterschiedlichen regionalen Ergebnismix und Änderungen der Steuersätze.

Folglich belief sich das Konzernergebnis auf € 24,5 Millionen (Q4 2023: € 0,8 Millionen) und das Ergebnis je Aktie auf € 0,16 (Q4 2023: € 0,01)

Gesamtjahr 2024

Die Umsätze stiegen währungsbereinigt um 4,4% auf € 8.817,2 Millionen (+2,5% in der Berichtswährung Euro) durch Wachstum in allen Regionen, Produktbereichen und Vertriebskanälen. Wie erwartet waren die Währungen im Jahr 2024 eine große Belastung und beeinträchtigten die Umsatzerlöse in der Berichtswährung Euro um rund € 150 Millionen. 

Die Region Amerika wies mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 7,0% auf € 3.536,0 Millionen das höchste Wachstum auf, das sowohl von Lateinamerika als auch Nordamerika angetrieben wurde. Es folgte die Region Asien/Pazifik, die einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 3,8% auf € 1.805,5 Millionen verzeichnete. Alle wichtigen Märkte in der Region Asien/Pazifik, darunter Großchina, Japan und Indien, trugen zu diesem Wachstum bei. Die Umsätze in der Region EMEA stiegen währungsbereinigt um 2,1% auf € 3.475,7 Millionen, angetrieben von Europa und EEMEA.

PUMAs Großhandelsgeschäft wuchs währungsbereinigt um 0,4% auf € 6.391,8 Millionen aufgrund der starken Fokussierung auf den Durchverkauf in der ersten Jahreshälfte 2024, um einen besseren Reinverkauf in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu ermöglichen. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 16,6% auf € 2.425,4 Millionen, was die anhaltende Nachfrage nach PUMA-Produkten sowie die Eröffnung neuer Einzelhandelsgeschäfte widerspiegelt. Die Umsätze im eigenen Einzelhandelsgeschäft wuchsen währungsbereinigt um 14,2%, während die währungsbereinigten Umsätze im E-Commerce um 21,1% stiegen. Dies führte zu einem DTC-Anteil von 27,5% (2023: 24,8%).

Die Umsätze mit Schuhen stiegen währungsbereinigt um 5,4% auf € 4.733,6 Millionen. Dies war auf das Wachstum in den Bereichen Sportstyle Core und Kids sowie in den Performance-Kategorien, hauptsächlich Running und Teamsport, zurückzuführen. Währenddessen befand sich Sportstyle Prime im Jahr 2024 in einer Übergangsphase. Die Umsätze mit Textilien wuchsenwährungsbereinigt um 3,7% auf € 2.813,9 Millionen, angeführt von Teamsport, während die Umsätze mit Accessoires währungsbereinigt um 2,0% auf € 1.269,7 Millionen stiegen. 

Die Rohertragsmarge stieg um 100 Basispunkte auf 47,4% (2023: 46,3%). Belastungen aus Währungseffekten und Verkaufsförderungsmaßnahmen wurden durch einen vorteilhaften Produkt- und Vertriebskanalmix sowie durch niedrigere Beschaffungs- und Frachtkosten mehr als ausgeglichen. 

Die operativen Aufwendungen (OPEX) stiegen um 5,2% auf € 3.580,2 Millionen (2023: € 3.403,5 Millionen), hauptsächlich aufgrund des Wachstums unseres DTC-Geschäfts und Investitionen in Lager und digitale Infrastruktur. Dies führte zu einem Anstieg der Kostenquote um 100 Basispunkte auf 40,6% (2023: 39,6%).

Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit € 622,0 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres (2023: € 621,6 Millionen). Daraus ergab sich eine EBIT-Marge von 7,1% (2023: 7,2%), da Verbesserungen der Rohertragsmarge durch gestiegene operative Aufwendungen ausgeglichen wurden.

