PUMAs Chronik
Seit 1948 schreibt PUMA gemeinsam mit einigen der größten Athlet*innen Geschichte. Mit einem der umfangreichsten Archive der Branche blickt die Marke auf unvergessliche Momente, bahnbrechende Innovationen und ikonische Produkte zurück, die Generationen von Sportler*innen und Fans begeistern. Die wichtigsten Meilensteine dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte sind hier zu finden.
Der erste Schritt einer langen Geschichte des Sports und der Sportkultur beginnt mit Rudolf Dassler und seinem jüngeren Bruder. Gemeinsam gründen sie in ihrer Heimatstadt Herzogenaurach die „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“.
Obwohl es damals bereits zahlreiche Schuhfabriken in der Stadt gibt, sind die Dassler-Brüder die Ersten, die sich auf Sportschuhe spezialisieren. Damit legen sie den Grundstein für eine ganze Industrie.
Die Brüder starten ihre Produktion 1919 im Elternhaus und beziehen 1924 eine eigene Fabrik.
Innerhalb weniger Jahre werden ihre Produkte landesweit bekannt. Bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam und 1932 in Los Angeles trägt die Mehrheit der deutschen Athlet*innen Spikes der Gebrüder Dassler.
1936 gewinnt Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen in Gebrüder Dassler-Spikes. Dieser Erfolg markiert den internationalen Durchbruch der Brüder.
“Mr. PUMA” Helmut Fischer | Gründer des PUMA ArchivHerzogenaurach ist seit dem 19. Jahrhundert eine Stadt der Schuhmacher. Im Laufe der Jahre entwickelt sie sich zur Welthauptstadt des Sportschuhs.
Im Januar 1948 wird das Unternehmen offiziell als Gewerbe eingetragen. Am 1. Juni 1948 nimmt es den Betrieb auf. Vier Monate später, am 1. Oktober 1948, wird die Marke PUMA geboren und beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert. Am 14. Januar 1949 wird die neue Gesellschaft in das deutsche Handelsregister eingetragen.
“Rudolfs Vision war es, Athletinnen und Athleten mit seinenProdukte die Eigenschaften eines Pumas zu verleihen: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.” - Helmut Fischer
1950er
Fußball neu gedacht
Nach dem großen Erfolg des ersten PUMA-Fußballschuhs ATOM im Jahr 1950, löst die Einführung des SUPER ATOM im Jahr 1952 eine kleine Revolution aus. Gemeinsam mit Experten wie Bundestrainer Sepp Herberger entwickelt Rudolf Dassler den weltweit ersten Fußballschuh mit auswechselbaren Schraubstollen. Spieler bedeutender Mannschaften jener Zeit, darunter die ungarische „Goldene Elf“ und der zweimalige Weltmeister Uruguay, sind vom Schuh begeistert. Damit beginnt PUMAs erfolgreiche Geschichte im Fußball.
Erste Erfolge
Die Olympischen Spiele 1952 sind die ersten Spiele nach der Trennung der Dassler-Brüder – und sie werden zu einem großen Erfolg für PUMA.
Der Luxemburger Josy Barthel gewinnt Gold über 1.500 Meter, ebenso die US-amerikanische 4x100-Meter-Staffel.
1954 stellen PUMA-Laufschuhe ihren ersten Weltrekord auf. Heinz Fütterer in Yokohama den 100-Meter-Weltrekord von Jesse Owens und läuft starke 10,2 Sekunden.
FORMSTRIP
1958 lässt PUMA eines seiner bekanntesten Markenzeichen patentieren: den FORMSTRIP.
Ursprünglich entsteht er als Lederstreifen zur Stabilisierung des Fußes im Schuh. Bis heute findet sich der FORMSTRIP auf nahezu jedem PUMA-Schuh und dient darüber hinaus als wichtiges Designelement bei Textilien.
Der Zeitpunkt ist ideal: Durch die zunehmende Fernsehübertragung von Sportereignissen in den 1950er-Jahren wird der FORMSTRIP weltweit sichtbar und entwickelt sich zu einem unverwechselbaren Markenzeichen von PUMA.
Erfahre hier mehr über den FORMSTRIP.
