Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen das Übernahmeangebot der SAPARDIS S.A. (PPR-Gruppe)

Herzogenaurach, Deutschland, 24. Mai 2007

Gemeinsame Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat der PUMA AG

 

Herzogenaurach, 24. Mai 2007 – Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen das Angebot, da sie der Auffassung sind, dass das Angebot im langfristigen Interesse der Gesellschaft und ihrer Arbeitnehmer liegt und der Angebotspreis angemessen ist. Daher empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat den PUMA-Aktionären, das Angebot anzunehmen und ihre PUMA-Aktien zum Verkauf einzureichen, insbesondere wenn sie ihre Anlage unter kurz- und mittelfristigen Aspekten betrachten.

Vorstand und Aufsichtsrat haben ihre Entscheidung, das Angebot zu unterstützen und den PUMA-Aktionären die Annahme des Angebots zu empfehlen, unter anderem auf folgende Erwägungen gestützt:

  • Vorstand und Aufsichtsrat halten den Angebotspreis in Höhe von EUR 330,00 je PUMA-Aktie für angemessen im Sinne von § 31 Abs. 1 WpÜG. Der Angebotspreis liegt über den historischen Börsenkursen der PUMA-Aktie; darüber hinaus wird die Angemessenheit des Angebotspreises in finanzieller Hinsicht durch zwei Fairness Opinions der Investmentbanken Lehman Brothers und UBS gestützt. Etwaige Synergien aus der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen PPR und PUMA sind dabei nicht berücksichtigt. Synergien durch Schließung von Standorten und Abbau von Arbeitsplätzen sind nicht geplant.
  • Durch die Zusammenführung der PUMA AG mit der PPR-Gruppe wird die Marktposition der PUMA AG als führendes Unternehmen im Sportlifestyle-Sektor langfristig gestärkt und eine Plattform für die weitere weltweite Entwicklung der Gesellschaft und die Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie geschaffen. Der PUMA-Konzern erhält durch den Zusammenschluss nicht nur die Unterstützung eines finanzstarken internationalen Konzerns, sondern profitiert gleichzeitig von der globalen Ausrichtung der PPR-Gruppe, ihrem umfassenden Portfolio im Segment Premium-Marken sowie ihrem Know-How und ihren vielfältigen Ressourcen in den Bereichen des internationalen Produktabsatzes, des Multi-Marken-Managements, des Designs sowie der Beschaffung. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass sich beide Konzerne im Hinblick auf ihre Ausrichtung und Strategie sehr gut ergänzen und dass die PPR Gruppe als einer der international führenden Konzerne im Bereich Mode und Handel einen idealen Partner für die PUMA AG darstellt. Vorstand und Aufsichtsrat sind daher der Ansicht, dass die Durchführung des Angebots im besten Interesse der PUMA AG und des PUMA Konzerns liegt.
  • Die Bieterin hat erklärt, dass PPR als Folge ihrer Übernahme der Kontrolle über die Gesellschaft keinen Personalabbau bei der PUMA AG plant und auch nicht die Absicht hat, wesentliche Änderungen an den Beschäftigungsbedingungen und der gegenwärtigen Arbeitnehmervertretung und Arbeitnehmerstruktur der PUMA AG herbeizuführen.