Das Finanzergebnis verringerte sich um 11,4% auf € -159,7 Millionen (2023: € -143,3 Millionen) hauptsächlich aufgrund eines Anstiegs der Zinsaufwendungen und höherer währungsbedingter Verluste. Der Steueraufwand stieg um 1,9% auf € 120,0 Millionen (2023: € 117,8 Millionen) und die Steuerquote lag bei 25,9% (2023: 24,6%). Das Ergebnis für nicht beherrschende Anteile stieg auf € 60,7 Millionen (2023: € 55,7 Millionen), was auf ein stärkeres Socken- und Bodywear-Geschäft in den USA zurückzuführen ist.

Infolgedessen verringerte sich das Konzernergebnis um 7,6% auf € 281,6 Millionen (2023: € 304,9 Millionen) und das Ergebnis je Aktie belief sich auf € 1,89 (2023: € 2,03).

 

Working Capital

Das Working Capital stieg um 8,6% auf € 1.278,2 Millionen (31. Dezember 2023: € 1.177,3 Millionen). Die Vorräte stiegen um 11,6% auf € 2.013,7 Millionen (31. Dezember 2023: € 1.804,4 Millionen), bedingt durch einen starken Anstieg der unterwegs befindlichen Waren, um die neue Produktlinie im Jahr 2025 zu bedienen. Die gesamten Vorratsbestände der Gruppe bleiben auf einem angemessenen Niveau, während sich die Qualität weiter verbessert hat. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 11,5% auf € 1.246,5 Millionen (31. Dezember 2023: € 1.118,4 Millionen). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 26,2% auf € 1.893,5 Millionen (31. Dezember 2023: € 1.499,8 Millionen), was auf einen Anstieg der unterwegs befindlichen Waren und eine niedrigere Vergleichsbasis im Vorjahr zurückzuführen ist.

Cash Flow und Liquiditätslage

Der freie Cashflow stieg um 25,8% auf € 464,3 Millionen im Jahr 2024 (2023: € 369,0 Millionen). Am 31. Dezember 2024 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von € 368,2 Millionen, was einem Rückgang um 33,4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht (31. Dezember 2023: € 552,9 Millionen). Die Nettoverschuldung betrug am 31. Dezember 2024 € 119,8 Millionen, was einem Anstieg von € 100,7 Millionen gegenüber € 19,1 Millionen am 31. Dezember 2023 entspricht. Dieser Anstieg ist auf Aktienrückkäufe, höhere Leasingverbindlichkeiten und Zinsaufwendungen zurückzuführen. Darüber hinaus verfügte die PUMA-Gruppe zum 31. Dezember 2024 über Kreditlinien in Höhe von € 1.842,9 Millionen (31. Dezember 2023: € 1.552,8 Millionen). Die Kreditlinien stiegen um € 290,1 Millionen aufgrund einer erweiterten revolvierenden Kreditfazilität, die von € 800 Millionen auf € 1.200 Millionen erhöht wurde und bis Dezember 2029 läuft. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Bilanzstichtag auf € 1.360,2 Millionen, verglichen mit € 986,1 Millionen am Ende von 2023.
 

Investitionen (CAPEX)

Die Investitionen in das Anlagevermögen sanken auf € 263,0 Millionen (2023: € 300,4 Millionen), bedingt durch eine verstärkte Fokussierung auf die Optimierung der Rendite des eingesetzten Kapitals. Im Jahr 2024 konzentrierten sich die Investitionen auf eigene Einzelhandelsgeschäfte, Lager und digitale Infrastruktur, um künftiges Wachstum zu ermöglichen.
 

Aktienrückkauf und Dividende

Bei Zustimmung der Hauptversammlung zur vorgeschlagenen Dividende wird PUMA für das Geschäftsjahr 2024 gemäß seiner Ausschüttungspolitik insgesamt 50% des Konzernergebnisses an seine Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe ausgeschüttet haben.

