Nähfäden

Nach­haltige Materialien

PUMAs Erfolge in Sachen Nachhaltigkeit ist die Summe aller Faktoren. Um etwas zu bewegen, müssen wir daher ganz vorne anfangen, noch vor der Herstellung unserer Produkte.

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Beim Umwelt­schutz immer am Ball bleiben

Über 50 % unseres ökologischen Fußabdrucks entsteht bei der Produktion von Rohmaterialien – z. B. Polyester, Baumwolle und Leder – für unsere Produkte. Um die Umweltauswirkungen zu verringern, haben wir uns ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2025, wollen wir 100% der Baumwolle, Daunenfedern und der Kartonagen, des Polyesters, Leders und Papiers aus nachhaltigeren Quellen beziehen.

FOREVER BETTER
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Leder

Leather Working Group

Bis 2019, sollen 98% unseres Leders aus einer Gerberei stammen, die von der Leather Working Group (LWG) mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet sind. Ziel der LWG ist die Verbesserung der lederverarbeitenden Industrie, indem sie die Umweltprioritäten in Einklang bringt, bewährte Verfahren sichtbar macht und Richtlinien für die kontinuierliche Verbesserung bereitstellt.

 

Baumwolle

Better Cotton Initiative

Um die Baumwollproduktion weltweit zu verbessern, hat sich PUMA zum Ziel gesetzt, bis 2020 90 % und bis 2025 100% der für unsere Produkte verwendeten Baumwolle durch Rohmaterial mit Zertifizierung von der Better Cotton Initiative (BCI) zu ersetzen. Damit unterstützen wir die BCI in ihren Bemühungen, die Baumwollproduktion für die Arbeiter, die Umwelt und die Zukunft der Branche zu verbessern und Better Cotton als nachhaltiges Material zu etablieren. Über 1,5 Millionen Landwirte in 23 Ländern produzieren schon heute Better Cotton. Sie arbeiten mit weniger Pflanzenschutzmitteln, setzen Wasser effizient ein, stellen die Verfügbarkeit von Wasser und gesundem Boden sicher und schützen Ökosysteme und Faserqualität.

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Polyester

bluesign®

Wie relevant ist es, fertige Produkte zu prüfen? Zeigen die Tests, ob im Anfangsstadium der Produktion kritische Substanzen verwendet wurden oder ob bestimmte Prozesse oder Produktionsanlagen aus umwelttechnischer Sicht ineffizient sind? Im Ergebnis haben wir beschlossen, bis 2020 90 % des für PUMA-Produkte verarbeiteten Polyesters entweder von bluesign® oder Oeko-Tex zertifizieren zu lassen. Das bluesign®-System stellt sicher, dass Produktionsprozesse als Ganzes betrachtet werden: Neben der Aufstellung und Überprüfung von Standards für die umweltfreundliche und sichere Produktion sorgt es dafür, dass Substanzen, die nicht nachhaltig sind, gar nicht erst in den Produktionskreislauf gelangen bzw. daraus entfernt werden. Dadurch erfüllen die Textilprodukte die sehr strengen Anforderungen an den Verbraucherschutz weltweit und geben dem Kunden das Vertrauen, nachhaltige Produkte zu kaufen.

Oeko-Tex

PUMA verwendet STANDARD 100 von OEKO-TEX®-zertifizierte Materialien, um höchste Standards in Bezug auf Chemikalienmanagement und Produktsicherheit zu gewährleisten.

RECYCLED POLYESTER 

Im Rahmen unserer 10FOR25-Ziele hat sich PUMA verpflichtet, den Einsatz von recyceltem Polyester bis 2025 auf 75% zu steigern.
Recyceltes Polyester hilft, Abfall zu vermeiden und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Verwendung von recyceltem Polyester ist unser erster Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.

 

Verpa­ckungen

Forest Stewardship Council

Um noch nachhaltiger zu werden, wollen wir bis 2020 für 90 % unserer Verpackungen Papier mit Zertifizierung vom Forest Stewardship Council (FSC) bzw. Recyclingpapier und -kartonagen verwenden. Der FSC gibt Standards für ökologisch und sozial verantwortungsbewusste Forstwirtschaft vor. Mit der FSC-Zertifizierung wird Forstbetrieben die Wahrung des natürlichen Ökosystems und der Schutz des Wohlergehens der lokalen Bevölkerung und der im Wald Beschäftigten bei gleichzeitiger ökonomischer Effizienz bescheinigt.

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RDS Logo

Daunenfedern

Responsible Down Standards

Ein weiteres ehrgeiziges globales Volumenziel: Bis zum Jahr 2020 wollen wir 90% der Daunenfedern, die PUMA in seinen Produkten nutzt, mit Zertifizierung des Responsible Down Standard beschaffen. 

Das RDS stellt sicher, dass das Wohlergehen der Vögel, dessen Daunen in Produkten verwendet werden, über ihre gesamte Lebensdauer geschützt wurde. Das RDS stellt außerdem sicher, dass die Vögel nicht lebend gerupft oder zwangsernährt wurden. Durch die jährliche Inspektion über die komplette Lieferkette hinweg - von landwirtschaftlichen Betrieben und  Schlachthöfen zu Weiterverarbeitern, Nähfabriken und Vertriebszentren - stellen unabhängige Zertifizierungsstellen sicher, dass die Vögel gemäß den RDS-Normen aufgezogen wurden.