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Bei Fragen rund um die PUMA Aktie und die Ergebnisse der PUMA SE hilft Ihnen unser Investor Relations Team gerne weiter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ausschließlich Anfragen mit Bezug auf Investor Relations Themen beantworten.

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Herzogenaurach, 30. April 2026
PUMA ernennt Mark Langer zum Finanzvorstand

Der Aufsichtsrat der PUMA SE hat Mark Langer (57) mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zum neuen Finanzvorstand (CFO) und Mitglied des Vorstands ernannt. Er wird für die Bereiche Finanzen, Steuern, Legal, Investor Relations und Internal Audit verantwortlich sein. Mark folgt auf Markus Neubrand.

Portrait of Mark Langer

PUMA und Markus Neubrand haben einvernehmlich vereinbart, dass er am 30. April 2026 als CFO zurücktreten und das Unternehmen am 30. September 2026 verlassen wird. 

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Mark, da er fundierte Finanz- und Kapitalmarktexpertise mit Führungskompetenz und Beratungserfahrung bei renommierten Marken verbindet. Seine Erfolgsbilanz und seine Erfahrung in einem komplexen Geschäftsumfeld werden entscheidend dazu beitragen, dass wir unser Ziel, zu profitablem Wachstum zurückzukehren, erreichen“, sagte Arthur Hoeld, CEO von PUMA. „Gleichzeitig möchte ich Markus unseren Dank für die Zusammenarbeit und sein Engagement in einer für das Unternehmen entscheidenden Phase aussprechen - von der Unterstützung unserer strategischen Transformation bis hin zur Sicherung wichtiger Finanzierungen. Sein Engagement für die Marke und das PUMA-Team hat dazu beigetragen, uns für den langfristigen Erfolg zu positionieren. Wir wünschen ihm viel Erfolg für seine Zukunft.“

Mark bringt mehr als 25 Jahre internationale Führungserfahrung in den Bereichen Finanzen, Strategie und General Management mit. Dabei hat er die finanzielle Entwicklung globaler Marken in einem börsennotierten Umfeld erfolgreich vorangetrieben. Zuletzt war er als CFO und Mitglied des Vorstands bei der Douglas AG tätig, wo er wichtige Transformationsinitiativen im Finanzbereich durchsetzen und profitables Wachstum ankurbeln konnte. Zuvor war er über 17 Jahre bei der HUGO BOSS AG tätig, wo er von 2016 bis 2020 als Chief Executive Officer (CEO) und von 2010 bis 2017 als CFO fungierte und für ein nachhaltiges Umsatz- und Gewinnwachstum sorgte. Mark begann seine Karriere bei McKinsey & Company und Procter & Gamble.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit Mark einen angesehenen und hochgeschätzten Finanzchef gefunden haben, der PUMA dabei helfen wird, seine finanziellen Ziele zu erreichen und das Vertrauen unserer Investoren weiter zu stärken“, fügte Héloïse Temple-Boyer, Vorsitzende des Aufsichtsrats, hinzu. „Im Namen des Aufsichtsrats danken wir Markus für sein Engagement und seinen Beitrag zum Unternehmen und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

Ab dem 1. Mai 2026 wird der Vorstand von PUMA aus Arthur Hoeld (CEO), Mark Langer (CFO), Maria Valdes (Chief Brand Officer), Matthias Baeumer (Chief Commercial Officer) and Andreas Hubert (Chief Operating Officer) bestehen.

Herzogenaurach, April 30, 2026
PUMA mit solidem Start ins Geschäftsjahr, unterstützt durch den Abbau von Vorräten – Ausblick für das Übergangsjahr 2026 bestätigt
PUMA HQ

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026

  • Umsatz sinkt 1,0% währungsbereinigt auf € 1.863,8 Millionen; im ersten Quartal hat sich der Abbau von Vorratsbeständen positiv auf den Umsatz ausgewirkt; Umsatzrückgang in Euro um 6,3%
  • Die Rohertragsmarge steigt um 60 Basispunkte auf 47,7% aufgrund der Auflösung von Wertberichtigungen für Vorratsbestände, niedrigerer Frachtkosten und eines vorteilhaften Vertriebskanalmixes
  • Das EBIT steigt aufgrund einer höheren Rohertragsmarge sowie geringerer operativer Aufwendungen (OPEX) um 19,6% auf € 51,9 Millionen, inklusive 
    Einmaleffekte in Höhe von € -12,6 Millionen
  • Die Vorräte fallen um 8,6% auf € 1.898,0 Millionen, hauptsächlich aufgrund eines geringeren Einkaufsvolumens; Abbau der Bestände entwickelt sich besser als geplant und PUMA erwartet eine Normalisierung der Vorräte bis Ende 2026
  • Freier Cashflow von € -201,4 Millionen saisonal bedingt negativ, liegt aber auf Grund effizienterem Working Capital Management deutlich über dem Vorjahreswert 
    (€ -737,6 Millionen) 
  • Die Nettoverschuldung steigt saisonal bedingt auf € 1.357,6 Millionen, flüssige Mittel und verfügbare Kreditlinien von € 1.104,7 Millionen bieten ausreichend finanziellen Spielraum für Investitionen in strategische Prioritäten 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

  • Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich 
  • Operatives Ergebnis (EBIT) zwischen € -50 Millionen und € -150 Millionen 
  • Geplante Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 200 Millionen

 

Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE:


„Im ersten Quartal haben unsere Athletinnen und Athleten bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 21 Medaillen gewonnen und nationale Rekorde beim Berliner Halbmarathon aufgestellt. Außerdem haben wir erfolgreich neue Produkte auf den Markt gebracht, etwa unseren ersten Performance‑Schuh, der speziell für HYROX entwickelt wurde und die Trikots unserer Verbände für die FIFA Fußball‑Weltmeisterschaft.

Operativ sind wir solide in unser Übergangsjahr 2026 gestartet. Wir konnten unsere Lagerbestände schneller als geplant abbauen, haben unser Produktportfolio und operative Ineffizienzen reduziert. Auch bei der Weiterentwicklung unserer Organisation und unseres operativen Modells haben wir Fortschritte gemacht.  

Im verbleibenden Jahr werden wir uns weiterhin auf die Verbesserung unserer Vertriebsqualität, unserer Kosten und unseres Cash Managements fokussieren. Damit schaffen wir die Basis für zukünftiges Wachstum.

Wir sind auf einem guten Weg, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen“.

Abbau von Vorratsbeständen kompensiert währungsbereinigten Umsatzrückgang teilweise

Im ersten Quartal gingen die währungsbereinigten Umsätze um 1,0% auf € 1.863,8 Millionen zurück (Q1 2025: € 1.989,8 Millionen). Währungseffekte, insbesondere aus dem US‑Dollar, der türkischen Lira und dem argentinischen Peso, wirkten sich negativ aus und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 6,3%. Insgesamt wurde die Umsatzentwicklung durch den Abbau erhöhter Vorratsbestände unterstützt. Dieser Abbau erfolgte vor allem über ausgewählte Großhandelspartner.

In den Vertriebskanälen sank das Großhandelsgeschäft von PUMA währungsbereinigt um 2,8% auf € 1.335,7 Millionen (Q1 2025: € 1.443,3 Millionen), ursächlich hierfür war eine geringere Nachfrage der Handelspartner in der Region EMEA. Das Direct‑to‑Consumer‑Geschäft (DTC) wuchs hingegen währungsbereinigt um 3,8% auf € 528,1 Millionen. Dieser Anstieg war hauptsächlich die Folge eines währungsbereinigten Umsatzwachstums von 5,7% in den eigenen Retail-Stores. Haupttreiber war hier insbesondere der Abverkauf von Vorratsbeständen in eigenen Outlet Stores, unterstützt durch gezielte Verkaufsförderungsmaßnahmen.
Trotz reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen verzeichneten die Umsätze im E‑Commerce ein leichtes währungsbereinigtes Plus von 0,6%, unterstützt durch zusätzliche E‑Commerce‑Marktplätze in der Region Asien/Pazifik. Der DTC‑Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich im ersten Quartal 2026 auf 28,3% (Q1 2025: 27,5%).

