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Bei Fragen rund um die PUMA Aktie und die Ergebnisse der PUMA SE hilft Ihnen unser Investor Relations Team gerne weiter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ausschließlich Anfragen mit Bezug auf Investor Relations Themen beantworten.

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Herzogenaurach, 22. Oktober 2026
PUMA ernennt Arne Arens zum Chief Commercial Officer

Der Aufsichtsrat der PUMA SE hat Arne Arens (55) mit Wirkung zum 15. November 2026 zum neuen Chief Commercial Officer (CCO) und Mitglied des Vorstands ernannt. Er wird für die globale Vertriebsorganisation und die Marktstrategie von PUMA verantwortlich sein und die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens weltweit leiten.

Portrait of Arne Arnes

Arne Arens hat mehr als 25 Jahre internationale Führungserfahrung in der Sport- und Outdoor-Branche. Im Laufe seiner Karriere hatte er leitende Positionen in den Bereichen Vertrieb, Markenmanagement und General Management bei Nike, The North Face und Boardriders inne. Vor seinem Wechsel zu PUMA leitete er als CEO das Textiltechnologieunternehmen Unspun.

„Arnes Expertise vereint kaufmännisches Fachwissen, Consumer Insights und Markenführung. Er verfügt über eine nachweisbare Erfolgsbilanz beim Aufbau von Marken und bei der Zusammenarbeit mit Großhandelspartnern. Dabei hat er die kommerzielle Umsetzung vorangetrieben und trotzdem immer die Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten im Blick behalten“, sagte Arthur Höld, CEO von PUMA. „Seine umfassende internationale Erfahrung, seine Führungsqualitäten und seine Leidenschaft für den Sport machen ihn zur idealen Verstärkung für PUMA, während wir unsere Strategie umsetzen und unser Ziel verwirklichen, PUMA zu einer der drei weltweit führenden Sportmarken zu machen.“

„Mit seiner Geschichte und seiner weltweit bekannten Marke nimmt PUMA eine einzigartige Position in unserer Branche ein und verfügt über enorme Chancen auf dem globalen Markt“, sagte Arne Arens. „Ich freue mich darauf, dieses Potential gemeinsam mit unseren Teams und Handelspartnern zu nutzen und PUMA mit Konsumentinnen und Konsumenten auf der ganzen Welt zu verbinden.“

Der Niederländer Arne Arens hat einen MBA der Kellogg School of Management der Northwestern University sowie einen Bachelorabschluss in Kommunikationswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre der Universität Amsterdam.

Ab dem 15. November 2026 besteht der Vorstand von PUMA aus Arthur Höld (CEO), Mark Langer (CFO), Maria Valdes (Chief Brand Officer), Andreas Hubert (Chief Operating Officer) und Arne Arens (CCO).

Herzogenaurach, Deutschland, 21. Oktober 2026
Dennis Tao zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats von PUMA gewählt

Der Aufsichtsrat der PUMA SE hat heute Dennis Tao (50) in einer außerordentlichen Sitzung zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Er war mit Wirkung zum 21. Oktober 2026 gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt worden. 

Portait of Dennis Tao

Neben Dennis Tao wurde Jeanne Huang (56) ebenfalls mit Wirkung zum 21. Oktober 2026 vom Gericht zum Mitglied des Aufsichtsrats von PUMA bestellt. Die gerichtlichen Bestellungen von Dennis Tao und Jeanne Huang gelten bis zu PUMAs Hauptversammlung im Mai 2027.

Dennis Tao tritt die Nachfolge von Héloïse Temple-Boyer an. Ihre Amtszeit als Vorsitzende des Aufsichtsrats endete nach dem abgeschlossenen Verkauf der Beteiligung von Artémis SAS an der PUMA SE an ANTA Sports Products Limited Anfang dieses Monats. Auch die Amtszeit von Jean-Marc Duplaix als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Prüfungsausschusses endete mit Abschluss der Transaktion.

„Wir freuen uns sehr, Dennis und Jeanne im Aufsichtsrat von PUMA willkommen zu heißen. Ihre fundierten Kenntnisse der Branche und ihre Erfolgsbilanz bei führenden Marken weltweit und in China werden für die weitere Entwicklung von PUMA von großem Wert sein“, sagte PUMA CEO Arthur Höld. „Gemeinsam mit dem gesamten Vorstand freue ich mich darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um das nächste Kapitel von PUMA zu gestalten.“

Dennis Tao ist Head of M&A and Capital Markets bei ANTA Sports Products Limited und verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen internationale Investitionen, Unternehmensfinanzierung, Kapitalmärkte und Governance. Von 2019 bis 2026 war er Mitglied des Board of Directors von Amer Sports und trug dort zur strategischen Neuausrichtung, zur globalen Expansion und zur erfolgreichen Rückkehr des Unternehmens an die Börse bei. Zuvor hatte er leitende Positionen im Bereich Vermögensverwaltung und Equity Research inne, unter anderem bei Morgan Stanley Asia Limited. Er hat einen Bachelorabschluss in Wirtschaftswissenschaften der University of California, Berkeley, und ist seit 2003 Chartered Financial Analyst.

„Das mir entgegengebrachte Vertrauen ehrt mich sehr und ich freue mich darauf, in dieser für das Unternehmen so wichtigen Zeit die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden von PUMA zu übernehmen. PUMA ist eine der weltweit bekanntesten Sportmarken mit einer einzigartigen Geschichte und großem langfristigen Potenzial. Es freut mich sehr, gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und dem Vorstand die strategische Transformation und das nachhaltige langfristige Wachstum des Unternehmens zu unterstützen“, sagte Dennis Tao.

Portait of Jeanne Huang

Jeanne Huang ist CEO von PIPA International Limited, einem Unternehmen, das weltweit führende kreative Talente mit den Marken der ANTA-Gruppe zusammenbringt, um Produktinnovationen und kreative Kooperationen voranzutreiben. Zuvor war sie als Senior Vice President der Marke ANTA tätig und leitete dort die Bereiche Produktentwicklung, Marketing und Retail. Bevor sie zu ANTA kam, war sie über zwei Jahrzehnte lang bei Nike in leitenden regionalen und globalen Funktionen tätig, zuletzt als Vice President of Global Brand & Category Communications in den USA. Sie hat einen MBA in Business & Management von der National Chiao Tung University in Taiwan.

