Geschichte

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Ich arbeite seit 1978 für PUMA und war 1980 Mitbegründer der Werbeabteilung, dem Vorläufer des heutigen Marketings. Von 2009 bis 2012 habe ich dann den Bereich Sportmarketing in unserer deutschen Tochtergesellschaft verantwortet. Seitdem berate ich als „Senior Adviser“ die Geschäftsführung von PUMA D-A-CH. Es ist mir eine Ehre, einige Höhepunkte in der ereignisreichen und spannenden Geschichte von PUMA zu präsentieren. Anekdoten, die die Faszination unserer Marke ausmachen, der schnellsten Sportmarke der Welt.

"MR PUMA" HELMUT FISCHER
1924
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Die Brüder Rudolf und Adolf Dassler gründen gemeinsam die „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ im fränkischen Herzogenaurach – und feiern früh international beachtete Erfolge:

Bereits bei den Olympischen Sommerspielen in Amsterdam 1928 treten eine Mehrzahl der deutschen Athleten in Dassler-Spikes an. 1936 gewinnt Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen in Dassler-Schuhen. Sieben Gold- und fünf Bronzemedaillen sowie zwei Welt- und fünf Olympische Rekorde bedeuten den internationalen Durchbruch für die Dassler-Brüder.

1948
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Rudolf Dassler gründet seine eigene „PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler“ in Herzogenaurach. Der Eintrag ins Handelsregister erfolgt am 1. Oktober 1948. Das alte Betriebsvermögen der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ wird unter den beiden Brüdern aufgeteilt.

Noch im selben Jahr kommt der „ATOM“, PUMAs erster Fußballschuh, auf den Markt. Im ersten Fußballspiel nach dem Zweiten Weltkrieg 1950 gegen die Schweiz tragen mehrere Spieler der Deutschen Nationalmannschaft PUMA-Schuhe, darunter auch der Torschütze des ersten Nachkriegstores und Treffers zum 1:0-Sieg der deutschen Mannschaft, Herbert Burdenski.

50er
1952
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Schon kurz nach der Firmengründung beginnt Rudolf Dassler (im Bild links) mit der Entwicklung eines Fußballschuhs mit Schraubstollen und schließt diese in Zusammenarbeit mit Fußballexperten wie dem damaligen Bundestrainer Sepp Herberger erfolgreich ab: Mit der Markteinführung des ersten serienreifen Schraubstollenschuhs „SUPER ATOM“ im Jahr 1952 wird der Grundstein für PUMAs heutige Bedeutung als international führende Sport- und Fußballmarke gelegt. 

1953
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PUMA entwickelt seinen legendären Schraubstollenschuh „SUPER ATOM“ weiter: erste Tests des Nachfolgemodells „BRASIL“ werden durchgeführt. 

1954
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Im Mai 1954 wird Hannover 96 nach dem Sieg gegen die hoch favorisierte Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern Deutscher Fußballmeister. Der Großteil der Meister-Mannschaft trägt den PUMA-Schraubstollenschuh „BRASIL“. Den Sieg von Hannover 96 feiert PUMA mit der viel beachteten Anzeigenkampagne „So war es in Hamburg“.

Auch in der Leichtathletik verzeichnet PUMA weitere Erfolge: 1954 benötigt Heinz Fütterer in PUMA-Sprintschuhen in Japan nur handgestoppte 10,2 Sekunden für die 100-Sprintstrecke und stellt damit den Weltrekord von Jesse Owens ein. Vier Jahre später stellt Fütterer mit der 4x100-Meter-Staffel einen weiteren Weltrekord auf.

1957
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Rudolf Dassler führt den Schriftzug „PUMA“ ein und lässt erstmals ein Wort-Bild-Logo entwerfen. Ein Jahr später wird das zweite Markenzeichen des Unternehmens als Warenzeichen eingetragen, der „Formstreifen“ oder auch „Formstrip“. Ursprünglich zur seitlichen Stabilisierung des Schuhs entworfen, wird der zunächst aus Leder gefertigte Formstreifen zum weltbekannten Erkennungszeichen der Sportmarke, das heute nicht nur auf vielen Schuhen, sondern auch auf Textilien und Accessoires von PUMA zu finden ist.

1958
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PUMAs charakteristischer Formstrip feiert eine gelungene Premiere auf der Fußball-Weltbühne: als einziger deutscher Hersteller ist PUMA mit seinen Schraubstollenschuhen im Endspiel der Weltmeisterschaft in Schweden vertreten und feiert den ersten WM-Erfolg Brasiliens mit einer erfolgreichen Anzeigenkampagne.  