Das von der PUMA SE am 29. Februar 2024 angekündigte Aktienrückkaufprogramm begann am 06. März 2024. Bis zum 31. Dezember 2024 wurden insgesamt 1.128.961 Aktien für € 50 Millionen zu einem Durchschnittspreis von € 44,29 je Aktie zurückgekauft, was 0,75% des gezeichneten Kapitals und 17,8% des Konzernergebnisses im Geschäftsjahr 2024 entspricht. PUMA beabsichtigt, im Rahmen des aktuellen Programms zwischen dem 06. März 2024 und dem 06. Mai 2025 eigene Aktien im Wert von bis zu € 100 Millionen zurückzukaufen.

Mit einem Konzernergebnis von € 281,6 Millionen im Jahr 2024 und unter Berücksichtigung der bisher zurückgekauften Aktien im Wert von € 50 Millionen schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der PUMA SE der Hauptversammlung am 21. Mai 2025 vor, eine Dividende von € 0,61 je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 (2023: € 0,82) auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 32,2% (2023: 40,3%) des Konzernergebnisses und steht im Einklang mit der Dividendenpolitik von 25% - 40%. Die Auszahlung der Dividende soll in den Tagen nach der Hauptversammlung erfolgen, auf der die Dividende genehmigt wird. 
 

Strategie Update

Da wir uns weiterhin in einem herausfordernden und volatilen Umfeld befinden, das voraussichtlich die Verbraucherstimmung und die Nachfrage in Fokusmärkten belasten wird, werden wir uns voll und ganz auf das konzentrieren, was wir kontrollieren können. Dazu gehört die Umsetzung unserer Brand-Elevation-Strategie, um die Grundlage für nachhaltiges und beschleunigtes Wachstum zu schaffen, die weitere Verbesserung unserer Vertriebsqualität und entschlossene Maßnahmen im Rahmen unseres „nextlevel“-Programms zur Senkung unserer Kostenbasis. Dank unserer hohen organisatorischen Flexibilität sind wir gut darauf vorbereitet mit der gestiegenen Volatilität des Marktes umzugehen, schnell auf unterschiedliche Bedingungen zu reagieren und die besten Lösungen für unsere Einzelhandelspartner, Konsument*innen und Markenbotschafter*innen zu finden.

 

Marke und Produkt

Im Jahr des Sports 2024 mit Großereignissen wie den Olympischen Spielen und der Fußball-Europameisterschaft 2024 haben wir mit unserer Brand-Elevation-Strategie gute Fortschritte erzielt. Diese Strategie dient uns als Basis, um langfristiges, nachhaltiges Wachstum zu erzielen und schneller als der Markt zu wachsen.

PUMAs Brand-Elevation-Strategie besteht aus drei Säulen: die Entwicklung einer unverwechselbare Marken-DNA, die Stärkung von PUMAs Performance-Glaubwürdigkeit und die Steigerung unserer Relevanz im Sportstyle Prime-Geschäft.
 

Entwicklung einer unverwechselbaren Marken-DNA

  • PUMAs erste Markenkampagne seit 10 Jahren „See the Game Like We Do“ stellt eine starke Verbindung zu unseren Konsument*innen her, schafft hohe Markensichtbarkeit und verbessert die Markenbekanntheit und -wahrnehmung
  • Die ungestützte Markenbekanntheit ist seit dem Start der Kampagne im April weltweit gestiegen – insbesondere in den USA
  • PUMA wird seine Medienausgaben für die nächste Markenkampagne 2025, bei der die geschärfte Marken-DNA im Mittelpunkt stehen wird, weiter erhöhen
     