Betrachtet man die Entwicklung nach Regionen, so sanken die Umsätze in EMEA währungsbereinigt um 10,4% auf € 774,5 Millionen (Q1 2025: € 891,7 Millionen). Der Rückgang war auf eine insgesamt schwächere Nachfrage in EMEA und niedrigere Umsätze im Nahen Osten aufgrund der anhaltenden Konflikte zurückzuführen. Zudem entwickelte sich das Großhandelsgeschäft in der Region EMEA zurückhaltend, da PUMA sein Geschäft in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, reduziert hat. 
In der Region Amerika stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 6,1% auf € 655,6 Millionen. Deutliche negative Währungseffekte, insbesondere aus dem US‑Dollar und dem argentinischen Peso, führten jedoch zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 1,8% (Q1 2025: € 667,6 Millionen).   
Lateinamerika, gestützt durch eine insgesamt verbesserte Nachfrage, verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 10,5%, während die Umsätze in Nordamerika währungsbereinigt um 2,3 % zulegten. Der Abbau von Vorratsbeständen wirkte sich in beiden Regionen positiv aus und konnte die Effekte aus der Reduzierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern im US‑Markt mehr als ausgleichen. Die Umsätze in Asien/Pazifik stiegen währungsbereinigt um 7,9% auf € 433,8 Millionen (Q1 2025: € 430,5 Millionen) und profitierten ebenfalls vom Abverkauf erhöhter Vorratsbestände. Die positive Entwicklung in Großchina mit einem währungsbereinigten Wachstum von 9,0% war vor allem auf ein starkes DTC‑Wachstum sowohl in den eigenen Retail-Stores als auch im E‑Commerce zurückzuführen. Zusätzlich trugen eine sehr gute Entwicklung rund um das chinesische Neujahrsfest sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Low‑Profile‑Modellen, insbesondere der Speedcat‑Familie, zur positiven Umsatzentwicklung bei. Der übrige Teil der Region Asien/Pazifik verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 7,4%, unterstützt durch den Erfolg von Low‑Profile‑Modellen sowie eine starke DTC‑Performance in Südostasien.

Innerhalb der Produktbereiche gingen die Umsätze im Segment Schuhe währungsbereinigt um 2,3% auf € 1.089,6 Millionen zurück (Q1 2025: € 1.186,0 Millionen). Running und Training verzeichneten jedoch ein starkes Wachstum, was vor allem auf den Erfolg von NITRO™‑Produkten und dem rasanten Wachstum des HYROX‑Produktangebots zurückzuführen war. Die Umsätze im Bereich Textilien stiegen währungsbereinigt um 0,9% auf € 546,3 Millionen (Q1 2025: € 568,8 Millionen). Neben den Kategorien Golf und Training zeigte auch Fußball eine robuste Entwicklung, unterstützt durch den Verkauf von Trikots der elf PUMA-Verbände – darunter Portugal – die sich für die anstehende FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert haben. Die Umsätze in den Bereichen Core, Sportstyle und Kids blieben jedoch unter dem Vorjahresniveau.
Die Umsätze im Produktbereich Accessoires waren mit € 227,9 Millionen weitgehend stabil (Q1 2025: € 235,0 Millionen). Die Kategorie Golf verzeichnete eine positive Umsatzentwicklung.

EBIT profitiert von höherer Rohertragsmarge und niedrigerer OPEX 

Die Rohertragsmarge erhöhte sich um 60 Basispunkte auf 47,7% (Q1 2025: 47,1%). Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Auflösung von Wertberichtigungen für Vorratsbestände, niedrigere Frachtkosten sowie einen höheren DTC‑Anteil. Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandel, Produkt- und Regionenmix sowie Währungseffekte hatten einen negativen Effekt.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 13,0% auf € 23,9 Millionen (Q1 2025: € 21,2 Millionen), hauptsächlich bedingt durch eine stärkere Entwicklung des Formel‑1‑Geschäfts, auch aufgrund eines zusätzlichen Rennens im Vergleich zum ersten Quartal 2025.

Die operativen Aufwendungen (OPEX), bereinigt um Einmaleffekte, sanken um 5,5% auf € 848,5 Millionen (Q1 2025: € 897,9 Millionen). Diese Entwicklung war auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm sowie auf vorteilhafte Währungseffekte zurückzuführen, die die höheren Kosten im DTC‑Geschäft mehr als kompensierten. Die Marketingaufwendungen lagen sowohl absolut als auch relativ zum Umsatz unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen auf Timing‑Effekte bei Ausgaben für Kampagnen und Partnerschaften zurückzuführen war. Da der Rückgang der OPEX weniger stark ausfiel als der Umsatzrückgang, erhöhte sich die bereinigte OPEX‑Quote von 45,1% auf 45,5% im ersten Quartal 2026.

Das bereinigte EBIT, ohne Einmaleffekte, stieg auf € 64,4 Millionen (Q1 2025: € 61,3 Millionen), aufgrund einer höheren Rohertragsmarge und niedrigerer operativer Aufwendungen. PUMA verbuchte Einmaleffekte in Höhe von € -12,6 Millionen, die überwiegend im Zusammenhang mit Personalaufwendungen aus dem Kosteneffizienzprogramm standen. Infolgedessen erhöhte sich das EBIT auf € 51,9 Millionen, ein Anstieg von 19,6% gegenüber dem Vorjahresquartal 
(Q1 2025: € 43,4 Millionen), was einer EBIT‑Marge von 2,8% entsprach (Q1 2025: 2,2%).

Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich auf € ‑15,6 Millionen (Q1 2025: € ‑38,5 Millionen), hauptsächlich aufgrund vorteilhafter Währungseffekte, insbesondere aus dem US‑Dollar und dem mexikanischen Peso. Die Zinsaufwendungen auf Bankverbindlichkeiten lagen leicht über dem Vorjahresniveau. Die Ertragsteuern beliefen sich auf € 9,8 Millionen (Q1 2025: € 3,8 Millionen) und spiegelten das höhere Ergebnis vor Steuern wider. Daraus resultierte eine normalisierte Steuerquote von 27,0% (Q1 2025: 78,2%).

Insgesamt belief sich der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € 26,5 Millionen (Q1 2025: € 1,1 Millionen). Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei € 0,18 (Q1 2025: € 0,00).

Reduzierung des Working Capital spiegelt Vorratsabbau und geringeres Einkaufsvolumen wider

Das Working Capital sank um 9,7% auf € 1.879,2 Millionen (31. März 2025: € 2.081,6 Millionen). Die Vorräte gingen um 8,6 % auf berichteter Basis und währungsbereinigt um 4,1% auf € 1.898,0 Millionen zurück (31. März 2025: € 2.076,1 Millionen). Der Rückgang war auf ein reduziertes Einkaufsvolumen zurückzuführen und spiegelte die erwarteten niedrigeren Umsätze im laufenden Geschäftsjahr wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 20,3% auf € 1.210,2 Millionen (31. März 2025: € 1.517,6 Millionen), hauptsächlich infolge geringerer Umsätze. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden um 26,2% auf € 1.058,9 Millionen reduziert (31. März 2025: € 1.434,9 Millionen), was das geringere Einkaufsvolumen im ersten Quartal widerspiegelte.

Freier Cashflow verbessert sich deutlich, bleibt aber saisonal bedingt negativ

Der Freie Cashflow lag bei € -201,4 Millionen und zeigte eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (Q1 2025: € -737,6 Millionen), unterstützt durch verbessertes Management des Working Capital, einen höheren Gewinn vor Steuern sowie niedrigere Investitionen (CAPEX) von € 29,6 Millionen (Q1 2025: € 51,8 Millionen). Die Investitionen konzentrierten sich auf den DTC-Kanal von PUMA, mit Schwerpunkt auf E-Commerce und digitale Infrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit von PUMA langfristig zu stärken. 

