Übernahmerelevante Angaben

Übernahmerelevante Angaben 2016

Im Folgenden sind die nach Art. 9 Abs. 1 lit. c) (ii) SE-VO, § 22 Abs. 6 SEAG i.V.m. § 289 Abs. 4, § 315

Abs. 4 HGB geforderten Angaben zum 31. Dezember 2016 dargestellt. Tatbestände der § 289 Abs. 4, §

315 Abs. 4 HGB, die bei der PUMA SE nicht erfüllt sind, werden nicht erwähnt.

Zu § 289 Abs. 4, S. 1, Nr. 1, § 315 Abs. 4, S. 1, Nr. 1 HGB

Das gezeichnete Kapital betrug am Bilanzstichtag € 38.611.107,84 und ist eingeteilt in 15.082.464

Stückaktien. Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 142.551 eigene Aktien.

Zu § 289 Abs. 4, S. 1, Nr. 3, § 315 Abs. 4, S. 1, Nr. 3 HGB

Zum 31. Dezember 2016 gab es eine Beteiligung an der PUMA SE, die 10% der Stimmrechte überschritt.

Gehalten wurde sie von den Herren François-Henri Joseph Pinault und François Jean-Henri Pinault über

mehrere von ihnen kontrollierte Unternehmen (in der Reihenfolge der Beteiligungsnähe zu den Herren

Pinault: Financière Pinault S.C.A., Artémis S.A., Kering S.A. sowie SAPARDIS SE). Der Stimmrechtsanteil

der Herren Pinault sowie der genannten Unternehmen hat am 3. August 2011 die Schwelle von 75%

überschritten und betrug zu diesem Zeitpunkt 75,12%. Bei 1,15% der Stimmrechtsanteile handelte es

sich um eigene Aktien der PUMA SE. Aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes der Kering S.A. im

Geschäftsbericht (sog. Reference Document) des Jahres 2015 auf Seite 298 ergibt sich ein

Stimmrechtsanteil der Kering S.A. in Höhe von 85,81% an der PUMA SE.

Zu § 315 Abs. 4, S. 1, Nr. 6, § 315 Abs. 4, S. 1, Nr. 6 HGB

Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung von geschäftsführenden Direktoren wird auf die

anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften des § 40 SEAG verwiesen. Darüber hinaus bestimmt § 13 Abs.

1 der Satzung der PUMA SE, dass der Verwaltungsrat einen oder mehrere geschäftsführende Direktoren

bestellt. Er kann einen dieser geschäftsführenden Direktoren zum Chief Executive Officer und einen oder

zwei zu stellvertretenden Chief Executive Officers ernennen. Geschäftsführende Direktoren können

gemäß § 13 Abs. 4 der Satzung der PUMA SE nur aus wichtigem Grund im Sinne von § 84 Abs. 3 AktG

oder im Fall der Beendigung des Anstellungsvertrags abberufen werden, wofür jeweils eine

Beschlussfassung des Verwaltungsrats mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

Die Vorschriften zur Änderung der Satzung sind gemäß Art. 9 Abs. 1 lit. c) (ii) SE-VO in den §§ 133, 179

AktG geregelt. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die

Fassung betreffen (§ 9 Abs. 3 der Satzung der PUMA SE).

Zu § 289 Abs. 4, S. 1, Nr. 7, § 315 Abs. 4, S. 1, Nr. 7 HGB

Der Verwaltungsrat ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 24. April 2012 ermächtigt, das

Grundkapital bis zum 23. April 2017 wie folgt zu erhöhen:

1. durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 2.929.687 neuer, auf den Inhaber

lautender Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 2,56 je Aktie

gegen Bareinlagen um bis zu € 7,5 Mio. Die neuen Aktien können auch von einem oder

mehreren durch den Verwaltungsrat bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung

übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Der Verwaltungsrat ist jedoch

ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre zur Vermeidung von Spitzenbeträgen

auszuschließen. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und

die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen (Genehmigtes Kapital I).

2. durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 2.929.687 neuer, auf den Inhaber

lautender Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 2,56 je Aktie

gegen Bar- oder Sacheinlagen um bis zu € 7,5 Mio. Die neuen Aktien können auch von einem

oder mehreren durch den Verwaltungsrat bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung

übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise

einmalig oder mehrmalig auszuschließen,

- zur Vermeidung von Spitzenbeträgen;

- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Durchführung von

Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an

Unternehmen oder Unternehmensteilen;

- bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, sofern der auf die neuen Aktien entfallende

Betrag des Grundkapitals insgesamt zehn Prozent des Grundkapitals nicht übersteigt und

der Ausgabebetrag für die neuen Aktien den Börsenpreis der bereits notierten Aktien

nicht wesentlich unterschreitet, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG. Die Zehn-Prozent-Begrenzung

des Grundkapitals gilt sowohl im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung

über diese Ermächtigung als auch im Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung. Eine

Veräußerung eigener Aktien, die in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4

AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre während der Laufzeit des

Genehmigten Kapitals II veräußert werden, und eine Ausgabe von Aktien zur Bedienung

von Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die in entsprechender Anwendung des

§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts während der Laufzeit des

Genehmigten Kapitals II der Aktionäre ausgegeben werden, sind auf die Zehn-Prozent-

Begrenzung des Grundkapitals anzurechnen.

Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die

Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen (Genehmigtes Kapital II).

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Mai 2015 wurde die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 5. Mai

2020 eigene Aktien bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu erwerben.