Stärkung unserer Performance-Glaubwürdigkeit durch Innovation

Teamsport

  • Die achte Auflage des FUTURE-Fußballschuhs, der für kreative Spieler*innen entwickelt wurde, bietet ein neues FUZIONFIT-Obermaterial für eine adaptive Passform und eine neue FLEXGILITY-Außensohle, um eine verbesserte Rotation und Flexibilität in alle Richtungen zu ermöglichen
  • Die fünfte Auflage des ULTRA, der für die schnellsten Fußballspieler*innen entwickelt wurde, zeichnet sich durch eine innovative Vollcarbon-Außensohle aus, die von der Formel 1 inspiriert wurde
  • PUMA unterzeichnet einen langfristigen Vertrag mit dem portugiesischen Fußballverband (FPF), eine der beliebtesten Nationalmannschaften der Welt

Running & Training

  • PUMA kehrt mit den Deviate NITROTM-Elite 3 und Fast-R2 Laufschuhen - ausgestattet mit PUMAs preisgekrönter NITROTM-Technologie - auf das Siegerpodest der World Marathon Majors zurück
  • PUMA präsentiert mit dem MagMax eine Laufinnovation mit einer 46 mm dicken NITROTM Schicht, die für Läufer*innen entwickelt wurde, die unvergleichlichen Fußkomfort beim Laufen erwarten
  • Die Olympischen Spiele 2024 in Paris waren die erfolgreichsten in der Geschichte von PUMA. PUMA-Athlet*innen gewannen 66 Medaillen bei den Olympischen und Paralympischen Spielen, darunter 19 Goldmedaillen, und alle trugen die PUMA NITROTM-Technologie
  • Yaroslava Mahuchikh und Armand „Mondo“ Duplantis wurden zu Europas Leichtathleten des Jahres 2024 gekrönt
  • PUMA gibt weltweite Partnerschaft mit HYROX, der globalen Serie von Fitness-Rennen, bekannt, um seine Möglichkeiten in der Kategorie Training zu erweitern

Basketball

  • Die vierte Auflage von LaMelo Balls innovativem Signature-Schuh MB.04 ist auch bei der nächsten Generation von Konsument*innen ein Bestseller
  • PUMA unterzeichnet Vertrag mit NBA-All-Star Tyrese Haliburton, der mit seiner Spielweise und seinem Style viele Fans in den USA und China hat
  • Der visionäre Designer Salehe Bembury kommt zu PUMA, um den nächsten Signature Basketball Schuh zu entwerfen

Motorsport

  • PUMA gibt langfristige strategische Partnerschaft mit dem Formel-1-Team Scuderia Ferrari HP bekannt und nimmt Fahrer Charles Leclerc als globalen Markenbotschafter unter Vertrag
  • PUMA wird offizieller Partner für Sportswear, Athleisure und technische Ausrüstung des Aston Martin Aramco Formula One® Teams

Golf

  • Die Flexspike-Technologie, wie im PHANTOMCAT NITROTM Schuh, verleiht Sohlen für Golfschuhe besseren Halt und eine bessere Gewichtsverteilung
  • LIMIT3D, das erste im Handel erhältliche Set innovativer 3D-gedruckter Eisen, wird zum Verkaufsschlager
  • Tour-Siege für die Markenbotschafter*innen Angel Hidalgo, Ewen Ferguson, Jesper Svensson und Chiara Tamburlini

 

Steigerung unserer Relevanz im Sportstyle Prime-Bereich

  • PUMA hat die Modelle Palermo und Suede XL skaliert, um die Terrace- und Skatetrends weiter zu maximieren
  • PUMA schafft erfolgreich Aufmerksamkeit für den Low-Profile-Trend und insbesondere den Speedcat, der als eines der drei angesagtesten Produkte der internationalen Modebranche im dritten Quartal in den Lyst-Index aufgenommen wurde
  • Durchverkäufe und Nachfrage nach Speedcat steigen von Monat zu Monat weiter
  • Die bekannte K-Pop-Künstlerin Rosé wird globale Markenbotschafterin von PUMA und wirbt für Classics wie Palermo und Speedcat. Ihre erste Zusammenarbeit mit PUMA sorgt in China für großes Aufsehen auf Social Media
  • Die Zusammenarbeit mit dem Musiker und Designer A$AP Rocky wird von Footwear News als „Collaboration of the Year“ ausgezeichnet
  • PUMA veranstaltet Catwalk auf der New York Fashion Week, um die Rückkehr des unvergleichlichen Mostro-Sneakers zu feiern
  • Der erste Lifestyle-Schuh von NBA-Star LaMelo Ball, LaFrancé, kommt bei Konsument*innen hervorragend an
  • PUMA eröffnet Studio48 in Los Angeles, ein Design-Studio, um Produkte und Kampagnen für den US-Markt zu entwickeln

