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Bei Fragen rund um die PUMA Aktie und die Ergebnisse der PUMA SE hilft Ihnen unser Investor Relations Team gerne weiter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ausschließlich Anfragen mit Bezug auf Investor Relations Themen beantworten.

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HERZOGENAURACH, DEUTSCHLAND, 18. APRIL 2013
BJÖRN GULDEN WIRD NEUER CEO DER PUMA SE

Der Verwaltungsrat der PUMA SE hat heute Björn Gulden (47) mit Wirkung zum 1. Juli 2013 zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO) des Sportlifestyle-Unternehmens bestellt. Gulden folgt in dieser Position auf Franz Koch, der das Unternehmen Ende März verlassen hat.

PUMA CEO Bjoern Gulden

Björn Gulden verfügt über eine fast 20-jährige umfassende internationale Erfahrung in verschiedenen Managementpositionen innerhalb der Sportartikel- und Schuhbranche. Seit Anfang 2012 hat der Einzelhandelsexperte die Position des CEOs beim dänischen Schmuckhersteller Pandora inne. Von 2000 bis 2011 war der Norweger als Geschäftsführer bei Europas größtem Schuheinzelhändler Deichmann tätig, wo er den US-Tochtergesellschaften Rack Room Shoes und Off Broadway Shoes als CEO und Chairman vorstand. Davor war Gulden in verschiedenen Managementpositionen bei der Outdoormarke Helly Hansen und dem Sportartikelhersteller Adidas tätig, wo er die Position Senior Vice President of Apparel and Accessories innehatte.

„Wir freuen uns, dass wir mit Björn Gulden einen ausgewiesenen Experten aus der Sportartikelbranche als CEO für PUMA gewinnen konnten, der seine Managementqualitäten und Expertise in der Führung von Sportindustrie- und Schuheinzelhandelsunternehmen bereits unter Beweis gestellt hat,“ sagte Jean-François Palus, Vorsitzender des PUMA Verwaltungsrats und Group Managing Director von Kering, PUMAs Mehrheitsaktionär. „Ich bin davon überzeugt, dass Björn Gulden der richtige Mann ist, um PUMA konsequent durch das derzeitige Restrukturierungs- und Transformationsprogramm zu führen mit dem Ziel, das begehrteste und nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen der Welt zu werden.“

Björn Gulden, neuer CEO von PUMA sagte: „Ich fühle mich geehrt und freue mich auf die Aufgabe, PUMA, eine der spannendsten und stärksten Marken in der Branche, als CEO zu führen. PUMA hat sowohl im Sport- als auch im Lifestylebereich ein enormes Potenzial und ich kann es nicht erwarten, dieses Potenzial auszuschöpfen und damit weiteres Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren zu ermöglichen.“

Der frühere Fußballprofi, der unter anderem für den Bundesligisten 1. FC Nürnberg spielte, studierte Betriebswirtschaftslehre in Norwegen und hat einen MBA-Abschluss an der Babson Graduate School of Business in Boston erworben. Gulden spricht Norwegisch, Englisch und Deutsch und wird das Unternehmen vom deutschen Firmensitz in Herzogenaurach aus führen.

Photo Credits: Christoph Maderer/ PUMA

HERZOGENAURACH, DEUTSCHLAND, 14. FEBRUAR 2013
PUMAS UMSATZ FÜR GESAMTJAHR 2012 TRIFFT ERWARTUNGEN TRANSFORMATIONS- UND KOSTENSENKUNGSPROGRAMM BELASTET KONZERNERGEBNIS
Copyright-PUMA

GESCHÄFTSENTWICKLUNG IM VIERTEN QUARTAL 2012

  • Konsolidierte Umsätze steigen auf Euro-Basis um 11,7% auf € 804,7 Mio.
  • Rohertragsmarge verringert sich aufgrund von Abverkäufen auf 44,6%.
  • EBIT vor Sondereffekten geht leicht auf € 42,8 Mio. zurück.
  • Im Quartal wurden Sondereffekte in Höhe von € 98,2 Mio. gebucht.
  • Konzernergebnis wird belastet durch Sondereffekte und beträgt € -42,6 Mio.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG IM GESCHÄFTSJAHR 2012

  • Konsolidierte Umsätze steigen auf Euro-Basis um 8,7% auf knapp unter € 3,3 Mrd.
  • Rohertragsmarge verringert sich auf 48,3%.
  • EBIT vor Sondereffekten geht um 12,8% auf € 290,7 Mio. zurück.
  • Sondereffekte, verursacht durch Transformations- und Kostensenkungsprogramm, Schiedsspruch in Spanien und Restrukturierung von Griechenland,
  • Zypern und Bulgarien betragen € 177,5 Mio.
  • EBIT inklusive Sondereffekte beläuft sich auf € 113,2 Mio.
  • Gewinn je Aktie beträgt € 4,69 gegenüber € 15,36 im Vorjahr. 

AUSBLICK 2013

  • Übergangsperiode im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie wird auf das Jahr 2013 ausgedehnt.
  • Einführung innovativer Performance-Produkte unter dem Schirm von “The Nature of Performance” stärkt Performance-Kategorien.
  • Management erwartet für 2013 Umsätze auf konstantem Niveau im Vergleich zu 2012.
  • Management rechnet mit einem Anstieg des operativen Ergebnisses vor Sondereffekten im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einer deutlichen Verbesserung des Konzerngewinns.

“Trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds, vor allem in Europa, konnte PUMA eine starke Umsatzentwicklung im vierten Quartal verzeichnen, die uns ermöglicht hat, unsere Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2012 zu erreichen,“ sagte Franz Koch, CEO der PUMA SE. „Wir haben den Umfang von PUMAs Transformations- und Kostensenkungsprogramm abschließend definiert und werden im Jahr 2013 die Umsetzung der Maßnahmen fortsetzen, die zu einer Verbesserung von PUMAs Profitabilität führen. Ich möchte nochmal betonen, dass zukünftiges Umsatzwachstum nicht um jeden Preis erzielt werden soll, sondern die Steigerung von PUMAs Markenbegehrtheit oberste Priorität hat.“ 

STARKES WACHSTUM IN ASIEN UND NORDAMERIKA UNTERSTÜTZT UMSATZANSTIEG VON PUMA IM VIERTEN QUARTAL

PUMA verzeichnete im vierten Quartal 2012 ein starkes Umsatzwachstum. Unterstützt von Umsatzzuwächsen im zweistelligen Prozentbereich in Asien und Nordamerika stiegen die konsolidierten Umsätze auf Euro-Basis um fast 12% und währungsbereinigt um 8,7% auf € 804,7 Mio. Diese Verbesserung ist unter anderem auf die gestiegene Nachfrage nach Cobra PUMA Golf zurückzuführen.