Héloïse Temple-Boyer war seit 2019 Mitglied des Aufsichtsrats der PUMA SE und seit 2022 Vorsitzende des Aufsichtstrats. Während ihrer Amtszeit beriet sie den Vorstand bei wichtigen strategischen Fragen, darunter die Nachfolge des CEO und die Ernennung einer neuen Unternehmensführung, die strategische Neupositionierung von PUMA sowie die finanzielle und operative Transformation des Unternehmens. Jean-Marc Duplaix war von 2012 bis 2019 und erneut seit Mai 2023 Mitglied des Aufsichtsrats von PUMA und brachte seine umfassende Expertise in den Bereichen Finanzen und Governance über die verschiedenen Entwicklungsphasen des Unternehmens hinweg ein.

Héloïse Temple-Boyer sagte: „Es war mir eine Ehre, in den vergangenen sieben Jahren im Aufsichtsrat von PUMA tätig zu sein, davon vier Jahre als Vorsitzende. Ich bin dankbar für die Gelegenheit, Teil der Entwicklung von PUMA gewesen zu sein und mit so vielen talentierten und engagierten Menschen zusammengearbeitet zu haben. Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat, Arthur Höld und dem Vorstand sowie allen PUMA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Vertrauen, ihr Engagement und die vielen gemeinsamen Erfahrungen danken. PUMA ist eine außergewöhnliche Marke mit einem einzigartigen Spirit, und ich bin weiterhin von der vielversprechenden Zukunft des Unternehmens überzeugt. Ich wünsche Dennis Tao viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und ANTA alles Gute für den Beginn dieses neuen Kapitels mit PUMA.“

„Ich möchte Héloïse meinen aufrichtigen Dank für ihren Vorsitz, ihr Engagement und ihren Einsatz für PUMA in den vergangenen Jahren aussprechen. Ihr Beitrag als Vorsitzende des Aufsichtsrats wurde sehr geschätzt“, sagte Arthur Höld. „Ebenso dankbar bin ich Jean-Marc, der ein großartiger Vorsitzender des Prüfungsausschusses war und uns im Vorstand stets konstruktiv unterstützt und herausgefordert hat.“

Ab dem 21. Oktober 2026 setzt sich der Aufsichtsrat von PUMA aus Dennis Tao, Roland Krüger, Jeanne Huang, Harsh Saini, Fiona May, Martin Köppel und Bernd Illig zusammen. Roland Krüger wird das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats sowie des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übernehmen. Einzelheiten zur neuen Zusammensetzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse finden Sie online unter about.puma.com. 

Herzogenaurach, 16. Oktober 2026
PUMA feiert Spatenstich für neues NITRO™ Lab und Mitarbeiter-Gym

Das Sportunternehmen PUMA hat heute den offiziellen Spatenstich für eine Erweiterung seines Headquarters in Herzogenaurach gefeiert. Auf rund 1.500 Quadratmetern Nutzfläche entstehen ein neues Innovationszentrum sowie ein Gym für Mitarbeitende. Fertigstellung ist für Frühjahr/Sommer 2027 geplant.

Das Herzstück des neuen Gebäudes ist das NITRO™ Lab Herzogenaurach. Dort wird die Innovationsabteilung von PUMA gemeinsam mit Athlet*innen Produkte testen, unter anderem für Leichtathletik, Running, Fußball und HYROX. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Neu‑ und Weiterentwicklung von PUMA-Produkten ein.

Darüber hinaus wird den PUMA Mitarbeitenden in einem neuen Fitnessstudio künftig noch mehr Raum für Sport und Bewegung geboten. Dazu gehören ein großzügig gestalteter HYROX-Bereich sowie zwei große Räume, in denen Sportkurse wie Pilates, Yoga oder Functional Training angeboten werden.

Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, PUMA CEO Arthur Höld, stellvertretende Landrätin von Erlangen Höchstadt Gabriele Klaußner, 1. Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach Dr. German Hacker.

Von links: Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, PUMA CEO Arthur Höld, stellvertretende Landrätin von Erlangen-Höchstadt Gabriele Klaußner, 1. Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach Dr. German Hacker. (Foto: Christoph Maderer)

„Herzogenaurach ist seit fast 80 Jahren unsere Heimatstadt und wir sind stolz darauf, weiter in diesen Standort zu investieren“, sagte PUMA CEO Arthur Höld. „Mit dem neuen Gym und dem HYROX-Bereich schaffen wir einen Ort, der unsere Mitarbeitenden durch die gemeinsame Leidenschaft für den Sport zusammenbringt. Gleichzeitig stärkt das NITRO™ Lab Herzogenaurach unsere Innovationskraft und schafft beste Voraussetzungen, um unsere Performance-Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln und so Athletinnen und Athleten zu Höchstleistungen zu verhelfen.“

Nach der Begrüßung durch PUMA CEO Arthur Höld sowie Grußworten des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, der stellvertretenden Landrätin von Erlangen Höchstadt Gabriele Klaußner und des Ersten Bürgermeisters der Stadt Herzogenaurach, Dr. German Hacker, erfolgte der gemeinsame Spatenstich.

Herzogenaurach, 07. Oktober 2026
PUMA begrüßt ANTA Sports als neuen größten Aktionär

Das Sportunternehmen PUMA begrüßt ANTA Sports Products Limited („ANTA Sports“) als neuen größten Aktionär. ANTA Sports hat die Übernahme des zuvor von Artémis SAS gehaltenen Anteils von 29,06 % erfolgreich abgeschlossen.

PUMA HQ

Mit ANTA Sports als neuem größten Aktionär beginnt ein neues Kapitel für PUMA.

„PUMA hat eine der bekanntesten Sportmarken der Welt aufgebaut mit einer großartigen Geschichte, hoher Glaubwürdigkeit im Sport, globaler Präsenz, führenden Innovationen und starken Partnern. Wir heißen ANTA Sports als unseren größten Aktionär willkommen. Für uns ist das langfristige Engagement von ANTA Sports ein großer Vertrauensbeweis in unsere Strategie, unser Managementteam und unsere Zukunft“, sagte Arthur Höld, CEO der PUMA SE. „Auf unserem Weg, eine der Top-3 Sportmarken weltweit zu werden, freuen wir uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und darauf, zu erkunden, wo unsere jeweiligen Stärken nachhaltigen Wert für PUMA und seine Aktionärinnen und Aktionäre schaffen können.“

PUMA wird weiterhin als unabhängig geführtes Unternehmen agieren. ANTA Sports hat seinen uneingeschränkten Respekt für PUMAs Geschichte im Sport, die unverwechselbare Markenidentität, die Unternehmenskultur, die unabhängige Unternehmensführung und Markenautonomie zum Ausdruck gebracht. 