1960er
Leichtathletik der Spitzenklasse
Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gewinnt der Deutsche Armin Hary spektakulär die Goldmedaille über 100 Meter. Vier Jahre später in Tokio sichert sich der äthiopische Langstreckenläufer Abebe Bikila seine zweite Olympiagoldmedaille im Marathon in Weltrekordzeit. Gleichzeitig gewinnt der Belgier Gaston Roelants Gold über 3.000 Meter Hindernis, während Mary Rand den Weitsprung für sich entscheidet. Mit diesem Erfolg wird sie zur ersten Britin, die olympisches Gold in der Leichtathletik gewinnt.
Lang lebe der KING
Der portugiesische Ausnahmestürmer und Ballon-d’Or-Gewinner Eusébio wird bei der Weltmeisterschaft 1966 in England Torschützenkönig – in Fußballschuhen von PUMA.
Als Würdigung dieses Erfolgs und seiner herausragenden Leistungen präsentiert PUMA 1966 den legendären PUMA KING.
Erfahre hier mehr über den KING.
Auf dem Sprung
Mit dem PUMA TAHOE Brush Spike stattet PUMA zahlreiche amerikanische Athlet*innen aus und stellt kurz vor den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt Weltrekorde über 200 und 400 Meter auf. Erstmals vereint ein Spike einen Veloursleder-Schaft, einen Klettverschluss sowie eine innovative Sohle mit 68 jeweils vier Millimeter langen Spikes. Diese sind in sechs Reihen im Vorfußbereich angeordnet und sorgen auf den neu eingeführten Tartanbahnen für optimale Traktion. Der Erfolg währt jedoch nur kurz: Der Schuh gilt als „zu gefährlich“ und wird vom Verband verboten.
T7
PUMA steigt in den Markt für Sporttextilien ein, um mehr Athlet*innen und Teams auszustatten. Mit einem FORMSTRIP, der als 7 cm breiter, konisch zulaufender, farblich abgesetzter Streifen entlang der Ärmel umgesetzt wird, feiert der legendäre T7 Trainingsanzug sein Debüt.
Erfahre hier mehr über den T7.
1970er
1970
Eines KINGs würdig
PUMA möchte die besten Fußballer der Welt mit seinen KING-Fußballschuhen ausstatten. Deshalb verpflichtet das Unternehmen Pelé, der später als „Fußballspieler des Jahrhunderts“ ausgezeichnet wird und über viele Jahre zu PUMA gehört.
Mit dem PUMA KING dominiert Pelé die Weltmeisterschaft 1970. Als Brasilien seinen historischen dritten WM-Titel gewinnt, wird Pelé zum „Spieler des Turniers“ gewählt.
1973
Stilikone
Der New York Knicks-Spielmacher Walt Frazier macht mit zwei NBA-Meisterschaften und seinem intelligenten Defensivspiel auf dem Basketballfeld auf sich aufmerksam. Abseits des Courts wird er durch seinen unverwechselbaren Style zur Ikone. Dieser bringt ihm den Spitznamen „Clyde“ ein - inspiriert von der Filmfigur aus Bonnie and Clyde.
Als Frazier nach einem speziell für ihn entwickelten Basketballschuh fragt, entwickelt PUMA den CLYDE. Damit wird Frazier nicht nur zum ersten Profi-Basketballspieler mit einem Signature-Schuh, sondern prägt zugleich seinen legendären Look aus FORMSTRIP, Fedora-Hüten und markanten Koteletten.
Als PUMA 2018 in den Basketball zurückkehrt, präsentiert die Marke den CLYDE COURT DISRUPT. Das Modell zollt dem ursprünglichen CLYDE Tribut und steht gleichzeitig für eine neue Ära, in der Basketball, Mode, Kunst und Musik enger zusammenrücken. Mit Athlet*innen wie LaMelo Ball, Breanna Stewart und Tyrese Haliburton definiert PUMA Basketballschuhe neu – als Plattform für sportliche Höchstleistung und kulturellen Ausdruck zugleich.
1974
Der wahre (FORM)Strip
Bei der Weltmeisterschaft 1974 in Westdeutschland findet der niederländische Mannschaftskapitän Johan Cruyff einen besonderen Weg, seine Verbundenheit zu PUMA zu zeigen: Er weigert sich, die Trikots eines anderen Ausrüsters zu tragen. Während seine Teamkollegen mit drei Streifen auflaufen, trägt Cruyff ein speziell angefertigtes PUMA-Trikot mit lediglich zwei Streifen an den Ärmeln. Mit seinem legendären Cruyff-Turn begeistert er die Fußballwelt, wird zum „Spieler des Turniers“ gewählt und gewinnt später zum dritten Mal den Ballon d’Or.