60er
1960
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Armin Hary setzt PUMAs Erfolgsgeschichte in der Leichtathletik fort und gewinnt bei den Olympischen Spielen in Rom Gold über 100 Meter. Im selben Jahr wendet PUMA als erster Sportschuhhersteller die fortschrittliche Vulkanisations-Produktionstechnik an, bei der die Kunststoffsohle mit dem Lederschaft verbunden wird. Diese Innovation verhilft zahlreichen Athleten zu neuen Bestleistungen.

1962
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Bei der Fußball-WM in Chile wird Pelé in PUMA-Schuhen mit Brasilien zum zweiten Mal hintereinander Weltmeister. 

1964
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Bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964 gewinnen Belgiens Gaston Roelants (3.000 Meter Hürden), Großbritanniens Mary Rand (Weitsprung) und Äthiopiens Abebe Bikila (Marathon) Goldmedaillen in PUMA-Schuhen.

1966
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Der portugiesische Sensationsspieler Eusebio ist Torschützenkönig der Fußball-WM 1966 in England. Zu Ehren dieser Leistung und seiner anhaltend herausragenden Form bringt PUMA 1968 den legendären Fußballschuh King auf den Markt.

1967
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Der „springende Puma“ – heute eines der weltweit bekanntesten Markenzeichen – wird vom Nürnberger Karikaturisten Lutz Backes im Auftrag von Rudolf Dassler entwickelt. PUMA spezialisiert sich inzwischen neben der Fertigung von Schuhen auch auf die Fertigung von Sportbekleidung. Hierfür benötigt Rudolf Dassler ein Logo, das auf den neuen Sporttextilien und -taschen erscheint.

1968
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PUMA schreibt mit dem legendären Bürstenschuh „Sacramento“, dessen Sohle 68 kleine, 4mm lange Dornen im Vorfußbereich aufweist, Sportgeschichte: Zahlreiche amerikanische Athleten erzielen wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Mexiko darin Weltrekorde – doch laut Verband sei der Schuh „zu gefährlich“ und wird verboten. Die Weltrekorde werden aberkannt – ein Vorgang, der bis heute nicht richtiggestellt wurde.

 

PUMA-Athlet Tommie Smith gewinnt dennoch in ähnlich konstruierten Schuhen bei den Spielen Gold über 200 Meter und sorgt für weltweites Aufsehen: Gemeinsam mit seinem Teamkollegen John Carlos (Bronze) hebt er bei der Siegerehrung die Faust im schwarzen Handschuh zum Black Power-Gruß – um dem Protest gegen die Diskriminierung der farbigen Bevölkerung in den USA sowie gegen Apartheid und Rassismus Ausdruck zu verleihen. Neben Tommie Smith gewinnen auch Lee Evans (400m / 4x400m), Willi Davenport (110m Hürden) und Bob Seagren (Stabhochsprung) Gold in PUMA-Schuhen.

70er
1970
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Bei der Fußball-WM in Mexiko trägt der Superstar und „Spieler des Turniers“ Pelé den PUMA KING und verhilft Brasilien zum Titel. 30 Jahre später erhält der Ausnahmefußballer Pelé offiziell die Auszeichnung zum „Fußballer des Jahrhunderts“.

Der PUMA KING hat 1970 bereits klarere Linien und eine revolutionäre, flach geschnittene Struktur, die für ein geringeres Gewicht sorgt. Der erstmalige Einsatz von Känguruleder erhöht außerdem den Tragekomfort und macht den Schuh besonders weich.

1972
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Leichtathleten wie der Ugander John Akii-Bua stellen neue Rekorde auf: Bei den Olympischen Spielen in München gewinnen neben Akii-Bua (400m Hürden) auch die Britin Mary Peters (Fünfkampf) und der US-Amerikaner Randy Williams (Weitsprung) sowie der deutsche Klaus Wolfermann (Speerwerfen) Goldmedaillen in PUMA-Schuhen.

1973
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Der US-Amerikaner Walt „Clyde“ Frazier beeindruckt die Fans auf und abseits der Basketball-Courts durch farbenfrohe Outfits und seine extravagante Persönlichkeit. PUMA stellt dem Ausnahmeathleten eine maßgefertigte Version des Schuhklassikers „Suede“ zur Verfügung. Er ist flacher, leichter und etwas breiter geschnitten als herkömmliche Basketballschuhe und trägt Fraziers Spitznamen an der Seite: Der PUMA Clyde ist geboren. 