 

 

Vertrieb

Im Einklang mit unserer Brand-Elevation-Strategie zur Stärkung der Marke streben wir eine kontinuierliche Verbesserung unserer Vertriebsqualität an, sowohl im Großhandel als auch in unseren eigenen und von uns betriebenen Einzelhandelsgeschäften. 

Wir sind weiterhin bestrebt, unseren Partnern in der Branche den besten Service zu bieten. Wir freuen uns über die Fortschritte, die wir im Jahr 2024 erzielt haben, indem wir mit unseren Partnern Marktanteile in den Bereichen Performance und Sportstyle gewonnen haben. Der Erfolg bei diesen strategischen Kunden ist entscheidend für den Aufbau unserer Glaubwürdigkeit im Performance-Bereich und Markenbegehrlichkeit. Mit einer klaren Go-to-Market- und Segmentierungsstrategie bieten wir allen Partnern den besten Service und arbeiten bei Produktstrategien eng mit ihnen zusammen, um die Konsument*innen mit Neuheiten und überzeugenden Produktgeschichten zu begeistern. 

In unseren eigenen und von uns betriebenen Einzelhandelsgeschäften konzentrieren wir uns auch auf die Stärkung der Marke. Unsere neuen Flagship-Stores, wie der in Las Vegas, ermöglichen es uns, ein komplettes Markenerlebnis zu bieten und die Markenpräferenz bei unseren Konsument*innen weiter auszubauen. Darüber hinaus investieren wir in unser E-Commerce-Geschäft, da es ein integraler Bestandteil der Customer Journey ist. Unser Outlet-Geschäft bietet Verbrauchern einen Einstieg in unsere Marke und hilft, den Markt von überschüssigen Lagerbeständen zu befreien. 
 

"Nextlevel”-Kosteneffizienzprogramm

Im Februar 2025 initiiert PUMA das Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“, um seine Brand-Elevation-Strategie zu ergänzen und sein Umsatzwachstum schrittweise in ein höheres Profitabilitätswachstum umzusetzen, mit dem Ziel, bis 2027 eine EBIT-Marge von 8,5% zu erreichen. 

„Nextlevel” fokussiert sich auf drei Bereiche: 

  • Rohertragsmarge: Verbesserung der Rohertragsmarge durch Reduzierung der Produktkomplexität und Realisierung weiterer Beschaffungseffizienzen
  • OPEX: Optimierung der Kostenbasis, einschließlich der Personalkosten, durch Verbesserungen bei der indirekten Beschaffung und einer besseren Ressourcenallokation in Übereinstimmung mit unseren strategischen Wachstumsbereichen, um operativen Leverage zu erzielen
  • Freier Cashflow: Verbesserung des Working Capital und der Kapitalzuweisung zugunsten strategischer Investitionen, die das Wachstum fördern

Das Programm wird die Wettbewerbsfähigkeit von PUMA weiter stärken, da ein Teil der freiwerdenden Ressourcen auch in die Marke und die Produktentwicklung reinvestiert wird.