Ding Shizhong, Board Chairman von ANTA Sports, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, PUMAs größter Anteilseigner und langfristiger strategischer Partner zu werden. PUMA ist eine ikonische Marke mit einer reichen Tradition und erheblichem langfristigem Potenzial. Wir haben volles Vertrauen in das Managementteam und die strategische Ausrichtung. Gleichzeitig freuen wir uns, die Erfahrungen und Kompetenzen der ANTA Gruppe einzubringen, um PUMAs künftiges Wachstum zu unterstützen und dabei gleichzeitig das zu bewahren, was die Marke so einzigartig macht.“

PUMA bedankt sich bei Artémis für die Unterstützung und Zusammenarbeit während der Zeit als Großaktionär von PUMA. „Wir sind dankbar für die konstruktive Partnerschaft und den vertrauensvollen Austausch mit Artémis in den vergangenen Jahren. Wir schätzen das langjährige Engagement für PUMA sehr“, sagte Arthur Höld.

Héloïse Temple-Boyer, Vorsitzende des Aufsichtsrats von PUMA, sagte: „Im Namen des Aufsichtsrats heiße ich ANTA Sports als neuen größten Anteilseigner von PUMA willkommen. Wir sind zuversichtlich, dass das langfristige Engagement und die Kompetenz im Sport von ANTA Sports zur weiteren Entwicklung und zum Erfolg von PUMA beitragen werden.“

Herzogenaurach, 21 September 2026
PUMA gibt neues Europa-Management bekannt

Fokko de Rooij übernimmt die Position des Managing Directors Europe, Daniel Pustina wird zum Managing Director des Clusters Central ernannt

 

Portrait of FokkoDeRooij

Das Sportunternehmen PUMA hat ein neues Management-Team für die Region Europa und für den Cluster Central ernannt. 

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 wird Fokko de Rooij Managing Director Europe. In dieser Funktion berichtet er an PUMA CEO Arthur Höld, der vorübergehend die Aufgaben des Chief Commercial Officers übernommen hat, bis ein Nachfolger für diese Position bekannt gegeben wird. 

Fokko ist eine erfahrene internationale Führungskraft mit einer starken Erfolgsbilanz in den Bereichen Vertrieb, Einzelhandel, Beschaffung und Transformationsmanagement. Diese Erfahrung hat er sich in verschiedenen Führungspositionen bei Nike in der Region EMEA, in China und im globalen Team aufgebaut. In seiner letzten Funktion als VP EMEA Sales bei Nike konnte er das Großhandelsgeschäft durch eine strategische Neuausrichtung wieder auf Wachstumskurs bringen. Nachdem er das Unternehmen im Jahr 2025 verlassen hatte, war Fokko als unabhängiger Berater für CEOs und Vorstände in der Sport- und Modebranche tätig.

Portrait of Daniel Pustina

Daniel Pustina

Daniel Pustina wird mit sofortiger Wirkung zum Managing Director Cluster Central ernannt. In dieser Position wird er die wichtigen europäischen Märkte DACH, Benelux, Osteuropa und die Ukraine betreuen. Daniel ist seit 2020 in verschiedenen Funktionen bei PUMA tätig, zuletzt als Managing Director Oceania mit Sitz in Melbourne. Vor seinem Wechsel nach Australien war er in leitenden Positionen für die DACH-Region und Mitteleuropa verantwortlich. In seiner neuen Rolle wird er an Fokko berichten.

„Der europäische Markt ist für PUMA sehr wichtig. Deshalb freue ich mich, dass wir zwei erfahrene Führungskräfte gefunden haben, die unser Geschäft im Einklang mit unseren strategischen Prioritäten vorantreiben werden. Mit Fokko haben wir einen international erfahrenen Manager gewonnen, der bereits Unternehmen erfolgreich durch große Transformationsprozesse geführt hat“, sagte PUMA CEO Arthur Höld. „Außerdem ist Daniel dank seiner Kenntnis des mitteleuropäischen Marktes bestens vorbereitet, um die Performance von PUMA im wichtigen Cluster Central voranzutreiben.“

Das Management der beiden verbleibenden europäischen Cluster South (Frankreich, Italien, Spanien und Portugal) und North (Großbritannien und Irland, Skandinavien) ist unverändert. Sowohl Christophe Cance (South) als auch Lucynda Davies (North) werden ebenfalls an Fokko berichten. 

„Es ist großartig, dass ich meine Karriere in der Sportartikelbranche bei PUMA fortsetzen kann“, fügte Fokko de Rooij hinzu. „Ich freue mich darauf, auf der langen Geschichte und der starken Marke von PUMA aufzubauen, um das europäische Geschäft weiter voranzutreiben. Es ist ein Traum, diese Aufgabe als Teil eines der besten Teams der Branche zu übernehmen.“

Fokko tritt die Nachfolge von Javier Ortega an, während Daniel auf Bas van den Bemt folgt, die beide PUMA in diesem Monat verlassen haben.

Herzogenaurach, Deutschland, 11. September 2026
PUMA CCO Matthias Bäumer verlässt den Vorstand

PUMAs Chief Commercial Officer Matthias Bäumer hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, am 30. September von seiner Vorstandsrolle zurückzutreten. Seine Nachfolge wird in weiterer Folge bekanntgegeben. PUMA CEO Arthur Höld wird übergangsweise den Vertrieb und die Tochtergesellschaften des Unternehmens leiten.

Portrait of Mathias Bäumer

Matthias, der seit fast 20 Jahren Teil des Unternehmens ist, wird weiterhin in einer Beraterrolle bei PUMA tätig sein. Er wird auch weiterhin PUMA im Aufsichtsrat des Fußballvereins Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA vertreten und seine besondere Expertise mit Führungskräften teilen.