Armin Dassler
Nach dem Tod von Firmengründer Rudolf Dassler (mittig) übernimmt sein Sohn Armin Dassler (links) die Leitung des Unternehmens. Als gelernter Schuhtechniker tritt er nicht nur in die Fußstapfen seines Vaters, sondern bringt auch dessen tiefes Verständnis für Produktentwicklung und Handwerk mit. Unter seiner Führung entwickelt sich PUMA zu einer internationaleren Marke, baut die Zusammenarbeit mit Spitzensportler*innen aus und setzt verstärkt auf Innovationen.
1970er
El Toro & El Matador
PUMA Athlet*innen dominieren die internationale Sportbühne. Guillermo Vilas steigt 1977 mit mehreren Grand-Slam-Erfolgen an die Weltspitze des Tennissports auf. Im Fußball wird Mario Kempes zum Star der Weltmeisterschaft 1978. Er gewinnt den Goldenen Schuh als bester Torschütze des Turniers und führt Argentinien zum ersten Weltmeistertitel.
1980er
Grand Slam
PUMAs Präsenz im Tennissport wächst in den 1980er Jahren kontinuierlich. Martina Navrátilová, die dominierende Spielerin ihrer Generation, gewinnt beeindruckende 167 Einzeltitel und 177 Doppeltitel, darunter den Open-Era-Rekord von 59 Grand-Slam-Titeln. Als eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der 1980er Jahre gewinnt sie alle Grand-Slam-Turniere und bleibt bis heute die einzige Spielerin, die sowohl im Einzel als auch im Doppel jeweils mehr als 200 Wochen die Weltrangliste anführt.
Den Höhepunkt von PUMAs Dominanz im Tennis markiert 1985 der erst 17-jährige Boris Becker mit seinem sensationellen Sieg in Wimbledon. Er wird zum jüngsten Sieger der Turniergeschichte, zum ersten ungesetzten Spieler und zugleich zum ersten Deutschen, der das prestigeträchtige Turnier gewinnt. Mit PUMA-Schuhen und einem PUMA-Schläger arbeitet Becker eng mit dem Unternehmen zusammen, um speziell auf seinen Spielstil abgestimmte Produkte zu entwickeln. Die Signature-Modelle sorgen für zusätzliche Stabilität im Knöchelbereich und fördern sein mutiges, offensives Spiel.
1985
Der weltweit erste Smart-Schuh
1985 entwickelt PUMA ein neues Dämpfungssystem: das Running System, heute besser bekannt als RS. Die RS-Sohle vereint vier Komponenten mit unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften in einer Einheit, um den Aufprall zu absorbieren und Bewegungen gezielt zu kontrollieren. Auf Basis dieser Technologie entsteht der weltweit erste computergestützte Laufschuh: der RS-Computer. Während des Laufens zeichnet er Daten auf und ermöglicht es Läufer*innen , vergangene Leistungen mit zukünftigen Zielen zu vergleichen. So hilft er ihnen, schneller, effizienter und leistungsfähiger zu werden.
1986
PUMA AG
1986 geht das Unternehmen als PUMA AG an die Börse. Die PUMA-Aktie wird erstmals an den Börsen in München und Frankfurt gehandelt und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.
Yo Soy Un PUMA
Diego Armando Maradona schreibt bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko Fußballgeschichte. Im Viertelfinale gegen England startet er in der eigenen Hälfte, umspielt sechs Gegenspieler inklusive des Torhüters, berührt den Ball elfmal mit seinen PUMA KING Schuhen und erzielt das später als „Tor des Jahrhunderts“ bekannte Meisterwerk.
Erfahre hier mehr über Diego Maradona.
1990er
1990
Ein KING aus den eigenen Reihen
Der PUMA-KING-Spieler Lothar Matthäus, der in PUMAs Heimatstadt Herzogenaurach geboren wird und aufwächst, führt die deutsche Nationalmannschaft als Kapitän zum Gewinn ihrer dritten Weltmeisterschaft in Italien. Im Anschluss gewinnt er den Ballon d’Or als Europas Fußballer des Jahres und wird außerdem zum Weltfußballer des Jahres gewählt.