Nettoverschuldung steigt, aber ausreichend finanzieller Handlungsspielraum vorhanden 

Zum 31. März 2026 beliefen sich die liquiden Mittel auf € 326,2 Millionen, was einem Anstieg von 14,9 % gegenüber dem Vorjahr entsprach (31. März 2025: € 283,9 Millionen).
Darüber hinaus verfügte PUMA über Kreditlinien in Höhe von € 2.462,4 Millionen (31. März 2025: € 1.766,8 Millionen). Die nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien beliefen sich auf € 778,5 Millionen, verglichen mit € 498,6 Millionen zum Ende des ersten Quartals 2025.
Die liquiden Mittel sowie die nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien stellen einen ausreichenden finanziellen Handlungsspielraum von € 1.104,7 Millionen zur Verfügung, um in strategische Prioritäten zu investieren.
Die Nettoverschuldung zum Ende des ersten Quartals 2026 stieg saisonal bedingt auf € 1.357,6 Millionen an (Q1 2025: € 994,9 Millionen), hauptsächlich infolge höherer Bankverbindlichkeiten zur Unterstützung des operativen Geschäfts und zur Finanzierung des Working Capital.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt 

PUMA geht im Jahr 2026 von anhaltenden geopolitischen sowie makroökonomischen Unsicherheiten aus. Der aktuelle Ausblick berücksichtigt keine potenziellen Auswirkungen, die sich aus den Konflikten im Nahen Osten oder aus der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zu US-Zöllen vom 20. Februar 2026 ergeben könnten. PUMA bestätigt seinen Ausblick für das Gesamtjahr, wie er am 26. Februar 2026 veröffentlicht wurde, gestützt durch eine solide Entwicklung zu Jahresbeginn.

Der erwartete währungsbereinigte Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum in Lateinamerika und dem Nahen Osten, Afrika & Indien dies nur teilweise kompensieren kann. 

Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von € -50 Millionen und € -150 Millionen, einschließlich Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm. PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund € 200 Millionen, hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung. 

Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026 als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027 sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren. 

Herzogenaurach, Deutschland, 22. April 2026
PUMA ernennt Bertrand Blanc zum Vice President Global Wholesale

Das Sportunternehmen PUMA hat Bertrand Blanc zum neuen Vice President Global Wholesale ernannt. Ab 1. Mai wird er in dieser neu geschaffenen Position direkt an Chief Commercial Officer (CCO) Matthias Baeumer berichten.

Bertrand Blanc

Bertrand wird die Vertriebsstrategien des Unternehmens entwickeln und umsetzen, das globale Umsatzwachstum vorantreiben und dafür sorgen, dass die Marke PUMA bei wichtigen Großhandelskunden weltweit an Bedeutung gewinnt.

Bertrand verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Führungserfahrung und hatte leitende Positionen in den Bereichen Strategie, Key Account Management, Planung und Operations in der Sportbranche bei Marken wie ASICS und Nike inne. Zuletzt war er als Senior Global Commercial Director Racquet Sports bei Wilson Sporting Goods tätig und unterstützte internationale Unternehmen als Berater.

„Unser Großhandelsgeschäft ist ein entscheidender Teil unseres Geschäfts. Mit einer eigenen Führungsebene für diesen Kanal können wir ein globales Kompetenzzentrum schaffen, das unsere globalen Märkte unterstützt“, sagte CCO Matthias Baeumer. „Ich bin überzeugt, dass Bertrand die richtige Person ist, um unsere Teams zu leiten und PUMAs Geschäft bei strategisch wichtigen Großhändlern - sowohl weltweit als auch in unseren größten Märkten - auszubauen.“

Herzogenaurach, Deutschland, 20. April 2026
PUMA ernennt Laurent Fricker zum Vice President BU Sportstyle

Das Sportunternehmen PUMA hat Laurent Fricker zum 1. Juni 2026 zum neuen Vice President der Business Unit Sportstyle ernannt. Er wird direkt an Maria Valdes, Chief Brand Officerin (CBO) bei PUMA, berichten.

Portrait of Laurent Fricker

Laurent Fricker war über zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Führungspositionen im Produktmarketing und Vertrieb bei adidas und Reebok tätig. Zuletzt arbeitete er als Vice President Originals, Basketball und Partnerships Europe bei adidas, wo er für die Einführung und den Ausbau einer Reihe erfolgreicher Produktlinien verantwortlich war.

Im Sportstyle nutzt PUMA sein umfangreiches Archiv, um Produkte zu entwickeln, die im Sport verwurzelt sind und eine Verbindung zur Kultur des Sports herstellen. 

„Laurent hat eine großartige Erfolgsbilanz, wenn es darauf ankommt, Authentizität im Sport mit einem starken Trendverständnis zu verbinden und daraus begehrte Produkte zu entwickeln“, sagte CBO Maria Valdes. „Mit seinem tiefen Verständnis für Kultur, Storytelling und seiner Go-to-Market-Expertise bin ich zuversichtlich, dass er den Geschäftsbereich Sportstyle weiter stärken und damit zu PUMAs Wachstum beitragen wird.“

PUMA verfügt über eines der bedeutendsten Archive in der Branche, mit ikonischen Produkten wie dem Suede und dem Speedcat. Mit klaren Wurzeln im Sport sind diese Modelle zu einem wichtigen Bestandteil des Sportstyle-Portfolios geworden.

„Mit PUMAs 78-jähriger Geschichte und der vielen Produktikonen, die unsere Designer inspirieren können, ist es eine fantastische Aufgabe, die Business Unit Sportstyle zu leiten“, sagte Laurent Fricker. „Wir haben das klare Potenzial, unser Produktangebot weiter zu schärfen und Produkte zu entwickeln, die für unsere Konsumentinnen und Konsumenten kulturell relevant sind.“

Herzogenaurach, Deutschland, 13. April 2026
PUMA ernennt James Carnes zum Senior Vice President Creative Direction

Das Sportunternehmen PUMA hat James Carnes, einen erfahrenen Experten für Design, Marke und Strategie, mit sofortiger Wirkung zum neuen Senior Vice President Creative Direction ernannt. In dieser neu geschaffenen Rolle wird James Carnes die Bereiche Creative Direction, Innovation und Product Excellence leiten und direkt an Chief Brand Officerin (CBO) Maria Valdes berichten.

Portrait of James Carnes

Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Sportbranche verfügt James über eine ausgezeichnete Expertise, die PUMA dabei helfen wird, Creative Direction als wichtigen Teil seiner Strategie zu nutzen und sich weltweit als eine Top-3 Sportmarke zu etablieren.

„James ist eine hoch angesehene Führungspersönlichkeit in unserer Branche und hat maßgeblich zur Gestaltung einiger der einflussreichsten Performance- und Lifestyle-Produkte, Labels und Plattformen beigetragen“, sagte Maria Valdes. „Mit seinem fundierten Hintergrund im Industriedesign und seinem tiefen Verständnis sowohl für Athlet*innen als auch für Konsument*innen wird er eine wichtige Rolle dabei spielen, unsere Großhandelspartner und Konsument*innen wieder für PUMA zu begeistern.“

Bis 2021 hatte James verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Design, Creative Direction und Strategie bei adidas inne, sowohl in Herzogenaurach als auch in Portland, Oregon. Zuletzt war er als unabhängiger Berater und Investor in der Branche tätig.

Bei PUMA wird James Creative Direction auf die übergeordneten strategischen Ziele des Unternehmens abstimmen, die saisonale Ausrichtung für die Business Units festlegen und ein langfristiges Erscheinungsbild der Marke über alle Kundenkontaktpunkte hinweg schaffen.