1974
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Bei der Fußball-WM in Deutschland spielt der „Spieler des Turniers“ Johan Cruyff in PUMA KING-Schuhen und wird im selben Jahr zum zweiten Mal in Folge zu „Europas Fußballer des Jahres“ gewählt. Die Trikots der niederländischen Nationalmannschaft zieren die drei Streifen eines anderen Ausrüsters. Johan Cruyff, Kapitän und Star der Mannschaft, hat jedoch einen Exklusiv-Vertrag mit PUMA und fühlt sich der Marke eng verbunden. Aus Loyalität zu PUMA spielt Cruyff in einem eigens für ihn angefertigten und heute legendären „Zwei Streifen-Trikot“.

1977
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Auch im Tennis profiliert sich PUMA als Ausrüster zahlreicher Spitzenspieler: 1977 gewinnt der Argentinier Guillermo Vilas in PUMA-Tennisschuhen die French und US Open, kurz darauf siegt er bei den Australien Open. 

1979
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Der Puma springt erstmals über die rechte obere Ecke des Schriftzuges – die Geburtsstunde von PUMAs heute weltbekannten „No. 1-Logo“. Seither hat sich das Logo nur noch in Details verändert.

80er
1982
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Bei seiner ersten Weltmeisterschaft trägt der argentinische Fußballspieler Diego Armando Maradona das neue PUMA-Modell „TORERO“.

Der von Armin Dassler (Foto), Sohn des Firmengründers Rudolf, entwickelte Schuh ist mit einer flexiblen DUOFLEX-Sohle aus zwei Gelenkzonen ausgestattet und revolutioniert so das Spiel.

1984
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Bei den Olympischen Spielen in Los Angeles gewinnt Evelyn Ashford zweimal Gold (100 Meter und 4 x 100 Meter) in PUMA-Schuhen. Die Kleidung für den Einlauf der deutschen Olympiamannschaft während der Eröffnungsfeier wird erstmalig von PUMA bereitgestellt.

1985
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Die 80er Jahre sind geprägt vom Tennis-Boom, den Boris Becker mit seinem spektakulären Wimbledon-Sieg auslöst: Als bislang jüngster, erster ungesetzter Spieler und erster Deutscher überhaupt gewinnt er das Turnier in PUMA-Schuhen und mit PUMA-Schläger. PUMA stellt Becker als einem der ersten Spitzenspieler im Tennissport Schuhe zur Verfügung, die über die Knöchel reichen, um mehr Stabilität zu gewährleisten, und entwickelt das Modell gemeinsam mit dem neuen Star am Tennishimmel weiter.

Mit Martina Navrátilová hat PUMA von 1984 bis 1987 auch eine der erfolgreichsten Tennis-Spielerinnen unter Vertrag. 

1986
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PUMA geht an die Börse: Die Aktie der „PUMA AG“ wird an den Wertpapierbörsen in München und Frankfurt eingeführt. Armin Dassler (Bildmitte), PUMA-Chef und Sohn des Firmengründers Rudolf Dassler, freut sich über diesen Meilenstein in PUMAs Unternehmensgeschichte.

In den 80er Jahren bestimmt vor allem ein Spieler die Schlagzeilen im Weltfußball: Diego Armando Maradona spielt bereits bei der Weltmeisterschaft in Spanien 1982 in PUMA KING-Schuhen und geht vier Jahre später bei der WM in Mexiko mit seinem als „Jahrhunderttor“ betitelten 2:0-Treffer im Viertelfinale gegen England in die Fußballgeschichte ein. Angeführt von Maradona wird Argentinien zum zweiten Mal nach 1978 Weltmeister. Der „Spieler des Turniers“ verpasst dabei keine Spielminute in seinen KING-Schuhen.

90er
1990
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PUMA KING-Spieler Lothar Matthäus wird 1990 mit der deutschen Elf Fußballweltmeister in Italien. Der Kapitän der Nationalmannschaft erhält im selben Jahr zahlreiche Auszeichnungen: „Europas Fußballer des Jahres“, „Weltfußballer“ und „Weltsportler“.