1991
Turn It On
Mit dem PUMA DISC System präsentiert PUMA eine wegweisende Innovation im Laufsport und macht schnelles Schnüren auf noch schnelleren Schuhen möglich.
Das DISC System kommt 1991 als erster Sportschuh ohne Schnürsenkel auf den Markt. Durch das Drehen der DISC-Scheibe spannt ein System aus innenliegenden Drähten das Obermaterial und sorgt für eine individuelle, präzise Passform.
Die Technologie ergänzt PUMAs Dämpfungssysteme TRINOMIC (1990) und später CELL (1997) ideal und setzt neue Maßstäbe in der Schuhentwicklung.
1990er
Athletische Dominanz
PUMA-Athlet*innen prägen die 1990er Jahre mit außergewöhnlichen Erfolgen auf der Laufbahn. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewinnen Heike Drechsler im Weitsprung und Linford Christie über 100 Meter Gold. Auch in den folgenden Jahren sorgen PUMA-Athlet*innen für Weltklasseleistungen: Colin Jackson stellt 1993 einen Weltrekord über 110 Meter Hürden auf und wird Weltmeister, Merlene Ottey gewinnt 1993 den Weltmeistertitel über 100 Meter, Jonathan Edwards stellt 1995 den Weltrekord im Dreisprung auf und wird Weltmeister, Daniel Komen erzielt 1996 einen Weltrekord über 3.000 Meter und gewinnt 1997 WM-Gold über 5.000 Meter, während Noah Ngeny 1999 den Weltrekord über 1.000 Meter aufstellt und 2000 Olympiagold über 1.500 Meter gewinnt. Mit diesen Erfolgen festigen sie PUMAs Ruf als Marke für Geschwindigkeit, Ausdauer und rekordverdächtige Leistungen.
1996
Augen einer Raubkatze
Bei einer Pressekonferenz vor den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta sorgt Linford Christie für weltweite Aufmerksamkeit. Er trägt spezielle Kontaktlinsen mit der PUMA-Katze auf den Pupillen und wird damit zum Mittelpunkt des Medieninteresses. Das Bild verbreitet sich innerhalb kürzester Zeit rund um den Globus und entwickelt sich zu einem der bekanntesten Motive der PUMA Geschichte.
Erfahre hier mehr über Linford Christies ikonischen Moment.
1998
Sportstyle
Gemeinsam mit der deutschen Stardesignerin Jil Sander verbindet PUMA erstmals konsequent Sport und Mode. Die ikonischen Modelle KING und EASY RIDER werden zu einer Lifestyle-Version kombiniert, die sich schnell als begehrter Fashion-Sneaker etabliert. Damit erschließt PUMA das Sportstyle-Segment und prägt eine neue Kategorie zwischen Sport und Lifestyle.
1999
Einen Gang höher
Mit dem RACE CAT präsentiert PUMA einen flachen, feuerfesten Rennschuh für Formel-1-Fahrer. Das Modell kombiniert funktionale Performance mit einem eleganten Design und dem aufgestickten PUMA-Katzenlogo. Sein Lifestyle-Pendant, der SPEEDCAT, folgt im Jahr 2000 und entwickelt sich rasch zu einer funktionalen Ikone und einem Modeklassiker.
Gleichzeitig vertieft PUMA seine Verbindung zum Motorsport. Seit 2005 arbeitet das Unternehmen mit Ferrari zusammen und stattet Fahrer wie Michael Schumacher, Kimi Räikkönen, Fernando Alonso, Sebastian Vettel und Charles Leclerc mit Rennbekleidung und Fanartikeln aus. Damit festigt PUMA seine Position als einer der führenden Ausrüster im Motorsport.
Erfahre hier mehr über PUMA in der Formel 1.
2000er
Unbezähmbare Löwen (und Löwinnen)
Beim Afrika-Cup 2002 in Mali sorgt die von PUMA ausgerüstete Nationalmannschaft Kameruns mit ärmellosen Trikots für Aufsehen und gewinnt den Titel. Vor der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan verbietet die FIFA die ärmellosen Trikots. PUMAs Designer reagieren mit einer kreativen Lösung: Schwarze Mesh-Ärmel sorgen dafür, dass die charakteristische Silhouette erhalten bleibt.
