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Forever Faster seit Tag eins

PUMAs chronik

Gebrüde Dassler Schuhfabrik

Die Anfänge

Im Jahr 1919 machten die Brüder Rudolf und Adolf Dassler den ersten Schritt in einer langen, von Leistung und Geschwindigkeit geprägten Geschichte: Im heimatlichen Herzogenaurach in Deutschland, gründeten sie die Gebrüder Dassler Schuhfabrik. Fünf Jahre später, 1924, siedelten sie in ihre erste Fabrik um. Damals ahnten sie noch nicht, dass sie damit den Grundstein für die Welthauptstadt des Sportschuhs legten. 

Zunächst gab es in Herzogenaurach noch viele weitere, kleinere Schuhfabriken. Die meisten von ihnen überlebten die 1950er und 60er Jahre allerdings nicht. 

Den Dasslers sollte es anders ergehen. Sie feierten bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge. Bei den olympischen Sommerspielen in Amsterdam 1928 trat die Mehrzahl der deutschen Athleten in Dassler-Spikes an. Genauso wie Jesse Owens 1936 bei den olympischen Spielen in Berlin, wo er vier Mal Gold holte. In kurzen Abständen folgten weitere Auszeichnungen: sieben Gold- und fünf Bronzemedaillen für die Weltklasse-Athleten in Dassler-Schuhen. Auch die ersten Rekorde wurden eingefahren: zwei Welt- und fünf olympische Rekorde.

Den Dasslers gelang der nationale und internationale Durchbruch. 

PUMA Gebäude 1948

1948

Stapellauf

28 Jahre nach der Gründung der Gebrüder Dassler Schuhfabrik trennten sich die Brüder im Streit. Rudolf Dassler zog in ein anderes Gebäude in Familienbesitz, baute das Lager gemeinsam mit seinen 14 Mitarbeitern in eine Fabrik um und gründete eine eigene Firma:

Die „Sportschuhfabrik Rudolf Dassler (RUDA)“ wurde im Januar 1948 als Unternehmen registriert und nahm wenige Monate später, am 1. Juni 1948, den Betrieb auf. Es dauerte weitere vier Monate bis die Marke PUMA geboren wurde: am 1. Oktober 1948 wurde „PUMA“ beim deutschen Marken- und Patentamt eingetragen. Im Dezember 1948 gab Rudolf Dassler schließlich in einem Brief an Partner und Kunden seine Entscheidung bekannt, die Firma „PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler“ zu nennen. Sie wurde am 14. Januar 1949 in das deutsche Handelsregister eingetragen.

PUMA soccer shoe ATOM

Der Neustart minderte PUMAs Erfolg nicht im geringsten. Der ATOM, unser erster Fußballschuh, etablierte sich schnell im Markt und konnte zahlreiche Sportler überzeugen. Mehrere Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft trugen ihn im Spiel 1950 gegen die Schweiz, dem ersten nach dem Krieg. Unter ihnen war auch Herbert Burdenski, der das erste Nachkriegstor schoss und seiner Mannschaft so zum Sieg verhalf. Für PUMA war das der Beginn des Erfolgs.

Helmut Fischer

Herzogenaurach ist seit dem Mittelalter als Schuhmacherstadt bekannt und wird über die Jahre zur Welthauptstadt des Sportschuhs.

Mr. PUMA Helmut Fischer

1950-1959

1952

Die Innovation des Fußballs

Mit der Markteinführung des SUPER ATOM im Jahr 1952 sorgte PUMA für Aufsehen. Gemeinsam mit Bundestrainer Sepp Herberger und anderen Fachleuten entwickelte Rudolf Dassler den weltweit ersten Schraubstollenschuh. Damit war der Grundstein für PUMAs Bedeutung als Fußballmarke gelegt.

kicker may 1954

1954

Das Vermächtnis wächst

Der PUMA BRASIL war genauso von Erfolg gekrönt wie sein Vorgänger. Der Großteil von Hannover 96 trug ihn, als die Mannschaft im Mai 1954 den favorisierten 1. FC Kaiserslautern schlug und Deutscher Meister wurde. Unter dem Motto „So war es in Hamburg“ feierten wir den Sieg mit einer Anzeigenkampagne.

Video Preview Heinz Fütterer
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Im selben Jahr trug PUMAs erster Laufschuh zu einem neuen Weltrekord bei: Im japanischen Yokohama lief Heinz Fütterer in PUMA beim 100-Meter-Lauf nach 10,2 Sekunden ins Ziel. Als typischer PUMA-Sportler legte er vier Jahre später noch einen drauf und holte den Weltrekord in der 4x100-Meter-Staffel. Auch für die junge Schuhfabrik Rudolf Dassler war das ein Riesenerfolg.

