Boris Becker

Autogramm gefällig?

Selbst Boris Becker hat mal klein angefangen.

„Bist du verrückt? Du kannst doch nicht einfach Autogrammkarten drucken lassen!“ Armin Dassler war außer sich, obwohl Helmut Fischer, zu jener Zeit PUMA Marketing Director, nur Armins Anweisungen gefolgt war. Er sollte Autogrammkarten machen lassen für den unbekannten 17-jährigen Tennisspieler namens Boris Becker, den PUMA gerade unter Vertrag genommen hatte, nachdem Adidas abgelehnt hatte. „Aber Boris wollte die Karten“, rechtfertigte sich Helmut.

Boris Becker und Helmut Fischer

Was davor geschah: Boris’ Vater hatte Armin am Telefon vorgeworfen, Boris sehe auf den Karten verzerrt aus. Aber es war nichts mehr zu machen, die Karten waren gedruckt und Helmut und Boris fuhren im Februar 1985 zur ISPO nach München. Dort hatte noch nie jemand von Boris Becker gehört und das Interesse an einem Autogramm war mäßig.

Im September, beim erneuten Auftritt der beiden auf der ISPO, sollte sich das Blatt gewendet haben: Zwei Monate zuvor war Boris zum jüngsten Wimbledon-Sieger der Geschichte gekürt worden; PUMAs Messestand wurde von Autogrammjägern überrannt.

 


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