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Herzogenaurach, 4. März 2026
PUMA gibt Zusammenarbeit mit Shincell bekannt, um die nächste Generation der führenden Laufschuhtechnologie NITRO™ zu entwickeln

Das Sportunternehmen PUMA hat mit dem chinesischen Unternehmen Shincell New Materials Co. Ltd. eine Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die nächsten Generation von PUMAs branchenführender Laufschuhtechnologie NITRO™ zu entwickeln.

PUMA and Shincell representitive

Im Rahmen der Vereinbarung werden PUMA und Shincell ein gemeinsames Labor in Suzhou, China, einrichten, um neue Materialien zu testen. Die ersten Produkte, die aus dieser Partnerschaft hervorgehen, kommen voraussichtlich im Laufe der nächsten Saisons auf den Markt. 

„Mit NITRO™ verfügen wir über die beste Lauftechnologie der Branche, und die Vereinbarung mit Shincell ermöglicht es uns, diesen Vorsprung zu halten. Wir haben den Anspruch, in zukünftigen Produktgenerationen das Beste noch besser zu machen“, sagte Romain Girard, Vice President Innovation bei PUMA.

Shincell ist führend in der Entwicklung nachhaltiger Schaumstofftechnologien und der Herstellung leichter Hochleistungsschaumstoffe. Das Unternehmen hat sich auf einen rein physikalischen Prozess spezialisiert. Dabei werden Gase, die auch in der Atmosphäre vorkommen, verwendet, um Kunststoffe aufzuschäumen, indem eine große Anzahl von Mikro- und Nanobläschen im Material eingeschlossen wird.

Dr. Xiulei Jiang, CEO von Shincell, sagte: „Diese Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel für den Wert technologieorientierter Innovationen im globalen Performance-Segment des Sports. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ 

PUMA hat NITRO™ Anfang 2021 im Rahmen einer Neupositionierung seines gesamten Performance-Running Segments lanciert. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. NITRO™ ist extrem leicht und reaktionsfähig und hilft Athlet*innen, weniger Energie zu verbrauchen und bequem zu laufen.

PUMA hat die Performance der NITRO™-Technologie bei den letzten großen Marathons in Boston, London und New York unter Beweis gestellt. Dabei haben als mehr als 250 Athlet*innen die Technologie in den Laufschuhen Fast-R NITRO™ Elite und Deviate NITRO™ Elite getestet. Fast hundert dieser Läufer*innen stellten neue persönliche Bestleistungen auf, wobei 48 von ihnen ihre bisherigen Bestzeiten um drei Minuten oder mehr verbesserten.

NITRO™ kommt nicht nur in Laufschuhen, sondern auch in anderen Performance-Produkten von PUMA in den Bereichen Training, Fußball, Basketball oder Golf zum Einsatz.

Herzogenaurach, 26. Februar 2026
Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026
Picture of PUMA HQ

Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025

  • PUMA legt neue strategische Prioritäten fest, um sich als Top-3 Sportmarke 
    weltweit zu etablieren
  • Umsatz sinkt währungsbereinigt um 8,1% auf € 7.296,2 Millionen (-13,1% in Euro) hauptsächlich aufgrund strategischer Reset-Maßnahmen
  • Rohertragsmarge verringerte sich um 260 Basispunkte auf 45,0 % durch verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen infolge der Bereinigung des Vertriebs und Währungseffekte
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmaleffekte sinkt aufgrund des Umsatzrückgangs und der geringeren Rohertragsmarge auf € -165,6 Millionen
  • Berichtetes EBIT beläuft sich auf € -357,2 Millionen, inklusive Einmaleffekten in Höhe von € 191,6 Millionen
  • Vorräte steigen um 2,3% auf € 2.060,0 Millionen; Rekalibrierung der Vorratsbestände leicht besser als geplant; Normalisierte Bestandsniveaus werden Ende 2026 erwartet
  • PUMA sichert sich im Dezember 2025 zusätzliche Finanzierung und beendet das Jahr mit ungenutzten Kreditlinien von € 1.202,2 Millionen

Ausblick für das Gesamtjahr 2026

  • Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Operatives Ergebnis (EBIT) zwischen € -50 Millionen und € -150 Millionen
  • Geplante Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 200 Millionen 

 

Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE:

„2025 war für uns ein Reset-Jahr. Unser Ziel ist es, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen.

Dafür ist es entscheidend, dass die Marke PUMA weniger kommerziell wird und wir unsere Kundinnen und Kunden wieder mit attraktiven Produkten, überzeugender Kommunikation und Vertrieb über die adäquaten Kanäle begeistern.

Ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher erzielt haben, zufrieden. Wir haben unseren Vertrieb zu großen Teilen bereinigt, indem wir Rabatte in unseren eigenen Kanälen reduziert und unsere Präsenz in Großhandelskanälen verringert haben, die unserer Marke schaden. Um unsere Produktikonen und unser Performance-Angebot besser zu positionieren und bessere Produktgeschichten zu erzählen, haben wir die notwendigen Unternehmensstrukturen geschaffen. Außerdem haben wir operative Ineffizienzen beseitigt und unsere Kostenbasis weiter optimiert.

Ich möchte unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement bei diesem Reset danken. Wir sind zuversichtlich, dass wir das erhebliche Potenzial von PUMA ausschöpfen werden, indem wir uns auf die Erfolgsgrundsätze einer globalen Sportmarke konzentrieren.“ 

Viertes Quartal 2025

Umsätze

Im vierten Quartal sank der währungsbereinigte Umsatz um 20,7% auf € 1.564,9 Millionen (Q4 2024: € 2.150,5 Millionen). Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 27,2%. Der Umsatzrückgang war größtenteils auf strategische Reset-Maßnahmen zurückzuführen, die ergriffen wurden, um der schwachen Markenbegehrlichkeit, den erhöhten Vorratsbeständen und der geringeren Vertriebsqualität entgegenzuwirken. Zu diesen Maßnahmen gehörten die Reduzierung von Umsätzen in Großhandelskanälen, der Abbau von überhöhten Vorratsbeständen und die Reduzierung von Verkaufsförderungsmaßnahmen im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC). 

Das Großhandelsgeschäft von PUMA ging währungsbereinigt um 27,7% auf € 921,4 Millionen zurück (Q4 2024: € 1.387,0 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte unter anderem aus umfangreichen Produktrücknahmen, um überhöhte Vorratsbestände im Vertriebskanal abzubauen. Darüber hinaus wirkten sich Maßnahmen zur Verringerung des Geschäfts mit Großflächenhändlern in Nordamerika sowie die schrittweise Reduzierung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, in Lateinamerika, EMEA und APAC negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Der Umsatz im DTC-Geschäft ging währungsbereinigt um 8,0% auf € 643,5 Millionen zurück (Q4 2024: € 763,5 Millionen). Die E-Commerce-Umsätze sanken währungsbereinigt um 19,7%, was insbesondere darauf zurückzuführen war, dass zur Stärkung der Marke weniger Verkaufsförderungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Umsätze in den eigenen Stores sanken währungsbereinigt um 0,9%. Der DTC-Anteil stieg deutlich von 35,5% im vierten Quartal 2024 auf 41,1% im vierten Quartal 2025. 

