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Unsere Strategie

– Bjørn Gulden, CEO

Ich werde oft gefragt, warum PUMA nicht mehr grüne Produktserien im Sortiment hat. Das lässt sich leicht beantworten: Meiner Meinung reicht es nicht, grüne Kollektionen zu entwickeln. Vielmehr müssen wir ökologische und soziale Nachhaltigkeit in unsere gesamte Produktion integrieren, von der Beschaffung von Rohmaterialien bis hin zur Herstellung unserer Produkte.

PUMA produziert jedes Jahr Millionen von Schuhen und Textilien. Hätten wir nur eine oder zwei nachhaltige Kollektionen, würden aber der Nachhaltigkeit insgesamt keinen weiteren Stellenwert beimessen, könnten wir nicht viel bewegen.

Bei der Materialbeschaffung und der Produktherstellung entsteht ein ökologischer Fußabdruck. Nur wenn wir kontinuierlich daran arbeiten, unsere gesamten Beschaffungs- und Produktionsprozesse nachhaltiger zu machen, können wir auch die Auswirkungen unserer Tätigkeiten auf die Umwelt reduzieren. Aus diesem Grund sind wir ständig auf der Suche nach nachhaltigeren Alternativen für unsere Hauptmaterialien, wie Baumwolle, Polyester, Leder, Polyurethan und Pappe. Wir wollen Chemikalien nach und nach aus unseren Produktionsprozessen eliminieren und die CO2-Emissionen an unseren eigenen Standorten und entlang unserer Beschaffungskette reduzieren.

Ich bin ein großer Verfechter von Partnerschaften mit Branchenpartnern, denn wir müssen zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen, um neue, nachhaltige Prozesse zu entwickeln und Lösungen zu finden, die den Unterschied machen. PUMA engagiert sich seit vielen Jahren in diversen branchenweiten Kooperationen, die eine breite Palette an Umwelt- und sozialen Themen abdecken, mit denen sich alle Marken gemeinsam befassen müssen.

Strategie

Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen geben die globalen Entwicklungsprioritäten bis 2030 vor und zielen auf die Zusammenarbeit von Unternehmen, Behörden und der Zivilgesellschaft auf der Grundlage definierter Ziele ab. Auch PUMAs „10FOR20“-Nachhaltigkeitsziele basieren darauf.

UN-Leitprinzipien

Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sind Richtlinien für Staaten und Unternehmen zur Thematisierung, Vermeidung und Behebung von Menschenrechtsverletzungen.
Das Thema Menschenrechte ist als eigenständiges Ziel in PUMAs „10FOR20“-Strategie verankert.

Positiver Einfluss

Maximalen Nutzen für alle Beteiligten zu erzielen ist das Kernstück von PUMAs Nachhaltigkeitsstrategie. Das bedeutet, dass wir Nachhaltigkeit in unser Kerngeschäft und unsere Volumen-Styles integrieren, anstatt nur an Capsule Collections oder Pilotprojekten zu arbeiten.

Partnerschaften mit Händlern

Der Großteil unseres ökologischen und sozialen Fußabdrucks entsteht entlang unserer Beschaffungskette. Daher arbeiten wir mit unseren Händlern zusammen, um Ziele gemeinsam zu erreichen, von fairen Arbeitsbedingungen über effektive Schadstoffkontrollen bis hin zur Entwicklung und Verwendung nachhaltiger Materialien.

Branchenpartner

In einer Branche, in der viele Zulieferer für mehrere Marken gleichzeitig arbeiten, erreichen wir alleine wenig. Daher arbeiten wir mit Branchenpartnern an der Vereinheitlichung von Nachhaltigkeitsstandards und an der Umsetzung von Good Practices, die sich positiv auf unser Umfeld auswirken sollen.

PUMAs Erfolgsbilanz

Regelmäßige Erfolgsmessungen

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, stehen PUMAs Nachhaltigkeitsteams in regem Austausch mit den Geschäftsführenden Direktoren und der obersten Führungsebene. Durch Vorstandsberichte und in persönlichen Gesprächen hält PUMA alle internen Stakeholder auf dem Laufenden, um kurze Reaktionszeiten sicherzustellen. Im Gegenzug erhalten wir von ihnen und von externen Stakeholdern regelmäßig Feedback.

Über den Nachhaltigkeitsausschuss des Verwaltungsrats berichtet PUMAs Board of Management an die Hauptaktionäre.

Leiter der Nachhaltigkeitsteams

Das höchste Verwaltungsorgan der PUMA SE in Bezug auf Nachhaltigkeit ist das Sustainability Committee, das für die Festlegung und Überprüfung unserer Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich ist. Die Mitglieder kommen regelmäßig zusammen, um PUMAs Fortschritte bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele zu messen.