„Ich möchte Matthias für seinen Einsatz für die Marke danken, den er in verschiedenen Funktionen im Unternehmen gezeigt hat sowie für seinen Beitrag zu unserem dreijährigen Transformationsprozess. Es freut mich sehr, dass er sich bereiterklärt hat, uns weiterhin als Berater zu unterstützen“, sagte PUMA CEO Arthur Höld. „Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.“

Matthias hatte verschiede Führungspositionen bei PUMA inne. Er kam 2007 als Sales Director PUMA Deutschland/Benelux zum Unternehmen. Zwei Jahre später wurde er General Manager DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz). In dieser Position war er zehn Jahre lang tätig. Bevor er als Chief Commercial Officer in den Vorstand berufen wurde, war Matthias für die globale Business Unit Teamsport verantwortlich. Vor seiner Zeit bei PUMA arbeitete Matthias in verschieden Unternehmen in der Konsumgüter- und Fahrzeugindustrie.

„Im Namen des Aufsichtsrates möchte ich Matthias für seinen Einsatz, seine Leidenschaft und seine Führungsqualitäten danken. Mit seiner starken kaufmännischen Expertise konnte er in seiner Zeit bei PUMA viele Erfolge verbuchen. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft“, sagte Héloïse Temple-Boyer, Vorsitzende des Aufsichtsrates der PUMA SE.

Ab dem 1. Oktober 2026 wird PUMAs Vorstand bis zur Ernennung der Nachfolge für die CCO-Position aus Arthur Höld (CEO), Mark Langer (CFO), Maria Valdes (Chief Brand Officer) und Andreas Hubert (Chief Operating Officer) bestehen.

Herzogenaurach, 9. September 2026
PUMA ernennt Steve Cecchini zum Leiter des globalen Sportmarketings

Das Sportunternehmen PUMA Steve Cecchini mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 zum neuen Senior Vice President Sports Marketing ernannt. Er wird direkt an PUMA CEO Arthur Höld berichten.

Portrait of Steve Cecchini

In seiner neuen Funktion wird Steve die Sportmarketing-Organisation von PUMA weiterentwickeln und proaktiv Partnerschaften aufbauen und betreuen, die die Markenidentität des Unternehmens widerspiegeln. Durch die Zusammenarbeit mit Athlet*innen, Teams und Verbänden wird PUMA ein Teil von unvergesslichen Geschichten, die bei Konsument*innen auf der ganzen Welt Anklang finden und die Position des Unternehmens als weltweit führende Sportmarke stärken.

„Die Partnerschaften mit unseren Athletinnen und Athleten, Teams und Verbänden sind entscheidend dafür, wer wir als Marke sind“, sagte PUMA CEO Arthur Höld. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Steve die richtige Person ist, um unser Team proaktiv und strategisch zu leiten und das Sportmarketing-Portfolio von PUMA zu managen. Dabei wird er uns helfen, eine hohe Sichtbarkeit für PUMA und seine Performance-Produkte zu schaffen und uns klar als eine der drei weltweit führenden Sportmarken zu positionieren.“

Zuletzt hatte Steve bei Nike die Position des General Managers Global Football Clubs, Federations, Leagues and Partnerships inne. In dieser Funktion war er für komplexe, langfristige Partnerschaften verantwortlich und entwickelte und implementierte außerdem eine Produkt-, Marketing- und Marktstrategie für diesen Geschäftsbereich. Zuvor arbeitete er in verschiedenen Positionen in den Bereichen Strategie und Geschäftsentwicklung sowohl bei Nike als auch bei PVH Corp.

„PUMA blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück, wenn es darauf ankommt, mit den weltbesten Athletinnen und Athleten zusammenzuarbeiten. Daher ist es für mich eine fantastische Gelegenheit, diese neue Rolle zu übernehmen und das nächste Kapitel zu schreiben“, sagte Steve. „Wir wollen die richtigen strategischen Investitionen tätigen, die perfekt zur Marke passen und unseren Athletinnen und Athleten, Vereinen und Verbänden auf der ganzen Welt als bester Partner der Branche zur Seite stehen.“

Herzogenaurach, 1. September 2026
Neue Auszubildende starten bei PUMA ins Berufsleben

PUMA begrüßt heute sieben neue Auszubildende am Headquarter in Herzogenaurach. Vier von ihnen starten ihre Ausbildung als Industriekaufleute, drei in der IT. Während ihrer Zeit bei PUMA erhalten die jungen Talente wertvolle Einblicke in die vielfältigen Aufgabenfelder eines international agierenden Sportunternehmens.

PUMA Auszubildende 2026

„Mit dem Start ihrer Ausbildung beginnt für unsere sieben Auszubildenden ein spannender neuer Lebensabschnitt. Wir freuen uns, sie bei PUMA willkommen zu heißen und sie in den kommenden Jahren bei ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu begleiten“, sagt Stefanie Decker, Vice President HR Commercial & EMEA bei PUMA.

PUMAs Onboarding-Programm umfasst unter anderem interaktive Workshops, Schulungen und Kennenlernformate. Ein besonderes Highlight ist ein „Foxtrail“ in Nürnberg. Bei der Schnitzeljagd werden gemeinsam spannende Aufgaben gelöst und die Stadt erkundet. So wird den neuen Kolleg*innen das Ankommen erleichtert und der Austausch untereinander von Beginn an gefördert. 

Herzogenaurach, 19. August 2026
Johan Adamsson, VP Global Sports Marketing & Sports Licensing, verlässt PUMA

Das Sportunternehmen PUMA hat heute bekannt gegeben, dass Johan Adamsson, VP Global Sports Marketing & Sports Licensing, sich nach mehr als 25 Jahren aus persönlichen Gründen entschieden hat, das Unternehmen am 31. August zu verlassen. 

PUMA HQ

„Johan hat während seiner Karriere bei PUMA eine wichtige Rolle beim Aufbau unserer Sportmarketing-Organisation gespielt. Dabei hat er Partnerschaften mit Athlet*innen, Teams und Verbänden aufgebaut, die dazu beigetragen haben, die Position von PUMA als globale Sportmarke zu stärken“, sagte PUMA CEO Arthur Höld. „Ich möchte ihm für sein Engagement und seinen Einsatz danken und wünsche ihm viel Erfolg für die Zukunft.“

Bis zur Bekanntgabe der Nachfolge von Johan Adamsson, wird CEO Arthur Höld den Bereich Sportmarketing und alle damit verbundenen Aktivitäten übergangsweise verantworten.