Die Umsätze in Asien/Pazifik sanken währungsbereinigt um 12,6% auf € 406,6 Millionen (Q4 2024: € 506,6 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf einen Rückgang im Großhandelsgeschäft in Großchina zurückzuführen, der teilweise durch ein robustes Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft ausgeglichen wurde. In der Region Amerika sanken die Umsätze währungsbereinigt um 22,2% auf € 589,2 Millionen (Q4 2024: € 847,4 Millionen). Der Rückgang war hauptsächlich auf Nordamerika zurückzuführen, wo es insbesondere im US-Markt zu einer gezielten Reduzierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern kam. In EMEA sanken die Umsätze währungsbereinigt um 24,3% auf € 569,1 Millionen (Q4 2024: € 796,5 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte aus einem schwächeren Großhandelsgeschäft infolge der gezielten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, sowie aus Produktrücknahmen. Zusätzlich ging das DTC-Geschäft aufgrund reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen zurück.

Innerhalb der Produktbereiche sank der Umsatz mit Schuhen währungsbereinigt um 25,4% auf € 820,9 Millionen (Q4 2024: € 1.214,8 Millionen) aufgrund eines Rückgangs in den meisten Kategorien. Entgegen der allgemeinen Umsatzentwicklung verzeichnete die Kategorie Training ein gesundes Wachstum. Obwohl der Gesamtumsatz in der Kategorie Running aufgrund einer bewussten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht förderlich sind, zurückging, zeigte Performance Running ein deutliches Wachstum. Dies wurde unter anderem durch den Erfolg des Laufschuhs Velocity Nitro 4 erreicht. Die Umsätze im Bereich Textilien sanken aufgrund von Rückgängen in den meisten Kategorien währungsbereinigt um 13,7% auf € 568,8 Millionen (Q4 2024: € 710,9 Millionen). Ein Teil des Rückgangs konnte durch Umsatzwachstum in der Kategorie Training, vor allem durch eine anhaltend starke Nachfrage nach HYROX-Produkten ausgeglichen werden. Der Umsatz mit Accessoires ging währungsbereinigt um 18,2% auf € 175,3 Millionen zurück (Q4 2024: € 224,7 Millionen). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entwicklung in der Kategorie Golf zurückzuführen.

 

Profitabilität

Die Rohertragsmarge sank um 750 Basispunkte auf 40,2% (Q4 2024: 47,7%). Der deutliche Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen und unvorteilhafte Währungseffekte zurückzuführen. Diese Effekte wurden teilweise durch einen verbesserten Produktmix, einen vorteilhaften Vertriebskanalmix mit einem höheren DTC-Anteil im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie niedrigere Frachtkosten ausgeglichen. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus. Die negativen Effekte der US-Zölle wurden dadurch vollständig kompensiert.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 36,2% auf € 30,0 Millionen (Q4 2024: € 22,0 Million), hauptsächlich aufgrund der Umstellung von einer Partnerschaft zu einer Lizenzvereinbarung mit United Legwear im vierten Quartal.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) sanken, bereinigt um Einmaleffekte, um 7,8% auf 
€ 887,4 Millionen (Q4 2024: € 962,2 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm und geringere Kosten im DTC-Vertriebskanal aufgrund niedrigerer Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen. Als Folge der geringeren Umsätze im vierten Quartal stieg der Anteil der Marketingausgaben am Umsatz an. Insgesamt führte der Umsatzrückgang im vierten Quartal zu einem deutlichen Anstieg der bereinigten OPEX-Quote auf 56,7% (Q4 2024: 44,7%). Vorteilhafte Währungseffekte auf die OPEX-Quote wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen. 

Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € -228,8 Millionen (Q4 2024: € 85,7 Millionen). PUMA verzeichnete im vierten Quartal Einmaleffekte in Höhe von € 78,9 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und einer Goodwill-Abwertung. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € -307,7 Millionen (Q4 2024: € 85,7 Millionen) und die berichtete EBIT-Marge auf -19,7% (Q4 2024: 4,0%).

Das Finanzergebnis sank um 4,1% auf € -42,3 Millionen (Q4 2024: € -40,6 Millionen). Die Ertragsteuern waren positiv und beliefen sich auf € 15,0 Millionen (Q4 2024: € -20,8 Millionen), was hauptsächlich auf das negative Ergebnis vor Steuern und Steueranpassungen für Vorjahre zurückzuführen war. 

In Summe belief sich der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -335,0 Millionen (Q4 2024: Konzernergebnis von € 24,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -2,27 (Q4 2024: € 0, 16). 

Gesamtjahr 2025

Umsätze

Nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 in etwa unverändert geblieben waren, kam es infolge der im dritten Quartal 2025 eingeleiteten strategischen Reset-Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt sanken die Umsätze im Gesamtjahr 2025 währungsbereinigt um 8,1% auf € 7.296,2 Millionen (2024: € 8.398,0 Millionen), wobei alle Regionen und Produktbereiche einen Umsatzrückgang verzeichneten. Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 13,1%.

Der Umsatz im Großhandelsgeschäft von PUMA sank währungsbereinigt um 12,8% auf € 4.935,0 Millionen (2024: € 5.972,6 Million), was hauptsächlich geringere Umsätze in den Regionen Amerika, Asien/Pazifik und EMEA infolge gezielter Produktrücknahmen und einer bewussten Rekalibrierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern widerspiegelte. Das DTC-Geschäft stieg währungsbereinigt um 3,4% auf € 2.361,1 Millionen (2024: € 2.425,4 Millionen), angetrieben durch ein Wachstum von 3,4% sowohl im E-Commerce als auch in den eigenen Stores. Das führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf 32,4% (2024: 28,9%).

Die währungsbereinigten Umsätze in der Region EMEA sanken um 6,9% auf € 3.143,2 Millionen (2024: € 3.475,7 Millionen), wobei der Umsatzrückgang in Europa teilweise durch Wachstum in EEMEA ausgeglichen wurde. In der Region Asien/Pazifik sanken die Umsätze währungsbereinigt um 7,4% auf € 1.594,7 Millionen (2024: € 1.805,5 Millionen). Das war auf den Umsatzrückgang in Großchina sowie im Rest der Region Asien/Pazifik zurückzuführen. Die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 10,0% auf € 2.558,2 Millionen (2024: € 3.116,8 Millionen), bedingt durch eine schwache Entwicklung in Nordamerika, während Lateinamerika ein moderates Wachstum verzeichnete. 