1991
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Die revolutionäre Trinomic-Technologie wird erstmals 1989 im Bereich Running eingeführt. Sie besticht durch PUMAs CELL-System aus sechseckigen Zellen, die für Dämpfung, Flexibilität und Stabilität sorgen. PUMA entwickelt seine Trinomic-Serie kontinuierlich weiter und bringt zahlreiche wegweisende Innovationen im Sportschuhbereich hervor wie den PUMA Disc aus dem Jahr 1991. Es ist der erste Sportschuh, der ohne Schnürsenkel auskommt und durch ein intelligentes Verschlusssystem mit einem Draht optimalen Halt gewährt.

1992
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Bei den Olympischen Spielen in Barcelona gehen Goldmedaillen an Heike Drechsler (Weitsprung), Dieter Baumann (5.000 Meter) und Linford Christie (100 Meter).

Bei der Leichtathletik-WM in Stuttgart ein Jahr darauf gewinnen die „fantastischen Vier von PUMA“ Heike Drechsler, Merlene Ottey, Linford Christie und Colin Jackson allesamt Goldmedaillen und stärken PUMAs Position als eine der führenden Marken in der Leichtathletik und im Bereich Running. 

1993
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Jochen Zeitz wird im Alter 30 Jahren jüngster Vorstandsvorsitzender eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland. Zeitz leitet die weltweite Umstrukturierung des Unternehmens ein, das sich zu Beginn der 90er Jahre in finanzieller Schieflage befindet. Dem Manager gelingt es, PUMA zu einer begehrten Premium-Marke zu entwickeln und als eine der drei führenden Marken in der Sportartikelindustrie zu etablieren.

1996
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Bei den Olympischen Spielen in Atlanta macht PUMA mit einer kreativen Kampagne weltweit auf sich aufmerksam: Bei einer Pressekonferenz vor den Spielen trägt Linford Christie Kontaktlinsen mit dem Logo der weißen PUMA-Katze und sorgt damit weltweit für Aufsehen. Das Motiv wird zum Sinnbild für kreatives Marketing – nicht nur in der Sportbranche, sondern weit darüber hinaus. 

1998
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Als erstes Sportunternehmen überhaupt verbindet PUMA durch eine Kooperation mit der weltbekannten Star-Designerin Jil Sander die Bereiche Sport und Mode. In enger Zusammenarbeit entstehen mit dem „KING“ und dem „Easy Rider“, einem Running-Modell, zwei heiß begehrte Fashion-Sneaker. Sie verbinden die Authentizität und Performance-Eigenschaften von PUMA mit dem klassischen Stil der Jil Sander-Kollektion und werden ein riesiger Erfolg.

Die hochtalentierte Tennisspielerin Serena Williams wird von PUMA unter Vertrag genommen und gewinnt kurz darauf ihr erstes Grand Slam Turnier, die US Open. Zusammen mit PUMA präsentiert sie 2002 die „Serena Williams Tennis-Kollektion“ und sorgt mit PUMAs legendärem, hautengen „Catsuit“ weltweit für Schlagzeilen. Williams gewinnt im selben Jahr außerdem zum ersten Mal das Turnier von Wimbledon und wird erstmals in ihrer Karriere auf Platz Eins der Weltrangliste geführt. 

1999
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PUMA führt den Lifestyle-Schuh „Mostro“ ein und begründet damit einen der größten Trends der letzten Jahrzehnte – den Mix aus Sport und Lifestyle. Der Mostro mit dem typischen Klettverschluss und der Spikesohle entsteht aus zwei Sportschuhmodellen – PUMAs Sprintspike aus dem Jahr 1968 und einem Surfschuh aus den 80er Jahren. Das Ergebnis ist ein völlig neuartiger Lifestyle-Schuh, der von Pop-Ikonen wie Madonna aufgegriffen wird. 2002 trägt sie den Mostro während ihrer gesamten Tournee und setzt damit einen Trend, der weltweit Anklang findet.

00er
2001
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Die Geburtsstunde des Verkaufsschlagers „Speedcat“: Der Schuh wird bereits 1998 zunächst als feuerfestes Modell für Formel-1-Piloten entworfen und hält aufgrund seiner innovativen und eleganten Optik durch seine flache Sohle und die aufgestickte PUMA-Katze im vorderen Zehenbereich schnell Einzug in die Modewelt.

