PUMA begrüßt PPR als neuen strategischen Anteilseigner sowie freiwilliges Übernahmeangebot

Herzogenaurach, Germany, 10. April 2007

Der Vorstand der PUMA AG begrüßt den Erwerb des Aktienanteils der Mayfair Beteiligungsfondsgesellschaft durch das französische Luxusgüterunternehmen Pinault-Printemps-Redoute (PPR) sowie das beabsichtigte freiwillige öffentliche Übernahmeangebot gegenüber den PUMA-Aktionären.

Damit erhält PUMA im Hinblick auf seine Expansionsstrategie der Phase IV nicht nur die Unterstützung eines finanzstarken und führenden internationalen Konzerns, sondern profitiert gleichzeitig von der globalen Ausrichtung, dem starken Portfolio an Premium-Marken sowie dem Know-how und der Erfahrung im Bereich Retail.

Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender: „Der Vorstand ist davon überzeugt, dass PPR als einer der internationalen Top-Konzerne im Bereich Mode und Handel der ideale Partner für eines der führenden Sportlifestyle-Unternehmen wie PUMA ist. Beide Unternehmen haben europäische Wurzeln und ergänzen sich im Hinblick auf ihre globale Ausrichtung exzellent.

Mit der Unterstützung von PPR wollen wir unsere Position als führendes Unternehmen im Sportlifestyle-Markt im Hinblick auf langfristig nachhaltiges Wachstum konsequent ausbauen.“

Der PUMA-Vorstand ist einstimmig der Überzeugung, dass das Engagement von PPR den Interessen des Unternehmens dient und dass das angekündigte freiwillige Übernahmeangebot von EUR 330 pro Aktie fair ist. Auf der Basis einer vorläufigen fairness opinion, die von Lehman Brothers erstellt wurde und vorbehaltlich einer Prüfung der Angebotsunterlage wird der Vorstand den PUMA-Aktionären das unterbreitete Angebot empfehlen.

Seit dem letzten Jahr hat PUMA sein Portfolio an externen Designern bereits mit Alexander McQueen verstärkt, mit dem eine eigene Schuhkollektion auf den Markt gebracht wurde. Der Designer McQueen gehört neben anderen Top-Kreativen zum PPR-Konzern. PUMA kann künftig von der Design- und Beschaffungskompetenz von PPR insbesondere im Premiumsegment profitieren, was ingesamt zu einer weiteren Optimierung des Produktangebotes führt. Darüberhinaus wird die Erfahrung von PPR im weltweiten Retail- und Wholesale-Geschäft sowie im Multi-Marken-Management wertvolle Unterstützung für PUMA’s Markenexpansion bieten.

In einer Absichtserklärung („Letter of Intent“) an den Vorstand der PUMA AG unterstreicht PPR sein starkes Interesse an PUMA und sichert das uneingeschränkte Vertrauen in das Unternehmen sowie die volle Unterstützung bei der Umsetzung der Ziele der Phase IV der langfristigen Unternehmensentwicklung zu.

Francois-Henri Pinault, Vorstandsvorsitzender von PPR: „PUMA ist eines der führenden Sportlifestyle-Unternehmen der Welt. Die erfolgreiche Expansionsstrategie sowie das langfristige Wachstumspotenzial von PUMA ergänzen das Portfolio von PPR auf ideale Weise. Wir garantieren PUMAs Fortbestand als eigenständiges Unternehmen im Verbund der PPR-Gruppe und werden das Management mit unseren Ressourcen und dem Know-how dabei unterstützen, die einzigartige Markenpositionierung von PUMA weiter zu stärken.“

Im Rahmen der geplanten Transaktion sind keine Veränderungen im Bereich Personal vorgesehen. Es ist der Wunsch der PPR-Gruppe, dass Vorstand, Management und Mitarbeiter von PUMA auch weiterhin an der erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensstrategie arbeiten. Mit ihrer Leidenschaft, ihrer Kreativität und kontinuierlichen Innovation hätten die Mitarbeiter entscheidend zum Unternehmenserfolg von PUMA beigetragen. Diese Unternehmenswerte würden auch weiterhin gewährleistet, heißt es in der Erklärung von PPR weiter. Auch die weltweiten Standorte von PUMA sowie die drei Firmenzentralen in Herzogenaurach, Hong Kong und Boston sollen ihre volle Eigenständigkeit behalten.