„Ich blicke mit großer Dankbarkeit und Stolz auf eine außergewöhnliche Zeit zurück. Es war ein echtes Privileg, Teil einer so legendären Marke zu sein, einige der größten Sportveranstaltungen der Welt mitzuerleben und vor allem mit so vielen außergewöhnlichen und inspirierenden Menschen zusammenzuarbeiten“, sagte Johan Adamsson. „PUMA hat eine unglaubliche Geschichte, und ich bin fest davon überzeugt, dass die Marke auch in den kommenden Jahren eine führende Rolle einnehmen, inspirieren und neue Maßstäbe setzen wird.“

Weitere Informationen zur zukünftigen Leitung des Bereichs Sportmarketing werden in Kürze bekanntgegeben. 

Herzogenaurach, 31. Juli 2026
PUMA Q2 2026 geprägt von Reset-Maßnahmen und schwächerer Nachfrage - starker Freier Cashflow – Ausblick für 2026 bestätigt
PUMA HQ

Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2026

  • Die Umsätze sinken währungsbereinigt um 9,4% auf € 1.690,6 Millionen aufgrund von Reset-Maßnahmen und einer schwächeren Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten
  • Die Rohertragsmarge steigt um rund 180 Basispunkte auf 48,0%, unterstützt durch niedrigere Beschaffungskosten, einschließlich Effekten aus Zollrückerstattungen, sowie positive Währungseffekte und einen vorteilhaften Vertriebskanalmix
  • Das EBIT verbessert sich auf € -53,1 Millionen im Vergleich zu € -109,1 Millionen im zweiten Quartal 2025 und beinhaltet Effekte aus Zollrückerstattungen in Höhe von € 11,5 Millionen
  • Die Vorräte gehen um 15,3% auf € 1.821,1 Millionen zurück, hauptsächlich aufgrund eines geringeren Beschaffungsvolumens; der Abbau der Vorräte verläuft planmäßig, eine Normalisierung wird bis Ende 2026 erwartet
  • Der Freie Cashflow steigt deutlich auf € 328,8 Millionen (Q2 2025: € 94,9 Millionen), hauptsächlich aufgrund eines verbesserten Working Capital Managements sowie niedrigerer Investitionen (CAPEX)

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

  • PUMA bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Dieser spiegelt nun die aktuelle Einschätzung zu den Auswirkungen des Nahostkonflikts und der Zölle wider, die bislang nicht im Ausblick berücksichtigt waren
  • Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich 
  • Operatives Ergebnis (EBIT) zwischen € -50 Millionen und € -150 Millionen 
  • Geplante Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 200 Millionen

 

Arthur Höld, Chief Executive Officer der PUMA SE:

„Im zweiten Quartal haben wir den Umbau von PUMA zu einem markenorientierten Unternehmen fortgesetzt. Wir haben erfolgreiche Performance-Produkte mit unserer branchenführenden NITRO™-Technologie eingeführt, sowohl im Running-Segment als auch in der schnell wachsenden Kategorie ‚Hybrid Training and Racing‘, wo wir von unserer exklusiven Partnerschaft mit HYROX profitieren. Außerdem haben wir mit dem ULTRA 7 Fußballschuh unsere NITRO™-Technologie erstmals in dieser Kategorie zum Einsatz gebracht.

Unsere Athletinnen und Athleten zeigten herausragende Leistungen und sorgten damit weltweit für eine großartige Sichtbarkeit von PUMA und unseren Produkten: Beim London-Marathon waren insgesamt 60 Läuferinnen und Läufer unter den Top 100 der Frauen und den Top 100 der Männer. Unsere PUMA-Fußballteams haben ihre Saisons mit großartigen Erfolgen gekrönt: Manchester City konnte sowohl den FA Cup als auch den Carabao Cup gewinnen, RC Lens holte sich den Coupe de France und PSV Eindhoven sicherte sich den Titel in der niederländischen Eredivisie. Darüber hinaus sorgten unsere 11 Verbände und mehr als 80 Spieler bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026™ für unvergessliche Momente.

Im Bereich Sportstyle erfreuten sich unsere Modelle Speedcat Ballet und Speedcat Wedge guter Nachfrage. Zudem haben wir unsere Produkt-Ikone Suede für ein Comeback in den kommenden Saisons positioniert.

Operativ haben wir im zweiten Quartal wichtige Schritte unternommen, um unser Geschäftsmodell strukturell zu verbessern: Wir haben Ineffizienzen abgebaut, unsere Kostenbasis optimiert und unsere Organisationsstruktur verbessert. Zusammen mit unserem markenorientierten Ansatz bilden diese Veränderungen die Grundlage für zukünftiges Wachstum.

Nach einem soliden ersten Quartal und einem erwartungsgemäß schwächeren zweiten Quartal rechnen wir mit einer schrittweisen Verbesserung der Umsätze in der zweiten Jahreshälfte 2026. Das stimmt uns für die weitere Entwicklung des Gesamtjahres zuversichtlich und wir bestätigen unseren Ausblick.“

Umsatzrückgang in Q2 2026 aufgrund von Reset-Maßnahmen und schwächerer Konsumentennachfrage

Im zweiten Quartal gingen die währungsbereinigten Umsätze um 9,4% auf € 1.690,6 Millionen (Q2 2025: € 1.871,3 Millionen) und in der Berichtswährung Euro um 9,7% zurück. Währungseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar und der indischen Rupie, hatten eine begrenzte Auswirkung von rund 30 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung. Der Umsatzrückgang war hauptsächlich auf die im dritten Quartal 2025 eingeleiteten Reset-Maßnahmen und eine schwächere Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten infolge des anhaltenden Nahostkonflikts zurückzuführen. Die negativen Effekte auf die Umsatzentwicklung wurden teilweise durch den Abbau von Vorratsbeständen der Altwaren kompensiert.

Im ersten Halbjahr 2026 gingen die Umsätze währungsbereinigt um 5,2% zurück. In der Berichtswährung Euro sanken die Umsätze um 7,9% auf € 3.554,4 Millionen 
(H1 2025: € 3.861,1 Millionen).