PUMA Schuh
Weltmeisterschaft Schweden
Weltmeisterschaft Schweden 1958

1958

Elementares Design

1958 wurde ein weiteres Firmenlogo patentiert: Der Formstrip, ursprünglich zur Fußstabilisierung im Schuh gedacht, war ab sofort ein PUMA-Markenzeichen und auf nahezu allen Schuhen der Marke zu sehen. Der Zeitpunkt der Einführung hätte nicht passender sein können:

Als Brasilien die Fußballweltmeisterschaft gewann, stand auch PUMA mit seinen Schuhen im Rampenlicht, nämlich als einziger deutscher Hersteller im Finale. PUMA feierte den Sieg Brasiliens mit einer Anzeigenkampagne.

1960-1969

Armin Hary 1960 Olympische Spiele Rom
Armin Harry Original Spike

1960

Eine Bindung fürs Leben

Wie sich bei den Olympischen Spielen in Rom zeigen sollte, war 1960 ein voller Erfolg. Armin Hary, der zu der Zeit schnellste Mann der Welt, holte sich in Rom die Goldmedaille über 100 Meter.

Noch im selben Jahr ging PUMA mit einer weiteren Innovation an den Start: Als erster Sportschuhhersteller wendeten wir die hoch entwickelte Vulkanisationstechnik in der Produktion an, bei der Sohle und Schaft verbunden wurden. Unseren Sportlern verhalt das zu Bestleistungen. 

Zeichnung Pele

1962

Das Rennen um den Titel

PUMA war mit von der Partie, als sich Brasilien dank Fußballlegende und PUMA-Sportler Pelé in Chile ins WM-Finale schoss und schließlich auch den Weltmeistertitel nach Hause holte.

Adebe Bikila

1964

alle guten dinge sind drei

Dreifach Gold für PUMA bei den Olympischen Spielen in Tokio: Gaston Roelants aus Belgien holte sich den Sieg über 3000 Meter Hürden, Mary Rand aus Großbritannien entschied den Weitsprung-Wettbewerb für sich und Abebe Bikila aus Äthiopien wurde der schnellste Marathonläufer der Welt.

Eusébio 1966
1966 PUMA King

1966

Die Kür der Könige

Wir finden, Torschützenkönige verdienen ganz besondere Aufmerksamkeit!

Bei der Weltmeisterschaft 1966 in England wurde der portugiesische Stürmerstar Eusebio in PUMA-Schuhen zum Torschützenkönig gekürt.

Um diese Leistung im Speziellen und Eusebios großartige Form im Allgemeinen zu würdigen, führte PUMA 1968 den legendären Fußballschuh KING EUSEBIO ein.

Brushspike
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1968

weltrekorde dank 68 kleiner borsten

PUMA stattete zahlreiche Athleten aus den USA mit einer Innovation aus: dem Sacramento Bürstenschuh. Die neuartige Sohle wies im Vorderfußbereich 68 kleine, nur 4 mm lange Borsten auf. Wenige Wochen vor dem Treffen der Weltelite in Mexiko verhalf der Sacramento Sportlern zu neuen Weltrekorden. Der Triumph erwies sich allerdings als kurzlebig, denn der Schuh wurde vom Verband als zu gefährlich eingestuft und daher verboten. Die Weltrekorde der Sportler, die den Bürstenschuh trugen, wurden aberkannt. 

Mexiko 1968
Tommie Smith 1968

Dennoch wurde in Mexiko Sportgeschichte geschrieben. Tommie Smith (200 Meter), Lee Evans (400 Meter, 4x400 Meter), Willie Davenport (110 m Hürden) und Bob Seagren (Stabhochsprung) gewannen Goldmedaillen in ähnlichen Spike-Schuhen von PUMA.

Tommie Smith nutzte seinen Sieg um Geschichte zu schreiben: Er und John Carlos, Teamkollege und Bronzemedaillengewinner, streckten auf dem Podium ihre Fäuste zum Himmel als Protest gegen Diskriminierung, gegen Apartheid und gegen Rassismus. Diese „stille Geste“ legte den Grundstein für PUMAs #REFORM, die später ins Leben gerufen wurde.

1970-1979

Pelé
PUMA King Pelé
Pele am Fußball spielen

1970

EINES KÖNIGS WÜRDIG

Mit der Neuauflage des PUMA KING gelang uns 1970 ein weiterer revolutionärer Schuh. Er war flacher, leichter und das erstmalig verwendete Känguruleder sorgte für besseren Tragekomfort.