„Bei der kreativen Ausrichtung geht es um mehr als nur um saisonale Trends und Farben. Es geht darum, zu definieren, wie sich PUMA ganzheitlich auf dem Markt präsentiert, die erstklassigen Innovationen des Unternehmens zu nutzen und eine tiefe Verbindung zu den Konsument*innen aufzubauen“, sagte James Carnes. „Wir haben die großartige Gelegenheit, das Image und den Stil einer der bekanntesten Sportmarken der Welt zu modernisieren, und ich freue mich darauf, mit meinen Teams und meinen Kolleg*innen zusammenzuarbeiten, um das zu verwirklichen.“

Herzogenaurach, 16. März 2026
PUMA gibt langfristige Partnerschaft mit VfL Gummersbach bekannt; CEO Arthur Hoeld tritt Wirtschaftsrat bei

Das Sportunternehmen PUMA hat einen langfristigen Vertrag mit dem VfL Gummersbach unterzeichnet und damit eine der erfolgreichsten Mannschaften im nationalen und internationalen Handball unter Vertrag genommen. Gleichzeitig tritt PUMA CEO Arthur Hoeld dem Wirtschaftsrat des VfL Gummersbach bei. 

Arthur Hoeld and Christoph Schindler

Ab der Saison 2026/27 wird PUMA offizieller Ausrüster des VfL Gummersbach. Dies umfasst das Bundesligateam, die Handballakedemie und den Verwaltungsbereich sowie das gesamte Merchandising des Traditionsvereins. 

„Der VfL Gummersbach ist einer der großen Namen im europäischen Handball.  PUMA und der VfL stehen beide für Tradition, Geschichte und sportlichen Erfolg. Genau deshalb passt diese Partnerschaft so gut zusammen,“ sagte Arthur Hoeld. „Handball ist eine olympische Kernsportart mit enormem Potenzial. Die langfristige Zusammenarbeit unterstreicht unseren Anspruch an Performance auf höchstem Niveau.“

„Mit PUMA gewinnen wir nicht nur einen Ausrüster, sondern einen globalen Partner, der unsere Vision teilt: den VfL Gummersbach und den Handball noch attraktiver zu machen und dabei auch neue Wege zu gehen,“ sagte Christoph Schindler, Geschäftsführer des VfL Gummersbach. „Gemeinsam wollen wir den Verein weiterentwickeln, neue Zielgruppen erreichen und eine starke Community rund um den VfL aufbauen.“

Über die Ausrüsterpartnerschaft hinaus wird Arthur Hoeld den Verein auf strategischer Ebene begleiten. Als neues Mitglied im Wirtschaftsrat des VfL Gummersbach bringt er seine unternehmerische Perspektive und sein internationales Netzwerk ein.

Herzogenaurach, 4. März 2026
PUMA gibt Zusammenarbeit mit Shincell bekannt, um die nächste Generation der führenden Laufschuhtechnologie NITRO™ zu entwickeln

Das Sportunternehmen PUMA hat mit dem chinesischen Unternehmen Shincell New Materials Co. Ltd. eine Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die nächsten Generation von PUMAs branchenführender Laufschuhtechnologie NITRO™ zu entwickeln.

PUMA and Shincell representitive

Im Rahmen der Vereinbarung werden PUMA und Shincell ein gemeinsames Labor in Suzhou, China, einrichten, um neue Materialien zu testen. Die ersten Produkte, die aus dieser Partnerschaft hervorgehen, kommen voraussichtlich im Laufe der nächsten Saisons auf den Markt. 

„Mit NITRO™ verfügen wir über die beste Lauftechnologie der Branche, und die Vereinbarung mit Shincell ermöglicht es uns, diesen Vorsprung zu halten. Wir haben den Anspruch, in zukünftigen Produktgenerationen das Beste noch besser zu machen“, sagte Romain Girard, Vice President Innovation bei PUMA.

Shincell ist führend in der Entwicklung nachhaltiger Schaumstofftechnologien und der Herstellung leichter Hochleistungsschaumstoffe. Das Unternehmen hat sich auf einen rein physikalischen Prozess spezialisiert. Dabei werden Gase, die auch in der Atmosphäre vorkommen, verwendet, um Kunststoffe aufzuschäumen, indem eine große Anzahl von Mikro- und Nanobläschen im Material eingeschlossen wird.

Dr. Xiulei Jiang, CEO von Shincell, sagte: „Diese Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel für den Wert technologieorientierter Innovationen im globalen Performance-Segment des Sports. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ 

PUMA hat NITRO™ Anfang 2021 im Rahmen einer Neupositionierung seines gesamten Performance-Running Segments lanciert. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. NITRO™ ist extrem leicht und reaktionsfähig und hilft Athlet*innen, weniger Energie zu verbrauchen und bequem zu laufen.

PUMA hat die Performance der NITRO™-Technologie bei den letzten großen Marathons in Boston, London und New York unter Beweis gestellt. Dabei haben als mehr als 250 Athlet*innen die Technologie in den Laufschuhen Fast-R NITRO™ Elite und Deviate NITRO™ Elite getestet. Fast hundert dieser Läufer*innen stellten neue persönliche Bestleistungen auf, wobei 48 von ihnen ihre bisherigen Bestzeiten um drei Minuten oder mehr verbesserten.

NITRO™ kommt nicht nur in Laufschuhen, sondern auch in anderen Performance-Produkten von PUMA in den Bereichen Training, Fußball, Basketball oder Golf zum Einsatz.

Herzogenaurach, 26. Februar 2026
Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026
Picture of PUMA HQ

Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025

  • PUMA legt neue strategische Prioritäten fest, um sich als Top-3 Sportmarke 
    weltweit zu etablieren
  • Umsatz sinkt währungsbereinigt um 8,1% auf € 7.296,2 Millionen (-13,1% in Euro) hauptsächlich aufgrund strategischer Reset-Maßnahmen
  • Rohertragsmarge verringerte sich um 260 Basispunkte auf 45,0 % durch verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen infolge der Bereinigung des Vertriebs und Währungseffekte
  • Bereinigtes EBIT ohne Einmaleffekte sinkt aufgrund des Umsatzrückgangs und der geringeren Rohertragsmarge auf € -165,6 Millionen
  • Berichtetes EBIT beläuft sich auf € -357,2 Millionen, inklusive Einmaleffekten in Höhe von € 191,6 Millionen
  • Vorräte steigen um 2,3% auf € 2.060,0 Millionen; Rekalibrierung der Vorratsbestände leicht besser als geplant; Normalisierte Bestandsniveaus werden Ende 2026 erwartet
  • PUMA sichert sich im Dezember 2025 zusätzliche Finanzierung und beendet das Jahr mit ungenutzten Kreditlinien von € 1.202,2 Millionen

Ausblick für das Gesamtjahr 2026

  • Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Operatives Ergebnis (EBIT) zwischen € -50 Millionen und € -150 Millionen
  • Geplante Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund € 200 Millionen 

 

Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE:

„2025 war für uns ein Reset-Jahr. Unser Ziel ist es, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen.

Dafür ist es entscheidend, dass die Marke PUMA weniger kommerziell wird und wir unsere Kundinnen und Kunden wieder mit attraktiven Produkten, überzeugender Kommunikation und Vertrieb über die adäquaten Kanäle begeistern.

Ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher erzielt haben, zufrieden. Wir haben unseren Vertrieb zu großen Teilen bereinigt, indem wir Rabatte in unseren eigenen Kanälen reduziert und unsere Präsenz in Großhandelskanälen verringert haben, die unserer Marke schaden. Um unsere Produktikonen und unser Performance-Angebot besser zu positionieren und bessere Produktgeschichten zu erzählen, haben wir die notwendigen Unternehmensstrukturen geschaffen. Außerdem haben wir operative Ineffizienzen beseitigt und unsere Kostenbasis weiter optimiert.