Innerhalb der Produktbereiche sanken die Umsätze im Bereich Schuhe währungsbereinigt um 7,1% auf € 4.113,8 Millionen (2024: € 4.733,6 Millionen). Dies wurde teilweise durch Wachstum in den Kategorien Sportstyle Prime & Select ausgeglichen, welches insbesondere von der Speedcat-Familie getragen wurde, sowie durch die gestiegene Nachfrage in der Running-Kategorie. Der Umsatz mit Textilien ging währungsbereinigt um 9,7% auf € 2.328,5 Millionen zurück (2024: € 2.703,7 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte vor allem aus der schwächeren Entwicklung in den Kategorien Sportstyle und Teamsport, während Wachstum in den Kategorien Training, Basketball und Motorsport diesen teilweise ausgleichen konnte. Der Produktbereich Accessoires verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang um 8,5% auf € 853,9 Millionen (2024: € 960,7 Millionen). Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus einem Umsatzrückgang in der Kategorie Golf.

 

Profitabilität 

Die Rohertragsmarge sank um 260 Basispunkte auf 45,0% (2024: 47,6%). Der Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestands-rückstellungen, einen ungünstigen Produktmix und nachteilige Währungseffekte zurückzuführen. Kompensiert wurde dieser Effekt teilweise durch einen vorteilhaften Vertriebskanalmix. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus und kompensierten die negativen Effekte der US-Zölle vollständig.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 4,4% auf € 92,4 Millionen (2024: € 88,5 Millionen).

Die um Einmaleffekte bereinigten operativen Aufwendungen (OPEX) blieben mit € 3.537,7 Millionen unverändert gegenüber dem Vorjahr (2024: € 3.537,7 Millionen). Einsparungen aus dem Kosteneffizienzprogramm wurden durch gestiegene Einzelhandelsaufwendungen aufgrund des Wachstums im DTC-Geschäft, insbesondere im E-Commerce, ausgeglichen. Darüber hinaus trugen höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen in DTC und Infrastruktur sowie Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund € 30 Millionen zu den Kosten bei. Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz stiegen aufgrund der geringeren Umsätze. Insgesamt führte der Umsatzrückgang zu einem Anstieg der bereinigten OPEX-Quote um 640 Basispunkte auf 48,5% (2024: 42,1%). Vorteilhafte Währungseffekte wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen.

Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € -165,6 Millionen (2024: € 548,7 Millionen). PUMA verzeichnete Einmaleffekte in Höhe von € 191,6 Millionen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und Goodwill-Abwertungen standen. Die Kosten im Rahmen des Kosteneffizienzprogramms umfassten insbesondere Personalaufwendungen, die Schließung unrentabler Stores und sonstige nicht operative Aufwendungen. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € -357,2 Millionen (2024: 
€ 548,7 Millionen) und die EBIT-Marge auf -4,9% (2024: 6,5%).

Das Finanzergebnis sank um 11,2% auf € -165,7 Millionen (2024: € -149,0 Millionen), aufgrund nachteiliger Währungsentwicklungen und eines geringeren Zinsergebnisses. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Ergebnisses vor Steuern beliefen sich die Ertragsteuern auf € -120,7 Millionen (2024: € -119,0 Millionen). Dies war in erster Linie auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China zurückzuführen.

Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf € -643,6 Millionen (2024: Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von € 280,7 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf € -4,37 (2024: € 1,88).

 

Bilanz 

Das Working Capital stieg um 20,2% auf € 1.536,6 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.278,2 Millionen). Die Vorräte stiegen um 2,3% in der Berichtswährung Euro und währungsbereinigt um 10,7% auf € 2.060,0 Millionen (31. Dezember 2024: € 2.013,7 Millionen). Der Anstieg war hauptsächlich auf die gezielte Rücknahme von Vorratsbeständen aus dem Großhandelsgeschäft zur Bereinigung des Vertriebskanals zurückzuführen. Dieser Effekt wurde durch einen Rückgang des Beschaffungsvolumens teilweise ausgeglichen. Das bewusste Management des Beschaffungsvolumens half dabei, das Wachstum der Vorratsbestände zu verlangsamen und Überbestände zu vermeiden. Im Rahmen seiner Maßnahmen zur Bereinigung des Vertriebs hat PUMA die Rücknahme von Vorratsbeständen im vierten Quartal weitgehend abgeschlossen und wird den Produktabverkauf über eigene Factory-Outlets und im Großhandelsgeschäft mit spezifischen Verkaufsförderungsmaßnahmen weiter vorantreiben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken hauptsächlich aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs im vierten Quartal um 26,7% auf € 913,4 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.246,5 Millionen). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 32,9% auf € 1.271,4 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.893,5 Millionen) im Wesentlichen bedingt durch das geringere Beschaffungsvolumen im vierten Quartal. 

 

Cashflow und Liquiditätslage

Der freie Cashflow belief sich auf € -530,3 Millionen und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (2024: € 464,3 Millionen). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf das negative Ergebnis vor Steuern sowie einen Anstieg des Working Capital zurückzuführen. Investitionen (CAPEX) im Jahr 2025 beliefen sich auf € 206,3 Millionen (2024: € 263,0 Millionen). Die Investitionen konzentrierten sich auf die Logistik, die digitale Infrastruktur, die DTC-Vertriebskanäle und wichtige Initiativen zur Stärkung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von PUMA. Zum 31. Dezember 2025 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von € 290,0 Millionen (2024: € 368,2 Millionen), was einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Darüber hinaus verfügte der PUMA-Konzern über bestätigteKreditlinien in Höhe von € 2.562,8 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.842,9 Millionen). Der Anstieg der bestätigten Kreditlinien von € 719,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus dem Abschluss einer Brückenfinanzierung in Höhe von € 500,0 Millionen und zwei Schuldscheintransaktionen im Jahr 2025 über insgesamt € 275,0 Millionen. Gegenläufig wurde im Januar 2025 eine Schuldschein-Tranche in Höhe von € 70,0 Millionen mit Endfälligkeit zurückgezahlt. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Bilanzstichtag auf € 1.202,2 Millionen (2024: € 1.360,2 Millionen). Die Nettoverschuldung lag zum Ende des Geschäftsjahres 2025 mit € 1.063,5 Millionen deutlich über dem Vorjahresniveau von € 119,8 Millionen. Die höhere Nettoverschuldung reflektierte im Wesentlichen einen Anstieg der Bankverbindlichkeiten zur Unterstützung des operativen Geschäfts sowie die Finanzierung des Working Capital. Für mehr Informationen zur Finanzierung siehe Abschnitt „Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“.

 

Vorschlag keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten 

Aufgrund des negativen Konzernergebnisses des PUMA-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 vorzuschlagen, für das kommende Jahr keine Dividende auszuschütten (2024: € 0,61).

