Schweizer Nationaltrikots

Stellungnahme

Herzogenaurach, 20. Juni 2016

Nachdem Trikots der Schweizer Nationalmannschaft im EM-­Spiel Schweiz gegen Frankreich am Sonntag (19.6.) durch das Halten und Zerren französischer Gegenspieler gerissen sind, hat das Sportunternehmen PUMA
unverzüglich Untersuchungen eingeleitet, um die Ursache dafür zu ermitteln.

PUMA legt höchsten Wert auf die Gewährleistung seiner Produktqualität. Neben der Schweizer Nationalmannschaft ist das Unternehmen Ausrüster von vier weiteren Nationalmannschaften bei der EM (Österreich, Tschechien, Italien und Slowakei). In all diesen Mannschaften tragen Spieler Trikots mit PUMAs ACTV Thermo-­R Technologie. Alle Verbände haben bestätigt, dass sie keinerlei Probleme dieser Art hatten und sehr zufrieden mit der Qualität, Funktionalität und dem Design der Trikots sind.

Unsere Untersuchung der Trikots vom Spiel am Sonntag hat ergeben, dass es eine fehlerhafte Materialcharge gegeben hat, in der Garne während der Produktion beschädigt wurden, was zu einer Schwächung des fertigen Trikotstoffs geführt hat. Dies ist auf eine falsche Kontrolle der Hitze, des Drucks und der Produktionszeit im Herstellungsprozess zurückzuführen. Die ACTV-
Trikots bestehen aus einer Elastan-­ und Polyester-­Mischung. Das defekte Material wurde ausschließlich in einer kleinen Stückzahl der Schweizer Heimtrikots verwendet.

PUMA hat den Bestand aller EM-­Trikots seiner ausgerüsteten Teams geprüft und kann versichern, dass es nicht zu einer Wiederholung dieses Falls kommt. PUMAs Trikots für die EM werden in der Türkei hergestellt.

Die ACTV Thermo-­R Technologie unterstützt die optimale Körpertemperatur Regulierung der Spieler durch Tapes aus speziellem PC-­Material (phase-­change material), die an anatomisch wichtigen Stellen der Vorder-­ und Rückseite des Trikots innenseitig eingearbeitet sind. Sie kommt seit März 2014 erfolgreich bei National-­ und Vereinsmannschaften zum Einsatz, ohne dass Beschwerden oder Defekte auftraten. 

PUMA bedauert den Vorfall und entschuldigt sich beim Schweizerischen Fußballverband (SFV) und seinen Spielern.