Mit dem PUMA KING an den Füßen wurde Pelé bei der WM in Mexiko zum „Spieler des Turniers“ gekürt. Gemeinsam mit der brasilianische Mannschaft holte er dort seinen dritten WM-Titel.

Nachdem er seine Karriere beendet hatte, erhielt Pelé die Auszeichnung „Fußballer des Jahrhunderts“.

Pelé King

Ich hatte das große Glück, eine Woche mit Pelé auf Verkaufstour zu gehen, und konnte ihn ein bisschen näher kennenlernen. Er blieb tatsächlich immer entspannt.

Mr. PUMA Helmut Fischer
1972 John Akii Bua

1972

Goldene Zeiten

PUMA Leichtathleten Mary Peters aus Großbritannien (Fünfkampf), John Akii-Bua aus Uganda (400 Meter Hürden), Randy Williams aus den USA (Weitsprung) und Klaus Wolfermann aus der BRD (Speerwerfen) gewannen alle vier Gold bei den Olympischen Spielen in München.

1977 Walt Clyde Frazier
Copyright-PUMA

1973

eine wahre stilikone

Auf dem Basketballplatz machte sich Walt „Clyde“ Frazier einen Namen, weil er seinen Gegnern ständig den Ball abnahm. Außerhalb der Halle kannte man ihn für seine farbenfrohen Outfits. Als er uns um ein maßgefertigtes Paar des SUEDE bat, sagten wir sofort zu. So entstand der PUMA CLYDE. Ab dann spielte Walt Clyde Frazier bei jedem Spiel in einem CLYDE in einer anderen Farbe. 

Cruyff Trikot
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1974

„Bitte nur zwei Streifen“

Bei der Fußballweltmeisterschaft 1974 in Deutschland trug die niederländische Nationalmannschaft orangefarbene Trikots mit drei Streifen eines anderen Herstellers - alle, bis auf einen Spieler. Kapitän Johan Cruyff betrat den Rasen in einem Trikot, das PUMA eigens für ihn produziert hatte. Seine Verbundenheit mit der Marke war so stark, dass er nichts Anderes tragen wollte. Cruyff schrieb Fußballgeschichte, wurde „Spieler des Turniers“ und zum zweiten Mal „Europas Fußballer des Jahres“.

Vilas 1985

1977

Die Katze auf dem tennisPlatz

In PUMA-Schuhen nahm es Guillermo Vilas gegen die Tenniskonkurrenz der Welt auf. Er gewann die French, US und Australian Open und stärkte PUMAs Ansehen als Ausrüster der weltbesten Tennisspieler.

PUMA Logo 1979

1979

Vorhang auf für No. 1

Das weltberühmte „Logo No. 1“ nahm Form an: Erstmals sprang der Puma über die rechte obere Ecke des Schriftzugs. Seitdem wurde es nur in wenigen Details – Augen, Schnauze und Ohren – verändert.

1980-1989

1982 Torero
1982 Armin Dassler mit seiner Erfindung

1982

Der Golden Boy des Fußballs

Inspiriert von einem Strohhalm entwickelte Armin Dassler, Sohn von Rudolf Dassler, die hoch flexible DUOFLEX-Sohle. Die Sohle bestand aus zwei Gelenkzonen, die die natürliche Bewegung des Fußes unterstützten. Erstmals eingesetzt wurde die neue Sohle beim TORERO, einem Fußballschuh, der sein Debut bei der Weltmeisterschaft 1982 in Italien feierte.

PUMA Tennis
Boris Becker

1985

Zwei Asse im Ärmel

Die 80er Jahre waren geprägt vom Tennis-Boom, ausgelöst vom der 17-jährige Boris Becker durch seinen spektakulären Sieg 1985 in Wimbledon. Mit Schuhen und Schlägern von PUMA behauptete Becker sich von Runde zu Runde und wurde schließlich der jüngste und erste deutsche Spieler, der das Turnier gewann. 

Gemeinsam mit PUMA entwickelte er die knöchelhohen Schuhe, die für mehr Stabilität sorgten und ihn noch risikofreudiger werden ließen.

Martina Navrátilová

Martina Navrátilová gewann den Grand Slam insgesamt sechs Mal, Wimbledon neun Mal und wurde sieben Mal zur WTA Spielerin des Jahres gekürt. Damit war sie die erfolgreichste Tennisspielerin ihrer Zeit. Von 1984 bis 1987 spielte sie in PUMA Textilien und Schuhen. Gemeinsam mit Guillermo Vilas und Boris Becker verhalf sie PUMA in dern 80ern dazu, eine der begehrtesten Marken im Tennis zu werden.