 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 spiegelt Übergangsjahr für PUMA wider

Nach dem strategischen Reset im Jahr 2025 bei dem PUMA gezielt Maßnahmen ergriffen hat, um unternehmensspezifische Herausforderungen zu bewältigen, Lagerbestände abzubauen und die Basis für eine stärkere und fokussiertere Zukunft zu legen, wird 2026 ein Übergangsjahr sein.

PUMA setzt 2026 die Optimierung seiner Vertriebskanäle und den Abbau der Lagerbestände fort. Der Abbau der Lagerbestände soll durch ein diszipliniertes Management der Beschaffungsaufträge und gezielten Produktabverkauf erreicht werden. Das im Vorjahr eingeleitete Kosteneffizienzprogramm wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Dazu zählen die Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur, die Verkleinerung des Produktsortiments sowie der Abschluss des seit Anfang 2025 laufenden Abbaus von rund 1.400 Verwaltungsstellen.

Während dieser Übergangsphase liegen die Prioritäten von PUMA darin, das Unternehmen auf nachhaltigen Erfolg auszurichten, die finanzielle Stabilität zu sichern und für eine Rückkehr zu einem gesunden, über dem Branchendurchschnitt liegenden Wachstum ab 2027 zu positionieren. Die Marken- und Produktstrategie für 2026 wird sich auf vier Fokuskategorien konzentrieren: Fußball, mit einer starken Präsenz bei der Fußballweltmeisterschaft; Running, angetrieben durch die NITRO™-Technologie; Training, unterstützt durch die exklusive Partnerschaft mit HYROX; und Sportstyle Prime & Select, wo das Unternehmen sein Sortiment mithilfe des einzigartigen Produktarchivs aus über 77 Jahren Sportgeschichte und eines stärker integrierten Storytellings weiterentwickeln wird.

PUMA geht im Jahr 2026 von anhaltenden geopolitischen sowie makroökonomischen Unsicherheiten aus. Der erwartete währungsbereinigte Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum in Lateinamerika und dem Nahen Osten, Afrika & Indien dies nur teilweise kompensieren kann.

Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von € -50 Millionen und € -150 Millionen, einschließlich Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm. PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund € 200 Millionen, hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung.

Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026 als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027 sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren.

 

Grundlage der Erstellung / Wichtiger Hinweis

Am 11. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass PUMA und sein langjähriger Partner United Legwear von einer Partnerschaft in eine Lizenzvereinbarung übergehen. Diese Änderung trat am 01. November 2025 in Kraft. Infolge dieser Änderung wird PUMA United in der Finanzberichterstattung von PUMA ab November 2025 als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Dementsprechend wurden die in dieser Pressemitteilung verwendeten Gewinn- und Verlustzahlen für 2024 und 2025 angepasst.

 

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bekanntmachung ANTA: Am 27. Januar 2026 gab der chinesische Sportartikel-Konzern Anta Sports bekannt, dass er mit Artémis S.A.S. einen Vertrag über den Kauf der Anteile an PUMA in Höhe von 29,06 % abgeschlossen hat. Die Transaktion beinhaltet aufschiebende Bedingungen. PUMA veröffentlichte am selben Tag eine Stellungnahme von CEO Arthur Hoeld als Reaktion auf die Bekanntmachung. Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Bereich „News“ auf der PUMA-Website:https://about.puma.com/de/newsroom/news

Zusätzliche Privatplatzierung und Syndizierung: Am 26. Januar 2026 hat PUMA eine Schuldscheintransaktion in Höhe von € 100,0 Mio. abgeschlossen, welche am 29. Januar 2026 zur Auszahlung gekommen ist. Der Schuldschein hat eine Laufzeit von 2 Jahren mit einer marktüblichen festen Verzinsung. Durch die zusätzliche Privatplatzierung konnte die am 15. Dezember 2025 vereinbarte Überbrückungsfinanzierung von € 500,0 Millionen auf € 350,0 Millionen angepasst und am 20. Februar 2026 über PUMAs Kernbanken voll aussyndiziert werden. Die Überbrückungsfinanzierung in Höhe von € 350,0 Millionen und das Schuldscheindarlehen in Höhe von € 100,0 Millionen werden unverändert zur Reduzierung der Inanspruchnahmen aus dem bestehenden Syndizierten Kredit verwendet.

Herzogenaurach, 2. Februar 2026
Fokus auf wichtige Wachstumskategorie: PUMA gründet separate Business Unit für Training in seiner Unternehmenszentrale

Das Sportunternehmen PUMA wird eine separate Business Unit für Training schaffen. Damit kann das Unternehmen sich voll auf diese Kategorie konzentrieren und die Wachstumschancen, die es in diesem Bereich erwartet, voll ausschöpfen.

Marwin Hoffmann

Um schnellere Entscheidungen zu treffen und das Angebot an Textilien in anderen Geschäftsbereichen mitzugestalten, wird die neu gegründete Business Unit Training ihren Sitz in der Unternehmenszentrale in Herzogenaurach haben. Bisher waren die Bereiche Running und Training in einer Business Unit gebündelt.

„Mit starken Partnern wie HYROX, der ‚World Series of Fitness Racing‘, ist Training für PUMA zu einer immer wichtigeren weltweiten Kategorie geworden, in der wir erhebliches Potenzial sehen“, sagte Maria Valdes, Chief Brand Officerin bei PUMA. „Mit der Gründung einer eigenständigen Business Unit für Training in Herzogenaurach können wir unseren Fokus schärfen und näher an unseren wichtigsten Partnern in dieser Kategorie und in anderen Business Units sein.“

Im Jahr 2025 definierte PUMA Training neben Running, Fußball und Sportstyle (Prime/Select) als eine seiner globalen Schwerpunktkategorien.

Die neu geschaffene Business Unit (BU) Training wird von Marwin Hoffmann geleitet. Der Branchenexperte wurde mit sofortiger Wirkung zum Vice President BU Training ernannt. Er wird an Chief Brand Officerin Maria Valdes berichten. Marwin verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in den Bereichen Produkt und Marketing. Zuletzt war er als Vice President Marketing Global Outdoor bei adidas tätig. Erin Longin, die bisher für beide Bereiche, Running und Training, verantwortlich war, wird weiterhin die Business Unit Running von PUMA in Boston leiten.

Herzogenaurach, 27. Januar 2026
Statement von PUMA CEO Arthur Hoeld zur Ankündigung von ANTA Sports Limited

Zur aktuellen Ankündigung von ANTA Sports Limited erklärt PUMA-CEO Arthur Hoeld:  

PUMA Bridge at the Headquarters

„PUMA SE nimmt zur Kenntnis, dass ANTA Sports eine Einigung erzielt hat, um einen Anteil von 29,06 % am Unternehmen zu erwerben.

Die strategischen Prioritäten von PUMA sind klar. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Marke global zu stärken und überzeugende Produkte auf den Markt zu bringen, die unsere Konsument*innen auf der ganzen Welt ansprechen, um eine Top-3 Sportmarke weltweit zu werden.