In den Vertriebskanälen verringerte sich das Großhandelsgeschäft von PUMA im zweiten Quartal 2026 währungsbereinigt um 14,0% auf € 1.094,8 Millionen, hauptsächlich aufgrund von Reset-Maßnahmen und einer schwächeren Nachfrage von Handelspartnern in EMEA und Amerika. PUMA reduzierte weiterhin bewusst Umsätze in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, insbesondere in Nordamerika und Europa. Im zweiten Quartal 2025 hatten Großflächenhändler noch einen höheren Anteil am Großhandelsgeschäft von PUMA. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) entwickelte sich mit einem währungsbereinigten Plus von 0,4% leicht positiv auf € 595,8 Millionen. Das Wachstum im E-Commerce von 1,8% (währungsbereinigt) konnte eine leicht rückläufige Entwicklung in den eigenen Retail-Stores (-0,5% währungsbereinigt) mehr als ausgleichen. Die Entwicklung in den eigenen Retail-Stores wurde durch eine schwächere Konsumentennachfrage belastet, sie profitierte jedoch vom Abverkauf von Vorratsbeständen der Altwaren in den Outlet-Stores. Die Umsätze im E-Commerce stiegen trotz reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen, unterstützt durch zusätzliche Marktplätze in Asien/Pazifik sowie Wachstum in Großchina. Der DTC-Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich im zweiten Quartal 2026 deutlich auf 35,2% (Q2 2025: 32,1%).

Im ersten Halbjahr 2026 sank das Großhandelsgeschäft währungsbereinigt um 8,2% auf € 2.430,5 Millionen (H1 2025: € 2.713,5 Millionen), während das DTC-Geschäft währungsbereinigt um 2,0% auf € 1.123,9 Millionen anstieg (H1 2025: € 1.147,6 Millionen). Unterstützt wurde die Entwicklung durch Wachstum in den eigenen Retail-Stores (+2,4% währungsbereinigt) sowie im E-Commerce (+1,2% währungsbereinigt).

Betrachtet man die Entwicklung nach Regionen, so gingen die Umsätze in EMEA im zweiten Quartal währungsbereinigt um 12,9% und in der Berichtswährung Euro um 12,6% auf € 674,1 Millionen zurück (Q2 2025: € 771,7 Millionen). Der Rückgang war auf eine schwache Entwicklung im Großhandelsgeschäft infolge der Reduzierung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, eine insgesamt schwächere Nachfrage, insbesondere in Europa, sowie deutlich niedrigere Umsätze im Nahen Osten aufgrund des Konflikts in der Region zurückzuführen.

In der Region Amerika gingen die Umsätze währungsbereinigt um 15,4% auf € 600,4 Millionen zurück (Q2 2025: € 709,0 Millionen). In Nordamerika sanken die Umsätze währungsbereinigt um 16,7%, hauptsächlich aufgrund einer schwächeren Konsumentennachfrage sowie der gezielten Reduzierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern. In Lateinamerika gingen die Umsätze währungsbereinigt um 13,8% zurück. Ursache waren eine schwächere Konsumentennachfrage sowie zwischenzeitliche operative Herausforderungen bei der Umsetzung strategischer Initiativen in Mexiko. Diese wirkten sich auf die Umsatzentwicklung und den Zeitpunkt von Auslieferungen aus. PUMA erwartet, dass sich ein Teil des Geschäfts in die Folgequartale verschieben wird. Der Abverkauf von Vorratsbeständen der Altware wirkte sich in Nord- und Lateinamerika leicht positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Die Umsätze in Asien/Pazifik stiegen währungsbereinigt um 8,6% auf € 416,0 Millionen (Q2 2025: € 390,5 Millionen). Unterstützt wurde die Entwicklung durch die anhaltend starke Nachfrage nach Low-Profile-Modellen, insbesondere der Speedcat-Familie, sowie den Abverkauf von Vorratsbeständen. In Großchina stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 0,9%, getragen vom DTC-Geschäft, wobei insbesondere das E-Commerce-Geschäft von einem erfolgreichen „618 Shopping Festival“ profitierte. Dem gegenüber stand ein schwächeres Großhandelsgeschäft, das nach der Ankündigung der geplanten Beteiligung von ANTA Sports an PUMA von einer zurückhaltenderen Nachfrage geprägt war. Der übrige Teil der Region Asien/Pazifik verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 12,5%, unterstützt durch Low-Profile-Modelle und eine starke DTC-Performance in Südostasien.

Im ersten Halbjahr 2026 gingen die Umsätze in EMEA währungsbereinigt um 11,6% auf € 1.448,6 Millionen (H1 2025: € 1.663,5 Millionen) und in Amerika um 5,4% auf € 1.256,0 Millionen (H1 2025: € 1.376,5 Millionen) zurück. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete dagegen ein währungsbereinigtes Wachstum von 8,3% auf € 849,8 Millionen (H1 2025: € 821,1 Millionen).

Innerhalb der Produktbereiche gingen die Umsätze im Segment Schuhe im zweiten Quartal 2026 währungsbereinigt um 11,7% auf € 935,6 Millionen zurück (Q2 2025: € 1.061,1 Millionen). Der Rückgang war hauptsächlich auf die schwächere Entwicklung in den Bereichen Core und Kids zurückzuführen, die nur teilweise durch die weiterhin starke Nachfrage nach Low-Profile-Modellen kompensiert werden konnte. Running und Training verzeichneten hingegen ein starkes Umsatzwachstum, unterstützt durch NITRO™-Produkte und ein erweitertes HYROX-Produktangebot.

Die Umsätze im Bereich Textilien sanken währungsbereinigt um 4,3% auf € 552,1 Millionen (Q2 2025: € 579,2 Millionen) und spiegelten die schwächere Nachfrage in den Bereichen Core und Kids wider. Der Bereich Fußball leistete einen positiven Wachstumsbeitrag, unterstützt durch den Verkauf von Trikots der elf PUMA-Verbände, die sich für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ qualifiziert hatten.

Die Umsätze im Bereich Accessoires gingen währungsbereinigt um 12,0% auf € 202,8 Millionen zurück (Q2 2025: € 230,9 Millionen). Der Rückgang war auf eine schwächere Entwicklung in den meisten Kategorien zurückzuführen. 