UMSATZENTWICKLUNG NACH PRODUKTSEGMENTEN

Im vierten Quartal verbesserten sich die Umsätze von PUMA in allen Produktsegmenten. Das Segment Schuhe stieg auf Euro-Basis um 8,6% auf € 367,9 Mio. Im Performance-Bereich verkauften sich vor allem die Modelle der PUMA-Faas-Kollektion gut, während der PUMA Suede im Lifestyle-Bereich zu Umsatzzuwächsen führte.
Das Geschäft mit Textilien legte aufgrund steigender Nachfrage nach Fitness & Training-Textilien um 15,2% auf Euro-Basis auf € 316,6 Mio. zu. Accessoires stiegen auf Euro-Basis um 12,3% auf € 120,1 Mio., was hauptsächlich auf die zufriedenstellende Entwicklung unserer amerikanischen Joint Ventures Janed und Wheat sowie von Cobra PUMA Golf zurückzuführen ist.

UMSATZENTWICKLUNG NACH REGIONEN

Die Umsätze von PUMA verbesserten sich in allen Regionen, jedoch entwickelte sich die Region Asien/Pazifik im vierten Quartal außergewöhnlich erfreulich. Die Umsätze stiegen um 16,2% auf € 246,7 Mio., wobei PUMA in nahezu allen Märkten wuchs. Insbesondere Japan und Indien ragten aufgrund einer starken Nachfrage nach evoSPEED-Textilien heraus. Saisonale Faktoren spielten hierbei ebenso eine Rolle, da Winterbekleidung wie Jacken und Parka-Kollektionen von PUMA in Korea, China und Japan gefragt waren.

PUMA konnte den leichten Umsatzrückgang der vorangegangenen Quartale in der Region EMEA stoppen und einen Anstieg auf Euro-Basis von 7,0% auf € 253,4 Mio. verzeichnen. Diese Entwicklung ging auf das erreichte Wachstum in Deutschland, Schweden und der Schweiz zurück. PUMAs Lifestyle-Schuhe – vor allem der PUMA Suede – verkauften sich in den reifen Märkten gut, während die Motorsport-Kollektion vor allem in den Schwellenländern nachgefragt wurde.

In der Region Amerika konnte PUMA seine sehr gute Entwicklung mit einem Umsatzwachstum von 12,2% auf Euro-Basis auf € 304,5 Mio. fortsetzen. Dieses Wachstum wurde durch Cobra PUMA Golf sowie die anhaltende Nachfrage nach Fitness-, Lifestyle- und Motorsport-Produkten unterstützt.

UMSATZENTWICKLUNG IM EINZELHANDELSGESCHÄFT

PUMAs Einzelhandelsgeschäft erzielte ein deutliches Umsatzwachstum von 23,0%. Das Unternehmen betrieb im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres insgesamt 60 zusätzliche PUMA Stores. Wie in den vorangegangenen drei Quartalen ist das Umsatzvolumen in den bestehenden PUMA Stores insgesamt angestiegen. Ebenso legte der Bereich E-Commerce im selben Zeitraum um 23,4% zu.

MARGE, AUFWENDUNGEN UND PROFITABILITÄT

PUMAs Rohertragsmarge ging im vierten Quartal auf 44,6% gegenüber 46,7% im Vorjahreszeitraum zurück. Die Marge im Segment Schuhe fiel dabei aufgrund von Abverkäufen, ungünstiger Hedging-Kurse sowie einer Veränderung des regionalen Mixes deutlich von 46,6% auf 41,8%. Bei Textilien erhöhte sich die Rohertragsmarge jedoch von 45,9% auf 46,6%. Accessoires gingen im Vergleich zum Vorjahr von 49,0% auf 48,0% zurück.

Die operativen Aufwendungen erhöhten sich im vierten Quartal um 10,0% auf € 321,5 Mio. gegenüber € 292,3 Mio. im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht, bezogen auf die Umsatzerlöse, einer Quote von 40,0% und ist eine Verbesserung gegenüber der Quote von 40,6% im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg der operativen Aufwendungen geht vor allem auf höhere Ausgaben für Marketing und auf die gestiegene Anzahl eigener Einzelhandelsgeschäfte zurück. Die Verbesserung unserer Beschaffungs­kette und der IT-Systeme haben wir ebenfalls vorangetrieben.

Das operative Ergebnis vor Sondereffekten hat sich im vierten Quartal um 11,2% auf € 42,8 Mio. gegenüber € 48,1 Mio. reduziert. In Prozent vom Umsatz entspricht dies einer Quote von 5,3% im Vergleich zu 6,7% im Vorjahreszeitraum.

Zusätzlich zu den bereits im dritten Quartal erfassten Sondereffekten in Höhe von € 79,3 Mio. hat PUMA im vierten Quartal weitere Sondereffekte in Höhe von € 98,2 Mio. gebucht. Diese zusätzlichen Kosten sind im Wesentlichen auf den Schiedsspruch in Bezug auf die Markenrechte in Spanien, die Restrukturierung der Vertriebstätigkeit und die damit in Zusammenhang stehende Schließung unserer Tochtergesellschaften in Griechenland, Zypern und Bulgarien sowie die Verschlankung unseres Produkt- und Sponsoring-Portfolios zurückzuführen.

Das Finanzergebnis hat sich im vierten Quartal im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Belastungen durch Fremdwährungskursschwankungen weiter verbessert und ist gegenüber dem negativen Finanzergebnis von € -8,9 Mio. im Vorjahr ausgeglichen.

Der Ergebnis vor Steuern reduzierte sich im vierten Quartal auf € -55,4 Mio. gegenüber € 39,3 Mio. im Vorjahr. Das Konzernergebnis ist auf einen Verlust von € -42,6 Mio. gegenüber € 33,1 Mio. im Vorjahr zurückgegangen und das Ergebnis pro Aktie verringerte sich auf € -2,85 gegenüber € 2,21 im Vorjahr. Insgesamt resultiert dieser Rückgang aus den im vierten Quartal gebuchten Sondereffekten.