ANTA möchte PUMA dabei unterstützen, sein Markenpotenzial und seine Geschichte voll auszuschöpfen, um langfristigen Wert für Konsument*innen und Stakeholder weltweit zu schaffen. Wir sehen das als Vertrauensbeweis für PUMA und seine strategische Ausrichtung.“

 

Anne Putz
Anne Putz
Senior Director Corporate Communications
Herzogenaurach, 21 January, 2026
RUN IT BACK! PUMA PROJECT3 KEHRT ZURÜCK FÜR DIE MARATHONS IN BOSTON UND LONDON

Die globale Sportunternehmen PUMA kündigt an, dass das einzigartige Marathonprogramm „Project3“ für die Boston- und London-Marathons 2026 zurückkehren wird.

PUMA Project3
  • Das einzigartige Project3 von PUMA ist zurück und bietet 300 Läufer*innen bei den Marathons in Boston und London im Jahr 2026 die Möglichkeit, das Leben als PUMA-Profiathlet*in zu erleben
  • 3.000 US-Dollar Preisgeld für jede*n Project3-Teilnehmer*in, bei Verbesserung der bisherigen Marathon-Bestzeit um drei Minuten, sowie für den schnellsten männlichen Läufer und die schnellste weibliche Project3-Läuferin
  • PUMA zahlte den Läufer*innen von Project3 im Jahr 2025 mehr als 160.000 US-Dollar aus und machte es damit zum lukrativsten Sub-Elite-Marathonprogramm der Geschichte
  • Bewerbungen sind ab 11:00 Uhr (EST) / 16:00 Uhr (GMT) über puma-project3.com möglich und schließen am Freitag, 30. Januar, um Mitternacht.

 

Die globale Sportunternehmen PUMA kündigt an, dass das einzigartige Marathonprogramm „Project3“ für die Boston- und London-Marathons 2026 zurückkehren wird.

Project3 bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, das Leben eines Profisportlers kennenzulernen, die erstklassigen Produkte von PUMA für den Wettkampftag zu testen – darunter den Fast-R NITRO™ Elite 3 und den Deviate NITRO™ Elite 4 – und die Chance auf hohe, leistungsabhängige Geldprämien.

PUMA kehrt größer und besser denn je zurück und wird 300 Bewerber*innen auswählen, die an zwei Spitzen-Marathons im Frühjahr teilnehmen – 100 Teilnehmer*innen für den Boston-Marathon und 200 für den London-Marathon. Damit ist dies die größte Teilnehmerzahl für Project3 seit dem Beginn des Programms.

„Im vergangenen Jahr hat Project3 die Laufcommunity auf den Kopf gestellt. Wir hatten drei unglaubliche Tage in Boston, London und New York, an denen wir die globale Laufcommunity zusammengebracht und die Technologie des Fast-R NITRO™ Elite 3 auf die ultimative Probe gestellt haben. Die Ergebnisse sprechen für sich und machten die Entscheidung, das Projekt 2026 erneut durchzuführen, sehr leicht“, sagte Lucas Maher, Senior Athlete Activation Manager bei PUMA.

Es war ein bedeutendes Debütjahr für Project3, an dem 269 Athlet*innen aus mehr als 13 Ländern teilnahmen, die den begehrten Laufschuh, den Fast-R NITRO™ Elite 3, trugen.

Fast einhundert Läufer*innen stellten neue persönliche Bestleistungen auf, 48 davon verbesserten ihre Bestzeit um drei Minuten oder mehr und nahmen 3.000 US-Dollar Geldprämien mit nach Hause. Insgesamt vergab PUMA in den drei Läufen Preisgelder in Höhe von mehr als 160.000 US-Dollar, was Project3 zum lukrativsten Sub-Elite-Marathonprogramm der Geschichte macht.

 

Was erwartet dich?

Als Teilnehmer*in von Project3 erhältst du Zugang zu den Trainer*innen des PUMA Elite Running Teams sowie zu den Profi-Athlet*innen und Innovationsexpert*innen von PUMA. Sie beraten dich in verschiedenen Aspekten deines Trainingszyklus, damit du am Tag des Rennens bereit bist, Rekorde zu brechen.

Die Teilnehmer*innen erhalten außerdem eine Auswahl an passenden PUMA-Laufprodukten, darunter der Fast-R NITRO™ Elite 3 und der bald erscheinende Deviate NITRO™ Elite 4.

Der attraktive Leistungsbonus von 3.000 US-Dollar für die Verbesserung deiner bisherigen Bestzeit um drei Minuten oder mehr sowie der Leistungsbonus von 3.000 US-Dollar für die schnellsten männlichen und weiblichen Project3-Teilnehmer*innen jedes Rennens bleiben bestehen. Zusätzlich gibt es eine Prämie für den*die Teilnehmer*in, der*die die Marathon-Bestzeit aller Project3-Läufer*innen mit dem größten Vorsprung bricht.

 

Wie bewirbst du dich?

Potenzielle Kandidat*innen müssen die folgenden Mindestkriterien erfüllen, um für die Auswahl berücksichtigt zu werden:

  • Besitz einer gültigen Startnummer/Teilnahmeberechtigung für den Boston- oder London-Marathon 2026
  • Bestehende Marathon-Bestzeit von 3:00 Stunden für männliche Bewerber oder 3:15 Stunden für weibliche Bewerberinnen

Um dich zu bewerben, besuche www.puma-project3.com. Die Bewerbungsfrist beginnt am Montag, 26. Januar, um 11:00 Uhr EST/16:00 Uhr GMT und endet am Freitag, 30. Januar, um Mitternacht.

 

Für weitere Informationen, besuche: www.puma-project3.com

Herzogenaurach, 20. Januar 2026
Performance trifft auf Style: McLaren Racing und PUMA geben mehrjährige Partnerschaft für Team-Ausrüstung und Bekleidung ab 2026 bekannt

Das Sportunternehmen PUMA und McLaren Racing geben heute eine mehrjährige weltweite Partnerschaft bekannt, die zwei Marken zusammenführt, für die Performance und Innovation eine wesentliche Rolle spielen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchten beide Partner den Fans das Renngeschehen und das Motorsport-Feeling näher bringen.

PUMA x McLaren logo

PUMA wird die Team-Ausrüstung für McLaren Racing entwickeln, damit die Performance dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Diese Zusammenarbeit umfasst das gesamte Portfolio von McLaren Racing, darunter das McLaren Mastercard Formula 1 Team, das Arrow McLaren IndyCar Team, beide McLaren Racing-Teams in der F1 Academy, das McLaren F1 Sim Racing Team und ab 2027 das McLaren United AS WEC Hypercar Team.