2002
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PUMA gibt die Akquisition der skandinavischen Tretorn-Gruppe bekannt. Tretorn wurde 1891 im schwedischen Helsingborg gegründet und stellt Sport- und Freizeitprodukte her, u.a. Gummistiefel, Schuhe, Überbekleidung, Reitstiefel und Tennisbälle. Ziel des Unternehmens ist es, zu einer Premium-Sportmarke zu werden, die einen aktiven und urbanen bis gehoben ländlichen Lifestyle prägt.

PUMA bringt den neuen CELLERATOR-Fußballschuh SHUDOH auf den Markt. Bei der Weltmeisterschaft in Japan/Korea wird der PUMA-Spieler El Hadji Diouf von der FIFA in das All Star-Team der Weltmeisterschaft gewählt. Koreas Jung Hwan Ahn schießt Italien durch ein „Golden Goal” aus dem Wettbewerb und sichert dem Gastgeberland so einen Platz im Halbfinale.

2002-2004
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Kamerun wird in Mali zunächst Afrikameister in ärmellosen Trikots von PUMA – bevor sich das Sportunternehmen anschickt, die Fußballmode erneut zu revolutionieren: In ihrem ersten Gruppenspiel der Afrikameisterschaft 2004 laufen die „unbezähmbaren Löwen“ in einem PUMA-Einteiler auf. Der Internationale Fußballverband FIFA will den Einsatz des Einteilers während des laufenden Turniers verhindern. Er bestraft Kamerun mit dem Abzug von sechs Punkten in der Qualifikation für die WM 2006 und verhängt eine Geldstrafe. Mit der Bezahlung der Strafe und einer weltweit viel beachteten Kampagne unterstützt PUMA daraufhin Kamerun und zeigt der FIFA die Krallen. Der anschließende Rechtsstreit endet mit einem außergerichtlichen Vergleich: Es wird eine gemeinsame Spende für ein Fußball-Ent- wicklungshilfe-Projekt in Kamerun vereinbart.

2004
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PUMA und Scuderia Ferrari beschließen eine langfristige Partnerschaft: Ab der Saison 2005 wird das Sportunternehmen offizieller Ausrüster des erfolgreichsten Formel 1-Rennstalls aller Zeiten und baut als Lizenznehmer das weltweite gemeinsame Merchandise-Geschäft aus.

2006
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PUMA ist mit 12 der insgesamt 32 Teams führender Ausrüster bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens wird eine von PUMA ausgerüstete Mannschaft Weltmeister: Die italienische Squadra Azzura schlägt Frankreich am 9. Juli 2006 im
WM-Finale von Berlin und wird zum vierten Mal Weltmeister.

Rechtzeitig zur WM führt PUMA außerdem eine weitere Produktinnovation im Fußball ein: Der „SPEED BOOT V1.06“ ist mit nur knapp 200g einer der leichtesten Fußballschuhe seiner Generation und bringt PUMAs Spieler damit noch schneller an ihr Ziel.

2007
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Die ehemalige PPR-Gruppe, die seit 2013 Kering heißt und zu den weltweit führenden Anbietern von Textilien und Accessoires zählt, erwirbt mehr als 60 Prozent der Anteile von PUMA. Die Akquisition durch Kering stärkt die Marktposition von PUMA als führendes Unternehmen der Sportartikelindustrie und legt den Grundstein für das nachhaltige Wachstum der Marke.

2008
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PUMA nimmt mit einem eigenen Boot am Volvo Ocean Race 2008/2009 teil und ist damit das erste Sportunternehmen, das in den Segelsport einsteigt. Die 11-köpfige Crew des PUMA Ocean Racing Teams steuert PUMAs „il mostro“ in dem als „Mount Everest“ des Segelsports bekannten Rennen 37.000 Seemeilen oder 68.524 Kilometer über die sieben Weltmeere bevor sie nach neun Monaten als zweiter Sieger
die Ziellinie in St. Petersburg erreicht.

Der Jamaikaner Usain Bolt, mit dem PUMA seit seinem 16. Lebensjahr zusammenarbeitet, gewinnt bei den Olympischen Spielen in Peking in der Weltrekordzeit von 9,69 Sekunden die 100 Meter und ist mit der Weltbestmarke von 19,30 Sekunden, mit der er Michael Johnsons Weltrekord von 1996 einstellt, auch über die 200 Meter nicht zu schlagen. Seine dritte Goldmedaille holt er zusammen mit dem jamaikanischen Team in der 4x100-Meter-Staffel ebenfalls in Weltrekordzeit (37,10 Sekunden).