1986 Maradona KING

1986

das jahrhunderttor

Im Fußball bestimmte in den 80ern ein Spieler die Schlagzeilen: Diego Armando Maradona. Vier Jahr nach seiner ersten Weltmeisterschaft schrieb er mit seinem zweiten Treffer im Viertelfinale gegen England bei der WM in Mexiko Geschichte. Er rannte an sechs Spielern vorbei, hatte elf Ballkontakte und schoss schließlich das „Jahrhunderttor“.

Später erhielt er den Golden Ball als „Bester Spieler des Turniers“ und holte für Argentinien den zweiten Weltmeistertitel seit 1978. Jede Minute in jedem Spiel war der KING Maradonas treuer Begleiter.

drei Männer im Anzug

Armin Dassler, PUMA CEO und Sohn des Unternehmensgründers Rudolf Dassler ging mit der PUMA AG an die Börse und feierte den Moment mit seinen Vorstandskollegen. Die Aktien der PUMA AG wurden an den Wertpapierbörsen in München und Frankfurt gehandelt.

1990-1999

PUMA Lothar Matthäus

1990

nie ohne den KING

Im PUMA KING führte Lothar Matthäus, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, seine Elf in Italien zum Weltmeistertitel und wurde zu „Europas Fußballer des Jahres“, „Weltfußballer des Jahres“ und „Weltsportler“ gekürt. 

PUMA Disc
Heike Drechsler

1991

Turn it on

Schnellere Schnürung für schnellere Schuhe: 1991 brachte PUMA eine revolutionäre Technologie auf den Markt. Der PUMA DISC war der erste Schuh ohne Schnürsenkel. Sein intelligentes  Drahtsystem sorgte für optimalen Halt.

Ein Jahr später stellten sich die Olympischen Sommerspiele in Barcelona als die Spiele der PUMA-Spikes heraus: Heike Drechsler im Weitsprung, Dieter Baumann über 5000 Meter und Linford Christie auf 100 Meter, holten sich die wohlverdienten Goldmedaillen. Natürlich in PUMA DISC Spikes.

 

Jochen Zeitz 2007
PUMA Sprinter

1993

Zielstrebig aus Überzeugung

Im Alter von nur 30 Jahren wurde Jochen Zeitz CEO und war damit jüngster Vorstandsvorsitzender eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland. Er leitete die Umstrukturierung des Unternehmens ein, das sich zu Beginn der 90er Jahre in finanzieller Schieflage befand. Ihm gelang es, PUMA von einer Niedrigpreis- zu einer Premium-Marke für Sportlifestyle zu entwickeln und als eine der drei führenden Marken in der Sportartikelindustrie zu etablieren.

Bei der Leichtathletik-WM in Stuttgart holten PUMAs „Fantastic Four“ Gold: Linford Christie und Colin Jackson aus Großbritannien, Merlene Ottey aus Jamaika und Heike Drechsler aus Deutschland.

Linford Christie in PUMA Kontaktlinsen

1996

katzenaugen

Bei einer Pressekonferenz bewies sich Linford Christie als echter PUMA-Sportler und ließ die Weltöffentlichkeit daran teilhaben: Auf seinen Kontaktlinsen prangte der springende Puma. Das Bild verbreitete sich rasend schnell und ist seither weltbekannt.

weißer PUMA KING Jil Sander
PUMA KING Jil Sander

1998

Sportliche Mode

1998 verband PUMA als erste Sportmarke überhaupt Sport und Mode durch eine Kooperation mit Star-Designerin Jil Sander. In enger Zusammenarbeit entstanden heiß begehrte Lifestyle-Auflagen des KING und des Laufschuhs EASY RIDER. Sie verbanden die Authentizität und Glaubwürdigkeit der Marke PUMA mit Jil Sanders klassischem Stil.

Im selben Jahr nahm PUMA Serena Williams unter Vertrag, die ein Jahr darauf ihren ersten Grand Slam, die US Open gewann. Aber die Kooperation ging noch weiter: 2002 präsentierten PUMA und das Tennis-Ass die Serena Williams Tennis Kollektion. Kurze Zeit später sorgte der hautenge Catsuit weltweit für Schlagzeilen. Serenas Erfolg tat das keinem Abbruch. Sie gewann in Wimbledon und führte erstmalig die Weltrangliste an.