Bei den French Open 2002 präsentieren PUMA und Serena Williams ein Kleid in den Farben Kameruns, inspiriert von den ärmellosen Trikots der Nationalmannschaft. Später sorgt Serena bei den US Open mit dem figurbetonten „Catsuit“ erneut für Schlagzeilen. Nach drei Grand-Slam-Titeln in Folge festigt sie ihren Status als Nummer eins der Tenniswelt.
2004 steht PUMA seinen Partnern sowohl in Erfolgen als auch in Herausforderungen zur Seite. Die kamerunische Nationalmannschaft knüpft an ihre aufsehenerregenden Trikots von 2002 an und läuft mit dem noch mutigeren, einteiligen PUMA UniQT Kit auf. Obwohl die Ausrüstung im Sinne von Fair Play entwickelt wird, wird Kamerun von der FIFA sanktioniert. PUMA unterstützt die Mannschaft während des anschließenden Rechtsstreits, der schließlich in einem Kompromiss und einer gemeinsamen Spende für ein Fußballförderprojekt in Kamerun endet.
2006
Weltmeister
Bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stattet PUMA 13 der 32 teilnehmenden Nationalmannschaften aus – mehr als jeder andere Ausrüster. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte gewinnt eine PUMA-Mannschaft den Weltmeistertitel. Italien setzt sich im Finale im Elfmeterschießen gegen Frankreich durch. Der italienische Torhüter Gianluigi Buffon, der mit PUMA-Handschuhen spielt, wird zudem mit der Jaschin-Trophäe als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.
2009
Lightning Bolt
Nur ein Jahr nach seinem Olympiasieg in Peking verbessert Usain Bolt bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin seine eigenen Weltrekorde auf sensationelle 9,58 Sekunden über 100 Meter und 19,19 Sekunden über 200 Meter. Zusätzlich gewinnt er Gold mit der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel.
Auch bei den Olympischen Spielen 2012 in London dominiert Bolt die Sprintwettbewerbe und gewinnt Gold über 100 Meter, 200 Meter und mit der 4x100-Meter-Staffel. Vier Jahre später wiederholt er dieses Kunststück bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.
Mit seinen außergewöhnlichen Leistungen festigt Bolt seinen Status als einer der größten PUMA-Athleten aller Zeiten und als schnellster Mann der Geschichte.
2010er
Dominanz auf der Rennstrecke
Zwischen 2014 und 2022 gewinnen von PUMA ausgerüstete Rennteams neun Formel-1-Weltmeisterschaften in Folge – sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurswertung. Fahrer wie Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Max Verstappen prägen diese außergewöhnliche Erfolgsserie.
2020 gewinnt Lewis Hamilton seinen siebten Formel-1-Weltmeistertitel und zieht damit mit Michael Schumacher als Rekordweltmeister gleich.
2010
COBRA PUMA GOLF
PUMA betritt die Golfwelt bereits 2006 und bringt stilvolle, leistungsorientierte Textilien, Schuhe und Accessoires auf den Markt, die Golfer*innen aller Spielstärken mehr Selbstvertrauen und Spaß auf dem Platz ermöglichen. 2010 wächst das Golfgeschäft von PUMA durch die Übernahme von Cobra Golf, einer Marke, die für innovative und technologisch fortschrittliche Ausrüstung bekannt ist. Gemeinsam bietet COBRA PUMA GOLF fortan ein umfassendes Sortiment aus innovativen Golfprodukten und modernen Styles und liefert Golfer*innen alles aus einer Hand.
2014
FOREVER FASTER
Mit der Kampagne FOREVER FASTER startet PUMA seine Mission, die schnellste Sportmarke der Welt zu werden. FOREVER FASTER steht für Individualität, Mut, Selbstvertrauen, Entschlossenheit und die Bereitschaft, Konventionen herauszufordern und Risiken einzugehen. Angeführt von dem schnellsten Mann der Welt, Usain Bolt, sowie Fußballstars wie Mario Balotelli, Sergio Agüero, Marco Reus, Cesc Fàbregas und Marta da Silva sowie den Golfprofis Rickie Fowler und Lexi Thompson, bringt die Kampagne den PUMA Spirit und die Mentalität der Marke auf den Punkt.