„Bei PUMA sind wir sehr stolz auf unsere lange und erfolgreiche Geschichte im Motorsport und darauf, dass wir in den letzten Jahrzehnten mit einigen der wichtigsten Fahrer und Teams zusammengearbeitet haben. Es ist eine große Ehre, das nächste Kapitel zu schreiben und McLaren Racing, den Fahrer‑ und Konstrukteurs‑Weltmeister des Jahres 2025, als unseren neuen Partner willkommen zu heißen“, sagte Arthur Hoeld, CEO von PUMA. „Wir freuen uns auf viele erfolgreiche Rennen zusammen und darauf, mit den leidenschaftlichen Fans des Teams auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten, um inspirierende Kollektionen für sie zu kreieren, die das Beste beider Marken zeigen.“

Die Replika-Kollektion basiert auf dem bekannten Papaya-Design von McLaren Racing und ist auf die offizielle Austattung, die von den Fahrern und Teammitgliedern auf der Rennstrecke getragen wird, abgestimmt. Die Replika-Kollektion ist für Fans gedacht, die auffallen und sich von der Masse abheben wollen, ganz nach dem Motto „Race Louder“.

Die Lifestyle-Kollektion wurde für Fans entworfen, die die Geschwindigkeit sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke lieben. Inspiriert von der langen und traditionsreichen Renngeschichte von McLaren Racing kombiniert diese Kollektion die Geschichte des Motorsports und zeitgenössische Streetwear und verbindet so Vergangenheit und Gegenwart mit modernem Design.

McLaren Collection
McLaren Collection

Auch jenseits der Rennstrecke werden die Fans dem einzigartigen Spirit, Style und der Innovation, die McLaren Racing ausmachen, näher gebracht. Durch Events und einzigartige Produkte wird die Partnerschaft die Faszination des Rennsports auf neue und unerwartete Weise interpretieren, indem sie die Innovationen von PUMA mit der Geschichte von McLaren Racing Teams verbindet. Dabei bekommen Fans auf der ganzen Welt die Möglichkeit, dem Team näher zu kommen und Teil der Geschichte von McLaren Racing zu werden. Das erste Event wird beim Eröffnungsrennen der Formel-1-Saison in Australien vorgestellt, weitere Details werden später bekannt gegeben.

Zak Brown, CEO von McLaren Racing, sagte: „Unser Sport ist in einer unglaublichen Verfassung, und es ist fantastisch zu sehen, wie viele große Mode- und Lifestyle-Marken auf der Suche nach authentischen Möglichkeiten sind, mit unserer wachsenden globalen Fangemeinde in Kontakt zu treten. Ich kann mir keinen besseren Partner als das Sportunternehmen PUMA vorstellen, um unser Fanwear-Portfolio zu erweitern. Wir wissen, dass Fans ihre Leidenschaft für unseren Sport sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke zum Ausdruck bringen möchten, und der innovative Ansatz von PUMA in Bezug auf Design und Kultur wird weltweit für spannende Kollektionen und Events sorgen.“

Die PUMA x McLaren Racing Lifestyle-Kollektion wird am 20. Januar weltweit auf den Markt kommen, gefolgt von der Replika-Kollektion, die ab dem 2. Februar in ausgewählten PUMA-Geschäften, bei ausgewählten Einzelhändlern sowie online unter puma.com und mclarenstore.com erhältlich sein wird.

McLaren Collection
McLaren Collection
Herzogenaurach, 12. Januar 2026
PUMA ernennt Anne Putz zur Senior Director Corporate Communications

Das Sportunternehmen PUMA hat Anne Putz (53) mit sofortiger Wirkung zur Senior Director Corporate Communications ernannt. In dieser Funktion wird sie die externe und interne Unternehmenskommunikation von PUMA leiten und als Unternehmenssprecherin fungieren. Sie berichtet direkt an PUMA CEO Arthur Hoeld.

Anne Putz

Die gebürtige Luxemburgerin hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Unternehmenskommunikation und hatte Führungspositionen in verschiedenen Branchen inne, wo sie strategische Kommunikationskonzepte erarbeitet und implementiert hat. Unter anderem war sie bei adidas, neckermann.de, beim Logistikunternehmen GLS, beim Anlagenbauer GEA und zuletzt bei Heraeus Precious Metals, einem führenden Unternehmen in der Edelmetallindustrie, tätig. Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie als Journalistin beim Nachrichtendienst Bloomberg.


„Mit Anne haben wir eine Expertin in unserem Team, die der Unternehmenskommunikation von PUMA neue Ideen und Impulse geben wird“, sagte PUMA CEO Arthur Hoeld. „Aufgrund Ihres großartigen Netzwerks und ihrer langjährigen Erfahrung bin ich überzeugt, dass sie die richtige Person ist, um in dieser wichtigen Phase für PUMA die externe und interne Unternehmenskommunikation weiterzuentwickeln.“


„In Zeiten der Veränderung sind Klarheit, Konsistenz und Glaubwürdigkeit in der Kommunikation entscheidend“, ergänzt Anne Putz. „Gemeinsam mit meinem Team möchte ich dazu beitragen, Vertrauen bei internen wie externen Stakeholdern zu stärken und PUMA weltweit als eine der Top-3-Sportmarken zu positionieren.“


Anne Putz folgt auf Kerstin Neuber, die das Unternehmen Ende 2025 verlassen hat.

 

Herzogenaurach, 8. Januar 2026
PUMA ernennt Nadia Kokni zur Vice President Global Brand Marketing

Das Sportunternehmen PUMA hat Nadia Kokni mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zur Vice President Global Brand Marketing ernannt. Sie wird in dieser Rolle direkt an Chief Brand Officerin Maria Valdes berichten.

Nadia Kokni

In ihrer neuen Funktion als globale Marketingleiterin von PUMA wird Nadia die weltweite Brand-Marketing-Strategie, die kreative Ausrichtung des Brand-Marketings sowie das integrierte Marketing und die Kommunikation leiten. Ihre Ernennung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem PUMA seine globalen Markenambitionen vorantreibt und das Storytelling rund um seine Produkt-Ikonen und Innovationen schärft.

Nadia bringt umfassende internationale Erfahrung in der Gestaltung und Transformation führender globaler Marken in den Bereichen Sport, Mode und Lifestyle mit. Sie hatte leitende Positionen bei JD Sports, H&M, adidas, Tommy Hilfiger und zuletzt bei Hugo Boss inne, wo sie als Senior Vice President of Global Marketing & Communications tätig war. In dieser Rolle hat sie eine groß angelegte Markentransformation und die digitale Beschleunigung vorangetrieben.

