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Ein PUMA in der Umwelt

Wir wollen einen positiven Fußabdruck – einen Pfotenabdruck – nicht nur auf der Laufbahn und im Markt hinterlassen, sondern auch bei unseren Sportlern und unseren Kunden. Wenn es um die Umwelt geht, sind wir jedoch wild entschlossen, unseren Fußabdruck zu reduzieren.

wir wollen alle interessen vertreten

Schwerpunkte unserer Strategie ist neben der richtigen Anwendung der PUMA-Schadstoffliste (Restricted Substances List, RSL) bei allen Lieferanten und der Erhebung und Analyse von Umweltkennzahlen (Environmental Key Performance Indicators, E KPIs) auch die Umsetzung von Programmen zum Kapazitätsaufbau für ein besseres Energie-, Wasser- und Abfallmanagement. Dazu zählen auch unsere einzigartige ökologische Gewinn- und Verlustrechnung und unser Engagement für die Eliminierung gefährlicher Chemikalien aus unserer Beschaffungskette bis 2020 – im Einklang mit der PUMA-Roadmap und in Kooperation mit der ZDHC-Arbeitsgruppe.

pumas ökologische Gewinn- und verlustrechnung

Für uns ist die Natur ein partner

Mit der Veröffentlichung unserer ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung (Environmental Profit and Loss Account, E P&L) hat PUMA 2011 eine Vorreiterrolle eingenommen. Durch die Offenlegung unserer Umweltkennzahlen zeigen wir unser Bekenntnis zur Umwelt als vollwertigem Partner, der uns die Bereitstellung von sauberem Wasser und sauberer Luft, die Wiederherstellung von Boden und Klima und den Abbau von Abfallstoffen in Rechnung stellt. Dadurch können wir diejenigen Bereiche unserer Betriebe und unserer Beschaffungskette identifizieren, die wir verändern müssen, um den Wandel zu gestalten.

Unsere Messung

  Emissionen und Ressourcen Umweltveränderungen Verändertes Wohlbefinden
 Luftverschmutzung Schadstoffemissionen (PM2,5, PM10, NOx, SOx, VOCs, NH3) in kg Anstieg der Verschmutzungskonzentration Erkrankungen der Atemwege, Verluste in der Landwirtschaft, weniger Transparenz
 Treibhausgas-Emissionen Treibhausgas-Emissionen (CO2, N2O, CH4, KFC usw.) in kg Klimawandel Gesundheitliche Beeinträchtigungen, wirtschaftliche Verluste, Umweltveränderungen
 Bodennutzung Tropenwälder, gemäßigte Waldzonen, Binnenfeuchtgebiete usw. in Hektar Reduzierte Ökosysteme Gesundheitliche Beeinträchtigungen, wirtschaftliche Verluste, beschränkte Freizeit- und Kulturangebote
 Abfall Sondermüll und regulärer Abfall in kg Klimaveränderungen, umweltschädliche Emissionen und Kontamination Beschränkter Genuss der lokalen Umgebung, Dekontaminierungskosten
 Wasserverbrauch Wasserverbrauch in m3 Zunehmender Wassermangel Fehlernährung und Erkrankungen
 Wasserverschmutzung Freisetzung bestimmter Schwermetalle, Nährstoffe und giftiger Verbindungen in kg Schlechtere Wasserqualität Gesundheitliche Beeinträchtigungen, Überdüngung von Gewässern, wirtschaftliche Verluste
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ERGEBNISSE UNSERER ÖKOLOGISCHEN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2016

Der ökologische Fußabdruck unserer Betriebe und unserer Beschaffungskette im Jahr 2016 entsprach einem monetären Wert von EUR 457 Millionen. Darunter fallen Luft- und Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen, Bodennutzung, Abfall und Wasserverbrauch.

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Wo steht PUMA heute?

Der ökologische Fußabdruck unserer Betriebe und unserer Beschaffungskette im Jahr 2016 entsprach einem monetären Wert von EUR 457 Millionen. Darunter fallen Luft- und Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen, Bodennutzung, Abfall und Wasserverbrauch.

Wir haben unser Team aufgestellt, um das Thema direkt anzugehen. PUMA arbeitet mit der Leather Working Group, der Better Cotton Initiative, bluesign® und dem Forest Stewardship Council zusammen und nutzt deren Expertise. Zudem haben wir uns Ziele für die Beschaffung von mehr nachhaltigen Materialien gesetzt.

Copyright - Vidar Nordli Mathisen

Was sind die nächsten Schritte?

Ein weiterer Faktor sind unsere Stoff- und Komponentenzulieferer.

Wir führen bei Lieferanten Schulungen zum Thema Ressourceneffizienz durch. Zudem erheben wir bereits Umweltkennzahlen von Lieferanten über die Ebene 1 hinaus.

Copyright - Sam Jotham Sutharson

Welche Ziele haben wir uns gesetzt?

Im Vergleich zu den genannten Kategorien sind CO2-Emissionen der größte Faktor. 

Zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen haben wir ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiertes Ziel (Science-Based Target) für die faire Emissionsreduzierung entwickelt. Zudem erarbeiten wir derzeit einen branchenweiten Ansatz zur Nutzung von Synergien und haben zu diesem Zweck ein Multi-Stakeholder-Projekt mit der Internationalen Finanz-Corporation (IFC) und ausgewählten PUMA-Kernlieferanten ins Leben gerufen.

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Die Kosten sinken

Von 2013 bis 2016 haben wir unsere Umweltkosten um 7,5 % gesenkt und unseren Umsatz um 10,2 % gesteigert. In absoluten Zahlen bedeutet das: Die Umweltkosten sind mit der steigenden Anzahl an hergestellten und verkauften Produkten gestiegen. Anhand dieser Zahlen haben wir uns weitere Ziele gesetzt und auch andere Stufen unserer Beschaffungskette ins Visier genommen, um bis 2020 einen Wandel herbeizuführen.