2015
Konventionen brechen
PUMA und die Musikerin und Unternehmerin Rihanna schließen sich zusammen. Sie übernimmt die Rolle der Creative Director und Markenbotschafterin für den Womens-Bereich von PUMA.
Die erste gemeinsame Kollektion entwickelt sich sofort zum Erfolg. Inspiriert von der Creeper-Silhouette der Punk-Ära interpretiert Rihanna den PUMA SUEDE neu und verleiht ihm eine markant erhöhte Sohle. So entsteht der PUMA CREEPER, der sich schnell zu einer Ikone entwickelt und die Verbindung von Sport, Mode und Popkultur neu definiert.
2019
stichd
Mit der Übernahme des niederländischen Lizenzpartners Dobotex im Jahr 2012 beginnt für PUMA ein neues Kapitel. Gemeinsam mit der Logistikgruppe Dobologic und dem Merchandising-Spezialisten Branded entsteht eine neue Markenidentität: stichd. stichd entwickelt, produziert und vertreibt Socken, Fanwear, Swimwear und Bodywear und baut diese Geschäftsbereiche unter eigenem Namen weiter aus.
2020er
The FUTURE Is Now
Seit 2017 treibt PUMA Innovationen im Fußball mit den drei Produktlinien FUTURE, ULTRA und KING voran. Gleichzeitig baut die Marke den Bereich Women’s Fit konsequent weiter aus – eine Geschichte, die bereits 1971 mit dem PELÉRINA beginnt.
Mit dem ersten speziell für Frauen entwickelten ULTRA im Jahr 2021, dem Brilliance Pack im Jahr 2023 und der weiterentwickelten Women’s Fit 2.0-Passform im Jahr 2025 bringt PUMA weiterhin leistungsstarke Produkte auf den Markt, die gezielt auf die Bedürfnisse von Athletinnen zugeschnitten sind.
Eine neue Ära der Performance
Mit der Einführung der NITRO™ Technologie im Jahr 2021 beginnt für PUMA eine neue Ära der Performance. Athlet*innen verschieben die Grenzen des Möglichen und stellen neue Weltrekorde auf. Karsten Warholm läuft 2021 Weltrekord über 400 Meter Hürden, Devynne Charlton stellt 2024 einen Weltrekord über 60 Meter Hürden auf, Yaroslava Mahuchikh verbessert 2024 den Hochsprung-Weltrekord und Stabhochsprung-Superstar Mondo Duplantis setzt immer wieder neue Maßstäbe in seiner Disziplin. Gleichzeitig gewinnen Athlet*innen wie Gianmarco Tamberi, Julian Alfred und Felix Streng olympisches beziehungsweise paralympisches Gold und definieren Geschwindigkeit, Leistungsfähigkeit und sportliche Exzellenz auf der Weltbühne neu.
Seit der Einführung von NITRO™ 2021 entwickelt PUMA die Technologie kontinuierlich weiter, um Energieverluste zu minimieren und noch effizientere sowie schnellere Bewegungen zu ermöglichen. Mit dem FAST-R 3 NITRO™ ELITE bringt PUMA 2025 seinen bislang schnellsten und leichtesten Laufschuh auf den Markt. Das Modell wird vom Time Magazine als eine der besten Erfindungen des Jahres ausgezeichnet.
Goldene Generation
Seit 2016 dominiert Dänemark den internationalen Handball. Die Nationalmannschaft gewinnt zwei olympische Goldmedaillen (2016 und 2024), vier Weltmeisterschaften (2019, 2021, 2023 und 2025) sowie die Europameisterschaft 2026. Eine Schlüsselfigur dieser Erfolgsära ist Mathias Gidsel, der 2023, 2024 und 2025 jeweils zum Welthandballer des Jahres gewählt wird.
2023
PUMA75
Zum 75-jährigen Jubiläum blickt PUMA gemeinsam mit zahlreichen Weltklasse-Athlet*innen und Markenbotschafter*innen auf die prägendsten Momente der vergangenen 75 Jahre Sportgeschichte zurück. Gemeinsam feiern sie die Menschen, Momente und Innovationen, die PUMA zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sportmarken der Welt machen.