Nachhaltigkeit

  • Die „Vision 2030“-Nachhaltigkeitsziele legen die Strategie von PUMA in den Bereichen Klima, Kreislaufwirtschaft und Menschenrechte fest und bauen auf den starken Fortschritten auf, die in den vergangenen Jahren bereits erzielt wurden
  • PUMAs kontinuierliche Fortschritte als führendes Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem von CDP, dem Material Change Index und dem Financial Times for Good Index
  • PUMAs Recycling-Innovation RE:FIBRE erfolgreich auf Millionen von Replika-Fußballtrikots ausgeweitet
     

People

  • PUMA als einziges Unternehmen weltweit 2025 in 50 verschiedenen Ländern und weltweit als „Top Employer“ ausgezeichnet
  • PUMA erhält unabhängige Zertifizierung, dass es an mehreren Standorten, darunter Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Südafrika, Schweden, den USA und dem Nahen Osten, keine angepasste Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufweist

Ausblick 2025

Im Jahr 2024 erzielte PUMA in allen Regionen und Produktbereichen ein Umsatzwachstum und verbesserte die Rohertragsmarge, während das operative Ergebnis (EBIT) stabil blieb. PUMA konzentrierte sich auf seine strategischen Prioritäten: die Markenbegehrlichkeit zu steigern, um Produkte in Zukunft mehrheitlich zum Vollpreis verkaufen zu können, das Performance-Geschäft zu stärken, um die Grundlage für nachhaltiges Wachstum zu schaffen, und das Sportstyle Prime-Segment relevanter für Kunden zu machen.

Für das Jahr 2025 geht PUMA davon aus, dass die geopolitischen Spannungen und makroökonomischen Herausforderungen anhalten werden. Insbesondere wird mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit Handelsspannungen und Währungsvolatilität gerechnet, die voraussichtlich das Konsumklima und die Nachfrage in den Fokusmärkten beeinflussen werden. Vor diesem Hintergrund erwartet PUMA ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. In einem weiterhin volatilen und herausfordernden Umfeld wird sich das Unternehmen auf beeinflussbare Faktoren konzentrieren. PUMA wird die Brand-Elevation Strategie umsetzen und durch das „nextlevel“-Programm gezielte Maßnahmen zur Senkung der Kostenbasis ergreifen.

Das Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ wird im Jahr 2025 Einmalkosten von bis zu 
€ 75 Millionen verursachen. Diese Kosten stehen im Zusammenhang mit der Schließung unrentabler eigener Einzelhandelsgeschäfte, Umstrukturierungsaufwendungen und anderen einmaligen nicht-operativen Ausgaben. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen, im Jahr 2025 einen zusätzlichen EBIT von bis zu € 100 Millionen zu erwirtschaften. Es wird erwartet, dass das Kosteneffizienzprogramm „nextlevel“ 2025 das EBIT um bis zu € 25 Millionen erhöhen wird.

Um einen verlässlichen Ausblick auf die zugrunde liegende Geschäftsentwicklung zu geben, veröffentlicht das Unternehmen einen Ausblick auf das bereinigte EBIT für 2025 ohne Einmalkosten. Unter Berücksichtigung der Einmalkosten und des Nettobeitrags aus dem „nextlevel“-Programm, anhaltender Investitionen in Marketing, Einzelhandelsgeschäfte und Infrastruktur erwartet PUMA für das Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes EBIT in der Bandbreite von € 520 Millionen bis € 600 Millionen (2024: € 622,0 Millionen). 

PUMA plant, auch weiterhin in den Ausbau seines Netzwerks an Einzelhandelsgeschäften und in den Bereich E-Commerce sowie in die Lager- und digitale Infrastruktur zu investieren, um seine langfristigen Wachstumsziele zu erreichen, und rechnet daher für 2025 mit Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 300 Millionen (2024: € 263,0 Millionen).

Robert-Jan Bartunek
Robert-Jan Bartunek
Teamhead Corporate Communications

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Herzogenaurach, 22. Januar 2025
PUMA steigert sein Wachstum innerhalb des Jahres 2024 und startet ein Programm zur Steigerung der Profitabilität

(Korrektur: Diese aktualisierte Version korrigiert den Namen der Region im zweiten Absatz zu EEMEA.)

