Zusammenarbeit mit Organisationen

Da der Stakeholder-Dialog und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche für PUMA nach wie vor von großer Bedeutung sind, arbeitet unser Nachhaltigkeitsteam mit zahlreichen nationalen und internationalen Programmen sowie mit Stakeholdern und Experten auf regionaler und internationaler Basis zusammen. Zu unseren wichtigsten Brancheninitiativen zählen die Sustainable Apparel Coalition, das Better Work Program der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der International Finance Corporation (IFC), die Fair Labor Association, die Zero Discharge of Hazardous Chemicals Foundation und die Apparel and Footwear Restricted Substances Management Group. Zudem haben wir uns Organisationen angeschlossen, die sich mit dem Thema Materialien befassen: bluesign technologies, die Leather Working Group, die Better Cotton Initiative und der Forest Stewardship Council. Unsere globalen Initiativen werden von regionalen Initiativen wie dem Bangladesh Accord on Fire and Building Safety und dem Indonesia Protocol on Freedom of Association unterstützt. Wir arbeiten auch mit dem Chinese National Apparel and Textile Council an der Verbesserung der Abwasserqualität, mit dem UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen) an der Förderung legaler Arbeit für syrische Flüchtlinge in der Türkei und mit dem deutschen Textilbündnis zusammen und sind Mitglied des Weltverbandes der Sportartikelindustrie (World Federation of the Sporting Goods Industry).

Fair Labor Association

PUMA ist aktives und akkreditiertes Mitglied der Fair Labor Association und setzt sich im Rahmen der Sustainable Compliance-Initiative für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen entlang seiner Lieferkette ein. Im Abschnitt über externe Audits und Fabrikkontrollen erfahren Sie mehr über PUMAs Zusammenarbeit mit der FLA.

 

Sustainable Apparel Coalition (SAC)

PUMA führt seine Zusammenarbeit mit der Sustainable Apparel Coalition (SAC) fort und hat im letzten Jahr wichtige Beiträge zu diversen Meilensteinen der Koalition geleistet, insbesondere zur Entwicklung, Prüfung und Einführung des Higg Index 2.0., einem Messinstrument für den ökologischen Fußabdruck von Textilien. Die SAC ist eine industrieweite Gruppe von über 60 führenden Bekleidungs- und Schuhmarken, Händlern, Zulieferern und Nicht-Regierungsorganisationen, die gemeinsam an der Reduzierung der ökologischen und sozialen Auswirkungen der Produktion von Kleidung und Schuhen arbeiten.

Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC)-Programm

PUMA ist ein Gründungsmitglied des Zero Discharge of Hazardous Chemical(ZDHC) Programms. Die ZDHC Foundation hat sich zum Ziel gesetzt gefährliche Chemikalien in der Schuh-und Bekleidungsindustrie zu eliminieren und somit die Umwelt zu schützen und das Leben der Menschen zu verbessern. Die ZDHC unterstützt den Einsatz nachhaltiger Chemie sowie die Implementierung von Best Practices in der Textilindustrie, um Konsumenten, Arbeiter und die Umwelt zu schützen. Das ZDHC Programm besteht aus 22 Brands, 24 Unternehmen der Lieferkette und 10 weiteren Industriepartnern.

Better Work-Programm

Bereits 2012 haben wir unsere Zusammenarbeit mit dem Better Work-Programm intensiviert, indem wir eine so genannte „Buyer“-Partnerschaft eingegangen sind. Als „Buyer Partner” verpflichtet sich PUMA zur Zulassung von Better Work-Audits anstelle eigener Kontrollen in zentralen Beschaffungsmärkten wie Vietnam, Kambodscha, Jordanien und Bangladesch. Darüber hinaus unterstützt PUMA den Ausbau der Arbeit von Better Work in der Schuhindustrie und anderen Fertigungsbereichen.

Bündnis für nachhaltige Textilien

Das Bündnis für nachhaltige Textilien wurde am 16.10.2014 gegründet. Die Multi-Stakeholder Initiative, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Standardorganisationen und Gewerkschaften, wird die Kraft und Expertise seiner Mitglieder bündeln, um soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der Textillieferkette zu erreichen. Dabei zielt das Textilbündnis darauf ab, gemeinsame Herausforderungen effektiver zu lösen, Synergien in gemeinsamen Projekten vor Ort zu nutzen, voneinander zu lernen und so Rahmenbedingungen in den Produktionsländern zu verbessern.

Leather Working Group

Das Ziel der Multi-Stakeholder Gruppe "Leather Working Group" ist es, ein Protokoll zu entwickeln und zu unterhalten das die Einhaltung von Umwelt- und Qualitätsstandards von Lederherstellern analysiert und bewertet und das die Anwendung von nachhaltigen, zeitgemäßen Umweltpraktiken in der Lederindustrie voranbringt.

Forest Stewardship Council (FSC)

Der FSC wurde 1993 in Folge des Umweltgipfels von Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Er ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation, die sich für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder unserer Erde einsetzt. Der FSC wird weltweit von Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Interessensvertreter indigener Völker, sowie zahlreichen Unternehmen aus der Forst- und Holzwirtschaft unterstützt. Ziel des FSC ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Waldbewirtschaftung weltweit zu leisten. Wichtigstes Instrument zur Vermarktung entsprechender Produkte ist die Kennzeichnung der Produkte mit dem FSC-Label. Die FSC-Warenzeichen auf Holz und Holzprodukten stehen weltweit für Transparenz und Glaubwürdigkeit. Sie gewährleisten, dass Menschen und Natur fair und verantwortungsvoll behandelt werden.

Das Bangladesch-Abkommen

Obwohl PUMA in der Vergangenheit keine Ware aus Rana Plaza, wo sich 2013 der tragische Gebäudeeinsturz ereignete, bezog, schlossen wir uns kurz nach der Einführung dem Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch (ACCORD) an. Es ist eine rechtsverbindliche Übereinkunft zwischen Textilunternehmen, Händlern und Gewerkschaften die sicherstellt, dass Arbeitsschutzmaßnahmen in der bengalischen Textilindustrie umgesetzt, und dadurch Brände, Gebäudeeinstürze oder andere Unfälle, die die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter gefährden, verhindert werden.

United Nations Global Compact

Der United Nations Global Compact (UNGC) ist eine Initiative der Vereinten Nationen, um Unternehmen weltweit dazu zu ermutigen, nachhaltige und verantwortungsbewusste Grundsätze zu übernehmen und über ihre Implementierung zu berichten. PUMA verpflichtet sich weiterhin der UNGC und seinen 10 Prinzipien der Menschenrechte, des Arbeitsschutzes, der Umwelt und der Anti-Korruption. PUMA‘s „10FOR20“-Nachhaltigkeitsstrategie ist auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals) ausgerichtet.