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichneten alle Produktbereiche einen Umsatzrückgang. Die Umsätze im Segment Schuhe sanken währungsbereinigt um 6,9% auf € 2.025,2 Millionen (H1 2025: € 2.247,1 Millionen), Textilien gingen um 1,8% auf € 1.098,4 Millionen (H1 2025: € 1.148,0 Millionen) zurück und Accessoires verzeichneten einen Rückgang von 5,9% auf € 430,8 Millionen (H1 2025: € 466,0 Millionen).

Rohertragsmarge deutlich verbessert, Umsatzrückgang belastet die Profitabilität 

Die Rohertragsmarge verbesserte sich um rund 180 Basispunkte auf 48,0% (Q2 2025: 46,2%). Positiv auf die Rohertragsmarge wirkten sich insbesondere niedrigere Beschaffungskosten aus, die von Effekten aus Zollrückerstattungen in Höhe von € 11,5 Millionen profitierten und rund 60 Basispunkte zur Verbesserung der Marge beitrugen. Darüber hinaus wirkten sich Währungseffekte sowie ein vorteilhafter Vertriebskanalmix positiv aus. Negative Effekte aus dem Produktmix belasteten die Rohertragsmarge jedoch.

Die Lizenz- und Provisionserträge gingen um 8,6% auf € 18,4 Millionen zurück (Q2 2025: € 20,2 Millionen). Ursache hierfür war insbesondere die Absage von zwei 
Formel-1-Rennen im Nahen Osten, die ursprünglich im zweiten Quartal stattfinden sollten.

Die operativen Erträge und Aufwendungen (OPEX), bereinigt um Einmaleffekte, sanken um 4,0% auf € 872,6 Millionen (Q2 2025: € 909,0 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm sowie vorteilhafte Währungseffekte zurückzuführen. Die Marketingaufwendungen blieben gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil. Da die operativen Aufwendungen weniger stark zurückgingen als die Umsätze, erhöhte sich die bereinigte OPEX-Quote im zweiten Quartal 2026 von 48,6% auf 51,6%.

Das bereinigte EBIT vor Einmaleffekten sank auf € -41,9 Millionen (Q2 2025: € -24,5 Millionen), da der positive Effekt aus der deutlich verbesserten Rohertragsmarge durch die niedrigeren Umsätze mehr als aufgehoben wurde. PUMA verzeichnete mit € -11,2 Millionen deutlich geringere Einmaleffekte als im Vorjahr (Q2 2025: € -84,6 Millionen). Die Einmaleffekte standen überwiegend im Zusammenhang mit Personalaufwendungen sowie Beratungskosten aus dem Kosteneffizienzprogramm. Infolgedessen verbesserte sich das EBIT von € -109,1 Millionen im zweiten Quartal 2025 auf € -53,1 Millionen im zweiten Quartal 2026. Die EBIT-Marge lag bei -3,1% (Q2 2025: -5,8%).

Das Finanzergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal deutlich auf € -20,3 Millionen (Q2 2025: € -43,7 Millionen), hauptsächlich aufgrund positiver Währungs- und Sicherungseffekte. Die Zinsaufwendungen lagen leicht über dem Niveau des Vorjahres, wurden jedoch teilweise durch höhere Zinserträge kompensiert. Die Ertragsteuern beliefen sich auf € 0,6 Millionen (Vorjahr: € -94,3 Millionen). Der Vorjahreswert war durch die Abwertungen latenter Steueransprüche deutlich beeinflusst.

Insgesamt belief sich der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -72,8 Millionen (Q2 2025: € -247,1 Millionen). Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei € -0,49 (Q2 2025: € -1,67).

Reduzierung des Working Capital spiegelt geringeres Beschaffungsvolumen und den Abbau von Vorratsbeständen wider

Das Working Capital verringerte sich um 17,2% auf € 1.544,7 Millionen (30. Juni 2025: € 1.864,8 Millionen). Die Vorräte gingen um 15,3% in der Berichtswährung Euro und währungsbereinigt um 16,0% auf € 1.821,1 Millionen zurück (30. Juni 2025: € 2.151,1 Millionen). Der Rückgang der Vorräte war auf ein geringeres Beschaffungsvolumen sowie den Abbau von Vorratsbeständen der Altware zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 18,9% auf € 1.061,1 Millionen (30. Juni 2025: € 1.308,8 Millionen), hauptsächlich infolge geringerer Umsätze. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden um 20,8% auf € 1.198,7 Millionen reduziert (30. Juni 2025: € 1.513,8 Millionen), was das niedrigere Beschaffungsvolumen widerspiegelte.

Starker Freier Cashflow dank verbessertem Working Capital Management und niedrigerer Investitionen

Der Freie Cashflow verbesserte sich deutlich auf € 328,8 Millionen (Q2 2025: € 94,9 Millionen). Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren das deutlich verbesserte Working Capital Management, die höhere Profitabilität sowie niedrigere Investitionen (CAPEX) in Höhe von € 15,8 Millionen (Q2 2025: € 53,1 Millionen). Die Investitionen konzentrierten sich auf den DTC-Kanal von PUMA, insbesondere auf den E-Commerce-Kanal und die digitale Infrastruktur. Der Großteil der für 2026 geplanten Investitionen wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet.

Nettoverschuldung gegenüber dem Vorquartal reduziert; ausreichender finanzieller Handlungsspielraum vorhanden 

Zum 30. Juni 2026 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von € 372,5 Millionen (30. Juni 2025: € 292,6 Millionen). Darüber hinaus standen dem PUMA-Konzern Kreditlinien in Höhe von € 2.287,3 Millionen zur Verfügung (30. Juni 2025: € 1.967,4 Millionen). Die nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien beliefen sich auf € 810,8 Millionen im Vergleich zu € 663,8 Millionen zum Ende des ersten Halbjahres 2025.

Die flüssigen Mittel sowie die nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien repräsentieren einen ausreichenden finanziellen Handlungsspielraum von insgesamt € 1.183,3 Millionen, um in strategische Prioritäten zu investieren und das Working Capital zu finanzieren.

Die Nettoverschuldung lag zum Ende des ersten Halbjahres 2026 mit € 1.103,9 Millionen leicht über dem Vorjahresniveau (30. Juni 2025: € 1.051,3 Millionen). Gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2026 konnte die Nettoverschuldung dank des starken Freien Cashflows reduziert werden.