Das Sportunternehmen PUMA hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das Jahr 2024 bekanntgegeben und im vierten Quartal 2024 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 9,8% auf € 2.289 Millionen (+15,5% in der Berichtswährung Euro) verzeichnet. Im Gesamtjahr wuchs der währungsbereinigte Umsatz um 4,4% auf € 8.817 Millionen (+2,5% in der Berichtswährung Euro) und entsprach damit dem Ausblick.

Herzo HQ

Alle Regionen trugen zum währungsbereinigten Umsatzwachstum im vierten Quartal bei. Eine starke Verbesserung des Großhandelsgeschäfts (+6,9%) und anhaltendes Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) (+16,1%) führten das Wachstum an. Während EEMEA (+14,3%), Europa (+10,3%), Großchina (+7,4%), restliches Asien/ Pazifik (+19,0%) und Nordamerika (+2,6%) ein stärkeres Wachstum als in den ersten neun Monaten 2024 verzeichneten, fiel das Umsatzwachstum in Lateinamerika mit +7,0% geringer aus. PUMAs Umsätze mit Schuhen stiegen 9,2%, mit Textilien 8,8% und mit Accessoires 14,5%.

Für das Gesamtjahr 2024 konnten alle Regionen, Produktbereiche und Distributionskanäle ihren Umsatz währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahr steigern. Dieses Wachstum ging mit einer Verbesserung der Rohertragsmarge um 110 Basispunkte auf 47,4% einher.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit € 622 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres (2023: € 622 Millionen). Damit lag das operative Ergebnis im Rahmen des EBIT-Ausblicks für das Gesamtjahr 2024. Die EBIT-Marge für das Gesamtjahr belief sich auf 7,1%. Das Konzernergebnis lag jedoch mit € 282 Millionen unter dem Vorjahresniveau (2023: € 305 Millionen) und unter den Erwartungen. Das ist vor allem auf einen höheren Nettozinsaufwand und ein höheres Ergebnis für nicht beherrschende Anteile zurückzuführen.

„Wir haben im Jahr 2024 ein solides Umsatzwachstum erzielt und bedeutende Fortschritte bei unseren strategischen Initiativen gemacht, sind aber mit unserer Profitabilität nicht zufrieden“, sagte Arne Freundt, CEO von PUMA. „Mit einem verstärkten Fokus darauf, unser Umsatzwachstum in ein höheres Profitabilitätswachstum umzusetzen, haben wir ‘nextlevel“ initiiert, ein umfassendes Effizienzprogramm zur Kostenoptimierung und operativen Verbesserung. In Kombination mit wichtigen bereits getroffenen Maßnahmen, werden wir 2025 weitere Maßnahmen zur Kostenkontrolle umsetzen. Obwohl wir uns weiterhin in einem dynamischen Marktumfeld befinden, stimmt uns die Steigerung unseres Wachstums innerhalb des Jahres 2024 zuversichtlich. Wir erwarten, dass wir 2025 stärker wachsen als 2024.“

Das Programm „nextlevel“ zielt darauf ab, bis 2027 eine EBIT-Marge von 8,5% zu erreichen, indem die direkten und indirekten Kosten optimiert werden. Dies beinhaltet Personalkosten, die wir auf strategische Wachstumsbereiche ausrichten werden. Das Programm ergänzt PUMAs Strategie zur Stärkung der Marke, die die Grundlage für nachhaltiges und schnelleres Wachstum bildet. In einem nach wie vor dynamischen Marktumfeld wird PUMA weiterhin strategisch in seine Marke investieren, um das Wachstum zu beschleunigen und gemeinsam mit dem „nextlevel“-Programm eine Verbesserung des zugrundeliegenden operativen Ergebnisses ab 2025 sicherzustellen. In Kombination mit unserer Strategie zur Stärkung der Marke ist es unser Ziel, langfristig eine operative Marge von 10% zu erreichen.