Ich möchte unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement bei diesem Reset danken. Wir sind zuversichtlich, dass wir das erhebliche Potenzial von PUMA ausschöpfen werden, indem wir uns auf die Erfolgsgrundsätze einer globalen Sportmarke konzentrieren.“ 

Viertes Quartal 2025

Umsätze

Im vierten Quartal sank der währungsbereinigte Umsatz um 20,7% auf € 1.564,9 Millionen (Q4 2024: € 2.150,5 Millionen). Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 27,2%. Der Umsatzrückgang war größtenteils auf strategische Reset-Maßnahmen zurückzuführen, die ergriffen wurden, um der schwachen Markenbegehrlichkeit, den erhöhten Vorratsbeständen und der geringeren Vertriebsqualität entgegenzuwirken. Zu diesen Maßnahmen gehörten die Reduzierung von Umsätzen in Großhandelskanälen, der Abbau von überhöhten Vorratsbeständen und die Reduzierung von Verkaufsförderungsmaßnahmen im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC). 

Das Großhandelsgeschäft von PUMA ging währungsbereinigt um 27,7% auf € 921,4 Millionen zurück (Q4 2024: € 1.387,0 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte unter anderem aus umfangreichen Produktrücknahmen, um überhöhte Vorratsbestände im Vertriebskanal abzubauen. Darüber hinaus wirkten sich Maßnahmen zur Verringerung des Geschäfts mit Großflächenhändlern in Nordamerika sowie die schrittweise Reduzierung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, in Lateinamerika, EMEA und APAC negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Der Umsatz im DTC-Geschäft ging währungsbereinigt um 8,0% auf € 643,5 Millionen zurück (Q4 2024: € 763,5 Millionen). Die E-Commerce-Umsätze sanken währungsbereinigt um 19,7%, was insbesondere darauf zurückzuführen war, dass zur Stärkung der Marke weniger Verkaufsförderungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Umsätze in den eigenen Stores sanken währungsbereinigt um 0,9%. Der DTC-Anteil stieg deutlich von 35,5% im vierten Quartal 2024 auf 41,1% im vierten Quartal 2025. 

Die Umsätze in Asien/Pazifik sanken währungsbereinigt um 12,6% auf € 406,6 Millionen (Q4 2024: € 506,6 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf einen Rückgang im Großhandelsgeschäft in Großchina zurückzuführen, der teilweise durch ein robustes Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft ausgeglichen wurde. In der Region Amerika sanken die Umsätze währungsbereinigt um 22,2% auf € 589,2 Millionen (Q4 2024: € 847,4 Millionen). Der Rückgang war hauptsächlich auf Nordamerika zurückzuführen, wo es insbesondere im US-Markt zu einer gezielten Reduzierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern kam. In EMEA sanken die Umsätze währungsbereinigt um 24,3% auf € 569,1 Millionen (Q4 2024: € 796,5 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte aus einem schwächeren Großhandelsgeschäft infolge der gezielten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, sowie aus Produktrücknahmen. Zusätzlich ging das DTC-Geschäft aufgrund reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen zurück.

Innerhalb der Produktbereiche sank der Umsatz mit Schuhen währungsbereinigt um 25,4% auf € 820,9 Millionen (Q4 2024: € 1.214,8 Millionen) aufgrund eines Rückgangs in den meisten Kategorien. Entgegen der allgemeinen Umsatzentwicklung verzeichnete die Kategorie Training ein gesundes Wachstum. Obwohl der Gesamtumsatz in der Kategorie Running aufgrund einer bewussten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht förderlich sind, zurückging, zeigte Performance Running ein deutliches Wachstum. Dies wurde unter anderem durch den Erfolg des Laufschuhs Velocity Nitro 4 erreicht. Die Umsätze im Bereich Textilien sanken aufgrund von Rückgängen in den meisten Kategorien währungsbereinigt um 13,7% auf € 568,8 Millionen (Q4 2024: € 710,9 Millionen). Ein Teil des Rückgangs konnte durch Umsatzwachstum in der Kategorie Training, vor allem durch eine anhaltend starke Nachfrage nach HYROX-Produkten ausgeglichen werden. Der Umsatz mit Accessoires ging währungsbereinigt um 18,2% auf € 175,3 Millionen zurück (Q4 2024: € 224,7 Millionen). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entwicklung in der Kategorie Golf zurückzuführen.

 

Profitabilität

Die Rohertragsmarge sank um 750 Basispunkte auf 40,2% (Q4 2024: 47,7%). Der deutliche Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen und unvorteilhafte Währungseffekte zurückzuführen. Diese Effekte wurden teilweise durch einen verbesserten Produktmix, einen vorteilhaften Vertriebskanalmix mit einem höheren DTC-Anteil im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie niedrigere Frachtkosten ausgeglichen. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus. Die negativen Effekte der US-Zölle wurden dadurch vollständig kompensiert.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 36,2% auf € 30,0 Millionen (Q4 2024: € 22,0 Million), hauptsächlich aufgrund der Umstellung von einer Partnerschaft zu einer Lizenzvereinbarung mit United Legwear im vierten Quartal.

Die operativen Aufwendungen (OPEX) sanken, bereinigt um Einmaleffekte, um 7,8% auf 
€ 887,4 Millionen (Q4 2024: € 962,2 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm und geringere Kosten im DTC-Vertriebskanal aufgrund niedrigerer Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen. Als Folge der geringeren Umsätze im vierten Quartal stieg der Anteil der Marketingausgaben am Umsatz an. Insgesamt führte der Umsatzrückgang im vierten Quartal zu einem deutlichen Anstieg der bereinigten OPEX-Quote auf 56,7% (Q4 2024: 44,7%). Vorteilhafte Währungseffekte auf die OPEX-Quote wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen. 

Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € -228,8 Millionen (Q4 2024: € 85,7 Millionen). PUMA verzeichnete im vierten Quartal Einmaleffekte in Höhe von € 78,9 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und einer Goodwill-Abwertung. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € -307,7 Millionen (Q4 2024: € 85,7 Millionen) und die berichtete EBIT-Marge auf -19,7% (Q4 2024: 4,0%).

Das Finanzergebnis sank um 4,1% auf € -42,3 Millionen (Q4 2024: € -40,6 Millionen). Die Ertragsteuern waren positiv und beliefen sich auf € 15,0 Millionen (Q4 2024: € -20,8 Millionen), was hauptsächlich auf das negative Ergebnis vor Steuern und Steueranpassungen für Vorjahre zurückzuführen war. 

In Summe belief sich der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -335,0 Millionen (Q4 2024: Konzernergebnis von € 24,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf € -2,27 (Q4 2024: € 0, 16). 

Gesamtjahr 2025

Umsätze

Nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 in etwa unverändert geblieben waren, kam es infolge der im dritten Quartal 2025 eingeleiteten strategischen Reset-Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt sanken die Umsätze im Gesamtjahr 2025 währungsbereinigt um 8,1% auf € 7.296,2 Millionen (2024: € 8.398,0 Millionen), wobei alle Regionen und Produktbereiche einen Umsatzrückgang verzeichneten. Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 13,1%.

Der Umsatz im Großhandelsgeschäft von PUMA sank währungsbereinigt um 12,8% auf € 4.935,0 Millionen (2024: € 5.972,6 Million), was hauptsächlich geringere Umsätze in den Regionen Amerika, Asien/Pazifik und EMEA infolge gezielter Produktrücknahmen und einer bewussten Rekalibrierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern widerspiegelte. Das DTC-Geschäft stieg währungsbereinigt um 3,4% auf € 2.361,1 Millionen (2024: € 2.425,4 Millionen), angetrieben durch ein Wachstum von 3,4% sowohl im E-Commerce als auch in den eigenen Stores. Das führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf 32,4% (2024: 28,9%).

Die währungsbereinigten Umsätze in der Region EMEA sanken um 6,9% auf € 3.143,2 Millionen (2024: € 3.475,7 Millionen), wobei der Umsatzrückgang in Europa teilweise durch Wachstum in EEMEA ausgeglichen wurde. In der Region Asien/Pazifik sanken die Umsätze währungsbereinigt um 7,4% auf € 1.594,7 Millionen (2024: € 1.805,5 Millionen). Das war auf den Umsatzrückgang in Großchina sowie im Rest der Region Asien/Pazifik zurückzuführen. Die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 10,0% auf € 2.558,2 Millionen (2024: € 3.116,8 Millionen), bedingt durch eine schwache Entwicklung in Nordamerika, während Lateinamerika ein moderates Wachstum verzeichnete. 