„Nadia ist eine Marketing-Expertin von Weltklasse, die gezeigt hat, dass sie moderne globale Marken durch strategische Klarheit, kreative Exzellenz und kulturelle Relevanz aufbauen kann“, sagte Maria Valdes, Chief Brand Officerin bei PUMA. „Ihre Ernennung kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt für PUMA, da wir die Produktentwicklung und das Storytelling noch enger miteinander verbinden. Mit Ihren Führungsqualitäten wird Nadia uns dabei helfen, weltweit klarere Produktgeschichten zu erzählen, eine stärkere Markenbegehrlichkeit zu erzeugen und tiefere Beziehungen zu unseren Konsument*innen aufzubauen.“

Nadias Ernennung folgt auf die Entscheidung von PUMA, die Bereiche Brand-Marketing, Produkt, Creative Direction, Innovation und Go-to-Market in einer einzigen globalen Organisation unter der Leitung der Chief Brand Officerin Maria Valdes zusammenzufassen.

„Ich freue mich sehr, in einer für die Marke so spannenden Zeit zu PUMA zu kommen. Das Unternehmen hat eine beeindruckende Tradition und eine klare Chance, an der Schnittstelle zwischen Sport, Kultur und Performance eine Vorreiterrolle einzunehmen. Ich freue mich darauf, mit Maria und den Teams auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, um mutige, aussagekräftige Geschichten zu erzählen, die unsere Konsument*innen inspirieren und die nächste Wachstumsphase von PUMA beschleunigen“, sagte Nadia.

Nadia ersetzt Richard Teyssier, der sich entschieden hat, PUMA zu verlassen, um neue Herausforderungen außerhalb des Unternehmens anzunehmen.

Herzogenaurach, December 18, 2025
PUMA SE sichert sich zusätzliche Finanzierung in Höhe von € 500 Millionen und weitere bestätigte Kreditlinien in Höhe von € 108 Millionen

Das Sportunternehmen PUMA SE hat sich einen zusätzlichen Finanzierungsrahmen von mehr als € 600 Millionen gesichert, bestehend aus einer Fazilität in Höhe von € 500 Millionen und zusätzlichen bestätigten Kreditlinien in Höhe von € 108 Millionen. Dies dient dazu, die Inanspruchnahmen der bestehenden revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von € 1,2 Milliarden zu reduzieren und erhöht damit die allgemeine Flexibilität und den Handlungsspielraum des Unternehmens.

PUMA Bridge at the Headquarters

Die neue Fazilität in Höhe von € 500 Millionen wurde vollständig von Santander Corporate & Investment Banking (Santander CIB) garantiert. Sowohl diese Fazilität als auch die zusätzlichen bestätigten Kreditlinien haben eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren.

Markus Neubrand, CFO der PUMA SE, sagte: „Auch wenn unsere bestehende syndizierte Kreditlinie und die Schuldscheindarlehen weiterhin verfügbar bleiben, wird die heutige Ankündigung unsere finanzielle Flexibilität erhöhen, während wir daran arbeiten, unsere langfristige Finanzierungsstruktur zu finalisieren. Die Tatsache, dass unsere Bankpartner ihr Engagement und ihre Geschäftsbeziehung weiter ausgebaut haben, unterstreicht das Vertrauen in unser zukünftiges Geschäftsmodell und die strategische Ausrichtung. Das wird es uns ermöglichen, unsere strategischen Prioritäten und unser Ziel, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, umzusetzen.“

London, Großbritannien, 1. Dezember 2025
PUMA ERÖFFNET SEINEN GRÖSSTEN EUROPÄISCHEN FLAGSHIP-STORE IM HERZEN VON LONDON UND BRINGT DAMIT DAS BESTE DER MARKE DIREKT ZU DEN KONSUMENT*INNEN

PUMA hat seinen bislang größten Flagship-Store in Europa in der Londoner Oxford Street eröffnet. In einer der belebtesten Shopping-Destinationen Europas werden Konsument*innen dort die besten Produkte des Unternehmens und ein einzigartiges Storytelling geboten. 

PUMA OPENS ITS BIGGEST EUROPEAN FLAGSHIP STORE

Der neue Flagship-Store, nur wenige Sekunden von Selfridges und der U-Bahn-Station Bond Street entfernt, erstreckt sich über eine Fläche von rund 2.200 Quadratmetern und präsentiert die branchenführenden Innovationen von PUMA, wie die Running-Technologie NITRO™, die Fußballschuhe FUTURE, ULTRA und KING sowie die aktuellen Lifestyle-Produkte. 

„Die Eröffnung unseres Flagship-Stores in der Oxford Street ist ein besonderer Moment für PUMA“, sagte Arthur Hoeld, CEO von PUMA. „Unser erster Flagship-Store in Europa bietet uns die Möglichkeit, mehr Menschen als je zuvor zu erreichen – mitten im Herzen einer der bekanntesten Shopping-Destinationen der Welt. Er ist eine starke Plattform, um direkt mit den Konsument*innen in Kontakt zu treten, unsere neuesten Performance-Innovationen zu präsentieren und unsere Markenpräsenz an einem der einflussreichsten Einzelhandelsstandorte der Welt zu stärken. An diesem Ort stellen wir nicht nur die Exzellenz unserer Produkte in den Vordergrund, sondern würdigen auch unsere Unternehmensgeschichte sowie unsere langjährige Zusammenarbeit mit Spitzenathlet*innen.“ 

Der Store bietet verschiedene Bereiche, in denen Produkte einzigartig individualisiert werden können. Außerdem können Konsument*innen über eine digitale Running-Videowand, die auf jede Berührung reagiert, in die PUMA Performance-Technologie NITRO™ eintauchen. Im Archivbereich, in dem ikonische Stücke aus den letzten 77 Jahren der Marke ausgestellt sind, können sie zudem mehr über die umfangreiche Geschichte von PUMA erfahren. 

„London ist einer der wettbewerbsintensivsten Einzelhandelsmärkte der Welt und die Oxford Street seine bedeutendste Bühne“, ergänzte Lucynda Davies, Managing Director Großbritannien und Irland bei PUMA. „Mit diesem Flagship-Store zeigen wir unser Vertrauen in Großbritannien und unterstreichen unser Engagement, innovative und kreative Erlebnisse zu bieten, die authentisch für PUMA sind.“  

Anlässlich der Eröffnung stellte PUMA eine exklusive London-Kollektion vor. Inspiriert vom Community Spirit und der kreativen Energie der Stadt, interpretiert die Kollektion britische Ikonen wie die Union Flag und Harris Tweed aus der modernen Perspektive von PUMA neu. Die limitierten Stücke sind exklusiv im London Flagship-Store erhältlich. 

Der London Flagship-Store ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet für den Rest des Jahres 2025 und bis ins Jahr 2026 ein abwechslungsreiches Programm mit Veranstaltungen und Aktionen, darunter exklusive Kooperationen, Auftritte von Athlet*innen und immer neue Einkaufserlebnisse. So soll der Flagship-Store auch lange nach seiner Eröffnung ein lebendiger Anziehungspunkt bleiben. 