Die Finanzergebnisse sind vorläufig und nicht testiert. Die PUMA SE wird ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 und den Ausblick 2025 am 12. März 2025 veröffentlichen.

 Medienkontakt: 

Kerstin Neuber - Senior Director Corp Comms - PUMA SE - kerstin.neuber@puma.com 

Investor Relations:

Gottfried Hoppe - Director Investor Relations - PUMA SE - gottfried.hoppe@puma.com

 Finanzkalender: 

12. März 2025                               Geschäftsergebnisse 2024 

08 Mai 2025                                  Quartalsmitteilung Q1 2025 

21. Mai 2025                                 Hauptversammlung 

31. Juli 2025                                 Halbjahresfinanzbericht Q2 2025 

30. Oktober 2025                         Quartalsmitteilung Q3 2025 

 

Hinweise für die Redaktionen: 

  • Die Finanzberichte finden Sie online auf https://about.puma.com. 

  • PUMA SE Börsenkürzel:

     Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY,  

     Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603- WKN: 696960 

Herzogenaurach, 22. Januar 2025
PUMA gibt vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2024 bekannt

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 der Marktmissbrauchsverordnung

Herzo HQ

Das Sportunternehmen PUMA hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das Jahr 2024 bekanntgegeben und im vierten Quartal 2024 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 9,8% auf € 2.289 Millionen (+15,5% in der Berichtswährung Euro) verzeichnet. Im Gesamtjahr wuchs der währungsbereinigte Umsatz um 4,4% auf € 8.817 Millionen (+2,5% in der Berichtswährung Euro) und entsprach damit dem Ausblick.

Das operative Ergebnis (EBIT) für das Gesamtjahr 2024 lag mit € 622 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres (2023: € 622 Millionen) und im Rahmen des EBIT-Ausblicks für das Gesamtjahr 2024. Die EBIT-Marge für das Gesamtjahr 2024 belief sich auf 7,1%. Das Konzernergebnis lag mit € 282 Millionen unter dem Vorjahresniveau (2023: € 305 Millionen) und unter den Erwartungen. Das ist vor allem auf einen höheren Nettozinsaufwand und ein höheres Ergebnis für nicht beherrschende Anteile zurückzuführen.

Im vierten Quartal lagen sowohl das operative Ergebnis (EBIT) von € 109 Millionen (Q4 2023 EBIT: € 94 Millionen) als auch das Konzernergebnis von € 24 Millionen (Q4 2023 Konzernergebnis: € 1 Million) über dem Vorjahresniveau, jedoch unter den Erwartungen.

PUMA initiiert das Kosteneffizienzprogramm "nextlevel" mit dem Ziel, bis 2027 eine EBIT-Marge von 8,5% zu erreichen.

Diese Ergebnisse sind vorläufig und nicht testiert. Die PUMA SE wird ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 und den Ausblick 2025 am 12. März 2025 veröffentlichen.

Medienkontakt:

Kerstin Neuber - Senior Director Corp Comms - PUMA SE - kerstin.neuber@puma.com

Investor Relations:

Gottfried Hoppe - Director Investor Relations - PUMA SE - gottfried.hoppe@puma.com

Finanzkalender:

12. März 2025                               Geschäftsergebnisse 2024

08 Mai 2025                                   Quartalsmitteilung Q1 2025

21. Mai 2025                                  Hauptversammlung

31. Juli 2025                                 Halbjahresfinanzbericht Q2 2025

30. Oktober 2025                         Quartalsmitteilung Q3 2025

 

 

Hinweise für die Redaktionen:

  • Die Finanzberichte finden Sie online auf https://about.puma.com.
  • PUMA SE Börsenkürzel:

Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY, 

Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603- WKN: 696960

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