PUMA ERFÜLLT UMSATZERWARTUNGEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2012

2012 war in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr. Mit der Fußball-Europameisterschaft im Juni, der zweiten Teilnahme am Volvo Ocean Race, das im Juli zu Ende ging, und den Olympischen Spielen im August boten sich zahlreiche Möglichkeiten, PUMAs globale Markenbegehrtheit weiter zu steigern und zu zeigen, dass PUMA auch weiterhin zu den erfolgreichsten Marken in der Welt des Sports gehört.

Hinsichtlich der Produktentwicklung fällt im Jahr 2013 auch der Startschuss für einen ganz neuen Ansatz im Sport-Bereich, mit dem das Unternehmen seine Positionierung als Performance-Marke nachhaltig stärken und ausbauen will: die kategeorienübergreifende Markenplattform „Nature of Performance“.
„Nature of Performance“ vereint alle Performance-Kategorien von PUMA durch einen einheitlichen Markenauftritt und inspiriert damit innovative Produkte für die Bereiche Fußball, Running, Training, Fitness und Golf.

PUMAs Management hat in der zweiten Jahreshälfte 2012 damit begonnen, das Transformations- und Kostensenkungsprogramm des Unternehmens umzusetzen und damit die Basis für eine deutliche Verbesserung der zukünftigen Finanzergebnisse von PUMA zu schaffen. Das Programm beinhaltet unter anderem die Umstrukturierung unseres Geschäftsmodells in der Region Europa. Dazu gehört, dass die 23 verschiedenen Länderorganisationen der Region zu insgesamt sieben Ländergruppen zusammengefasst und ein starkes Management-Team für Europa eingesetzt wurde. Die Ländergruppen DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), IBERIA (Spanien und Portugal), UKIB (UK, Irland und Benelux), SKANDINAVIEN (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden), OSTEUROPA (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn), FRANKREICH und ITALIEN sind inzwischen etabliert.

Das Transformations- und Kostensenkungsprogramm beinhaltet zudem die Schließung von 90 unrentablen Einzelhandelsgeschäften – mit Schwerpunkt in den reifen Märkten. Diese Maßnahme wurde ebenfalls bereits eingeleitet. PUMA wird in diesem Jahr auch weiterhin neue Einzelhandelsgeschäfte an rentablen Standorten mit Schwerpunkt in den Schwellenländern eröffnen. Das Unternehmen geht davon aus, bis Ende 2013 insgesamt 540 Einzelhandelsgeschäfte zu betreiben, nachdem es Ende 2012 insgesamt 590 Geschäfte waren.

PUMA hat auch sein Sponsoring-Portfolio auf den Prüfstand gestellt und Verträge, die nicht mehr unmittelbar zu PUMAs Kernkategorien zählen oder unrentabel sind, beendet. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen beschlossen, sich in der Kategorie Segeln ausschließlich auf die Partnerschaft mit dem America’s Cup und dem TEAM ORACLE in diesem Jahr zu konzentrieren. Über das Jahr 2013 hinaus wird PUMA keine Segel-Produkte mehr anbieten, sondern das Geschäft und Produktsortiment im Bereich Outdoor, für das der Segelsport die perfekte Entwicklungsplattform war, weiter ausbauen. Darüber hinaus zieht sich PUMA aus dem Rugby-Sport in Europa zurück und wird seinen nach der Saison 2013/2014 auslaufenden Vertrag mit dem irischen Rugby-Verband IRFU nicht verlängern.

UMSATZ IM GESCHÄFTSJAHR 2012 ERHÖHT SICH AUF FAST € 3,3 MRD.

Die konsolidierten Umsätze konnten im Geschäftsjahr 2012 währungsbereinigt um 4,6% auf € 3.270,7 Mio. gesteigert werden. In der Berichtswährung Euro entspricht dies einem Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Mit diesem Rekordumsatz konnte PUMA sein Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2012 erreichen.

UMSATZENTWICKLUNG NACH REGIONEN

Trotz des Umsatzrückgangs in der Region EMEA um 0,8% auf Euro-Basis, bedingt durch die schwache Entwicklung in Westeuropa, verzeichneten die Länder Deutschland, Russland und die Türkei ein starkes Wachstum. Die Region Amerika lieferte vor allem aufgrund von Nordamerika, Mexiko und Argentinien erfreuliche Ergebnisse und steigerte die Umsätze auf Euro-Basis um 16,6% auf € 1,13 Mrd. Ebenso stark waren die Resultate aus der Region Asien/Pazifik, die getragen von guten Ergebnissen aus Japan und Indien einen Anstieg von 15,3% auf € 841,7 Mio. verzeichnen konnte.

UMSATZENTWICKLUNG NACH PRODUKTSEGMENTEN

Im Produktsegment Schuhe stiegen die Umsätze auf Euro-Basis um 3,6% auf € 1,6 Mrd. Im Produktsegment Textilien erhöhten sich die Umsätze um 11,2% auf € 1,15 Mrd. und das Produktsegment Accessoires verzeichnete einen beeindruckenden Umsatzanstieg von 20,7% auf € 523,6 Mio. Grund hierfür waren die Effekte aus der Konsolidierung unserer neuen Joint Ventures.

EINZELHANDELSUMSÄTZE ERHÖHEN SICH UM € 109,0 MIO.

Im Geschäftsjahr 2012 erhöhte sich der Umsatz mit den eigenen Einzelhandelsaktivitäten um 21,2% beziehungsweise um € 109,0 Mio. auf insgesamt € 623,9 Mio. Dieser Zuwachs liegt zum Teil in der höheren Anzahl der eigenen Einzelhandelsgeschäfte im Vergleich zum Vorjahr begründet. In Prozent vom Umsatz stieg der Anteil der Einzelhandelsumsätze auf 19,1% im Vergleich zu 17,9% im Jahr 2011. Der Bereich E-Commerce wuchs um 16,5%.

