Der höchste Punkt von PUMAs Brücke

PUMAs Antwort auf den ASPI-Bericht

Nachdem wir von dem Bericht des Australian Strategic Policy Institute (ASPI) erfahren haben, haben wir sofort Untersuchungen in unserer Lieferkette in China in Hinsicht auf potenzielle Zwangsarbeit angeordnet. Unsere Analyse hat ergeben, dass die Vorwürfe gegen PUMA, wie sie im Bericht „Uyghurs for Sale“ aufgelistet werden, nicht der Wahrheit entsprechen. Zwangsarbeit kommt in PUMAs Wertschöpfungskette nicht vor.

PUMA unterhält keine direkten oder indirekten Geschäftsbeziehungen mit Herstellern in Xinjiang, der Provinz in West-China, in der die Uiguren beheimatet sind, und hat bedeutende Schritte gesetzt, um sicherzustellen, dass auch indirekt keine Arbeit an unseren Produkten in der Provinz Xinjiang geleistet wird.
 
Die Einhaltung von Menschenrechten, Arbeitsrechten und Umweltstandards hat bei PUMA oberste Priorität und ist in unserem Verhaltenskodex seit über 20 Jahren festgelegt.
 
Um sicherzustellen, dass unser  Verhaltenskodex (https://about.puma.com/de-de/sustainability/codes-and-handbooks) eingehalten wird, beschäftigen wir ein Team von 20 Experten, die unsere weltweiten Zulieferer regelmäßig auditieren und diese mittels Gesprächsrunden in den Haupteinkaufsregionen zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen schulen.
 
Bevor eine Geschäftsbeziehung zustande kommen kann, wird bei jedem PUMA Hersteller geprüft, ob die Bedingungen unseren Sozial- und Umweltstandards entsprechen und eingehalten werden. Es werden nur Hersteller in die Lieferkette aufgenommen, die solche Fabrikaudits bestehen. Danach wird jährlich überprüft, ob der Lieferant unsere Standards einhält.
 
Wenn bei diesen regelmäßigen Auditierungen auffällt, dass sich Lieferant unsere vorgegebenen Standards nicht einhält, wird er aufgefordert, sofortige Verbesserungsmaßnahmen durchzuführen. Bei wiederholten Verstößen kann die Geschäftsbeziehung beendet werden.
 
Das Auditierungsprogramm in unserer Lieferkette besteht bereits seit 1999 und wurde erstmals 2007 von der Fair Labor Association akkreditiert. Die letzte Akkreditierung fand 2019 statt. Das bedeutet, dass PUMA starke Richtlinien und Konzepte hat, um unfaire Arbeitsbedingungen in seiner globalen Lieferkette zu erkennen und zu verhindern.
 
Um die Einhaltung der Menschenrechte in der zweiten Ebene unserer Lieferkette zu gewährleisten, haben wir vor ein paar Jahren auch die wichtigsten Hersteller von Materialien und Komponenten in unser Auditprogramm aufgenommen. Zusätzlich zu 377 Audits bei unseren direkten Lieferanten - oder Lieferanten der Ebene 1 - haben wir im Vorjahr auch 39 Audits bei Lieferanten der Ebene 2 durchgeführt.

Ein weiterer Baustein unserer Menschenrechtsstrategie ist, vermehrt Materialien wie Baumwolle, Polyester und Leder aus nachhaltigeren, zertifizierten Quellen zu beziehen. Im letzten Jahr stammten 98 % unseres Polyesters, 98 % unseres Leders und 82 % unserer Baumwolle aus zertifizierten, nachhaltigeren Quellen wie der Better Cotton Initiative oder Bluesign. Für das Jahr 2020 haben wir unsere Lieferanten angehalten, ausschließlich Baumwolle der Better Cotton Initiative in PUMA Produkten zu verarbeiten.

Bei unserer Arbeit für die Einhaltung von Menschenrechten und den respektvollen Umgang mit der Umwelt setzen wir auf Transparenz. PUMA gehört beispielsweise zu den Top 10 des Fashion Revolution Transparency Index. Weitere Informationen finden Sie im Nachhaltigkeitsteil unseres Geschäftsberichts


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