Helmut Fischer und Lothar Matthäus

Lothar und der King

Mit seiner Leidenschaft für den PUMA KING hat es sich Lothar Matthäus nicht immer leicht gemacht.

PUMA King Schuh

Jeder Fußballer, der etwas auf sich hält, kann bestätigen, dass ein Angebot des FC Bayern München ein Karriere-Highlight ist. Nach dem Sieg der Deutschen Meisterschaft 1984 wollte der Verein eines der zu der Zeit größten deutschen Talente zu sich holen – Lothar Matthäus. Der war damals erst 23 und antwortete couragiert: „Ja, aber …“.

Ihm ging es nicht um das Gehalt oder um die Ablösesumme für seinen Verein, Borussia Mönchengladbach. „Ein Paar Schuhe hat ihn fast den Vertrag gekostet“, erinnert sich Helmut Fischer.

„Ich komme, aber ich spiele im PUMA KING“, beharrte Lothar. Den Bayern-München-Vorständen war das gar nicht recht. Wie sollten Sie das ihrem Ausrüster Adidas beibringen? Lothar wuchs in Herzogenaurach auf, gleich neben dem ehemaligen PUMA-Gelände, wo sein Vater als Verwalter tätig war. Lothar hatte PUMA im Blut.

 

Wie auch andere Ausnahmenspieler wie Pelé, Eusébio oder Maradona machte Lothar den PUMA KING zu seinem Schuh – im Lokalverein 1. FC Herzogenaurach ebenso wie beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Lothar setzte sich durch und spielte auch für die Bayern im KING. Damit legte er den Grundstein für das mittlerweile etablierte Sponsorenmodell, bei dem einzelne Spieler Schuhverträge abschließen können. Jedoch teilte nicht jeder Lothars Leidenschaft für den KING, vor allem nicht in der Nationalmannschaft. Obwohl vertraglich dazu verpflichtet, weigerte sich Lothar, in Adidas zu laufen, und blieb beharrlich bei seinem KING. Des Öfteren wurde eine Geldstrafe gegen ihn verhängt, was dem jungen Querulanten aber nichts auszumachen schien.

Zum 25. Jubiläum seines Sieges bei der FIFA-WM brachte PUMA den KING in einer Premium Edition heraus – in Hommage an Lothars Leistungen in Italien mit einem besonderen Fersenfutter nach Inspiration von Inter Mailand. Ist Lothars Beziehung zum PUMA KING eventuell sogar generationenübergreifend? Wenige Minuten nach der Geburt seines Sohnes Milan schrieb er an Helmut: „Sind wir startklar für den PUMA-Vertrag für MM?“.