PUMA mostro Schuh

1999

madonna und der mostro

Der PUMA Mostro mit dem typischen Klettverschluss und der Spikesohle war eine Kombination aus dem Sprintspike von 1968 und einem Surfschuh aus den 1980ern. Ein neuartiger Lifestyle-Schuh, der schnell von Madonna und anderen Modeikonen aufgegriffen wurde. Während ihrer gesamten Tournee 2002 trug die Sängerin den Mostro und setzte damit einen weltweiten Trend.

2000-2009

2001

von der rennstrecke auf die straßen

Der PUMA Speedcat steht seit jeher für unsere langjährige Expertise im Motorsport. Das Design stammte aus dem Jahr 1998, als feuerfeste Auflage für Formel-1-Fahrer. Durch sein innovatives, elegantes und zurückhaltendes Erscheinungsbild, hervorgehoben durch das charakteristische gestickte Raubkatzenlogo, wurde der Speedcat in kürzester Zeit zu einem klassischen Modeattribut.

PUMA Kamerun

2002

Volle Fahrt voraus

Immer wieder zeigen unsere PUMA-Spieler unser gegenseitiges Vertrauen ineinander, sei es durch ihre Spielweise oder durch das Tragen innovativer - und manchmal kontroverser - Ausrüstung.

Der SHUDOH, PUMAs neuer CELLERATOR-Fußballschuh, kam 2002 auf den Markt. Bei der Weltmeisterschaft in Korea und Japan wurde PUMA-Spieler El Hadji Diouf in das FIFA World Cup™ All Star Team gewählt, während der Koreaner Jung Hwan Ahn Italien mit einem Golden Goal aus dem Turnier schoss und dem Gastgeberland so einen Platz im Halbfinale sicherte. 

PUMA-Team Kamerun sorgte derweil in neuartigen ärmellosen Trikots beim Africa Cup of Nations für Aufsehen und holte den Titel nach Hause.

Kamerun
play

2004

Volle Unterstützung

2004 erwies sich PUMA aufs Neue als zuverlässiger Partner – bei Erfolgen genauso wie bei Konflikten.

Nach den ärmellosen Trikots, die 2002 für Aufruhr sorgten, legte Kameruns Nationalmannschaft mit dem Einteiler PUMA UniQT nach. Die FIFA bestrafte die Indomitable Lions jedoch durch Abzug von sechs Punkten in der Qualifikation für die WM und verhängte eine Geldstrafe. PUMA zeigte sich als wahrer Teamplayer und unterstützte die Mannschaft. Der Rechtsstreit endete mit einem Vergleich und einer gemeinsamen Spende an ein Fußball-Entwicklungshilfeprojekt in Kamerun.

PUMA Ferrari

2004 ging PUMA mit Ferrari eine mehrjährige Partnerschaft ein und wurde zum offiziellen Ausrüster der Scuderia Ferrari, dem erfolgreichsten Formel-1-Team aller Zeiten. Als Lizenznehmer baute PUMA Ferraris Merchandising-Geschäft für Schuhe, Textilien und Accessoires weltweit aus.

 

Gli azzuri Italien Trikot

2006

der leichteste fußballschuh seiner zeit

Rechtzeitig zur Weltmeisterschaft gab PUMA eine neue Produktinnovation bekannt: Mit nur 200 Gramm war der SPEED BOOT V1.06 der leichteste Fußballschuh seiner Generation. PUMA rüstete 12 der 32 antretenden Mannschaften aus – mehr als jeder andere Hersteller – und sorgte so für eine hohe Sichtbarkeit der Marke.

Erstmalig in unserer Unternehmensgeschichte wurde eine PUMA-Mannschaft Fußballweltmeister: Am 9. Juli schlug Italien Frankreich mit 5:3 nach dem Elfmeterschießen und wurde zum vierten Mal Weltmeister.

Ocean race

2008

Forever Faster und weiter

Herausforderungen sind da, um angenommen zu werden: PUMA bewies das und nahm erstmalig mit einem eigenen Boot, der Il Mostro, am Volvo Ocean Race teil. Das Rennen war auch als „Everest des Segelsports“ bekannt und galt als eines der längsten und schwierigsten der Welt. Auf 37.000 Seemeilen (68.524 Kilometern) um die Welt mussten die Sportler sich beweisen.

PUMA Usain Bolt

Usain Bolt erschien 2008 auf der ganz großen Leichtathletik-Bühne, gemeinsam mit PUMA: Bei den Olympischen Spielen in Peking brach der schnellste Mann der Welt mit 9,69 Sekunden den Weltrekord über 100 Meter.