2009
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Nur ein Jahr nach seinem Triumph bei den Olympischen Spielen verbessert Usain Bolt bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin in 9,58 Sekunden scheinbar mühelos seine eigene Weltbestzeit über 100 Meter. Er wird seinem Ruf als Superstar der Leichtathletik auch in Berlin gerecht, indem er seinen Weltrekord über 200 Meter mit 19,19 Sekunden ebenfalls unterbietet. Mit dem jamaikanischen Sieg in der 4x100-Meter-Staffel in 42,06 Sekunden krönt er einen herausragenden WM-Auftritt mit einer weiteren Goldmedaille und dem Weltmeisterschaftstitel. 

10er
2010
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Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika tritt PUMA mit sieben Nationalmannschaften an: neben dem amtierenden Weltmeister Italien, Schweiz und Uruguay sind die afrikanischen Teams Ghana, Kamerun, Elfenbeinküste und Algerien für die Endrunde qualifiziert.

PUMA stellt mit dem „Africa Unity Kit” außerdem das weltweit erste einheitliche Fußball-Trikot für einen gesamten Kontinent vor, das von allen afrikanischen PUMA-Nationalmannschaften getragen wird.

PUMA übernimmt die renommierte Golfmarke Cobra Golf und führt sie innerhalb der PUMA-Gruppe als COBRA PUMA GOLF mit seinem bestehenden Angebot an Golf-Textilien und Accessoires zusammen. Die Akquisition von Cobra ermöglicht es PUMA, seinen Kunden ein umfassendes Produktangebot im Golfsport anzubieten und zu einer bedeutenden Marke im Golfsport aufzusteigen.

Rickie Fowler ist spätestens seit seiner Auszeichnung zum „PGA Rookie of the Year“ der neue Star im internationalen Golfsport. Für Fans aus aller Welt steht er mit seinem unnachahmlichen Stil und seinem selbstbewussten Auftreten für eine neue Spieler-Generation. Er ist der erste Motocross-Fahrer, der zum Golf-Profi wurde und auch der erste Rookie, der für den prestigeträchtigen Ryder Cup nominiert wurde. 

2011
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PUMA wird in eine europäische Aktiengesellschaft umgewandelt und firmiert als PUMA SE. Mit erfolgter Umwandlung wird Franz Koch Vorsitzender Geschäftsführender Direktor und folgt damit auf Jochen Zeitz nach 18 Jahren als Vorstandsvorsitzender der PUMA AG.

PUMA nimmt den Fußball-Bundesligisten und internationalen Spitzenverein Borussia Dortmund ab der Saison 2012/2013 unter Vertrag. Im ersten Jahr der langfristigen Partnerschaft gelingt dem BVB mit seinem mitreißenden Angriffsfußball unter Trainer und PUMA-Partner Jürgen Klopp der Einzug ins Champions League-Finale. PUMA-Star Marco Reus ist der herausragende Akteur der Mannschaft.

2012
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Bei den Olympischen Sommerspielen in London gewinnen von PUMA ausgerüstete Leichtathleten 19 Medaillen, von denen 12 an die dominierende Sprintnation Jamaika gehen. Usain Bolt, der zum zweiten Mal hintereinander bei Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewinnt, unterstreicht seinen Status als lebende Sportlegende und erfolgreichster Leichtathlet aller Zeiten, indem er als erster Athlet seine Olympiatitel über 100 und 200 Meter verteidigt.

2013
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Der Verwaltungsrat der PUMA SE bestellt den Norweger Bjørn Gulden mit Wirkung zum 1. Juli zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO). Der ehemalige Fußballprofi verfügt über eine fast 20-jährige umfassende internationale Erfahrung in verschiedenen Managementpositionen innerhalb der Sportartikel- und Schuhbranche.

PUMA nimmt Fußball-Superstar Mario Balotelli unter Vertrag. Der italienische Nationalstürmer verstärkt PUMAs Portfolio herausragender Athleten und Persönlichkeiten des Sports, zu denen unter
anderem Usain Bolt, Sergio Agüero, Cesc Fàbregas, Marco Reus, Radamel Falcao und Rickie Fowler zählen.

2014
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Der revolutionäre evoPOWER-Fußballschuh wird vorgestellt. Er vereint PUMAs fortschrittlichste Technologien für erhöhte Schusskraft und Präzision und erlaubt durch sein dehnbares Mikrofaserobermaterial eine dem Barfußspielen ähnliche, maximale Überstreckung des Fußes.