Innerhalb der Produktbereiche sanken die Umsätze im Bereich Schuhe währungsbereinigt um 7,1% auf € 4.113,8 Millionen (2024: € 4.733,6 Millionen). Dies wurde teilweise durch Wachstum in den Kategorien Sportstyle Prime & Select ausgeglichen, welches insbesondere von der Speedcat-Familie getragen wurde, sowie durch die gestiegene Nachfrage in der Running-Kategorie. Der Umsatz mit Textilien ging währungsbereinigt um 9,7% auf € 2.328,5 Millionen zurück (2024: € 2.703,7 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte vor allem aus der schwächeren Entwicklung in den Kategorien Sportstyle und Teamsport, während Wachstum in den Kategorien Training, Basketball und Motorsport diesen teilweise ausgleichen konnte. Der Produktbereich Accessoires verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang um 8,5% auf € 853,9 Millionen (2024: € 960,7 Millionen). Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus einem Umsatzrückgang in der Kategorie Golf.

 

Profitabilität 

Die Rohertragsmarge sank um 260 Basispunkte auf 45,0% (2024: 47,6%). Der Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestands-rückstellungen, einen ungünstigen Produktmix und nachteilige Währungseffekte zurückzuführen. Kompensiert wurde dieser Effekt teilweise durch einen vorteilhaften Vertriebskanalmix. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus und kompensierten die negativen Effekte der US-Zölle vollständig.

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 4,4% auf € 92,4 Millionen (2024: € 88,5 Millionen).

Die um Einmaleffekte bereinigten operativen Aufwendungen (OPEX) blieben mit € 3.537,7 Millionen unverändert gegenüber dem Vorjahr (2024: € 3.537,7 Millionen). Einsparungen aus dem Kosteneffizienzprogramm wurden durch gestiegene Einzelhandelsaufwendungen aufgrund des Wachstums im DTC-Geschäft, insbesondere im E-Commerce, ausgeglichen. Darüber hinaus trugen höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen in DTC und Infrastruktur sowie Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund € 30 Millionen zu den Kosten bei. Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz stiegen aufgrund der geringeren Umsätze. Insgesamt führte der Umsatzrückgang zu einem Anstieg der bereinigten OPEX-Quote um 640 Basispunkte auf 48,5% (2024: 42,1%). Vorteilhafte Währungseffekte wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen.

Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf € -165,6 Millionen (2024: € 548,7 Millionen). PUMA verzeichnete Einmaleffekte in Höhe von € 191,6 Millionen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und Goodwill-Abwertungen standen. Die Kosten im Rahmen des Kosteneffizienzprogramms umfassten insbesondere Personalaufwendungen, die Schließung unrentabler Stores und sonstige nicht operative Aufwendungen. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf € -357,2 Millionen (2024: 
€ 548,7 Millionen) und die EBIT-Marge auf -4,9% (2024: 6,5%).

Das Finanzergebnis sank um 11,2% auf € -165,7 Millionen (2024: € -149,0 Millionen), aufgrund nachteiliger Währungsentwicklungen und eines geringeren Zinsergebnisses. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Ergebnisses vor Steuern beliefen sich die Ertragsteuern auf € -120,7 Millionen (2024: € -119,0 Millionen). Dies war in erster Linie auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China zurückzuführen.

Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf € -643,6 Millionen (2024: Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von € 280,7 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf € -4,37 (2024: € 1,88).

 

Bilanz 

Das Working Capital stieg um 20,2% auf € 1.536,6 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.278,2 Millionen). Die Vorräte stiegen um 2,3% in der Berichtswährung Euro und währungsbereinigt um 10,7% auf € 2.060,0 Millionen (31. Dezember 2024: € 2.013,7 Millionen). Der Anstieg war hauptsächlich auf die gezielte Rücknahme von Vorratsbeständen aus dem Großhandelsgeschäft zur Bereinigung des Vertriebskanals zurückzuführen. Dieser Effekt wurde durch einen Rückgang des Beschaffungsvolumens teilweise ausgeglichen. Das bewusste Management des Beschaffungsvolumens half dabei, das Wachstum der Vorratsbestände zu verlangsamen und Überbestände zu vermeiden. Im Rahmen seiner Maßnahmen zur Bereinigung des Vertriebs hat PUMA die Rücknahme von Vorratsbeständen im vierten Quartal weitgehend abgeschlossen und wird den Produktabverkauf über eigene Factory-Outlets und im Großhandelsgeschäft mit spezifischen Verkaufsförderungsmaßnahmen weiter vorantreiben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken hauptsächlich aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs im vierten Quartal um 26,7% auf € 913,4 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.246,5 Millionen). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 32,9% auf € 1.271,4 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.893,5 Millionen) im Wesentlichen bedingt durch das geringere Beschaffungsvolumen im vierten Quartal. 

 

Cashflow und Liquiditätslage

Der freie Cashflow belief sich auf € -530,3 Millionen und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (2024: € 464,3 Millionen). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf das negative Ergebnis vor Steuern sowie einen Anstieg des Working Capital zurückzuführen. Investitionen (CAPEX) im Jahr 2025 beliefen sich auf € 206,3 Millionen (2024: € 263,0 Millionen). Die Investitionen konzentrierten sich auf die Logistik, die digitale Infrastruktur, die DTC-Vertriebskanäle und wichtige Initiativen zur Stärkung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von PUMA. Zum 31. Dezember 2025 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von € 290,0 Millionen (2024: € 368,2 Millionen), was einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Darüber hinaus verfügte der PUMA-Konzern über bestätigteKreditlinien in Höhe von € 2.562,8 Millionen (31. Dezember 2024: € 1.842,9 Millionen). Der Anstieg der bestätigten Kreditlinien von € 719,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus dem Abschluss einer Brückenfinanzierung in Höhe von € 500,0 Millionen und zwei Schuldscheintransaktionen im Jahr 2025 über insgesamt € 275,0 Millionen. Gegenläufig wurde im Januar 2025 eine Schuldschein-Tranche in Höhe von € 70,0 Millionen mit Endfälligkeit zurückgezahlt. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Bilanzstichtag auf € 1.202,2 Millionen (2024: € 1.360,2 Millionen). Die Nettoverschuldung lag zum Ende des Geschäftsjahres 2025 mit € 1.063,5 Millionen deutlich über dem Vorjahresniveau von € 119,8 Millionen. Die höhere Nettoverschuldung reflektierte im Wesentlichen einen Anstieg der Bankverbindlichkeiten zur Unterstützung des operativen Geschäfts sowie die Finanzierung des Working Capital. Für mehr Informationen zur Finanzierung siehe Abschnitt „Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“.

 

Vorschlag keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten 

Aufgrund des negativen Konzernergebnisses des PUMA-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 vorzuschlagen, für das kommende Jahr keine Dividende auszuschütten (2024: € 0,61).

 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 spiegelt Übergangsjahr für PUMA wider

Nach dem strategischen Reset im Jahr 2025 bei dem PUMA gezielt Maßnahmen ergriffen hat, um unternehmensspezifische Herausforderungen zu bewältigen, Lagerbestände abzubauen und die Basis für eine stärkere und fokussiertere Zukunft zu legen, wird 2026 ein Übergangsjahr sein.

PUMA setzt 2026 die Optimierung seiner Vertriebskanäle und den Abbau der Lagerbestände fort. Der Abbau der Lagerbestände soll durch ein diszipliniertes Management der Beschaffungsaufträge und gezielten Produktabverkauf erreicht werden. Das im Vorjahr eingeleitete Kosteneffizienzprogramm wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Dazu zählen die Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur, die Verkleinerung des Produktsortiments sowie der Abschluss des seit Anfang 2025 laufenden Abbaus von rund 1.400 Verwaltungsstellen.