Aber es ging noch besser: Bolt sprintete auch über die 200 Meter in der Weltbestzeit von 19,30 Sekunden und schlug Michael Johnsons Weltrekord von 1996 um zwei Hundertstelsekunden. Mit Jamaika holte Bolt in 37,10 Sekunden seine dritte Goldmedaille in der 4x100-Meter-Staffel, ein weiterer Weltrekord, mit dem die Mannschaft drei Zehntel unter dem Weltrekord lag, den die USA 15 Jahre zuvor aufgestellt hatten.

PUMA Usain Bolt in Berlin
PUMA Usain Bolt in Berlin

2009

Lightning Bolt

Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin brach PUMA-Athlet Usain Bolt seinen eigenen Weltrekord über 100 Meter in 9,58 Sekunden.  Auch seinen Weltrekord über die 200 Meter aus dem Jahr 2008 überholte er und wurde in nur 19,19 Sekunden Weltmeister. Die jamaikanische Mannschaft knüpfte ebenfalls an ihren Sieg von 2008 an und gewann die 4x100-Meter-Staffel – eine weitere Goldmedaille und ein weiterer Weltmeistertitel für Usain Bolt, dem mittlerweile der Spitzname „Lightning Bolt“ zuteilwurde.

2010-Heute

National Team Ghana

2010

Gemeinsam sind wir stark

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika trat PUMA mit sieben Nationalmannschaften an: Ghana, Kamerun, die Republik Côte d’Ivoire, Algerien, Italien, die Schweiz und Uruguay. Wir präsentierten das weltweit erste einheitliche Fußballtrikot für einen gesamten Kontinent: Das Africa Unity Kit wurde von allen afrikanischen PUMA-Nationalmannschaften unterstützt und von unseren Partnern als drittes Trikot und Zeichen der Einheit getragen.

Rickie Fowler 2013
PUMA Golf Logo

Schon seit 2006 haben wir unsere (stylischen) Spuren in der Golfwelt hinterlassen, als wir mit stylischer, funktionaler Kleidung, Schuhen und Accessories in die Kategorie eingestiegen sind. 

Mit dem Erwerb der Marke Cobra Golf, die für ihre technikreiche und spielverändernde Ausrüstung bekannt ist, haben wir unser Wachstum im Bereich Golf im Jahr 2010 weiter vorangetrieben. Seitdem bietet COBRA PUMA GOLF Kunden das komplette Paket an innovativen und trendigen Golfprodukten. 

Einer der Top-Spieler in der Golf-Szene war und ist Rickie Fowler, der 2009 seinen Vertrag mit PUMA unterschrieb. Er ist nicht nur für sein herausragendes Talent bekannt, sondern genauso für seinen besonderen Style in „Sunday Orange“. Seine Fans lieben ihn vor allem für seine aufrichtige und engagierte Persönlichkeit.

Borussia Dortmund
Marco Reus

2011

Evolution

Aus der PUMA AG wurde die PUMA SE. Mit erfolgter Umwandlung wurde Franz Koch CEO und folgte Jochen Zeitz nach 18 Jahren als Vorstandsvorsitzender der PUMA AG.

Im Einklang mit unserer Tradition im Fußball nahm PUMA außerdem den Bundesligisten Borussia Dortmund unter Vertrag. In der ersten Saison unserer Partnerschaft gelang dem BVB der Einzug ins Champions-League-Finale unter der Leitung des charismatischen Trainers und PUMA-Partners Jürgen Klopp und mit dem talentierten PUMA-Star Marco Reus.

Usain Bolt

2012

Lebende Legende

Bei den Olympischen Spielen in London holten PUMAs Leichtathleten insgesamt 19 Medaillen, 12 davon gingen an Jamaika.

Usain Bolt, der zum zweiten Mal hintereinander bei Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann, unterstrich seinen unbestrittenen Status als Sportlegende und echter PUMA-Sportler: Als erster Athlet überhaupt verteidigte er seine Olympiatitel über 100 und 200 Meter.

PUMA CEO Bjørn Gulden
Mario Balotelli

2013

Bjørn Gulden

Seit dem 1. Juli 2013 ist der Norweger Bjørn Gulden CEO von PUMA. Der ehemalige Fußballprofi verfügt über eine fast 20-jährige umfassende internationale Erfahrung in verschiedenen Managementpositionen in der Sportartikel- und Schuhbranche.

PUMA nahm im selben Jahr außerdem den internationalen Fußballstar Mario Balotelli unter Vertrag. Der italienische Nationalstürmer verstärkt PUMAs Portfolio herausragender Sportler, zu denen Usain Bolt, Sergio Agüero, Cesc Fàbregas, Marco Reus, Radamel Falcao und Rickie Fowler zählen.