ROHERTRAGSMARGE VERRINGERT SICH AUF 48,3%

PUMAs Rohertragsmarge hat sich im Geschäftsjahr 2012 von 49,6% auf 48,3% verringert. Dies ist vor allem auf vermehrte Abverkäufe, den regionalen Mix und anhaltend steigende Beschaffungskosten aufgrund höherer Lohnkosten in Fernost zurückzuführen. In den Produktsegmenten ging die Rohertragsmarge für Schuhe von 49,1% im Vorjahr auf 46,5% zurück. Bei Textilien stieg die Rohertragsmarge von 49,6% auf 49,8% und bei Accessoires fiel die Rohertragsmarge von 51,6% auf 50,5%.

SONSTIGE OPERATIVE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

Die sonstigen operativen Erträge und Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2012 um 11,0% auf € 1.307,5 Mio. gegenüber € 1.177,8 Mio. im Vorjahr erhöht. Dementsprechend ist die Kostenquote von 39,1% im Vorjahr auf 40,0% leicht angestiegen.

Und der höheren Anzahl an eigenen Einzelhandelsgeschäften und gestiegener Marketingausgaben im Sportjahr 2012 haben sich die Aufwendungen im Bereich Marketing/ Retail um 10,7% auf € 609,3 Mio. erhöht. Dies entspricht einer Kostenquote von 18,6% vom Umsatz gegenüber 18,3% im Vorjahreszeitraum. Die übrigen Vertriebsaufwendungen erhöhten sich um 11,4% auf € 431,1 Mio. Die Aufwendungen für Produktentwicklung und Design stiegen um 10,3% auf € 84,9 Mio., da PUMA vermehrt in Forschung & Entwicklung investiert hat. Die Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen sind um 5,0% auf € 205,0 Mio. angestiegen. Die Kostenquote in Prozent vom Umsatz hat sich aufgrund von Kosteneinsparungsmaßnahmen von 6,5% auf 6,3% verbessert. Zudem sind sonstige operative Erträge mit € 22,9 Mio. (Vorjahr: € 32,2 Mio.) angefallen.

EBIT VOR SONDEREFFEKTEN

Das operative Ergebnis vor Sondereffekten ging aufgrund gestiegener Kosten und einer niedrigeren Marge um 12,8% auf € 290,7 Mio. zurück. In Prozent vom Umsatz entspricht das einer operativen Marge von 8,9% gegenüber 11,1% im Vorjahr.

SONDEREFFEKTE

PUMA hat im Rahmen des Transformations- und Kostensenkungsprogramms Sondereffekte in Höhe von € 124,9 Mio. gebucht. Diese sind vor allem durch die Restrukturierung der Region Europa, die Optimierung des Portfolios eigener Einzelhandelsgeschäfte, die Anpassungen des Produkt- und Sponsoring-Portfolios sowie durch die Reorganisation globaler Funktionen und lokaler Tochtergesellschaften verursacht.

Wie bereits am 20. Dezember 2012 veröffentlicht, wurde der ehemalige spanische Distributor und Lizenznehmer Estudio 2000 S.A., dem mehrere PUMA-Markenrechte in Spanien gehören, dazu verpflichtet, diese Markenrechte gemäß der Entscheidung eines Schiedsgerichtes an PUMA zu übertragen. Nach dem Urteil des Schiedsgerichtes unterliegt die Übertragung der Markenrechte einer Einmalzahlung in Höhe von € 42,2 Mio. an Estudio 2000 SA. Daraus resultiert im aktuellen Geschäftsjahr ein einmaliger Aufwand in Höhe von € 24,6 Mio.

In den Ländern Griechenland, Zypern und Bulgarien hat PUMA den lokalen Distributor Sportswind damit beauftragt, die Vertriebstätigkeit von PUMA in diesen Ländern zu übernehmen. PUMA will seine Initiativen und Investitionen zukünftig verstärkt auf seine strategischen Kernmärkte fokussieren. Die Vertriebsvereinbarung wird das Geschäftsrisiko von PUMA in diesen Märkten deutlich reduzieren und gleichzeitig zu einer Erhöhung der Umsätze beitragen. PUMA beabsichtigt in diesen drei Märkten, die eigenen Gesellschaften zu schließen. Die Restrukturierung der Vertriebstätigkeit führte zu zusätzlichen einmaligen Aufwendungen in Höhe von € 28,0 Mio.

OPERATIVES ERGEBNIS INKLUSIVE SONDEREFFEKTE

Inklusive der Sondereffekte beträgt das EBIT € 113,2 Mio. In Prozent vom Umsatz entspricht das einer operativen Marge von 3,5%.

Das Finanzergebnis hat sich in 2012 aufgrund gesunkener Belastungen aus Fremdwährungskursdifferenzen deutlich verbessert und beträgt € -0,9 Mio. gegenüber € -12,8 Mio. im Vorjahr.

Der Gewinn vor Steuern beträgt demzufolge € 112,3 Mio. oder 3,4% in Prozent vom Umsatz. Die Steuerquote blieb stabil bei 28,9%.
In Folge des Transformations- und Kostensenkungsprogramms beträgt der Konzerngewinn im Jahr 2012 € 70,2 Mio. im Vergleich zu € 230,1 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis pro Aktie hat sich ebenso auf € 4,69 gegenüber € 15,36 reduziert.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

EIGENKAPITAL

Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr von 62,2% auf 63,1% angestiegen. Dies zeigt eine weitere Verbesserung der Kapitalausstattung von PUMA, obwohl der Konzerngewinn 2012 zurückging.

WORKING CAPITAL

Das Working Capital hat sich 2012 um 16,8% auf € 623,7 Mio. erhöht. Die Zunahme des Working Capitals resultiert hauptsächlich aus dem stichtagsbedingten Rückgang der Verbindlichkeiten, die dem Working Capital zuzurechnen sind. Auf der Aktivseite haben sich die Vorräte durch striktes Management nur geringfügig um 2,9% auf € 552,5 Mio. erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten trotz der gestiegenen Umsätze um 4,9% auf € 507,0 Mio. sogar reduziert werden.

CASHFLOW / INVESTITIONSAUFWAND / LIQUIDITÄT

Aufgrund des verbesserten Working Capitals und niedrigerer Zahlungen für Steuern verbesserte sich der freie Cashflow (vor Akquisitionen) 2012 um 37,1% auf € 83,5 Mio. gegenüber € 61,0 Mio. im Vorjahr. Die Investitionen ins Anlagevermögen erhöhten sich um 14,1% auf € 81,2 Mio. und betreffen unter anderem Investitionen in Einzelhandelsgeschäfte und IT-Systeme. Die Zahlungen für Akquisitionen haben sich mehr als verdoppelt und betragen € 91,7 Mio. Dieser Zuwachs steht insbesondere im Zusammenhang mit dem Erwerb der restlichen ausstehenden Anteile an Dobotex zu Beginn des Geschäftsjahres. Im Ergebnis reduzierte sich die Nettoliquidität um 12,1% auf € 363,2 Mio.