Während dieser Übergangsphase liegen die Prioritäten von PUMA darin, das Unternehmen auf nachhaltigen Erfolg auszurichten, die finanzielle Stabilität zu sichern und für eine Rückkehr zu einem gesunden, über dem Branchendurchschnitt liegenden Wachstum ab 2027 zu positionieren. Die Marken- und Produktstrategie für 2026 wird sich auf vier Fokuskategorien konzentrieren: Fußball, mit einer starken Präsenz bei der Fußballweltmeisterschaft; Running, angetrieben durch die NITRO™-Technologie; Training, unterstützt durch die exklusive Partnerschaft mit HYROX; und Sportstyle Prime & Select, wo das Unternehmen sein Sortiment mithilfe des einzigartigen Produktarchivs aus über 77 Jahren Sportgeschichte und eines stärker integrierten Storytellings weiterentwickeln wird.

PUMA geht im Jahr 2026 von anhaltenden geopolitischen sowie makroökonomischen Unsicherheiten aus. Der erwartete währungsbereinigte Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum in Lateinamerika und dem Nahen Osten, Afrika & Indien dies nur teilweise kompensieren kann.

Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von € -50 Millionen und € -150 Millionen, einschließlich Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm. PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund € 200 Millionen, hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung.

Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026 als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027 sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren.

 

Grundlage der Erstellung / Wichtiger Hinweis

Am 11. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass PUMA und sein langjähriger Partner United Legwear von einer Partnerschaft in eine Lizenzvereinbarung übergehen. Diese Änderung trat am 01. November 2025 in Kraft. Infolge dieser Änderung wird PUMA United in der Finanzberichterstattung von PUMA ab November 2025 als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Dementsprechend wurden die in dieser Pressemitteilung verwendeten Gewinn- und Verlustzahlen für 2024 und 2025 angepasst.

 

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bekanntmachung ANTA: Am 27. Januar 2026 gab der chinesische Sportartikel-Konzern Anta Sports bekannt, dass er mit Artémis S.A.S. einen Vertrag über den Kauf der Anteile an PUMA in Höhe von 29,06 % abgeschlossen hat. Die Transaktion beinhaltet aufschiebende Bedingungen. PUMA veröffentlichte am selben Tag eine Stellungnahme von CEO Arthur Hoeld als Reaktion auf die Bekanntmachung. Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Bereich „News“ auf der PUMA-Website:https://about.puma.com/de/newsroom/news

Zusätzliche Privatplatzierung und Syndizierung: Am 26. Januar 2026 hat PUMA eine Schuldscheintransaktion in Höhe von € 100,0 Mio. abgeschlossen, welche am 29. Januar 2026 zur Auszahlung gekommen ist. Der Schuldschein hat eine Laufzeit von 2 Jahren mit einer marktüblichen festen Verzinsung. Durch die zusätzliche Privatplatzierung konnte die am 15. Dezember 2025 vereinbarte Überbrückungsfinanzierung von € 500,0 Millionen auf € 350,0 Millionen angepasst und am 20. Februar 2026 über PUMAs Kernbanken voll aussyndiziert werden. Die Überbrückungsfinanzierung in Höhe von € 350,0 Millionen und das Schuldscheindarlehen in Höhe von € 100,0 Millionen werden unverändert zur Reduzierung der Inanspruchnahmen aus dem bestehenden Syndizierten Kredit verwendet.

Herzogenaurach, 2. Februar 2026
Fokus auf wichtige Wachstumskategorie: PUMA gründet separate Business Unit für Training in seiner Unternehmenszentrale

Das Sportunternehmen PUMA wird eine separate Business Unit für Training schaffen. Damit kann das Unternehmen sich voll auf diese Kategorie konzentrieren und die Wachstumschancen, die es in diesem Bereich erwartet, voll ausschöpfen.

Marwin Hoffmann

Um schnellere Entscheidungen zu treffen und das Angebot an Textilien in anderen Geschäftsbereichen mitzugestalten, wird die neu gegründete Business Unit Training ihren Sitz in der Unternehmenszentrale in Herzogenaurach haben. Bisher waren die Bereiche Running und Training in einer Business Unit gebündelt.

„Mit starken Partnern wie HYROX, der ‚World Series of Fitness Racing‘, ist Training für PUMA zu einer immer wichtigeren weltweiten Kategorie geworden, in der wir erhebliches Potenzial sehen“, sagte Maria Valdes, Chief Brand Officerin bei PUMA. „Mit der Gründung einer eigenständigen Business Unit für Training in Herzogenaurach können wir unseren Fokus schärfen und näher an unseren wichtigsten Partnern in dieser Kategorie und in anderen Business Units sein.“

Im Jahr 2025 definierte PUMA Training neben Running, Fußball und Sportstyle (Prime/Select) als eine seiner globalen Schwerpunktkategorien.

Die neu geschaffene Business Unit (BU) Training wird von Marwin Hoffmann geleitet. Der Branchenexperte wurde mit sofortiger Wirkung zum Vice President BU Training ernannt. Er wird an Chief Brand Officerin Maria Valdes berichten. Marwin verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in den Bereichen Produkt und Marketing. Zuletzt war er als Vice President Marketing Global Outdoor bei adidas tätig. Erin Longin, die bisher für beide Bereiche, Running und Training, verantwortlich war, wird weiterhin die Business Unit Running von PUMA in Boston leiten.

Herzogenaurach, 27. Januar 2026
Statement von PUMA CEO Arthur Hoeld zur Ankündigung von ANTA Sports Limited

Zur aktuellen Ankündigung von ANTA Sports Limited erklärt PUMA-CEO Arthur Hoeld:  

PUMA Bridge at the Headquarters

„PUMA SE nimmt zur Kenntnis, dass ANTA Sports eine Einigung erzielt hat, um einen Anteil von 29,06 % am Unternehmen zu erwerben.

Die strategischen Prioritäten von PUMA sind klar. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Marke global zu stärken und überzeugende Produkte auf den Markt zu bringen, die unsere Konsument*innen auf der ganzen Welt ansprechen, um eine Top-3 Sportmarke weltweit zu werden.

ANTA möchte PUMA dabei unterstützen, sein Markenpotenzial und seine Geschichte voll auszuschöpfen, um langfristigen Wert für Konsument*innen und Stakeholder weltweit zu schaffen. Wir sehen das als Vertrauensbeweis für PUMA und seine strategische Ausrichtung.“

 

Anne Putz
Anne Putz
Senior Director Corporate Communications
Herzogenaurach, 21 January, 2026
RUN IT BACK! PUMA PROJECT3 KEHRT ZURÜCK FÜR DIE MARATHONS IN BOSTON UND LONDON

Die globale Sportunternehmen PUMA kündigt an, dass das einzigartige Marathonprogramm „Project3“ für die Boston- und London-Marathons 2026 zurückkehren wird.

PUMA Project3
  • Das einzigartige Project3 von PUMA ist zurück und bietet 300 Läufer*innen bei den Marathons in Boston und London im Jahr 2026 die Möglichkeit, das Leben als PUMA-Profiathlet*in zu erleben
  • 3.000 US-Dollar Preisgeld für jede*n Project3-Teilnehmer*in, bei Verbesserung der bisherigen Marathon-Bestzeit um drei Minuten, sowie für den schnellsten männlichen Läufer und die schnellste weibliche Project3-Läuferin
  • PUMA zahlte den Läufer*innen von Project3 im Jahr 2025 mehr als 160.000 US-Dollar aus und machte es damit zum lukrativsten Sub-Elite-Marathonprogramm der Geschichte
  • Bewerbungen sind ab 11:00 Uhr (EST) / 16:00 Uhr (GMT) über puma-project3.com möglich und schließen am Freitag, 30. Januar, um Mitternacht.

 

Die globale Sportunternehmen PUMA kündigt an, dass das einzigartige Marathonprogramm „Project3“ für die Boston- und London-Marathons 2026 zurückkehren wird.

