PUMA startet Projekt zur Förderung von Nachhaltigkeit in seiner Lieferkette mit GRI
Herzogenaurach, Deutschland Dienstag, 21. April 2009
Das Sportlifestyle-Unternehmen PUMA wird in Zusammenarbeit mit der Global Reporting Initiative (GRI) an einem weiteren Projekt zur Förderung der Nachhaltigkeitsberichterstattung bei fünf seiner Zulieferer teilnehmen. Als erstes Unternehmen ist PUMA dem „Global Action Network for Transparency in the Supply Chain“ beigetreten. Zentrales Ziel des Netzwerkes ist es, dass große Konzerne wie PUMA, ihre Hersteller - meist kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs) - bei der Berichterstattung über ökonomische, ökologische und soziale Belange unterstützen – ein Prozess der als Nachhaltigkeitsberichtserstattung bekannt ist.
Durch die Mitgliedschaft in dem Netzwerk werden fünf PUMA-Lieferanten unter anderem in Portugal, Türkei und Pakistan von GRI-zertifizierten Trainern in der transparenten Messung von Nachhaltigkeits-Indikatoren sowie der Erstellung eines eigenen Nachhaltigkeitsberichtes trainiert. Der Bericht soll, ebenso wie PUMAs eigene Nachhaltigkeitsberichte, die anspruchsvollen und weltweit anerkannten Kriterien der GRI erfüllen.
“Es freut uns, dass wir mit dem Global Action Network der GRI eine weitere Möglichkeit haben, unsere Lieferanten in ihrem Nachhaltigkeitsverhalten zu trainieren und unterstützen,“ sagte Reiner Hengstmann, Global Head Environmental and Social Affairs bei PUMA. „Durch unsere Teilnahme an einem vorherigen GRI-Projekt zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung konnten wir das Verständnis und das Engagement unserer teilnehmenden Hersteller in Südafrika bezüglich Nachhaltiger Entwicklung erheblich steigern – ein Hersteller wurde für ersten seinen Bericht sogar mit einem nationalen Preis ausgezeichnet.“
Das „Global Action Network for Transparency in the Supply Chain“ baut auf dem Erfolg eines vorherigen Pilotprojektes mit der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und vier Großkonzernen – darunter PUMA- auf, bei dem zwölf Hersteller aus fünf Ländern in ihrem Verständnis sowie bei der Überwachung und Berichterstattung von Nachhaltigkeitsaspekten gestärkt wurden.
Gregory Elders, GRI Manager für KMUs und Lieferketten sagte: „Es freut uns sehr, dass PUMA das erste Mitglied unseres Netzwerks wird und damit einen deutlichen Schritt in Richtung Nachhaltigkeitsberichtserstattung in der Lieferkette unternimmt. Der Prozess einer solchen Berichterstattung ist ein essenzieller Schritt für Unternehmen, um Verantwortung für ihr soziales, ökologisches und ökonomisches Handeln zu übernehmen. Nachdem kleine und mittelgroße Unternehmen – oft als Zulieferer oder Hersteller bekannter Marken wie PUMA - weltweit die Mehrheit aller Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, ist es umso wichtiger, dass auch hier Nachhaltigkeitsthemen eine angemessene Berücksichtigung finden. “Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit PUMA basierend auf dem Erfolg des vorigen Projektes“ fügte Elders hinzu.