Mit einem Eröffnungsprogramm wird PUMA am 4. Dezember den offiziellen Verkaufsstart im Store feiern. In den kommenden Monaten wird der London Flagship-Store auch als Bühne für wichtige Markenerlebnisse dienen, darunter ein HYROX-Event für HYROX London-Athlet*innen am 3. Dezember vor dem Rennen sowie ein einzigartiges Motorsport-Event am 11. Dezember, bei dem die Rennsportgeschichte von PUMA, die Partnerschaft zwischen PUMA und dem Aston Martin F1 Team sowie eine Select Capsule Collection im Mittelpunkt stehen werden. 

Im Oktober hat PUMA seine neuen strategischen Prioritäten vorgestellt. Diese zielen darauf ab, das Unternehmen neu auszurichten und es als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren. Während der Großhandel und das Direct-to-Consumer-Geschäft auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Vertriebsstrategie von PUMA spielen werden, strebt das Unternehmen eine Weiterentwicklung seines Vertriebskanalmixes sowie ein höheres Wachstum in den Direct-to-Consumer-Kanälen an, um sich dem Branchendurchschnitt anzunähern. 

Für weitere Informationen über PUMA, besuche puma.com und folge uns auf Social Media @puma und @puma.UK. 

Herzogenaurach, 12. November 2025
PUMA relauncht Unternehmensmagazin CATch UP und präsentiert dort die Highlights der Marke

Das Sportunternehmen PUMA hat sein Online-Unternehmensmagazin CATch UP neu aufgelegt, um Journalist*innen, Investor*innen, Einzelhändlern, Athlet*innen und Sportbegeisterten einen Einblick in die Welt von PUMA und in die neuen strategischen Prioritäten des Unternehmens zu geben, nachdem das Unternehmen seinen Transformationsprozess begonnen hat.

PUMA CATch UP

Das Online-Magazin, das unter puma-catchup.com verfügbar ist, wurde visuell komplett überarbeitet. Im Fokus stehen Inhalte, die die Innovationen, den Sport, die Geschichte und die Unternehmenskultur von PUMA beleuchten. Außerdem werden die strategischen Prioritäten thematisiert, die umgesetzt werden, um PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren.

„Mit mehr als 75 Jahren Sportgeschichte und toller Innovationen steckt PUMA voller faszinierender Geschichten und historischer Anekdoten, die zu gut sind, um sie nicht einem breiteren Publikum zugänglich zu machen“, sagte Kerstin Neuber, Senior Director of Communications bei PUMA. „Mit PUMA CATch UP möchten wir diese Geschichten allen erzählen, die sich für unser Unternehmen interessieren.“

Zu den ersten Artikeln, die auf PUMA CATch UP erscheinen, gehören exklusive Interviews mit PUMA-CEO Arthur Hoeld, der weitere Einblicke gibt, wie er PUMA zu einer globalen Sportmarke machen will, sowie mit dem PUMA-Athleten und Weltrekordhalter im Stabhochsprung Armand „Mondo“ Duplantis, der über den Reiz spricht, Grenzen zu überschreiten, und über die Mentalität, die ihn bodenständig bleiben lässt.

PUMA CATch UP wurde 2015 zunächst als digitales Magazin für PUMAs Mitarbeiter*innen gegründet, fand aber schnell auch bei Leser*innen außerhalb des Unternehmens Anklang. Im Rahmen des Relaunchs wird der externe Fokus des Magazins geschärft, um sowohl tiefgehende Features als auch kurze Stories zu liefern, die Einblicke in das Unternehmen geben.

Das Design, die Struktur und die technische Umsetzung von PUMA CATch UP wurden von der Kölner Digitalagentur studio8020 entwickelt.

URL: https://www.puma-catchup.com/

Herzogenaurach, 11. November 2025
PUMA wechselt mit United Legwear Company LLC zu einem Lizenzmodell in den USA und Kanada

Das Sportunternehmen PUMA wird von einer Partnerschaft zu einer Lizenzvereinbarung mit seinem langjährigen Partner United Legwear Company LLC (ULAC) übergehen, die es dem Unternehmen ermöglicht, PUMA-Produkte, vor allem Socken und Unterwäsche aber auch Kindertextilien und Accessoires, in den USA und Kanada zu verkaufen. Diese Änderung trat am 1. November 2025 in Kraft.

PUMA ULAC

Zuvor erfolgte der Vertrieb von Produkten in diesen Kategorien in den USA und Kanada über eine Partnerschaft von PUMA und United Legwear Company LLC: PUMA United. PUMA hielt 51 % des Kapitals von PUMA United. Die von PUMA United vertriebenen Produkte wurden von United Legwear und seinen Lieferanten hergestellt, transportiert und gelagert.

Der Wechsel von einer Partnerschaft zu einem exklusiven Lizenzvertrag ist Teil der strategischen Prioritäten von PUMA, die Komplexität seines Geschäftsmodells in Nordamerika zu reduzieren und sich stärker auf sein Kerngeschäft in der Region zu konzentrieren. Außerdem wird die seit 25 Jahren bestehende Geschäftsbeziehung zwischen PUMA und ULAC weiter gefestigt. PUMA hatte im Rahmen der Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal am 30. Oktober bereits bekanntgegeben, dass es 2025 eine Reset-Phase eingeleitet hat und seinen Vertrieb optimiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte PUMA auch erklärt, dass es einen Wechsel zu einem Lizenzmodell mit United Legwear in Betracht zieht. Finanzielle Details der neuen Lizenzvereinbarung mit United Legwear wurden nicht bekannt gegeben.

Der Übergang zu einem Lizenzmodell entspricht der gängigen Praxis in Nordamerika, wo die Produktion und der Verkauf von Socken und Unterwäsche in der Regel an Dritte lizenziert werden. Mit dieser Umstellung strebt PUMA ein schlankeres, effizienteres Geschäftsmodell an und kann gleichzeitig seine starke Markenpräsenz in diesen Kategorien mit seinem langjährigen Partner aufrechterhalten. PUMA erhöht mit dieser Entscheidung auch die Transparenz für Investoren und den Kapitalmarkt, da eine klarere Finanzberichterstattung ermöglicht wird.

Infolge dieser Anpassung wird PUMA United ab November 2025 in der Finanzberichterstattung von PUMA als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Dementsprechend werden die Zahlen des laufenden Jahres und der Vorperiode angepasst, wobei die Aufwendungen und Erträge, Vermögenswerte und Schulden von PUMA United separat von den fortgeführten Geschäftsbereichen ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich die von PUMA United im PUMA-Konzern enthaltenen Umsätze auf € 427,9 Millionen, während das auf nicht beherrschende Anteile entfallende Ergebnis € 60,7 Millionen betrug. Weitere Informationen zu den Angaben zu den bisherigen nicht beherrschenden Anteilen finden Sie auf Seite 341 des PUMA-Geschäftsberichts 2024.

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