DIVIDENDE

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären in der Hauptversammlung am 7. Mai 2013 vor, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende in Höhe von € 0,50 je Aktie auszuschütten (Vorjahr: € 2,00). Grund für diese Entwicklung sind der Rückgang des Konzerngewinns aufgrund der Sondereffekte für das Transformations- und Kostensenkungsprogramm, die Restrukturierung des Vertriebs in südosteuropäischen Ländern und der Schiedsspruch in Spanien.

AKTIENRÜCKKAUF

PUMA hat den Aktienrückkauf im Geschäftsjahr 2012 nicht fortgesetzt. Zum Bilanzstichtag hält PUMA insgesamt 147.185 eigene Aktien im Bestand. Dies entspricht einem Betrag von € 32,2 Mio.

AUSBLICK

Das Management erwartet, dass die Umsätze von PUMA im Geschäftsjahr 2013 auf konstantem Niveau zum Vorjahr verbleiben werden. Diese Entwicklung ist dadurch begründet, dass die Umsetzung des Transformations- und Kostensenkungsprogramms fortgesetzt wird und das Jahr 2013 deshalb als Übergangsjahr zu betrachten ist, bevor PUMA erneut nachhaltiges und profitables Umsatzwachstum verzeichnen wird. Da das Transformations- und Kostensenkungsprogramm darauf abzielt, die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern, erwartet das Management einen Anstieg des operativen Ergebnisses vor Sondereffekten im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, während sich der Konzerngewinn deutlich verbessern sollte.

HERZOGENAURACH, DEUTSCHLAND, 14. JANUAR 2013
VOLFANGO BONDI NEUER GESCHÄFTSFÜHRER VON PUMA FÜR EUROPA

Volfango Bondi (47) ist beim Sportlifestyle-Unternehmen PUMA mit sofortiger Wirkung zum neuen Geschäftsführer für die Region Europa (General Manager Europe) berufen worden. Er folgt auf Sergio Bucher (49), der aus dem Unternehmen ausscheidet. Bondi berichtet direkt an Chief Commercial Officer Stefano Caroti.

PUMA Bridge at the Headquarters

Vom Unternehmenssitz PUMAs in Herzogenaurach aus ist Volfango Bondi im Rahmen des konzernweiten Transformations-Programms und der neuen regionalen Organisationsstruktur in der Region Europa für die Optimierung von PUMAs Geschäftsmodell auf diesem Markt verantwortlich. Dabei wird er von den Geschäftsführern der neu gegründeten Ländergruppierungen DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), Iberia, UK und Benelux, Frankreich, Nordics, Osteuropa und Italien unterstützt, die alle direkt an Bondi berichten.

Volfango Bondi, der eine italienische Staatsbürgerschaft besitzt, kam Anfang 2009 zu PUMA und war zuletzt Direktor für den globalen Vertrieb. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Sportartikelindustrie verfügt Bondi über umfangreiche Branchen-Kenntnisse und exzellentes Know-how im strategischen und operativen Vertrieb. Vor seiner Tätigkeit bei PUMA hatte der Manager führende Vertriebspositionen bei Nike Italien und Nike Europa inne.

Foto Credit: Conné/ PUMA

WESTFORD, MASSACHUSETTS - 29. AUGUST 2019
TECHNOLOGIE, KUNST UND MUSIK: PUMAS NEUER FLAGSHIP STORE IN NEW YORK CITY WIRD ZUM EINZIGARTIGEN EINKAUFSERLEBNIS

Das Sportunternehmen PUMA hat heute auf der Fifth Avenue in New York City seinen ersten Flagship Store in Nordamerika eröffnet. Mit neuester Technologie und den besten Produkten wird der Store zu einem einzigartigen Erlebnis der Marke PUMA. Auf rund 1,700 Quadratmetern können Kunden neue Sportarten ausprobieren, ihre Produkte personalisieren lassen und mittels digitaler Angebote in die Welt von PUMA eintauchen.

PUMA Store on Fifth Avenue in New York City
PUMA Store on Fifth Avenue in New York City

„Wir freuen uns, den ersten Flagship Store in New York in einer begehrten Lage in Manhattan  zu eröffnen, mit dem wir Kunden aus den USA und der ganzen Welt ansprechen können,“ sagte Bjørn Gulden, CEO von PUMA. „Ich glaube, dass diese Investition in einer der schnellsten Städte überhaupt uns hilft, die schnellste Sportmarke der Welt zu werden. Wir wollen neue Maßstäbe im Sport, der Mode und der Technologie setzen und dieser Store ist der nächste Schritt dabei.“

 

PUMA Store on Fifth Avenue in New York City

Die gesamte Palette an PUMA-Produkten - von Lifestyle, Basketball, Motorsport, Golf, Fußball bis hin zu unseren Kids-Kollektionen - werden in dem Flagship Store erhältlich sein. Weiterhin werden das gesamte Jahr über auch die exklusiven, von unseren Markenbotschaftern entworfenen Kollektionen verfügbar sein sowie einzigartige Events stattfinden.

 

PUMA Store on Fifth Avenue in New York City

„PUMAs starkes Wachstum in Nordamerika ist weiterhin ungebrochen und dieser neue Store ist unser Bekenntnis zu diesem wichtigen Markt,“ sagte Bob Philion, President PUMA North America. „Wir feuen uns, unsere Türen - sowohl für die Besucher dieser einzigartigen Stadt als auch für die echten New Yorker - in diesem lebendigen und vielfältigen Viertel zu öffnen, ganz nach unserem Motto ‚Forever Faster‘.“

Für das Eröffnungswochenende vom 29. August bis 2. September sind Auftritte, Fitnessangebote und der Verkauf von exklusiven Produkten vorgesehen.

Der PUMA Fifth Avenue Store ist montags bis sonntags von 10:00 bis 20:00 geöffnet. Für weitere Informationen gehen Sie auf puma.com .