Zollrückerstattungen erhalten, Unsicherheit über weitere Erstattungsansprüche 

Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zu US-Zöllen vom 20. Februar 2026 erhielt PUMA im zweiten Quartal 2026 Zollrückerstattungen in Höhe von € 15,4 Millionen. Davon reduzierten € 11,5 Millionen die Umsatzkosten, während € 4,4 Millionen aus der Minderung der Anschaffungskosten der aktivierten Vorratsbestände resultierten. Zum 30. Juni 2026 hatte PUMA Anträge auf Erstattung von US-Zöllen eingereicht, die Eventualforderungen von rund € 35 Millionen darstellen. Davon sind im Juli bereits € 33,8 Millionen erstattet worden. Die rechtliche Durchsetzbarkeit und die Höhe der Erstattungsansprüche (€ 33,8 Millionen) konnten erst nach dem Bilanzstichtag mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden und wurden daher zum 30. Juni 2026 nicht im Konzernzwischenabschluss erfasst. Etwaige weitere Erstattungsansprüche unterliegen weiterhin rechtlichen Unsicherheiten.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 nach aktualisierter Einschätzung der jüngsten Entwicklungen bestätigt 

PUMA hat seine Annahmen für das Geschäftsjahr 2026 angepasst, um der aktuellen Einschätzung der geopolitischen und makroökonomischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Dabei wurden sowohl potenzielle negative Auswirkungen des Nahostkonflikts auf Umsatz und Profitabilität als auch potenzielle positive Effekte aus niedrigeren Zollsätzen und Zollrückerstattungen auf die Profitabilität im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich berücksichtigt. Die positiven Effekte resultieren aus der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA vom 20. Februar 2026.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Ausblicks am 26. Februar 2026 waren die potenziellen positiven Effekte aus der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA vom 20. Februar 2026 noch nicht ausreichend quantifizierbar und hinreichend sicher. Der Konflikt im Nahen Osten begann zudem erst nach Veröffentlichung des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2026. Im Rahmen der Berichterstattung zum ersten Quartal hatte PUMA ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Effekte nicht im Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 berücksichtigt wurden, da sie noch nicht ausreichend quantifizierbar beziehungsweise sichtbar waren. Auf Basis der aktualisierten Annahmen wird nun erwartet, dass sich die negativen und positiven Effekte auf die Profitabilität im Gesamtjahr weitgehend gegenseitig aufheben. Vor diesem Hintergrund bestätigt PUMA seinen Ausblick.

Der erwartete währungsbereinigte Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum in Lateinamerika und Asien/Pazifik dies nur teilweise kompensieren kann.

Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von € -50 Millionen und € -150 Millionen, einschließlich Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm.

PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund € 200 Millionen, die hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung fließen sollen.

Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026 als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027 sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren.

Herzogenaurach, 22. Juli 2026
PUMA ernennt Dusan Hamlin zum Vice President E-Commerce

Das Sportunternehmen PUMA hat den erfahrenen Digitalexperten Dusan Hamlin mit sofortiger Wirkung in die neu geschaffene Position des Vice President E-Commerce berufen. Er wird an Matthias Bäumer, Chief Commercial Officer von PUMA, berichten.

Portrait of Dusan Hamlin

Dusan verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Branche und hat zuvor sowohl bei Reebok als auch bei adidas die digitale Transformation und das E-Commerce-Geschäft vorangetrieben. In den letzten Jahren hat er mehrere Unternehmen mitbegründet und geleitet, darunter das globale Performance-Marketing-Unternehmen M&C Saatchi Performance und die Beratungsfirma für digitale Innovation und Design This Place. Zudem war er lange Zeit Vorstandsmitglied des in Tokio börsennotierten Softwareunternehmens Asteria Corporation.

Bei PUMA wird Dusan die globale Strategie und die kommerzielle Ausrichtung des Digital- und E-Commerce-Geschäfts vorantreiben. Diese Ernennung folgt auf die Ankündigung des Unternehmens Ende 2025, das Direct-to-Consumer-Geschäft von PUMA in zwei eigenständige Bereiche aufzuteilen: Global Retail und Global E-Commerce.

„Mit Dusan haben wir einen bewährten Experten für digitale Transformation gefunden, der das E-Commerce-Geschäft von PUMA auf die nächste Stufe heben wird“, sagte Matthias Bäumer, Chief Commercial Officer von PUMA. „Unsere digitalen Kanäle haben für uns in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Deswegen war es sehr wichtig, ein eigenes Führungsteam für E-Commerce zu etablieren, um unsere Strategie weiterzuentwickeln und die Erfahrung unserer Kundinnen und Kunden auf unserer Website, in der App und auf den Online-Marktplätzen zu verbessern.“

„Wir haben bei PUMA eine riesige Chance“, sagte Dusan Hamlin. „Wir verbessern die Fähigkeiten unserer Plattform kontinuierlich und richten nun ein führendes Betriebsmodell sowie ein erweitertes digitales Team ein, um unsere Ziele zu erreichen. Aufkommende Technologien wie Social Commerce und die Skalierung des KI-gestützten Handels werden ein zentraler Schwerpunkt sein, um die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden zu erfüllen.“

Herzogenaurach, 13. Juli 2026
PUMA ernennt Marcia Dos Santos zum Vice President BU Core

Das Sportunternehmen PUMA hat die erfahrene Branchenexpertin Marcia Dos Santos zur Vice President BU Core ernannt. In dieser neu geschaffenen Position wird sie ab 15. Juli direkt an Chief Brand Officerin Maria Valdes berichten.

Portrait Marcia Dos Santos

Marcia verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Sportbranche. Zuletzt war sie bei Nike als Vice President Merchandising Women’s EMEA tätig.

„Im Laufe ihrer Karriere hat Marcia in verschiedenen Regionen und Produktkategorien starke Geschäftsergebnisse erzielt und dabei ihre herausragenden Fähigkeiten in den Bereichen Go-to-Market und Merchandising unter Beweis gestellt“, sagte Maria Valdes. „Mit ihrer tiefgreifenden Branchenerfahrung, ihrer beeindruckenden Erfolgsbilanz im Vertrieb und ihrer Fähigkeit, erfolgreiche Teams aufzubauen, ist sie die Richtige, um Core, ein zentraler Pfeiler unseres Geschäfts, weiter voranzubringen.“

Im Zuge der aktuellen Transformation hat PUMA separate Teams für die Bereiche Sportstyle und Core eingeführt.

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