PUMA Arsenal
PUMA evo Power

2014

Besser Kicken

PUMA ging eine Partnerschaft mit dem Arsenal Football Club ein und präsentierte den leistungsstärksten Fußballschuh evoPOWER, der bei der WM in Brasilien alle Augen auf sich zog.

Inspiriert von der Bewegungsfreiheit des Barfußspielens war der evoPOWER mit der fortschrittlichsten PUMA-Technologie aller Zeiten ausgestattet. Er war so konzipiert, dass er die natürliche Trittfähigkeit des Spielers verstärkte und für Kraft und Genauigkeit beim Schießen sorgte.

PUMA Arsenal Ausrüstung
PUMA tricks

PUMA machte die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zur Bühne für neuartige Fußballprodukte: Nicht nur die Trikots der acht Nationalmannschaften mit der modernen PWR-ACTV-Technologie, sondern auch PUMAs pink-blaue Interpretation der revolutionären evoPOWER- und evoSPEED-Fußballschuhe Tricks, die in 72 Prozent aller Spiele getragen wurden, waren Hingucker und sorgten für ein positives Medienecho.

Zudem erwarben wir umfangreiche Lizenzrechte, um Arsenals Merchandise-Geschäft weltweit auszubauen. Ein Vertrag dieser Größenordnung war in der Geschichte beider Unternehmen einmalig.

2015

VIELFÄLTIG aufgestellt mit rihanna

2015 wurde Rihanna weltweite Markenbotschafterin und Kreativdirektorin für PUMAs Kategorie Women’s Training und nahm so direkten Einfluss auf Produktkollektionen. Sie verantwortete Design und Neuinterpretation klassischer PUMA-Styles und gestaltete neue Produktlinien. Mit ihrem Stil und ihrer Arbeit passte Rihanna perfekt zu PUMAs Forever-Faster-Mentalität, der sie ihre ganz eigene Note verlieh.

Italien Trikot
Kering Sonnenbrille und Suede Schuh

PUMAs zweite erfolgreiche Partnerschaft des Jahres 2015 war die mit dem Italienischen Fußballverband (FIGC). Der Vertrag sah PUMA als Hauptpartner des FIGC bis in das nächste Jahrzehnt vor. Somit waren wir nicht nur offizieller Ausrüster, sondern erweiterten und stärkten unsere Marketingrechte und behielten die exklusive Master-Lizenz für das aktive Management des gesamten globalen Lizenzportfolios des FIGC.

Des Weiteren unterzeichnete PUMA einen Partnerschaftsvertrag über Brillenfassungen und Sonnenbrillen mit Kering Eyewear, der im Januar 2016 in Kraft trat. Der Lizenzvertrag mit Charmant endete zu diesem Zeitpunkt.

PUMA Antoine Griezmann

2016

Hattrick mit Trick

Die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich erwies sich als großartige Bühne für PUMA als innovative und designorientierte Sportmarke. Mit einer Markenpräsenz von fast 40 Prozent aller Spiele sorgten PUMAs fünf EM-Mannschaften in ihren Trikots mit ACTV-Thermo-R-Technologie für eine hohe Sichtbarkeit. Nach sechs Treffern – alle in PUMAs zweifarbigen Tricks – wurde der Franzose Antoine Griezmann Torschützenkönig und von der UEFA zum „Spieler des Turniers“ gekürt.

Red Bull Racing
Usain Bolt

Zudem wurde PUMA Ausrüster des Formel-1-Teams RED BULL RACING und stattet seitdem Team und Fahrer mit Textilien und Schuhen aus, die auf unserer langjährigen Tradition im Motorsport basieren.

Rechtzeitig zu den Olympischen Sommerspielen ging PUMA eine Partnerschaft mit der Athletics Association of Barbados ein. Zu den Topsportlern zählt der jamaikanische Sprinter und PUMA-Athlet Usain Bolt. Er gewann insgesamt acht Olympische Goldmedaillen in drei aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen. Die ausgezeichneten Leistungen des jamaikanischen Teams, das den zweiten Platz im Medaillenspiegel belegte, und der anderen PUMA-Mannschaften – Bahamas, Kuba, Grenada, Kaimaninseln, Schweiz und Dominikanische Republik – sorgten für eine hohe Sichtbarkeit der Marke PUMA während der Olympischen Spiele.

Mann rennt die Treppen hoch
BVB

2017

2017 war ein großartiges Jahr für PUMA – sowohl sportlich als auch geschäftlich. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte überschritt 2017 der Umsatz die vier Milliarden-Marke, während PUMA-Mannschaften und Athleten auf der ganzen Welt große Erfolge feierten.