Melissa Garbayo
Team Head Public Relations North America

PRESSEMITTEILUNG UND FOTOS HERUNTERLADEN

HERZOGENAURACH - 11. FEBRUAR 2019
PUMA NIMMT TOP-TORHÜTER JAN OBLAK UNTER VERTRAG

PUMA hat heute Torwart Superstar Jan Oblak unter Vertrag genommen. Der slowenische Nationaltorhüter wurde bereits dreimal von der spanischen LaLiga als Torwart des Jahres ausgezeichnet. Oblak schließt sich mit der langjährigen Partnerschaft der Liste von außergewöhnlichen Torhütern an, die PUMA Schuhe und PUMA Handschuhe tragen.

Jan Oblak
Jan Oblak

Oblak gilt als einer der besten Torhüter der Welt. Er bricht alle Rekorde: Für die magische Marke von 100 Spielen ohne Gegentor brauchte er lediglich 178 Einsätze. Seit seinem Wechsel nach Madrid im Jahr 2014 blieb er insgesamt 77 Mal ohne Gegentor – kein anderer Torwart aus den europäischen Topligen hat eine bessere Quote.

Als Anerkennung für seine herausragenden Leistungen hat Oblak bei seinem Verein eine Ausstiegsklausel in Höhe von 100 Millionen Euro, welche ihn zum teuersten Torwart der Welt machen würde.

Jan Oblak
Jan Oblak in Zahlen:
  • Oblak gewann drei Saisons in Folge (2015/16, 2016/17, 2017/18) die Ricardo Zamora Trophäe für den Torhüter mit den wenigsten Gegentoren in der LaLiga.
  • Im Kalenderjahr 2018 blieb Oblak in 27 von 50 Spielen ohne Gegentor. Die meisten „weißen Westen“ in Europas Top 5 Ligen.
  • Oblak brauchte für 100 Spiele ohne Gegentor nur 178 Spiele.
  • Seit August 2014 konnte Oblak 77 Mal sein Tor sauber halten. 10 Spiele mehr als der zweitbeste Torhüter (PUMA Torwart Gianluigi Buffon).
  • In der Königsklasse hat Oblak den besten zu 0 Wert von allen Torhütern mit mindestens 40 Einsätzen.
  • Seit der Eröffnung des Wanda Metropolitano, dem neuen Stadion Atletico Madrids, im September 2017 konnte Oblak 93 von 109 Schüssen auf sein Tor
    halten und blieb 26 Spiele ohne Gegentor (Quelle: Opta).

Ab heute trägt Jan Oblak auf seinem Weg zum Torwart Thron die PUMA FUTURE Fußballschuhe und Torwarthandschuhe.

Bilder und die Pressemitteilungen können Sie unten auf dieser Seite herunterladen.

 

Clément Lacour
Teamhead Teamsports Marketing Europe

BILDER UND PRESSEMITTEILUNG HERUNTERLADEN

Herzogenaurach/Ho Chi Minh, September 10, 2009
PUMA ISSUES SUSTAINABILITY REPORT

The 121-page document covers the reporting period 2007/2008 and has exclusively been published online for environmental reasons. It details PUMA’s progress to enhance working and social standards in its supply chain, build capacity at its suppliers’ factories, broaden its range of sustainable products and reduce the company’s environmental footprint through the PUMAVision category puma.safe. It furthermore outlines PUMA’s activities in supporting artists and creative organizations through the category puma.creative and its initiatives to support global peace through puma.peace.

Download the full report here.

“Our 2007/2008 PUMAVision Sustainability Report is a testament to the fact that we at PUMA do not simply talk about sustainable development, we take action,” said Jochen Zeitz, Chairman and CEO of PUMA. “We are proud of our successes over the years and of our commitment to sustainability and the highest ethical standards, but realize that when it comes to corporate responsibility, there is and will always be room for improvement. Now, more than ever, we are deepening our commitments and dedicating ourselves to a strategy that sees the ‘whole’ as a sum of its parts—our PUMAVision. As we work towards a safer, more peaceful, and more creative world, we will continue to expand our outreach as corporate global citizens beyond the boundaries of business, not only for the benefit of our stakeholders, but for all.”

Highlights of the visually appealing document include:

  • A portrait of the concept PUMAVision
  • A transparent description of PUMA’s response to the challenges it faces in its supply chain operations, capacity building projects and brand collaboration initiatives
  • The expansion of PUMA’s range of sustainable products through Fair Trade footballs and apparel from “Cotton Made in Africa”
  • A detailed account of PUMA’s numerous initiatives to protect the environment, including the progress on reaching targets of a 25% reduction of energy and water consumption as well as waste creation for offices by 2010 and decreasing its carbon footprint
  • An outline of PUMA’s worldwide activities in cooperation with the charity organization “Peace One Day” to raise awareness for global peace
  • An account of its sponsorship of the art exhibition 30 Americans to support the work of 31 African-American artists
  • A recap of PUMA’ numerous projects on the African continent

The report has been certified by TÜV Rheinland, which “is confident that PUMA AG operates a meaningful and adequate system to collect, measure, control and steer their sustainability activities and that the PUMA 2007/2008 Sustainability Report presents information and facts that give a realistic impression on the sustainability performance of the company.”

The Global Reporting Initiative has reconfirmed an A+ rating for the document.

PUMA’s endeavours to enhance its social and environmental standards are ongoing. The Sportlifestyle company endorses the campaign “Seal the Deal!” led by the United Nations. This campaign aims at strengthening political will and public support for reaching a comprehensive global climate agreement at the Climate Change Conference in Copenhagen, Denmark, in December 2009 to help prevent global warming and further climate change. As a participant in the Carbon Disclosure Project, PUMA is actively working on reducing its direct and indirect climate gas emissions.

PUMA is committed to working in ways that contribute to the world by supporting creativity, sustainability and peace, and by staying true to the values of being Fair, Honest, Positive and Creative in decisions made and actions taken. The foundation for our activities is PUMAVision—a concept that guides our work with its three core programs, puma.creative, puma.safe and puma.peace.

Herzogenaurach, Deutschland, 18. Oktober 2010
UMWANDLUNG DER PUMA AG IN EINE EUROPÄISCHE AKTIENGESELLSCHAFT (SE) 

Jochen Zeitz wird Vorsitzender des Verwaltungsrats der PUMA SE

Über den Formwechsel soll die ordentliche Hauptversammlung der PUMA AG im April 2011 beschließen.

