Die PUMA AG berichtet über ihre konsolidierten Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal und erste Halbjahr 2009

Herzogenaurach, Deutschland, 12. August 2009

Highlights Zweites Quartal

Konsolidierte Umsätze steigen mehr als 4% in Euro und liegen währungsbereinigt auf Vorjahresniveau

Rohertragsmarge bei 50%

Erste Auswirkungen des Kostensenkungsprogramms: operative Aufwendungen unter Vorjahr

Operatives Ergebnis mit € 63 Mio. leicht über Vorjahr

Gewinn je Aktie bei € 2,55 gegenüber € 2,98

Deutliche Verbesserung der Lagerbestände

Highlights Erstes Halbjahr

Weltweite Markenumsätze erreichen fast € 1,4 Mrd.

Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um nahezu 4% und liegen währungsbereinigt leicht über Vorjahr

Rohertragsmarge über 51%

Operatives Ergebnis vor Sondereffekten bei € 177 Mio.

Gewinn je Aktie vor Restrukturierung bei € 8,51 gegenüber € 8,74

Ausblick 2009

Weiterhin schwieriges Marktumfeld für die zweite Jahreshälfte 2009 erwartet

Restrukturierungsprogramm wird planmäßig fortgesetzt

Weiterhin Fokus auf Verbesserung des Working Capitals und Cashflows

Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender: „Trotz eines anhaltend schwierigen Markt- und Konsumumfeldes in Verbindung mit der weltweiten Rezession konnte PUMA im ersten Halbjahr eine solide Geschäftsentwicklung verzeichnen. Das eingeleitete Kostensenkungsprogramm zeigt bereits erste Erfolge und wird konsequent fortgesetzt. Weiterhin sollen durch gezielte Maßnahmen die Begehrtheit der Marke und deren Produkte in den kommenden Quartalen gestärkt werden.“

Umsatz- und Ertragslage

Weltweite Markenumsätze

Die weltweiten PUMA-Markenumsätze, die sich aus konsolidierten- sowie Lizenzumsätzen zusammensetzen, erreichten im zweiten Quartal € 636,5 Mio. Das entspricht einem währungsbereinigten Rückgang von 2,6% und einem Anstieg von 1,2% in Euro. Insgesamt ist dies vor dem Hintergrund eines anhaltend schwierigen Marktumfeldes eine solide Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal.

Während der ersten sechs Monate waren die weltweiten Markenumsätze währungsbereinigt 2,9% rückläufig. In Euro erhöhten sich die Umsätze um 0,3% auf € 1.374,1 Mio. Die Umsätze bei Schuhen gingen auf vergleichbarer Basis um 1,1% auf € 745,6 Mio. und bei Textilien um 7,0% auf € 460,9 Mio. zurück. Accessoires stiegen um 1,3% auf € 167,7 Mio.

Lizenzgeschäft

Aufgrund der Übernahme eines ehemaligen Lizenzpartners ging der Lizenzumsatz im zweiten Quartal währungsbereinigt um 32,2% auf € 36,2 Mio. und im ersten Halbjahr um 37,5% auf € 76,4 Mio. zurück.

Aus den verbleibenden Lizenzumsätzen sind im zweiten Quartal € 5,2 Mio. gegenüber € 6,4 Mio. im Vorjahresquartal beziehungsweise kumuliert € 10,2 Mio. gegenüber € 13,4 Mio. an Lizenz- und Provisionserträgen zugeflossen.

Konsolidierte Umsätze

Die konsolidierten Umsätze lagen im zweiten Quartal währungsbereinigt auf Vorjahresniveau, stiegen hingegen in Euro um 4,1% auf € 600,3 Mio. Umsätze mit Schuhen waren währungsbereinigt um 2,0% auf € 330,0 Mio. rückläufig und Textilien reduzierten sich um 5,7% auf € 203,8 Mio. Accessoires verbesserten sich unterstützt durch Effekte aus der Erstkonsolidierung deutlich um 41,2% auf € 66,4 Mio.

Nach sechs Monaten erhöhten sich die konsolidierten Umsätze währungsbereinigt um 0,4% und in Euro um 3,8% auf € 1.297,7 Mio. Trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds verzeichneten die Umsätze in Amerika einen Anstieg, wohingegen EMEA und Asien/Pazifik unter dem Vorjahresniveau lagen. Insgesamt verzeichneten die Umsätze mit Schuhen einen währungsbereinigten Rückgang von 1,4% auf € 727,1 Mio.