Im Fußball gewann die von uns ausgerüsteten Mannschaften zum Ende der Fußballsaison 2016/17 einige der prestigeträchtigsten Trophäen des Club-Fußballs: Borussia Dortmund gewann in Deutschland den DFB-Pokal, in England holte der Arsenal FC den FA Cup und Chivas errang den Titel Liga MX Clausura in Mexiko.

Selena Gomez
PUMA Gebäude

Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London beendete Usain Bolt seine einzigartige Karriere. Auch andere PUMA-Sportler glänzten, wie zum Beispiel Pierre-Ambroise Bosse, der über 800 Meter Gold holte.

Wenig später gab PUMA die langfristige Partnerschaft mit der US-amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez bekannt. Als Marken­botschafterin arbeitet sie an der Weiterentwicklung von PUMAs Frauensegment mit.

Am Unternehmenssitz von PUMA in Herzogenaurach wurde außerdem die neue, 85 Meter lange Brücke im Beisein der PUMA-Legenden Merlene Ottey und Lothar Matthäus offiziell eingeweiht.

PUMA Clyde Court Disrupt

2018

Ein historisches Jahr

Im Mai 2018 trennte  PUMA sich von seinem Mehrheitsaktionär Kering SA. Kering verteilte 70% seiner PUMA Anteile an die eigenen Aktionäre. Dadurch stieg PUMA vom SDAX in den MDAX-Aktienindex auf. 

Eine beeindruckende Gruppe von PUMA-Spielern trat im Sommer 2018 auf die größte Fußballbühne der Welt, die Fußballweltmeisterschaft. Mit dem PUMA FUTURE und ONE, verließen unsere drei Spieler Antoine Griezmann, Olivier Giroud und Adil Rami diese Bühne als Weltmeister. Für seine Leistungen im Finale gewann Antoine Griezmann den Titel "FIFA Man of the Match".

PUMA Archiv Ausstellung

PUMA feierte 2018 aber nicht nur seine sportlichen Erfolge, sondern auch sich selbst. Mit der Eintragung ins deutsche Patent- und Markenamt wurde PUMA am 1. Oktober 1948 offiziell geboren. 

Wir feierten unser 70-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung an unserem Unternehmenssitz in Herzogenaurach, die die wichtigsten Meilensteine und Erfolge der Marke über sieben Jahrzehnte würdigt.

 

PUMA Clyde Court Disrupt
Adriana Lima

Nach fast zwei Jahrzehnten Abwesenheit kehrte PUMA auf den Basketballplatz zurück und fügte seinem Geschäftsportfolio eine weitere Sportkategorie hinzu. In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Künstler Shawn Carter, besser bekannt als Jay-Z, als Creative Director für den Basketballsport, betrachtet PUMA den Basketball seitdem aus einer kulturellen Perspektive. Mode, Kunst und Musik sind ein unerlässlicher Bestandteil des Basketball und für den Sport ebenso wichtig wie die Spiele selbst. PUMAs erster Basketball-Schuh nach fast 20 Jahren ist der "Clyde Court Disrupt".

PUMA ging außerdem eine langjährige Partnerschaft mit dem internationalen Supermodel Adriana Lima ein. Adriana wurde die neue Trainings-Botschafterin für Frauen. Ihr unnachgiebiges und hartes Training, besonders im Boxen, hilft ihr, ihr Leben in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. So ist sie ein Vorbild für Frauen auf der ganzen Welt.

 
Fit Intelligence

2019

Gleich zu Beginn des neuen Jahres stellte PUMA die neue, hochmoderne Technologieplattform Fit Intelligence (Fi) vor. Erstes Produkt der Serie: der Fi Trainingsschuh. Durch einfaches auf- und abwischen, lässt sich das intelligente Schnürsystem festigen und lösen. Um die Technologie weiter verbessern zu können, rief PUMA erstmals Fans zu einem Beta-Test auf.

Bjoern Gulden & Ferran Soriano

2019 war auch das Jahr, in dem wir den größten Fußall-Deal unserer Geschichte abschlossen. Die Partnerschaft mit der City Football Group beinhaltet alle Teams im Männer-, Frauen- und Jugendfußball von Manchester City FC, Girona FC, Club Athlético Torque und Sichuan Jiuniu FC. 

Wenig später gab PUMA auch die offizielle Partnerschaft mit Manchester Citys Trainer Pep Guardiola bekannt. Als PUMA Botschafter unterstützt Pep PUMA sowohl auf und neben dem Fußballplatz, als auch durch seine Expertise bei der Entwicklung von Textilien und Fußballschuhen.