Im Anschluss an die Umwandlung in eine SE übernimmt Jochen Zeitz die Rolle des Vorsitzenden des Verwaltungsrats der PUMA SE. Bis alle dafür erforderlichen Maßnahmen getroffen sind und ein neuer Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) für PUMA bestellt ist, wird Jochen Zeitz seine derzeitige Funktion bei PUMA beibehalten. Danach wird er Leiter des neuen Unternehmensbereiches Sport & Lifestyle von PPR werden.

Herzogenaurach, Deutschland, 18. Oktober 2010
UMWANDLUNG DER PUMA AG IN EINE EUROPÄISCHE AKTIENGESELLSCHAFT (SE) / JOCHEN ZEITZ WIRD VORSITZENDER DES VERWALTUNGSRATS DER PUMA SE
Herzogenaurach, Deutschland, 27. November 2010
PUMA GEWINNT DEUTSCHEN NACHHALTIGKEITSPREIS FÜR SEINE AMBITIONIERTE NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE

Der Vorstandsvorsitzende der PUMA AG und Chief Sustainability Officer von PUMAs Mehrheitsaktionär PPR, Jochen Zeitz, der während der festlichen Preisverleihung in Düsseldorf den Preis vom Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Dr. Norbert Röttgen entgegennahm, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass PUMA für sein ehrgeiziges Ziel, nicht nur das begehrteste, sondern auch das nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen weltweit zu werden, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde. Ich bin der festen Überzeugung, dass es für jedes Unternehmen künftig unerlässlich sein wird, nachhaltige Geschäftsprozesse einzuführen und auf allen Stufen der Wertschöpfungskette zu verankern. Ich bin dankbar, dass der Deutsche Nachhaltigkeitspreis nachhaltige Unternehmensinitiativen auszeichnet und damit die Notwendigkeit für Unternehmen unterstreicht, nicht nur schwarze Zahlen zu schreiben, sondern auch grün zu funktionieren.“

PUMA hat in den vergangenen fünf Jahren die Umwelt-Kennzahlen (Environmental Key Performance Indicators) seiner Niederlassungen und PUMA-Stores weltweit ausgewertet und mehrere Bereiche definiert, in denen PUMA aktiv werden muss, um seinen Fußabdruck zu minimieren. Im Rahmen seines langfristigen Nachhaltigkeitsprogramms hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesteckt, die bis 2015 erreicht werden sollen. So will PUMA einen Nachhaltigkeitsindex, den sogenannten S-Index, als internen Maßstab für die Nachhaltigkeit eines Produkts und zur Kommunikation der nachhaltigen Kennzahlen von PUMA-Produkten an Kunden und Verbraucher einführen. Bis 2015 sollen 50% aller internationalen PUMA-Kollektionen gemäß dieses S-Index hergestellt werden, wobei nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle, Cotton Made in Africa-Baumwolle oder recyceltes Polyester in den Produktlinien umweltschonender eingesetzt werden.

Zudem hat sich PUMA vorgenommen, in den kommenden vier Jahren die CO2-Emissionen, Energie, Wasser und Abfall um 25% in allen PUMA Niederlassungen, Stores, Lagern und bei direkten Zulieferern weltweit zu reduzieren. Die Einführung von „papierlosen Büros“ soll für eine Verminderung des Papierverbrauchs um 75% sorgen, effizientere Transporte von Produkten durch PUMAs Logistik-Partner sollen deren CO2-Emissionen um 25% reduzieren. Zur Überprüfung dieser Ziele hat PUMA ein externes Gremium von Nachhaltigkeitsexperten ins Leben rufen, das das Sportlifestyle-Unternehmen berät und sein Nachhaltigkeitsprogramm auditiert.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben wird, prämiert Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden. Im Fokus stehen konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsaspekte in der Markenführung. Rund 560 Anmeldungen waren im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 eingegangen.

Herzogenaurach, Deutschland, 1. Dezember 2010
PUMA VERLÄNGERT PARTNERSCHAFT MIT DEM FUSSBALLVERBAND VON KAMERUN

Die Kooperation zwischen PUMA und dem Fußballverband von Kamerun besteht mittlerweile seit 1996. In den Jahren der Partnerschaft hat PUMA für Kamerun das erste ärmellose und das erste einteilige Trikot im Fußballsport entwickelt und mit dem PUMA Africa Unity Kit 2010 zudem das erste kontinentale Trikot vorgestellt. Mit Hilfe dieser jüngsten Fußball-Innovation wurden gemeinsam mit UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, Mittel für die Erhaltung der Artenvielfalt in Afrika gesammelt. Bei der WM 2010 in Südafrika setzten Kamerun, Ghana, die Elfenbeinküste und Algerien das PUMA Africa Unity Kit als drittes Trikot ein.

„Wir freuen uns sehr, die Fortsetzung unserer Partnerschaft mit dem Fußballverband von Kamerun bekanntzugeben,“ so PUMA Vorstandsvorsitzender Jochen Zeitz. „In den vergangenen vierzehn Jahren dieser Kooperation konnten wir dank der Innovationsfreude des Teams zahlreiche Projekte umsetzen, die so mit anderen Verbänden nicht möglich gewesen wären. Kamerun ist einer unserer wichtigsten Partner im Weltfußball, und wir haben bereits einige neue Ideen und Konzepte entwickelt, die wir in den kommenden Monaten und Jahren präsentieren werden.“

„PUMA ist ein wichtiger Partner für uns, und als der bestehende Vertrag auslief, war es für uns überhaupt keine Frage, dass wir die Partnerschaft fortsetzen würden“, erläutert Iya Mohammed, der Präsident des Fußballverbandes von Kamerun. „PUMA kann unsere Zielsetzung im Fußball sehr gut nachvollziehen, und es ist eine Ehre, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das dieselben Werte und Ziele hat wie wir. Wir freuen uns auf viele Jahre der Partnerschaft.“

Neben dem Engagement für die Nationalmannschaft von Kamerun rüstet PUMA auch einzelne Spieler des Teams aus, wie den Kapitän und Rekordtorschützen Samuel Eto’o, Benoit Assou-Ekotto, Stephane Mbia, Landry Nguemo und Mohammadou Idrissou.