PUMA und der englische Premier League-Spitzenverein Arsenal Football Club geben ihre langfristige Partnerschaft bekannt. Ab dem 1. Juli ist PUMA Ausrüster des Londoner Traditionsclubs, der zu den bekanntesten Fußballvereinen auf der ganzen Welt zählt, und hat umfangreiche Lizenzrechte erworben, um Arsenals Merchandise-Geschäft weltweit auszubauen. Ein Sponsoring dieser Größenordnung ist sowohl in der Historie von PUMA als auch für Arsenal London bislang einmalig.

Die Fußball-WM in Brasilien wird zur Bühne für PUMAs innovative Fußballprodukte: Die in pink und blau auffallend farbenfroh gestaltete Interpretation von PUMAs revolutionären evoPOWER- und evoSPEED-Fußballschuhen „Tricks“, die in 72 Prozent aller Spiele zum Einsatz kommen, sowie die mit der innovativen PWR-ACTV-Technologie ausgestatteten Trikots der acht PUMA-Nationalmannschaften sorgen für eine hohe Marken-Sichtbarkeit

2015
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Rihanna wird die weltweite Markenbotschafterin für die PUMA-Kategorie Women’s Training und übernimmt für diesen Bereich zugleich die Rolle einer Kreativdirektorin und nimmt in dieser Funktion direkten Einfluß auf die Produkte der Sportmarke. Zusammen mit PUMAs internationalen Designteams interpretiert Rihanna klassische PUMA-Designs neu oder kreiert völlig neue Produkte.

Das Sportunternehmen PUMA und der Italienische Fußballverband (FIGC) haben eine neue, langfristige Partnerschaft bekanntgegeben, die eine noch engere Zusammenarbeit vorsieht. Durch den bis in das nächste Jahrzehnt reichenden Vertrag behält PUMA den Status „Offizieller Master-Lizenznehmer des FIGC“ und weitet seine Vermarktungsrechte für das weltweite Lizenzportfolio des FIGC aus. PUMA bleibt auch weiterhin offizieller Ausrüster des Italienischen Fußballverbandes für alle zum Verband gehörenden Nationalmannschaften. 

PUMA und Kering Eyewear, ein Unternehmen von PUMAs Mehrheitsaktionär Kering, haben mit Wirkung zum Januar 2016 einen Vertrag über die Zusammenarbeit im Bereich Brillenfassungen und Sonnenbrillen unterzeichnet. Die Lizenzvereinbarung mit PUMAs derzeitigem Partner Charmant Inc. für die Herstellung und den Vertrieb von Brillenfassungen und Sonnenbrillen endet zu diesem Zeitpunkt.

PUMA verkauft die Tretorn-Gruppe inklusive seiner Markenrechte, Patente und Designs. 

2016
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PUMA wird offizieller Lizenzpartner und Ausrüster des RED BULL RACING Formel 1-Teams, das mit Team- und Rennfahrer-Bekleidung und Schuhen von PUMA ausgestattet wird. 

Die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich bot die perfekte Bühne für PUMA, um sich als innovative und designorientierte Sportmarke darzustellen. Mit einer Markenpräsenz in fast 40 Prozent aller Spiele sorgten PUMAs fünf EM-Mannschaften in ihren Trikots mit ACTV Thermo-R-Technologie für eine hohe Sichtbarkeit. Für einen Höhepunkt bei der EM sorgte Frankreichs Antoine Griezmann, der von der UEFA als „Spieler des Turniers“ ausgezeichnet wurde und mit seinen sechs Treffern in PUMAs zweifarbigen Tricks-Schuhen zum besten EM-Torschützen avancierte.

PUMA und die Athletics Association of Barbados (AAB) gehen eine neue Partnerschaft ein. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio festigt Usain Bolt, der schnellste Mann der Welt, mit seinen drei Siegen über 100 und 200 Meter sowie in der 4x100-Meter-Staffel und seinen inzwischen elf WM-Goldmedaillen seinen Status als erfolgreichster Athlet aller Zeiten. Die Leistungen des Teams Jamaika, das nach Kenia den zweiten Platz im Medaillenspiegel belegte, sowie die ebenfalls von PUMA ausgerüsteten Teams Bahamas, Kuba, Grenada, Kaimaninseln, Schweiz und Dominikanische Republik sorgen für eine starke Markenpräsenz während der Wettkämpfe.