Auf der Grundlage der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des 21. Jahrhunderts hat PUMA eine virtuelle Unternehmensstruktur aufgebaut. Diese virtuelle Struktur ermöglicht es PUMA, seine Ressourcen sowohl in vertikaler (funktioneller) als auch in horizontaler (geografischer) Hinsicht zu fokussieren.
Vertikaler Fokus:
Die virtuelle Unternehmenszentrale besteht aus dezentralen Kompetenzzentren, die in Deutschland, USA und Hongkong angesiedelt sind. Diese Kompetenzzentren gliedern sich in die sieben Unternehmensfunktionen Produkt, Warenlogistik, Marke, Wachstum, Struktur, Unternehmenswert und Kultur. Jede Funktionseinheit enthält weitere Unterfunktionen, die alle der übergeordneten globalen Ausrichtung folgen. Die einzelnen Funktionen sind strategisch dort angesiedelt, wo Spezialisierung und Management Know-How optimal vorhanden sind und eingesetzt werden können.
Horizontaler Fokus:
Innerhalb der Matrixstruktur erzielt PUMA einen geografischen Fokus durch seine Tochterunternehmen, von denen Deutschland, USA, Hongkong, Österreich und Australien als regionale Satelliten fungieren, um Distributeure und Lizenznehmer, aber auch Töchter in den jeweiligen Regionen zu steuern. Deutschland betreut Westeuropa, USA den amerikanischen Kontinent, Österreich die Gebiete Osteuropa, Afrika und den Mittleren Osten, Hongkong den asiatischen Raum und Australien die Pazifikregion. Damit kann PUMA dynamisch auf regionale und lokale Gegebenheiten reagieren und die Anforderungen der einzelnen Märkte in die globale Unternehmensstrategie integrieren, die in den drei Kompetenzzentren entwickelt wird.