Im Einklang mit dem Ziel von PUMA, die begehrteste und nachhaltigste Sportlifestyle-Marke der Welt zu werden, wird der Fußballverband von Kamerun während der gesamten Dauer der Partnerschaft aktiv seine CO2-Bilanz verbessern. Sowohl PUMA als auch Kamerun werden dabei die von der UNEP entwickelten CO2-Standards als Grundlage nutzen.

Das Afrika-Engagement von PUMA geht deutlich über das Sponsoring von Mannschaften und Spielern hinaus. So wird PUMA auch weiterhin auf dem gesamten Kontinent eine Reihe von Sportinitiativen fördern.

Foto Credit: Robert Ashcroft/ PUMA
Monaco, 2. Dezember 2010
PUMA ERHÄLT PEACE AND SPORT AWARD

Die besten Initiativen, die Frieden durch Sport fördern, auf der Gala der Peace and Sport Awards 2010 in Monaco ausgezeichnet

“Das Ziel der PUMA.Peace Initiative ist die Entwicklung von Programmen, die eine friedlichere Welt fördern als die, in der wir derzeit leben“, sagt Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der PUMA AG. „Jeder von uns kann Veränderungen herbeiführen, ob als Individuum, als Unternehmen oder durch strategische Partnerschaften. Darüber hinaus sind wir als Marke und Unternehmen einzigartig positioniert, um einen Beitrag zu leisten, die Welt für kommende Generationen zu verbessern. Unser PUMA.Peace Programm zielt auf die Stärke des Sports als Brücke, die unterschiedliche Menschen auf der ganzen Welt durch eine gemeinsame Sprache vereint. Wir sind stolz, diesen Preis für unser Engagement zu erhalten.“

Durch die Plattform PUMAVision arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an einer besseren Welt für die kommenden Generationen. Mit Hilfe der Kampagnen von PUMA.Peace realisiert PUMA reale und praktische Abbilder dieser Vision, zum Beispiel durch langfristige Partnerschaften, durch die Entwicklung von Friedensinitiativen und durch die Sensibilisierung des globalen Bewusstseins für diese Projekte. PUMA.Peace hat das Ziel, Menschen weltweit aufzuzeigen, dass Frieden möglich ist und Sport als Basis dienen kann, um dieses Ziel auch zu erreichen.

PUMA stärkt auch künftig das Bewusstsein für den weltweiten Tag des Friedens der Vereinten Nationen am 21. September, dem Tag weltweiter Waffenruhe und Gewaltlosigkeit, mit Hilfe der mit Non-Profit-Organisationen als Partner ins Leben gerufenen Aktion Peace One Day. 2008 starteten PUMA.Peace und Peace One Day „One Day One Goal“, ein Fussballprojekt, das den Tag des Friedens mit weltweiten Freundschaftsspielen feierte, in vielen Fällen sogar zwischen Gemeinschaften, die einen Konflikt austrugen. Weltweit über 3.000 One Day One Goal Fußballspiele wurden am Tag des Friedens 2010 in den UN-Mitgliedsstaaten ausgetragen.

PUMA.Peace initiierte 2009 auch den symbolischen Waffenstillstand mit adidas als Bekenntnis zum Tag des Friedens. Nach über 60 Jahren Rivalität zwischen den Gründer-Brüdern sollte eine neue Ära des Friedens zwischen den beiden Unternehmen beginnen. Deshalb trugen beide Firmen ein gemischtes One Day One Goal Fussballspiel zwischen den Mitarbeitern aus, inklusive den beiden Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz und Herbert Hainer. 2010 beteiligte sich auch die Stadt Herzogenaurach, wo beide Unternehmen ihren Stammsitz haben, am Peace One Day Cup“.

PUMA startete 2010 auch eine langfristige Partnerschaft mit der BRITDOC Foundation des Fernsehsenders Channel 4, um sich für die Produktion unabhängiger Dokumentarfilme einzusetzen. Mit der Einrichtung des PUMA.Creative Dokumentar Fonds will das Unternehmen finanzielle Unterstützung und kreative Beratung und für Filmemacher leisten, deren Filmprojekte soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umweltbelange herausstellen.

PUMA.Peace wird auch künftig Initiativen entwickeln, die den Frieden auf der Welt fördern und unterstützen. Neben PUMA’s „Preis für die beste Unternehmensinitiative für soziale Verantwortung (CSR)“ wurden fünf weitere Trophäen in Monaco vergeben: der Grand Prix for the Peace and Sport Image of the Year, der Award for Best Peace Project from an International Sports Federation, der Award for the Sports Event for Peace of the Year, und der Award for the Sports Non-Governmental Organization of the Year. Die Gewinner wurden von einer Jury gewählt, bestehend aus Persönlichkeiten, die sich auf höchstem Niveau für die Förderung des Friedens durch Sport einsetzen.

Herzogenaurach, Deutschland, 18. Dezember 2010
PUMA FÜHRT SEKTOR IM DOW JONES NACHHALTIGKEITS-INDEX AN

PUMA erreichte insgesamt eine Bewertung von 86 Punkten, während der Sektor-Durchschnitt bei 54 Punkten lag. Die Punktzahl spiegelt die Umsetzung ökonomischer, umweltbewusster und sozialer Kriterien der Unternehmen im Vergleich zu den Mitbewerbern auf einer Skala von 0 bis 100% wider. SAM, eine Investment-Agentur, die ausschließlich auf nachhaltiges Wirtschaften spezialisiert ist, bewertete zusammen mit Dow Jones Indexes die wirtschaftliche Komponente PUMAs mit 86, das umweltbewusste Handeln mit 100 und die soziale Komponente mit 80 Punkten.

Durch PUMAVision, PUMAs Nachhaltigkeitskonzept, hat das Unternehmen zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, die PUMA zu einem umweltbewussteren, sichereren und nachhaltigeren Unternehmen machen. PUMAs langfristige Bemühungen zur Verbesserung der Sozial-, Arbeits- und Umweltstandards reichen bis ins Jahr 1999 zurück. Seitdem arbeitet PUMA beständig an der Einführung umweltfreundlicherer Unternehmensprozesse, um die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Außerdem implementierte das Unternehmen mehrere erfolgreiche Langzeit-Projekte, zum Beispiel die Beschaffung von Rohstoffen durch die Kampagne „Cotton made in Africa“ oder die Kompensierung seiner CO²-Emmissionen ab dem Jahr 2010.

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