Project3 bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, das Leben eines Profisportlers kennenzulernen, die erstklassigen Produkte von PUMA für den Wettkampftag zu testen – darunter den Fast-R NITRO™ Elite 3 und den Deviate NITRO™ Elite 4 – und die Chance auf hohe, leistungsabhängige Geldprämien.

PUMA kehrt größer und besser denn je zurück und wird 300 Bewerber*innen auswählen, die an zwei Spitzen-Marathons im Frühjahr teilnehmen – 100 Teilnehmer*innen für den Boston-Marathon und 200 für den London-Marathon. Damit ist dies die größte Teilnehmerzahl für Project3 seit dem Beginn des Programms.

„Im vergangenen Jahr hat Project3 die Laufcommunity auf den Kopf gestellt. Wir hatten drei unglaubliche Tage in Boston, London und New York, an denen wir die globale Laufcommunity zusammengebracht und die Technologie des Fast-R NITRO™ Elite 3 auf die ultimative Probe gestellt haben. Die Ergebnisse sprechen für sich und machten die Entscheidung, das Projekt 2026 erneut durchzuführen, sehr leicht“, sagte Lucas Maher, Senior Athlete Activation Manager bei PUMA.

Es war ein bedeutendes Debütjahr für Project3, an dem 269 Athlet*innen aus mehr als 13 Ländern teilnahmen, die den begehrten Laufschuh, den Fast-R NITRO™ Elite 3, trugen.

Fast einhundert Läufer*innen stellten neue persönliche Bestleistungen auf, 48 davon verbesserten ihre Bestzeit um drei Minuten oder mehr und nahmen 3.000 US-Dollar Geldprämien mit nach Hause. Insgesamt vergab PUMA in den drei Läufen Preisgelder in Höhe von mehr als 160.000 US-Dollar, was Project3 zum lukrativsten Sub-Elite-Marathonprogramm der Geschichte macht.

 

Was erwartet dich?

Als Teilnehmer*in von Project3 erhältst du Zugang zu den Trainer*innen des PUMA Elite Running Teams sowie zu den Profi-Athlet*innen und Innovationsexpert*innen von PUMA. Sie beraten dich in verschiedenen Aspekten deines Trainingszyklus, damit du am Tag des Rennens bereit bist, Rekorde zu brechen.

Die Teilnehmer*innen erhalten außerdem eine Auswahl an passenden PUMA-Laufprodukten, darunter der Fast-R NITRO™ Elite 3 und der bald erscheinende Deviate NITRO™ Elite 4.

Der attraktive Leistungsbonus von 3.000 US-Dollar für die Verbesserung deiner bisherigen Bestzeit um drei Minuten oder mehr sowie der Leistungsbonus von 3.000 US-Dollar für die schnellsten männlichen und weiblichen Project3-Teilnehmer*innen jedes Rennens bleiben bestehen. Zusätzlich gibt es eine Prämie für den*die Teilnehmer*in, der*die die Marathon-Bestzeit aller Project3-Läufer*innen mit dem größten Vorsprung bricht.

 

Wie bewirbst du dich?

Potenzielle Kandidat*innen müssen die folgenden Mindestkriterien erfüllen, um für die Auswahl berücksichtigt zu werden:

  • Besitz einer gültigen Startnummer/Teilnahmeberechtigung für den Boston- oder London-Marathon 2026
  • Bestehende Marathon-Bestzeit von 3:00 Stunden für männliche Bewerber oder 3:15 Stunden für weibliche Bewerberinnen

Um dich zu bewerben, besuche www.puma-project3.com. Die Bewerbungsfrist beginnt am Montag, 26. Januar, um 11:00 Uhr EST/16:00 Uhr GMT und endet am Freitag, 30. Januar, um Mitternacht.

 

Für weitere Informationen, besuche: www.puma-project3.com

Herzogenaurach, 20. Januar 2026
Performance trifft auf Style: McLaren Racing und PUMA geben mehrjährige Partnerschaft für Team-Ausrüstung und Bekleidung ab 2026 bekannt

Das Sportunternehmen PUMA und McLaren Racing geben heute eine mehrjährige weltweite Partnerschaft bekannt, die zwei Marken zusammenführt, für die Performance und Innovation eine wesentliche Rolle spielen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchten beide Partner den Fans das Renngeschehen und das Motorsport-Feeling näher bringen.

PUMA x McLaren logo

PUMA wird die Team-Ausrüstung für McLaren Racing entwickeln, damit die Performance dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Diese Zusammenarbeit umfasst das gesamte Portfolio von McLaren Racing, darunter das McLaren Mastercard Formula 1 Team, das Arrow McLaren IndyCar Team, beide McLaren Racing-Teams in der F1 Academy, das McLaren F1 Sim Racing Team und ab 2027 das McLaren United AS WEC Hypercar Team.

„Bei PUMA sind wir sehr stolz auf unsere lange und erfolgreiche Geschichte im Motorsport und darauf, dass wir in den letzten Jahrzehnten mit einigen der wichtigsten Fahrer und Teams zusammengearbeitet haben. Es ist eine große Ehre, das nächste Kapitel zu schreiben und McLaren Racing, den Fahrer‑ und Konstrukteurs‑Weltmeister des Jahres 2025, als unseren neuen Partner willkommen zu heißen“, sagte Arthur Hoeld, CEO von PUMA. „Wir freuen uns auf viele erfolgreiche Rennen zusammen und darauf, mit den leidenschaftlichen Fans des Teams auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten, um inspirierende Kollektionen für sie zu kreieren, die das Beste beider Marken zeigen.“

Die Replika-Kollektion basiert auf dem bekannten Papaya-Design von McLaren Racing und ist auf die offizielle Austattung, die von den Fahrern und Teammitgliedern auf der Rennstrecke getragen wird, abgestimmt. Die Replika-Kollektion ist für Fans gedacht, die auffallen und sich von der Masse abheben wollen, ganz nach dem Motto „Race Louder“.

Die Lifestyle-Kollektion wurde für Fans entworfen, die die Geschwindigkeit sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke lieben. Inspiriert von der langen und traditionsreichen Renngeschichte von McLaren Racing kombiniert diese Kollektion die Geschichte des Motorsports und zeitgenössische Streetwear und verbindet so Vergangenheit und Gegenwart mit modernem Design.

McLaren Collection
McLaren Collection

Auch jenseits der Rennstrecke werden die Fans dem einzigartigen Spirit, Style und der Innovation, die McLaren Racing ausmachen, näher gebracht. Durch Events und einzigartige Produkte wird die Partnerschaft die Faszination des Rennsports auf neue und unerwartete Weise interpretieren, indem sie die Innovationen von PUMA mit der Geschichte von McLaren Racing Teams verbindet. Dabei bekommen Fans auf der ganzen Welt die Möglichkeit, dem Team näher zu kommen und Teil der Geschichte von McLaren Racing zu werden. Das erste Event wird beim Eröffnungsrennen der Formel-1-Saison in Australien vorgestellt, weitere Details werden später bekannt gegeben.

Zak Brown, CEO von McLaren Racing, sagte: „Unser Sport ist in einer unglaublichen Verfassung, und es ist fantastisch zu sehen, wie viele große Mode- und Lifestyle-Marken auf der Suche nach authentischen Möglichkeiten sind, mit unserer wachsenden globalen Fangemeinde in Kontakt zu treten. Ich kann mir keinen besseren Partner als das Sportunternehmen PUMA vorstellen, um unser Fanwear-Portfolio zu erweitern. Wir wissen, dass Fans ihre Leidenschaft für unseren Sport sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke zum Ausdruck bringen möchten, und der innovative Ansatz von PUMA in Bezug auf Design und Kultur wird weltweit für spannende Kollektionen und Events sorgen.“

Die PUMA x McLaren Racing Lifestyle-Kollektion wird am 20. Januar weltweit auf den Markt kommen, gefolgt von der Replika-Kollektion, die ab dem 2. Februar in ausgewählten PUMA-Geschäften, bei ausgewählten Einzelhändlern sowie online unter puma.com und mclarenstore.com erhältlich sein wird.

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