1. Unter welchen Bedingungen wird in den PUMA Partner-Fabriken gearbeitet?
Die Arbeitsbedingungen in den Betrieben werden weltweit hinsichtlich der Einhaltung von nationalen und internationalen Standards regelmäßig kontrolliert.
Grundsätzlich verpflichten sich alle Zulieferbetriebe zur Bereitstellung eines sicheren und gesunden Arbeitsumfeldes. Darüber hinaus müssen wenigstens der gesetzliche Mindestlohn sowie gesetzlich vorgeschriebene Bonuszahlungen, z.B. Überstundenzuschläge, Jahres- und Mutterschaftsurlaube und die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeitvorschriften gewährleistet sein.
Dort, wo die Ansprüche unseres Verhaltenskodexes höher als die lokalen gesetzlichen Bestimmungen sind, gelten die Bestimmungen des Verhaltenskodexes.
2. Werden Kinder zur Herstellung der PUMA Produkte beschäftigt?
Unsere Erfahrung in den vergangenen Jahren aus über 2000 Audits und die Reaktionen unserer Stakeholder zeigen, dass unsere Zulieferbetriebe von dieser Problematik in der Regel nicht mehr betroffen sind. PUMA verfolgt eine strikte Null-Toleranz Politik in Bezug auf Kinderarbeit.
3. Wer ist verantwortlich für die sozialen und ökologischen Grundsätze von PUMA?
Um die sozialen und ökologischen Aktivitäten bei PUMA besser koordinieren zu können, wurde das PUMA S.A.F.E. Team gegründet. Das Team ist für die Umsetzung und Weiterentwicklung von PUMA’s sozialen und ökologischen Strategien und Zielen zuständig. Die Büros unserer 13 S.A.F.E. Mitarbeiter befinden sich in Herzogenaurach (Deutschland), Istanbul (Türkei), Guangzhou, (China), Manila (Philippinen) und Delhi (Indien).
4. Wie wird die Einhaltung des Verhaltenskodex in den Zulieferbetrieben kontrolliert?
Die Einhaltung wird durch regelmäßige Kontrollen (Audits) vor Ort von unserem S.A.F.E. Team überprüft. Das S.A.F.E. führt seit 2002 jährlich ca. 300 Audits durch. Insgesamt wurden so bisher fast 100 Prozent aller Lieferanten kontrolliert. Darüber hinaus unterstützt das S.A.F.E. Team die Betriebe bei der Implementierung eines Nachhaltigkeitmanagement-Systems.
Zusätzlich zu unseren Kontrollen ist PUMA Mitglied in der Fair Labor Association, welche jährlich unabhängige und unangekündigte Kontrollen bei 5% der PUMA Lieferanten durchführt.
5. Wo werden die PUMA Produkte hergestellt?
Die PUMA Produkte werden weltweit in unabhängigen Zulieferbetrieben in insgesamt 43 Ländern hergestellt. Die wichtigsten Beschaffungsquellen befinden sich in Asien, Europa und Südamerika. Darüber hinaus wird auch in Afrika produziert.
PUMA folgt dem Prinzip der Transparenz: Eine Liste aller PUMA Lieferanten kann über die FLA (Fair Labor Association) bezogen werden.
6. Werden die PUMA Zulieferbetriebe auch durch externe Institutionen kontrolliert?
Um die Transparenz bei der Einhaltung sozialer und ökologischer Standards zu gewährleisten, stimmte PUMA einer externen Kontrolle durch die Mitgliedschaft in der Fair Labour Association (FLA) zu. Jährlich werden so 5% der PUMA Lieferanten durch externe und unangekündigte Kontrollen auditiert. Die Ergebnisse dieser externen Audits bieten uns zusätzlich einen Vergleich zum internen Auditierungsprozess.
7. Was wird unternommen um ein angemessenes Umweltmanagement in den Lieferbetrieben zu implementieren?
Die Einhaltung grundlegender ökologischer Standards ist ein wesentlicher Bestandteil unseres S.A.F.E. Auditierungsprozesses. Unser S.A.F.E. Team unterstützt die Lieferanten bei der Umsetzung eines Umwelt Management Systems.
Außerdem verzichtet PUMA komplett auf PVC in den eigenen Produkten und schloss sich dem industrieweiten Aufruf gegen Produktschadstoffe durch die RSL Steuerungsgruppe Apparel and Footwear International Restricted Substances Management Working Group (AFIRM) an.
Weitere Informationen hierzu unter Umwelt.
8. Engagiert sich PUMA für weitere humanitäre Hilfsprojekte?
Seit September 2007 unterstützt PUMA die Inititiative Peace One Day. Im Jahr 2001 erreichten die Organisatoren von Peace One Day ihr Ziel: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete die von allen Mitgliedstaaten getragene Resolution, einen weltweiten Tag des Waffenstillstandes und der Gewaltfreiheit zu proklamieren. Als Datum für den International Day of Peace wurde der 21. September bestimmt. PUMA hat die langfristige Partnerschaft mit der Organisation im Rahmen einer Gala in der Londoner Royal Albert Hall am 21. September 2007 bekanntgegeben. PUMA verfügt bereits über entsprechende Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Fundraising-Initiativen. So unterstützte das Unternehmen unter anderem die Aktion United for Africa während der Fußball-WM. Auch Peace One Day soll nun als bedeutende gemeinnützige Initiative vom Sport- und Lifestyle Know-how der Marke PUMA profitieren – durch die Vermarktung einer innovativen Produktlinie, die der guten Sache dient.
Darüber hinaus gründeten PUMA Mitarbeiter im Jahr 2004 den Verein „Charity Cat“. Die Mitglieder von Charity Cat sind weltweit ehrenamtlich in verschiedenen Hilfsprojekten involviert. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website von Charity Cat.
9. Werden die internen Auditergebnisse veröffentlicht?
Die zusammengefassten Auditergebnisse werden in unserem PUMA Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
10. Ist PUMA Mitglied in Institutionen oder Organisationen im Bereich der sozialen und ökologischen Verantwortung?
PUMA ist Mitglied im UN Global Compact, in der Fair Labor Association (FLA), JO-IN, dem deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes, der CSR Group of the World Federation of the Sporting Goods Industry und der Apparel and Footwear International Restricted Substances Management Working Group (AFIRM).

